Story:
Ein
fiktives
Groß
Britannien
der
Zukunft,
dass
sein
Volk mit
Hilfe
von
verfälschten
Medien,
Ausgangssperren
und
einer
Geheimpolizei
unterdrückt.
Nur ein
geheimnisvoller
Unbekannter
(Hugo
Weaving),
der eine
seltsame
Maske
trägt
und nur
als „V“
bekannt
ist,
stellt
sich
gegen
das
totalitäre
Regime
mit
diversen
Terroraktionen.
Als
eines
Tages
die
junge
Evey
(Natalie
Portman)
von der
Geheimpolizei
festgehalten
wird,
kommt
der
mysteriöse
„V“ ihr
zur
Hilfe
und
befreit
sie. An
seiner
Seite
soll sie
ihm
helfen,
das
Regime
zu
stürzen…
regie :
james
mctiegue
cast
:
hugo
weaving,
natalie
portmann
kritik
:
frederic
garz
_____________________________________________________________________________
Kritik:
„V wie
Vendetta“
lautet
der
Titel
des
neusten
SciFi-Knallers
der
Gebrüder
Larry
und Andy
Wachowski,
die uns
bereits
mit der
Matrix
Trilogie
eine
fulminante
Actiongrante
bescherten.
Wieder
an Bord
ist auch
Erfolgsproduzent
Joel
Silver (u.a.
Lethal
Weapon
1-4),
der
schon
bei den
Matrix-Filmen
als
Produzent
zur
Seite
stand.
Basierend
auf
mehreren
kleinen
Comics
erschuf
Regisseur
James
McTiegue
einen
beklemmenden
Thriller
mit den
beiden
Superstars
Hugo
Weaving
(Matrix,
Der Herr
der
Ringe)
und
Natalie
Portmann
(Star
Wars
Episode
1-3).
Wie
nicht
anders
zu
erwarten,
beginnt
der Film
mit
einer
wahren
Bilderflut
an
perfekt
inszenierten
Actionszenen
und
Explosionen.
Zu
Beginn
hält man
sich
nicht
lange
mit
Erklärungen
auf,
sondern
lässt
den
Zuschauer
das
totalitäre
Regime
gleich
spüren.
Die
Charaktere
Evey
(Natalie
Portmann)
und der
geheimnisvolle
Maskenträger
„V“
(Hugo
Weaving)
werden
kurz
eingeführt
und sind
sogleich
im
Mittelpunkt
des
Geschehens.
Dem
ahnungslosen
Volk
wird
durch
die vom
Staat
kontrollierten
Medien
eine
schreckliche
Welt
außerhalb
ihrer
Stadt
gezeigt,
Ausgangssperren
werden
verhängt
und
Telefone
werden
überwacht.
Als Evey
von der
Geheimpolizei
geschnappt
wird,
kommt
ihr der
Maskenmann
„V“ zur
Hilfe,
der sie
zu sich
nach
Hause
nimmt
und mit
ihr
zusammen
einen
Plan
gegen
die
Regierung
austüftelt.
Was zu
Beginn
einen
fantastischen
Actionblockbuster
verspricht,
entwickelt
sich zu
einem
düsteren
Thriller
mit
Elementen
aus dem
Drama.
Vielmehr
konzentriert
sich der
Film im
Laufe
der Zeit
auf die
Beziehung
der
Protagonisten
Evey und
„V“
sowie
auf die
Arbeit
und
Nachforschungen
des
Polizeikommissars.
Diesem
wird
aufgetragen
den
Verräter
„V“ zu
schnappen.
Doch was
er bei
seinen
Nachforschungen
herausfindet,
ist die
schreckliche
und
sogleich
brutale
Wahrheit,
auf der
dieses
totalitäre
Regime
gebaut
ist.
Mit „V
wie
Vendetta“
schlagen
die
Wachsowski
Brüder
einen
völlig
neuen
Weg ein.
Weit weg
vom
holen
Actionkino,
hin zum
anspruchsvollen
Thriller.
Denn der
Film
bietet
nur
vereinzelt
Actionmomente,
die
dafür
aber
umso
spektakulärer
ausfallen.
Nein,
völlig
neu baut
der Film
auf eine
spannende
und
zugleich
abwechslungsreiche
Story,
die v.a.
gegen
Ende hin
dramatisch
und
beklemmend
wirkt.
Weder
eindimensionale
Charaktere,
noch
zahlreiche
Logiklöcher
sind zu
finden.
Es wurde
Wert auf
eine
perfekte
Inszenierung
der
Story
gelegt
und auf
eine
beklemmende
Atmosphäre.
Die
Atmosphäre
wird
untermalt
mit
einem
passenden
Soundtrack,
der jede
Szene,
sei sie
ruhig
oder
spannend
mit
Action
sehr gut
zu
unterstützen
versteht.
