Story:
Nach dem brutalen Mord an Cop
Terrence Washington (Terry Crews)
versucht dessen ehemaliger Partner Tom Ludlow (Keanu Reeves) Licht ins Dunkel zu
bringen. Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass die
Korruption im LAPD wilde Blüten schlägt und keiner der Beteiligten über eine wirklich weiße Weste verfügt...
regie :
david ayer
cast :
keanu reeves, forest withaker, chris evans
kritik :
christian mester
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Kritik:
Der neue Reeves
ist ein guter Cop-Thriller mit einigen starken Szenen.
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"Ey Hoshi, Bill und Ted 3, echt mal jetzt!"
"Genau, bunt ist das Leben und granatenstark alta! Volle Kanne!"
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David Ayer's Street Kings fängt
bereits sehr gut an. In einer dreckig guten Eröffnungsszene mimt Ludlow den
üblen Dealer, bevor er schließlich im Alleingang eine ganze Drogenbande erledigt
und zwei Mädchen befreit.
Schon von Anfang an wird hier klar, dass Ludlow keine einfache Figur ist. Er
ist Teil einer Sondereinheit wie in The Shield, die sich um besonders üble
Verbrechen kümmert und täglich mit dem schlimmsten Gesindel zu tun hat. Dabei
ist Ludlow alles andere als zimperlich; von den Kriminellen hält er so wenig,
dass er sie nahezu immer direkt erschießt. Dafür wagt er sich auch
stets todesmutig alleine ins Gefecht, um seine Exekutionen nachhaltig als reine
Gegenwehr darstellen zu können.
Es deckt ihn sein Chef, der zwar nicht viel von Ludlows knallharter Tour hält,
mit ihm aber übereinstimmt, dass Kindesentführer nichts anderes als den Tod
verdienen.
Keanu spielt die Figur des Cops ganz gut, auch wenn etwas mehr Gefühl teilweise
nicht verkehrt gewesen wären. Sein Charakter ist allerdings auch
sehr stumpf geschrieben - abseits von einer oberflächlichen Beziehung hat er
keinerlei Freunde, er trinkt und selbst mit den Leuten aus seiner eigenen
Einheit versteht er sich nicht.
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"Granatenfalsch."
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Richtig überzeugen kann Reeves
dagegen in den Actionszenen, die recht oft vorkommen und sehr gut und hart in
Szene gesetzt sind. Zwar hält sich alles im kleinen Rahmen - es ist kein
Actionepos ala Bad Boys - aber dann immer düster, dreckig und auch sehr blutig.
Die Geschichte des Films ist wie so oft in dem Genre sehr verstrickt mit vielen
Wendungen ,so das man sich immerzu fragen kann, wer eigentlich zu wem gehört und
wer mehr weiß als er zuzugeben scheint. Das Ende ist
einigermaßen hervorsehbar, doch insgesamt gibt es trotzdem genügend interessante
Enthüllungen, die im ganzen Filmverlauf zum Miträtseln einladen.
Gut besetzt sind auch Reeves Kollegen, insbesondere Forest Withaker, der gewohnt
hervorragend zu Werke geht und eine weitere sehr gute Leistung vollbringt. Die
Fackel Chris Evans überrascht angenehm in einer kleinen Rolle als Reeves'
Partner, mit der er doch auch zeigt, dass er nicht nur den albernen Vogel
spielen kann. Über die Auftritte der Rapper Common und The Game sollte man sich
jedoch nicht viel erwarten, da beide nur kurz und wortkarg auftreten.
Street Kings ist am Ende kein richtiger Topfilm, da z.B. im Vergleich zu
Training Day richtig eindrucksvolle Performances fehlen und die Dramatik niemals
richtig fesselnd wird, dennoch ist er von grundauf solide und definitiv einen
Kinobesuch wert.
Fazit:
Street Kings ist genau
das richtige, um den großen Actionsommer langsam einzuleiten. Kleine, aber sehr
gut gemachte Action mit einem wie immer sympathischen Keanu Reeves in der
Hauptrolle.
7 / 10
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