Story:
In einer
kleinen
Stadt in
England
gibt es
eine
geheimnisvolle
Mauer,
durch
die man
in eine
andere
Welt
gelangt.
Eine
Welt der
Magie,
in der
ein
Kampf
zwischen
Gut und
Böse
noch
immer
tobt.
Tristan
(Charlie
Cox) ist
ein
verliebter
junger
Trottel,
der sich
darauf
eingelassen
hat,
einer
unerreichbaren
Flamme
eine
Sternschnuppe
zurückzuholen.
Als er
diese
schließlich
in der
Welt
hinter
der
Mauer
findet,
staunt
er nicht
schlecht,
denn die
Sternschnuppe
ist eine
bezaubernde
junge
Frau
(Claire
Danes).
Auf
seinem
Weg
zurück
passieren
den
beiden
dabei
allerlei
fantasievolle
Sachen,
u.a.
werden
sie bald
von
einer
wütenden
Hexe
(Michelle
Pfeiffer)
gejagt...
regie :
matthew
vaughn
cast
:
charlie
cox,
michelle
pfeiffer,
robert
deniro
kritik :
christian
mester
____________________________________________________________________________
Kritik:
"Stardust"
ist
zweierlei
-
originell
und
ungewöhnlich,
was ihm
gleichzeitig
gut
als auch
schlecht
bekommt.
Der neue
Film von
Matt
Vaughn
lässt
sich am
ehesten
mit dem
alten
Klassiker
"Die
Braut
des
Prinzen"
mit Cary
Elwes
vergleichen,
der für
einen
Fantasyfilm
ebenfalls
sehr
ungewöhnlich
ausfiel.
Die Welt
von
Stardust
ähnelt
z.B.
genau
genommen
der
unseres
Mittelalters
recht
gut,
fügt man
noch
hinzu,
dass es
darin
Hexen
und
Magier
gäbe.
Es gibt
hier
keine
abgedrehten
Länder
ala
Bruchtal
oder
Narnia,
keine
Trolle,
Orks,
Drachen,
keine
ungewöhnlichen
Sprachen
und auch
sonst
recht
wenig,
das auf
Fantasy
schließen
könnte.
Stattdessen
hält
sich
Vaughn
sehr
zurück
und
nutzt
die
vorkommende
Magie
nicht
zur
Effekteshow,
sondern
um eine
recht
märchenhafte
Geschichte
zu
erzählen.
So
ziemlich
jeder
eingesetzte
Spruch
hat eine
gute
Bedeutung,
die
sichtbar
wichtig
für die
Story
ist.
Das
gelingt
auch
allgemein
ziemlich
gut,
denn
neben
einem
sehr
lockeren
Ton gibt
es immer
wieder
jede
Menge
gut
gestreute
Comedyelemente,
die
oftmals
überraschen
und
gerade
deswegen
gut
wirken.
Stardust
ist kein
ernster
Film,
veralbert
sich
aber
auch
nicht
selbst,
er ist
eher ein
gut
gelaunter
Märchenonkel,
der
augenzwinkernd
eine
heitere
Gutenachtgeschichte
erzählt.
In den
Hauptrollen
überzeugen
Neuling
Charlie
Cox und
Claire
Danes
(die
wahrlich
noch nie
besser
ausgesehen
hat).
Als
trotteliger
Retter
und
zauberhafte
Sternen-Prinzessin
sind sie
ideal
besetzt
und
tragen
die
Geschichte
mit der
richtigen
Naivität
und
schöner
mitreißend
guter
Laune.
Highlight
des
Films
ist
jedoch
Michelle
Pfeiffer,
die in
ihrer
Rolle
als böse
Hexe
richtig
aufflammt
und
jedem
stets
das
Spotlight
stiehlt.
Gerade
in
Anbetracht
ihres
Alters
ist es
lustig,
dass sie
als nach
Schönheit
lechzende
Hexe den
Schönheitswahns
Hollywood
belächelt,
denn mit
ihren 49
Jahren
ist das
leidenschaftliche
Leinwandherzchen
immer
noch so
anmutig
wie vor
20
Jahren.
Laut
Poster
spielt
Robert
DeNiro
auch
mit,
aber
davon
sollte
man sich
nicht
zuviel
erwarten.
Der
Altstar
ist nur
kurz zu
sehen
und das
auch nur
in einem
halbwegs
lustigen
Cameo,
den er
sich
auch
hätte
sparen
können.
Dagegen
sind
seine
Meine
Braut,
ihr
Vater
und
ich-Rollen
geradezu
Image-fördernd.
Weiterhin
könnte
es dem
ein oder
anderen
etwas zu
fantasylos
sein,
und mit
ein
bisschen
über 2
Stunden
Länge
ist er
auch
manchmal
ein
wenig zu
lang.
Ein
kürzerer
Schnitt
von
90-100
Minuten
hätten
ihm
fraglos
besser
getan
und
die
ganze
Sache
noch
lebendiger
gemacht.
Filmerisch
gibt es
nicht
viel
auszusetzen.
Vaughn's
Regie
ist
solide,
wenn
auch
nicht
umwerfend,
aber gut
ausgearbeitet
(man
sollte
sich auf
seinen
nächsten
Streifen,
Marvel's
Thor
freuen).
Ilan
Eshkeri's
Score
ist okay
und
untermalt
das
Geschehen
zufriedenstellend,
auch er
kann für
Thor
ruhig
zurückkommen.
Fazit:
"Stardust"
ist ein
ungewöhnliches
Fantasyabenteuer,
das sich
ohne
Zweifel
für
die
ganze
Familie
eignet.
Die
Geschichte
ist sehr
herzlich,
gleichzeitig
aber
auch
nicht so
kindisch
wie etwa
Narnia...
dann
aber
auch
wieder
nicht
ganz so
episch.
Kino
muss
nicht
sein,
aber
Genrefans
greifen
spätestens
auf DVD
zu.
6
/ 10
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