Story:
Ein paar Studenten fahren mitten in die Wildnis um dort ein altes Haus, in dem
mal jemand brutal seine Eltern ermordete, nach seinen Mythen zu untersuchen. Es
dauert natürlich nicht lange, da beginnt das Morden erneut- ist der Killer
zurück, oder ist es einer von ihnen?
regie :
brad turner
cast :
estella warren
kritik :
bernd berger
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Kritik:
Trespassing fängt recht spannend an, doch nachdem die Studenten das Haus
erreicht haben, verläuft es sich in einer sinnlosen Tour de Force. Die
Geschehnisse und Verhaltensweisen der männlichen Studenten machen überhaupt
keinen Sinn, so verfolgt man die schrägen Dialoge mit einem großen Fragezeichen
und kommt nicht dahinter, worum es da überhaupt geht oder was sie jetzt meinen.
Währenddessen laufen die Mädels, darunter Planet of the Apes Beauty Estella
Warren, draußen herum und finden ein paar rostige Fallen - in die sie große
Überraschung natürlich auch reintreten. Leute sterben, jemand in einem
Tierkostüm fängt an die Mädels zu jagen und nach einer abschließenden
Verfolgungsjagd, die mit einem blutigen Unfall endet, hört der Film mit einem
sehr offenen Ende auf - ohne Erklärung der Geschehnisse oder ansatzweiser
Andeutung. Nachher ist man ebenso ratlos wie vorher, und man weiss nicht - war
es einer von ihnen - war es Einbildung, oder war es der Killer von damals.
Technisch ist der Film ganz gut gemacht, allerdings sieht das Kostüm des Killers
eher unfreiwillig komisch aus und trotz der guten Sets mag keine richtige
Atmosphäre aufkommen. Blutige Wände und eine Evil Dead Hütte aus dem
Standardkatalog machen noch lange keinen guten Horrorfilm. Auch die
Synthi-Klänge des Scores wiederholen sich einige Male zu oft, so das man vor
lauter gekünstelter Dauer-Spannung schnell die Spannung an sich verliert.
Fazit:
Ein eher schwaches
Werk, das es nicht mit der Konkurrenz aufnehmen kann.
01 / 10
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