Story:
Auf
einem
Flug
über den
Pazifik
werden
giftige
Schlangen
auf die
ahnungslosen
Passagiere
losgelassen.
Der
Grund:
an Board
befindet
sich das
FBI
unter
der
Leitung
von
Neville
Flynn
(Samuel
L.
Jackson),
der
dafür zu
sorgen
hat,
dass ein
wichtiger
Zeuge in
Los
Angeles
gegen
einen
üblen
Ganoven
aussagt.
Ein
Kampf
zwischen
Mensch
und
Schlange
bricht
in 11000
Metern
Höhe aus
...
regie :
david r.
ellis
cast
:
samuel
l.
jackson,
julianna
margulies,
nathan
phillips
kritik
:
frederic
garz
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Vorwort:
Über
keinen
anderen
Film
wurde in
den
vergangenen
Wochen
so
hitzig
und
ausführlich
diskutiert
wie über
"Snakes
on a
Plane".
Vor
allem
die
US-Communities
waren
übersäht
mit
Informationen,
Diskussionen
und
witzigen
Anekdoten
zu der
Wiedergeburt
des
klassischen
B-
Movies.
Unvorstellbar,
dass ein
Film
dieser
Art
überhaupt
ins Kino
kommt,
ist der
B-Movie
Sumpf
doch für
gewöhnlich
den
Direct-to-Video
Action-Gurus
wie
Steven
Seagal,
Van
Damme
und Co
gewidmet.
Wie also
schafft
es ein
solcher
Film
bevor er
überhaupt
ins Kino
kommt zu
solcher
Beliebtheit,
ja fast
schon
Kultstatus?
Liegt es
daran,
dass
sich
Samuel
L.
Jackson
auch für
so ein
Projekt
nicht zu
fein
ist,
oder
ganz
einfach
daran,
dass
bisher
niemand
auf die
stumpfe
Idee
kam,
einen
Film
über
Schlangen
im
Flugzeug
zu
drehen?
Die
Antwort
liegt
wohl
irgendwo
dazwischen,
fest
steht
aber,
dass man
für
diese
Low-Budget-Projekt
in
Regisseur
David R.
Ellis
("Final
Call",
"Final
Destination
2") den
richtigen
Typ fand
und mit
Sam
Jackson
gleich
prominent
besetzte.
Kritik:
Dass
sich der
Film
aufgrund
dieser
Thematik
wahrlich
nicht
sehr
ernst
nimmt
sollte
ebenso
klar
sein wie
der
Fakt,
dass
auch die
Schlangen
nicht
100 %
wie aus
dem Ei
gepellt
aussehen
dürften.
Durchschnittliche
Effekte
und eine
Priese
gut
platzierten
Humor
machen "Snakes
on a
Plane"
aus.
Nach
einer
actionarmen
Einleitung
nimmt
der Film
beim
Betreten
des
Flugzeugs
endlich
Fahrt
auf und
es kommt
schon
bei der
Vorstellung
der
vielen
verschiedenen
Passagieren
zu
einigen
Schmunzlern
aufgrund
netter
Dialoge
oder
diverser
Situationskomik.
Sobald
dann
aber die
Giftschlangen
auf die
Passagiere
losgelassen
werden
ist
Schluss
mit
lustig,
nunja
fast
zumindest,
denn so
richtig
ernst
nimmt
sich in
diesem
Schlangen-Thriller
eh
niemand.
Die
Schlangen,
welche
sich im
ganzen
Flugzeug
verteilen
(nur
komischerweise
nicht in
der
ersten
Klasse
wo der
Zeuge
vom FBI
bewacht
wird)
lösen
bei den
werten
Fluggästen
höllische
Panik
aus.
Verständlich,
denn sie
beißen
sich
wirklich
in jedes
Fleisch
dass sie
kriegen
können.
Die
Splatter-
bzw-
Horror-Fraktion
wird es
freuen,
so
dürfen
sich die
Schlangen
- zwar
etwas
blutarm
- aber
dennoch
äußerst
einfallsreich
an den
Passagieren
vergnügen.
Da wird
selbst
vor
Geschlechtsteilen,
Brüsten,
Hälsen,
Augen
und
anderen
wichtigen
Körperteilen
nicht
halt
gemacht-
sie
wollen
ja nur
spielen.
Daraufhin
setzt
endlich
FBI
Agent
Samuel
L.
Jackson
ein.
Doch
anstatt
nun
einige
Hiebe
auf
andere
ernste
Actionfilme
oder
Thriller
zu
verpassen
spielt
er seine
Rolle
etwas
lustlos
und
weniger
charmant
und
komisch
wie in
seinen
bisherigen
Filmen.
Das ist
in
soweit
schade,
als dass
dies dem
Film
einiges
an Spaß
nimmt.
Die im
Vorfeld
so
angepriesene
Coolness,
derbe
Sprüche
und
Macho-Getue
wird man
im
fertigen
Film
nicht
immer
gerecht.
Vielmehr
durchlebt
der Film
eine
Gratwanderung
zwischen
diverser
komischen
Szenen
die sich
nicht
ernst
nehmen
und
wieder
ernstem
und
reißerischen
Ereignissen.
Man ist
sich nie
so
richtig
im
Klaren
darüber,
was der
Film
denn nun
wirklich
darstellt.
Ist es
ein
komödiantischer
Thriller
oder
doch
eher ein
ernster
Thriller,
das wird
nie so
richtig
ersichtlich.
An den
Gegenmaßnahmen
der
Passagiere
erkennt
man dann
wieder
den
lockeren
Touch.
Mit
einer
Mauer
aus
Koffern
wird
versucht
eine
Blockade
gegen
die
Schlangen
zu
errichten
-
lächerlich,
aber
unterhaltsam.
Schlangen
werden
mit
Foto-Handys
fotografiert,
man will
ja für
die
hunderte
von
verschiedenen
Schlangen
auch die
gesamten
Gegengifte
haben -
ja, wir
sind
up-to-date.
Leider
bringt
auch
Jackson
persönlich
zu wenig
coole
Sprüche
und erst
zum Ende
hin
heroische
- wenn
auch
unlogische
- Taten,
die hier
zu
erläutern
aber zu
viel
verraten
würde.
Dass der
Film
vorhersehbar
ist und
kaum
überraschende
Wendungen
hat
trübt
ebenso
den
Genuss
wie die
Frage,
wie man
nur auf
die Idee
kommen
kann,
ausgerechnet
mit
Schlangen
eine
Person
in einem
Flugzeug
den Gar
ausmachen
zu
wollen -
aber das
wird
wohl nie
geklärt
werden.
Fazit:
Nein, "Snakes
on a
Plane"
ist
wahrlich
nicht
der Film
für den
viele
ihn
vorab
hielten.
Nun ist
auch
verständlich
warum es
vorab
keine
Pressevorführungen
gab, der
Film
bietet
schlichtweg
nur
Durchschnittskost,
eben
diese
Kost,
die man
sonst
direkt
in der
Videothek
vorfindet.
Ein
netter
Versuch
war es
allemal,
aber
dabei
bleibt
es
letzten
Endes.
Mittelmäßig
animierte
Schlangen,
ein
leicht
gelangweilter
Jackson
der
bisher
in all
seinen
Filmen
eines
bessere
Performance
ablieferte
wie in
diesem
hier und
zu wenig
Gags auf
die
ernstere
Thriller-
und
Actionkonkurrenz.
5,5
/ 10
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