Story:
Der
junge
Sean
wird
unfreiwillig
Zeuge
eines
Mordes,
und nur
der
toughe
Cop
Nelville
Flynn
kann ihn
gerade
noch
retten.
Sean
soll
daraufhin
gegen
die
Mafiosis
aussagen,
doch der
Flug
dorthin
wird zum
Höllentrip,
als in
30.000
Fuß Höhe
plötzlich
eine
Kiste
mit
tödlichen
Schlangen
aufbricht...
regie :
david r.
ellis
cast
:
samuel l
jackson,
snakes
kritik
:
christian
mester
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Kritik:
Snakes
on a
Plane
hätte
mit
Leichtigkeit
der
Kultfilm
des
Jahres
sein
können.
Alles
dafür
hätte
gepasst
- der
Titel,
der
Hype,
Samuel
L.
Jackson
und
schier
unendliche
Möglichkeiten
für
weitere
Teile (
> Sharks
on a
Train).
Hätte,
denn
Snakes
on a
Plane
verpasst
seinen
Flug und
hebt gar
nicht
erst ab.
Snakes
on a
Plane.
Der
Filmtitel?
Völliger
Blödsinn,
regt
aber zum
Lachen
an.
Genau so
- und
nur so -
hätte
der
gesamte
Film
sein
müssen.
Bei dem
Titel
erwartet
niemand
einen
müden
Thriller
mit
traurigen
Szenen,
mit
ausführlichem
Intro
oder gar
einem
Nebenplot,
der
überhaupt
nicht
auf dem
Flugzeug
spielt.
Wieso
aber
fühlte
sich
Dave R.
Ellis
genötigt,
das mit
in
seinen
Film
einzubauen?
"Snakes"
beginnt
mit
Sean,
einem
typischen
Surfer,
der
durch
Zufall
den
asiatischen
Gangster
Eddie
Kim bei
einem
Mord
beobachtet.
Ein
erster
Mordanschlag
auf ihn
schlägt
fehl,
und es
geht mit
Sam
Jackson
auf das
besagte
Flugzeug.
Merkwürdigerweise
ist Sean
in den
nächsten
90
Minuten
vollkommen
gleichgültig,
und hat
auch
keine
wichtigen
Szenen
mehr.
Hauptfigur
Sean
wird
also
komplett
degradiert,
um
jemand
anderes
Platz zu
machen -
etwa Sam
Jackson?
Schön
wärs,
aber
auch
Jules
Winnfield
steht
nicht
wirklich
im
Vordergrund.
Manchmal,
aber die
meiste
Zeit
über
gibt es
nämlich
keine
wirkliche
Hauptfigur
in
Snakes
on a
Plane.
In einer
Tour
wird von
einem
Passagier
zum
nächsten
geblendet,
so das
man
viele
auf
einmal,
aber
niemanden
wirklich
richtig
kennenlernt.
Da wären
schwarze
Rapper
mit
Handheldvideospielen,
eine
besorgte
Mutter
mit
Kind,
ein
Paris
Hilton-Verschnitt
mit
Handtasche
und
Hündchen,
ein
Pärchen
mit
Flugangst,
ein
sex-hungriges
Liebespaar,
zwei
neunmalkluge
Piloten,
eine
junge
attraktive,
eine
ältere
vernünftige
und eine
sehr
alte
vernünftige
Stewardess,
ein
egoistischer
Mistkerl
und Sam
Jackson's
trockener
Partner.
Wer von
denen
übersteht
den Film
wohl
lebend
und wer
muss
wohl als
erster
dran
glauben?
Anders
als bei
dem
geradlinigen
Final
Destination
2 ist
Ellis'
neuer
Film
sehr
ungleichmäßig
proportioniert.
An
einigen
Stellen
versucht
er, die
Tode
gewisser
Personen
als
ergreifend
zu
zeigen,
während
er auf
der
anderen
Seite
die
Grenze
des
Blödsinns
weit
übeschreitet:
Wenn
schließlich
ein
dicker
Junge
Samuel
Jackson
dem
Flughafen-Tower
als
"chilligen
Pimp"
vorstellt
und
dieser
ernsthaft
-
ernsthaft
sagt
"Gott
segne
die
Playstation
2", dann
weíß man
so in
etwa,
was für
einen
Film man
da
sieht.
Oder
gern
gesehen
hätte,
denn der
amüsante
Blödsinn
wird
immer
wieder
durch
unnötige
Nebensächlichkeiten
aufgeschoben.
So gibt
es z.B.
einen
komplett
irrelevanten
Nebenplot
über
einen
von
Sam's
Partnern,
der
versucht,
den
Händler
der
vielen
Schlangen
aufzuspüren.
Immer
wieder
wird zu
ihm
geschaltet,
zu einem
nichtssagendem
Darsteller
ohne
Persönlichkeit,
der mit
anderen
nichtssagenden
Persönlichkeiten
wertvolle
Laufzeit
vergeudet.
Samuel
L.
Jackson
wirkt
ein
wenig
gelangweilt,
und ist
über
weite
Strecken
des
Films
nicht so
engagiert
wie er
es in
den
Interviews
immer
war, in
denen er
stolz
und laut
lachend
über
"Snakes"
witzelte.
Allein
in
seinen
letzten
beiden
Filmen
"Cool &
Fool"
und "Das
Gesicht
der
Wahrheit"
sah man
ihn
schon
besser.
Jedoch
hübsch,
und
besser
als in
Ghost
Ship:
ER-Veteranin
Julianna
Margulies.
Der Rest
der Cast
- völlig
belanglos.
Es
finden
sich
noch Lin
Shaye
(die Oma
aus 2001
Maniacs),
Sunny
Mabrey
(die
Nackte
aus
Species
3) und
Mark
Haughton
(ein
Gangster
aus
Elektra),
Namen,
die etwa
einen
guten
Überblick
über die
zu
erwartende
Schauspielkunst
geben.
Action
und
Shocks
gibt es
einige -
Leute
werden
in
Genitalien,
in den
Hals, in
Brüste,
in
Augen,
in den
Kopf, in
Rücken
und in
den
Hintern
gebissen,
einer
sogar
von
einer
Würgeschlange
verschlungen.
Leider
Gottes
sehen
die
computeranimierten
Schlangen
dermaßen
unecht
aus,
dass man
niemals
auch nur
den
Hauch
einer
Bedrohung
empfinden
kann.
Atmosphäre
= keine,
und die
Shocks
reduzieren
sich
allesamt
auf
hervor-schnellende
Fake-Schlangen.
Wer
Predator,
City
Cobra
und
Running
Man
gesehen
hat, der
weiß,
was hier
fehlt:
Oneliner.
Ein
kerniger
Kerl wie
Sam
Jackson
müsste
in einem
Szenario
wie
diesem
normalerweise
endlos
Momente
für
markige
Sprüche
finden,
aber die
beschränken
sich auf
nur
einen
guten,
der mit
dem
Stapeln
von
Taschen
zu tun
hat.
Fazit:
Kurzum,
gerade
als Fan
von
Tier-Horrorfilmen
und
B-Movies
enttäuscht
es sehr,
dass der
wohl
teuerste
seiner
Art
nicht
wirklich
überzeugen
kann.
Was
bleibt,
ist ein
vorhersehbarer
Katastrophenfilm
der
Marke
"RTL
Film der
Woche"
mit
blöden
Figuren,
wenig
Witz und
einem
gelangweilten
Sam
Jackson.
3
/ 10
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