Story:
Die
junge
Aubrey
(Amber
Tamblyn)
wird von
ihrer
Mutter
dazu
beauftragt,
ihre
Schwester
Karen
(Sarah
Michelle
Gellar)
aus
Japan
zurück
nach
Hause zu
bringen,
da sie
angeblich
ein
Feuer in
einem
der Häuser
von
Tokyo
gelegt
hat, bei
der ihr
Freund
ums
Leben
kam.
Was
bis
dahin
kaum
einer
weiß:
Jeder,
der
dieses
Haus
betritt,
wird von
einem
Fluch
belegt,
der
schließlich
den Tod
bedeutet.
Aubrey
kann
Karen
nicht
mehr
retten,
allerdings
will sie
unbedingt
das
Geheimnis
des
Fluches
lüften
und wagt
sich auf
eigene
Gefahr
in das
gruselige
Haus…
regie :
takashi
shimizu
cast
:
amber
tamblyn,
sarah
michelle
gellar
gastkritik
:
jan
kellermann
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Kritik:
Fortsetzungen
zu
Horrorfilmen,
in denen
ein
enormer
Anteil
des
Plots
mit
Gruselszenen
belegt
ist,
werden
meist äußerst
kritisch
beäugt
und
selten
kommt es
dazu,
dass
diese
Weiterführungen
dem Vorgänger
in
nichts
nachstehen.
Es ist
offensichtlich,
dass die
Produzenten
eines
Erfolgsrezeptes
versuchen,
die
Fortsetzung
ähnlich
aufzubauen,
um das
Potential
des Vorgängers
auszuschöpfen
und um
erneut
einen
wirtschaftlichen
Erfolg
zu
erzielen.
Man
sollte
nur
wissen,
wo die
Grenzen
liegen
und wann
man aufhören
sollte,
das
Potential
versuchen
neu
aufzustocken
und wie
eine
Zitrone
bis auf
den
letzten
Tropfen
auszuquetschen,
denn
irgendwann
hat
selbst
die schönste
Frucht
ein
bitteres
Ende.
Takashi
Shimizu
hat sich
bereits
an über
7 „The
Grudge“
Teilen
beteiligt,
unter
Anderem
auch an
der
TV-Serie
der späten
90ern.
Dabei
hat er
immer
wieder
versucht,
den
Zuschauer
durch
gewollt
gruselige
Einlagen
zu erschüttern
und ihn
mit
neuem
Material
zu füttern.
Letztlich
hätte
er
wissen
sollen,
dass es
irgendwann
mal
reicht,
ein
ohnehin
sehr zähes
Thema
weiter
auszuschlachten,
da dies
im
Endeffekt
nicht
wirklich
gut
ankommt.
Der
7. Teil,
ein
Sequel
zu dem
03er
US-Aufguss
der
japanischen
Gruselreihe,
ist kein
1:1
Remake
zum
ursprünglichen
zweiten
Teil,
sondern
beinhaltet
eine
komplett
eigenständige
Handlung,
die sich
Takashi
mit dem
Drehbuchautor
Stephen
Susco
gemeinsam
ausgedacht
hat.
Die
Story
ist sehr
episodenartig
aufgebaut
und enthält
neben
der
eigentlichen
Haupthandlung
noch
zwei
Nebenhandlungen,
die zu
Beginn
allerdings
wie eine
Behinderung
wirken,
der
eigentlich
richtigen
Handlung
zu
folgen.
Es ist
sehr
schwer,
einer
ohnehin
konfusen
Handlung
zu
folgen,
wenn man
durch
zunehmend
wirre
Nebenplots
auf eine
total
andere Fährte
gelockt
wird. Im
Endeffekt
beinhaltet
diese
Aufteilung
etwas
Gemeinsames,
was
allerdings
erst am
Ende des
Films
offensichtlich
wird.
Bei
den
Nebenplots
merkt
man
eindeutig
das
hollywoodsche
Besetzungsklischee
für äußerst
banale
Rollen:
So wird
eine
divenhafte
Blondine
die Anführerin
einer
zweiköpfigen
Clique,
deren
Unterworfene
eine
japanische,
„männerfressende“
Maschine
darstellt.
Zusammen
bringen
sie eine
Außenseiterin
dazu,
mit
ihnen
das
gruselige
Haus zu
betreten,
was den
Fluch im
Endeffekt
verdreifacht.
Die
zweite
Nebenhandlung
wird von
einem
verstörten
Familienverhältnis
geprägt,
von dem
man
schon zu
Beginn
der
Geschichte
weiß,
wie das
Drama
enden
wird.
Der
Anfang
von „The
Grudge
2“ ist
somit
viel zu
aufschlussreich
und
versucht
durch
einen
erzwungenen
Schockanfang
wie bei
seinem
Vorgänger
zu überzeugen,
was
leider
in
keiner
Weise
gelingt.
Die
eigentliche
Haupthandlung
ist auch
in
keiner
Weise
sehr
originell.
So wird
die
„Geschichte“
um den
Mord
einer
Tochter,
die in
Form
einer
gruseligen
Leiche
durch
das Haus
krabbelt,
wieder
und
wieder
aufarbeitet,
ohne
dabei
wirklich
ein großes
Interesse
aufzubereiten.
Hat man
den
ersten
Teil
aufrichtig
verfolgt,
so kennt
man die
Geschichte
schon
und
erhofft
sich
eigentlich,
dass man
ein
kleines
bisschen
schlauer
aus dem
Geplänkel
um das
haarige
Wesen
wird –
Fehlanzeige.
Nach
vielen
Kritikpunkten
sollte
man
eventuell
auch mal
nach
positiven
Elementen
Ausschau
halten.
Die
Gruselmomente
in
diesem
Film
sind ähnlich
stark
wie die
des Vorgängers
und
wissen
zu überzeugen.
Konzentriert
man sich
auf die
Handlungen,
so wird
man früher
oder später
„Opfer“
des
Schockreflexes,
der sich
durch
ein
Zucken
des Körpers
hervorhebt.
Das
blasse
Kind mit
dem
kalten
Blick,
dem
Griff
des
Gruselns
und dem
Katzenschrei
und dem
Mädchen
mit dem
schallenden
Glock-Glock
Geräusch
sind
Instrumente
zur Förderung
des
Gruselfaktors,
der hier
wirklich
ganz gut
wirkt.
Fazit:
Im
Endeffekt
ist
dieses
Sequel
ein
lauwarmer
Aufguss
des
ersten
Teils.
Obwohl
dieser
Film
keineswegs
als
Meisterwerk
betitelt
werden
kann und
Filmen
wie „The
Ring“
oder „The
Call“
kaum
Konkurrenz
bietet,
so
liefert
dieser
Streifen
wieder
nette,
jedoch
recht
unoriginelle
Schocksequenzen,
was für
das
einmalige
Anschauen
sehr
geeignet
ist,
mehr
dann
aber
auch
nicht.
5
/ 10
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