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Kritik:
The Transporter 3


von Christian Mester

The Transporter 3
(2008)
Regisseur: Olivier Megaton
Cast: Jason Statham, Robert Knepper

Story:
Der Transporter (Jason Statham) bekommt einen neuen Auftrag: er soll die junge Valentina zu einem speziellen Zielort bringen und dafür möglichst am Leben halten. Eine vermeintlich leichte Aufgabe, wären da nicht zwei kleine Probleme: eine Bombe an seinem Handgelenk und die Tatsache, dass er und sein Paket alsbald von schießwütigen Verfolgern gejagt werden...

Kritik:
Als man Jason Statham nach Transporter 3 fragte, ob er sich noch einen vierten vorstellen könnte, sagt er der Presse entschlossen nein. Er wusste zwar, dass ihm der Audi, der Anzug und das Einspielergebnis der Reihe sehr standen und er ohne Probleme noch drei weitere hätte machen können, aber was ihn einst berühmt gemacht hatte, zog ihn nun runter.

Transporter 2 war schon schwächer als der flotte erste, doch 3 ist ein Sammelsurium an Mängeln und falschen Entscheidungen. Die grobe Handlung erscheint schon unoriginell: wieder ist eine Frau die Fracht, wieder verknallt er sich in sie, wieder versuchen böse Jungs, sie ihm wegzunehmen. Neu ist, dass er per Bombe an sein Auto gebunden ist und nie lange fortbleiben kann. Eine simple Idee, die wirken kann, wenn man was damit anzustellen weiß. Inhaltlich gibt es jedoch nichts nennenswertes, und so prügelt sich Statham durch generische 0815 Handlung.

Dass der führende Regisseur gewechselt wurde, wird rasch ersichtlich. Die ganze Action ist extrem viel schneller, und damit schlechter geschnitten. Einfallslose Ideen wärmen bloß Action- und Stuntszenen der Vorgänger neu auf, sodass Statham selbst gelangweilt ausschaut. Wenn er erneut sein Hemd auszieht, um einen Kreis schwarz gekleideter Killer auszuschalten, hat man das mittlerweile schon zu oft gesehen. Es gibt jede Menge Action, aber sie rundum generisch und ohne wirkliche Höhepunkte.

Hatten die ersten beiden Teile noch ein gesundes Maß an Humor, nimmt sich der neue zu ernst. Ein Fehler, denn weder Stathams weibliche Fracht - gespielt von einer Hairstylistin, keiner Schauspielerin - noch der Bösewicht, der sonst immer hervorragende Robert Knepper, können was aus den faden Dialogen machen. Es bleibt der Eindruck, dass eigentlich keiner Lust auf den Film hatte und man bloß noch einmal ranging, weil Audi ein weiteres mit lukrativem Sponsoring winkte.


Fazit:
Es hat sich austransportiert. Jason Statham meldet sich mit dem bislang schwächsten Teil der Reihe ab, einem völlig generischen, schwach inszeniertem 0815 Streifen.

3 / 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel 

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