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Kritik: Unstoppable

Story:
Dean Cage (Wesley Snipes) ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Eigentlich wollte er sich nur mit seiner Freundin in einem Cafe treffen, doch es kommt alles ganz anders. Das Geschäft wird von einer skrupellosen Killereinheit observiert, die fälschlicherweise Cage als Ziel ausgemacht haben und ihm eine todbringende Droge verabreichen. Mit Hilfe dieser Droge kann man jeden Menschen manipulieren und gegen seinen Willen zum perfekten Killer abrichten, der nach 8 Stunden stirbt. Doch seine Freundin ist Polizistin und den Verbrechern dicht auf den Versen…

regie : david carson
cast  : wesley snipes
kritik :
joey

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Kritik:
Der Weg des Wesley Snipes führt ihn „Unstoppable“ in die dünn gesäte B-Movie-Ecke. Nach Dolph Lundgren und Steven Seagal findet nun auch Wesley „Blade“ Snipes den direkten Einzug in die Händlerregale, denn fürs Kino reicht es ihm oftmals nicht mehr. So auch in seinem Actionthriller „Unstoppable“ indem ihm eine Droge verabreicht wird, die ihn psychisch verrückt macht und durcheinander bringt. Leider ist die Story so was von unlogisch und platt dass man sich fragt ob Snipes überhaupt das Drehbuch gelesen hat. Viele Szenen sind an Unlogik kaum zu überbieten. Ein Zufall trifft den nächsten, ein Klischee bedient das Nächste usw.

Traurig dass sich Snipes für so einen Film hergibt, das hatte er doch früher nicht nötig. Von Erinnerungen seiner Zeit als Soldat heimgesucht und geplagt von Gewissensbissen schlägt er sich durch einen schwach inszenierten und oberflächlichen Plot. Der Zuschauer quält sich durch einen Thriller indem weitaus mehr Potential gesteckt hätte, denn aus der Droge holte man sichtlich zu wenig raus. Des Weiteren ist zu bemängeln, dass viel zu oft die Polizeiarbeit von Cage’s Freundin im Mittelpunkt steht. Zwar spielt
Jacqueline Obradors diese Rolle akzeptabel, doch sollte vielmehr Snipes mit seinen Aktionen im Mittelpunkt stehen. Dies führt dazu, dass nur wenig Spannung im gesamten Film aufkommt der noch dazu arg vorhersehbar ist.

Auch Wesley Snipes spielt unter seine Möglichkeiten, ein gestörter Ex-Soldat der andauernd nur seltsame Worte von sich gibt und verrückt dreinblickt, das ist wirklich keine Rolle für einen gestandene Actionhelden wie Snipes. Seine Rolle ist zu ideenlos und oberflächlich, ja schon fast lächerlich schlecht. Nach dem Lesen des Inhalts erwartete man einfach mehr als nur einen verrückt gewordenen Snipes der seine eigentlichen Stärken in „Unstoppable“ kaum zeigen darf. Schlug er früher als 57. Passagier die Schurken zu Brei oder lehrte er Blutsaugern das Fürchten blitzt hier nur ab und zu versehentlich ein Stück Actionsequenz durch. Ein paar Schläge hier, ein paar Hiebe dort, nichts weltbewegendes und im Vergleich zu seinen früheren Werken stümperhaft. Zu wenig Action, dazu schlampig inszeniert kommt es erst zum Finale zu ein paar guten Aktionen. Snipes darf ein paar wenige Male zutreten und schießen aber das war es dann auch schon. Denn der Rest wurde mit wackeliger Kamerafahrt und gezoomten Bildern vermasselt.

„Unstoppable“ ist ein Snipes Film zum abgewöhnen. Unlogische Story, zu wenig Action, die dann auch noch schlampig inszeniert wurde, sowie unterdurchschnittliche Schauspieler, das ist ein Resultat nachdem es fast nur noch besser werden kann.


2,5 / 10

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