Immer
passend
und
präsent
bei
jeder
Stimmung.
Angst
und
Schrecken
geht von
der
Regierung
aus.
Niemand
ist
sicher,
niemandem
kann man
trauen.
Überall
stecken
Spitzel
des
Regimes,
die mit
brutaler
und
kalter
Vorgehensweise
strikt
durchgreifen.
Einen
großen
Schritt
in die
richtige
Richtung
könnte
man den
Machern
attestieren,
die im
Vergleich
zu
Matrix
den
Schwerpunkt
auf
Glaubwürdigkeit
und
Ernsthaftigkeit
legten.
Wem die
Matrix
Trilogie
zu
anspruchslos
war, der
könnte
Gefallen
an „V
wie
Vendetta“
finden,
denn es
gibt
viele
ruhige
Momente
mit
vielen
Dialogen,
die
teils
ergreifend
sind und
zum
Mitfühlen
anregen.
Die
Locations
sind
meist
düster
und
kalt.
Dunkle
Gassen,
wenig
Licht
und
somit
Hoffnung
auf
Freiheit.
Die
Unterdrückung
durch
die
Regierung
wirkt
beängstigend.
Die
beiden
Hauptpersonen
„V“ und
Eve,
gespielt
von Hugo
Weaving
und
Natalie
Portman,
spielen
ihre
Rolle
sehr
gut. Der
Zuschauer
kann
sich
gleich
in sie
hineinversetzten
und
fühlt
bei
jeder
dramatischen
sowie
spannenden
Szene
mit. Vor
allem
Eves
Entwicklung
während
des
Filmes
wurde
beeindruckend
gezeigt
sowie
gespielt
und auch
ihre
Beziehung
zum
Maskenträger
„V“ ist
alles
andere
als
oberflächlich.
Des
Weiteren
muss man
auch
Stephen
Rea,
dem
Kommissar,
ein Lob
für
seine
gute
Leistung
aussprechen.
Die
Rolle
des
misstrauischen
Polizisten,
der bei
seinen
Nachforschungen
viel
Staub
aufwirbelt
und
damit
selbst
in
Gewissensbisse
gerät
wurde
von ihm
souverän
gespielt.
Von den
anderen
Regierungsmitglieder
sieht
man eher
wenig,
ihre
kleinen
Rollen
werden
aber
überzeugend
dargestellt.
Das ganz
große
Manko
des
Filmes
ist mit
Sicherheit
das
Fehlen
der
bombastischen
Actionszenen,
die in
den
Vorschauen
und
Trailern
geradezu
zelebriert
wurden.
Die
Erwartungen
an ein
furioses
Actionspektakel
der
Matrix-Macher
bleibt
aus, und
das
allzu
deutlich.
Nur zu
Beginn
und am
Ende
werden
hitzige
Duelle
ausgetragen,
die
dafür
aber
auch
perfekte
choreographiert
wurden.
Bei den
wenigen
Actionszenen
merkt
man
deutlich
die
Handschrift
der
Wachowski
Brüder.
Seihen
es
Zeitlupen,
oder die
rasant
geschnittenen
Actionmomente,
in denen
„V“ mit
seinen
Messern
hantieren
darf,
Qualitativ
liegen
diese
Szenen
auf
allerhöchstem
Niveau.
Einziges
Manko,
viel zu
wenig.
So
wenig,
dass man
sie
nicht
mal über
die 137
Minuten
Film
verteilen
könnte.
Ein paar
heftige
Explosionen,
ein paar
Schwertkämpfe,
das war
es dann
leider
auch
schon.
Schade,
da hatte
man
einfach
viel
mehr
Popcornkino
erwartet.
Fazit:
Mit „V
wie
Vendetta“
schafften
es die
Wachoswki
Brüder
den
Zuschauer
erfolgreich
zu
verwirren.
Ging man
wie bei
Matrix
von
einem
Actionblockbuster
mit
guter
Story
aus,
verringerte
man den
Actionanteil
auf ein
Minimum
und
legte
mehr
Wert auf
die
hervorragend
agierenden
Protagonisten,
die
düstere
und
beklemmende
Atmosphäre
sowie
die
überaus
spannende
Geschichte
einer
jungen
Frau,
die
unter
einem
totalitären
System
leidet.
Mit
weitaus
mehr
Actionanteil
hätte
der Film
mit
Sicherheit
die
Höchstnote
bekommen,
da
ansonsten
wirklich
alles
stimmt.
Ein Film
für all
diejenigen,
denen
Matrix
zu
anspruchslos
war und
die
Bullet-Time
Action
satt
haben.
08
/ 10
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