Story:
Eigentlich
ist es
ein ganz
normaler
Tag in
Springfield,
bis Lisa
wieder
mal
eine
ihrer
ungeheuren
Ideen
hat.
Weil der
See von
Springfield
täglich
mit Müll
zugeschüttet
wird,
fordert
sie von
den
Bürgern,
umzudenken
und den
See in
Ruhe zu
lassen.
Siehe
da, alle
Bewohner
finden
die Idee
gut und
halten
sich
daran.
Alle,
bis auf
einen:
Homer.
Aus
seiner
idiotischen
Aktion
wird
eine
Nationalkrise,
die
dafür
sorgt
dass die
Stadt
mit
einer
Glaskuppel
hermetisch
abgeriegelt
wird.
Von den
Leuten
aus
Springfield
verstoßen,
muss
Homer
eine
Lösung
finden...
regie :
david
silverman
cast
:
dan
castellaneta,
nancy
cartwright
kritik :
christian
mester
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Kritik:
Es ist
schwer,
den
Simpsons-Film
auf
einen
Schlag
zu
verurteilen.
Er ist
nicht
wirklich
gut,
aber
auch
nicht
wirklich
schlecht
und was
den
Humor
betrifft,
schwierig
einzuteilen.
Wer an
dem
Humor
der
aktuellen
Staffeln
was
auszusetzen
hat, der
kann
beruhigt
erfahren,
dass die
Wahl der
Witze im
Film
sehr
gemischt
ist. Es
gibt zum
einen
sehr
viel
schieren
Blödsinn
wie in
den ganz
alten
Folgen,
zum
anderen
aber
auch
jede
Menge
eher
scharfen
Humor
mit
zweideutigen
Sprüchen,
Gags,
die
unter
die
Gürtellinie
gehen
und auch
Versuche,
politischen
Humor
anzubringen.
Beide
Geschmäcker
in den
90
Minuten
zu
erreichen,
ist
natürlich
ein
Drahtseil-akt,
aber
Silverman
nutzt
derart
viele
Gelegenheiten
für eine
lustige
Szene
nach der
anderen,
dass man
so oder
so in
der
Hinsicht
viel zu
lachen
haben
wird.
Kommen
wir zum
Film an
sich.
Das
erste,
was
einem in
der
Kinofassung
der
Simpsons
auffallen
wird,
ist die
etwas
abgeänderte
Optik.
Obwohl
der
Style
relativ
gleich
geblieben
ist,
wurde
alles
mit 3-D
Material
aufgepeppt,
was der
Welt der
Simpsons
überraschende
Tiefen
verleiht.
Selbstverständlich
ist es
kein
echtes
3-D,
aber vor
allem
Bewegungen
und
Kamerafahrten
sehen
nun
nicht
mehr so
platt
aus wie
noch
am
Bildschirm.
Gut
sieht es
aus,
aber das
auch nur
wirklich
mit
mittelmäßigen
Ansprüchen.
Der
Simpsons-Film
kann
sich da
mit
Pixar
nicht
messen
und
sieht
eher
nach
Beavis &
Butthead:
Der Film
als nach
Ratatouile
aus.
Mal
ehrlich,
die
Stories
der
Simpson-Folgen
gaben
noch nie
viel her
und
waren
wie je
und eh
immer
nur
Sandkasten
für
einen
Sketch
nach dem
anderen.
Die
Übertragung
einer
solchen
Serie
ins
Spielfilmformat
kann da
schnell
in
Schwierigkeiten
kommen,
wie
zuletzt
die
beiden
Kinofilme
zu Mr
Bean
zeigten.
In der
kurzen
Serie
einfach
grandios,
hat
Homer es
auf der
Leinwand
ebenso
schwer
wie Mr
Bean,
über die
lange
Laufzeit
zu
begeistern.
Genau
wie bei
dem
schrägen
Engländer
wird man
plötzlich
in eine
schlechte
und vor
allem
vorhersehbare
Story
gepackt,
die zwar
Platz
für gute
Sketche
bietet,
dazwischen
aber
schnell
langweilt.
