Story:
Im zweiten Teil der Vermächtnis-Reihe macht Benjamin Gates (Nicolas Cage) eine
erschreckende Entdeckung: anscheinend war sein Urgroßvater in den Mord an
Abraham Lincoln verwickelt. Um das dahinter steckende Geheimnis zu lüften, muss
er das geheime Tagebuch von John Wilkes Booth stehlen und den Präsident der
vereinigten Staaten entführen....
regie :
jon turteltaub
cast :
nicolas cage, diane kruger, justin bartha
kritik :
matthew sole
____________________________________________________________________________
Kritik:
"Das Vermächtnis des
geheimen Buches" bietet wenig Neues.
Der erste Teil von "Vermächtnis"
hat Nicolas Cage persönlich dermaßen gefallen, das er kurz darauf einen zweiten haben
wollte. Anbetracht des großen Erfolgs des ersten eine Selbstverständlichkeit,
die jetzt 3 Jahre nach dem ersten ihren Weg in die Kinos findet... und mit
Sicherheit ebenso
erfolgreich sein wird. Das Konzept ist das gleiche geblieben:
Nach einem kurzen Startschuss bricht Gates bald wieder in amerikanische
Heiligtümer ein, stiehlt geschichtsträchtige Dokumente und entdeckt Fährten und
Spuren, die Jahrzehnte vor ihm kein anderer jemals entdecken konnte. Mit
dummbeuteliger Spurensuche auf Grundschulniveau stellt sich Gates mal wieder als
einer der cleversten Superminds der Filmgeschichte raus, der in
Sekunden-bruchteilen und mit viel Beitun von Fortuna selbst die größten
Geheimnisse der Menschheitsgeschichte im Handumdrehen löst.
Das größte Probleme des neuen Vermächtnis ist das völlige Fehlen von Problemen.
Zwar stellt man Cage mit Ed Harris einen grimmigen Konkurrenten entgegen, doch
der spielt müde und gelangweilt und hat dem grinsenden Sunnyboy nicht viel
entgegenzusetzen. Auch scheint nichts Gates auch nur im entferntesten Sorgen zu
bereiten, zurecht, denn selbst die Entführung des US-Präsidenten ist in der Welt
von Vermächtnis ein echtes Kinderspiel. Zumindest wenn man Benjamin Gates heißt.
Große Enthüllungen bleiben im
Verlauf der Geschichte auch aus; was geheim-nisvolles und wichtiges im "geheimem
Buch" steht, wird im gesamten Verlauf der Story nicht erwähnt, nur angedeutet.
Wer das erfahren will (selbst der Präsident würde es zugern wissen). muss wohl
auf den unvermeintlich dritten Teil warten, mit dem sicher in bälde zu rechnen
ist.
Abgesehen von Cage und Harris langweilen auch die Schauspielveteranen Helen Mirren und Jon Voight, die
auf alberne Weise das streitende Elternpaar des Helden spielen und dabei nicht
einmal so amüsant sind wie Dustin Hoffman und Barbra Streisand in Meine Braut,
ihr Vater und ich part 2.
Der sympathische Justin Bartha
verkommt wieder nur als Freund mit schlechten Sprüchen, während Diane Kruger
nichts weiter als ungebrauchtes Eyecandy bleibt. Am Ende sieht selbst Cage ermüdet aus, dem
man auch nicht allzu viel Interesse an weiteren Filmen ansieht. Dennoch wird das
System flotter Sprüche, vermeintlich genialer Entdeckungen und ein wenig
bedeutungsloser Action an den Kassen viel Geld drucken und dem ein oder anderen
gefallen; Qualität sieht jedoch anders aus.
Fazit:
Technisch ist "Das
Vermächtnis des geheimen Buches" typisch gute Hollywoodarbeit, aber filmerisch
uninspiriert, lieblos und ohne denkwürdige
Aha-Momente. "Indiana Jones 4" kann nicht früh genug folgen.
4 / 10
_____________________________________________________________________________
:::::...:
Jetzt
zahlreiche
Leser-Meinungen
zum Film
lesen!
:::::...:
Weiter
in den
BG
Kritiken
stöbern
>
Kritiken
zu
aktuellen
Deutschlandstarts
> Kritiken zu kommenden
Filmen
> Kritiken zu Drehbüchern
kommender
Filme
> Kritiken zu Videogames
zu
Filmreihen
> Kritiken zu Klassikern
und vieles mehr...
:::::...:
Zur
offiziellen
bereitsgesehen.de
Hauptseite!
|