Zum
Beispiel
gibt es
einen
langen
Abschnitt,
in dem
die
Simpsons
Springfield
und
damit
all die
herrlichen
Charaktere
verlassen,
die die
Serie
überhaupt
so
lebendig
machen.
Überhaupt
kommen
eigentlich
alle
Nebenfiguren
viel zu
kurz,
vor
allem
der
eigentliche
Serienbösewicht
Mr
Burns.
Die
Figuren
haben
zwar
alle
kurze
Auftritte,
aber man
hat mehr
oder
weniger
den
Eindruck,
als
wären
sie nur
drin um
drin zu
sein,
nicht
weil man
sich
überlegt
hat, wie
man sie
gut in
Szene
setzen
könnte.
Die
vielen,
vielen
Auftritte
dürften
gerade
für
Neulinge
etwas
verwirrend
sein.
Dazu
sind
einige
Szenen
nicht
wirklich
gelungen,
unter
anderem
der
gezwungen
wirkende
Einbau
von
Green
Day, Tom
Hanks
und
Arnold
Schwarzenegger,
der als
Präsident
der USA
witzlos
verdummbeutelt
wird.
Das
Auftreten
eines
bösen
Politikers
erscheint
mehr als
langweilig,
eine
familiäre
Entwicklung
zwischen
Marge
und
Homer
wirkt
äußerst
forciert
und
unglaubwürdig,
und auch
das
gesamte
Ende
inklusive
Happy
End
strahlt
enormen
Kitsch
aus.
Selbst
wenn man
absoluter
Neuling
ist und
nie was
von den
Simpsons
gesehen
hat (als
wenn es
so
jemanden
gäbe),
bleibt
die
Geschichte
vorhersehbar
und
daher,
filmisch
gesehen,
schwach.
Allerdings
ist der
Film wie
auch die
Serie
mit
vielen
lustigen,
mal
mehr,
mal
weniger
deutlichen
Hinweisen
auf
andere
Filme
und
Geschehnisse
gefüllt,
dass er
wahrscheinlich
schon
deswegen
ruhig
auch ein
zweites
Mal
gesehen
werden
kann.
Hervorzuheben
ist die
direkte
Parodie
auf Al
Gore's
Eine
unbequeme
Wahrheit,
bei der
Lisa mit
der
Hebebühne
über die
Umwelt
aufklären
will,
oder gar
die
Geiger,
die auf
dem
sinkenden
Schiff
an
Titanic
erinnern.
Bei all
den
Lachern
bleibt
jedoch
das
Gefühl,
dass der
Film
auch
ruhig
halb so
lang
hätte
gehen
können -
und
damit
wären
wir
schon
fast auf
dem
Level
einer
Doppelfolge.
Überhaupt
stellt
sich die
Frage,
ob Kino
hier
überhaupt
nötig
war?
Genau
genommen
ist der
Film
exakt
das, was
jeden
Tag im
Fernsehen
zu sehen
ist, nur
etwas
gestreckt
und mit
jeder
Menge
Füllmaterial
versehen.
Simpsonsfans
werden
ihn
ohnehin
lieben
und es
auch
lieben,
Homer in
aufpolierter
Optik
mal im
Kino zu
sehen.
Wer mit
ihnen
nichts
anfangen
kann,
der wird
auch den
Film
nicht
ertragen.
Wer sie
gar
nicht
kennt,
kriegt
eine
amüsante,
aber
extrem
überladene
Comic-Geschichte,
die sich
aber bei
weitem
nicht
mit
Genrekollegen
wie
Findet
Nemo
oder Toy
Story
messen
kann.
Dafür
sieht
die
Konkurrenz
zu gut
aus, hat
bessere
Stories
und ein
runderes
Gesamtpaket.
Fazit:
Simpsons
- Der
Film ist
für die
Fans
gemacht,
und die
werden
ihn mit
inbrünstiger
Leidenschaft
lieben
und zu
einem
Kultfilm
machen.
Allerdings
nur
unter
sich,
denn für
Simpsons-Nichtkenner
ist
einfach
zu wenig
und
gleichzeitig
zu viel
da.
6
/ 10
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