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Film Kritik
 
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Der weiße Hai 3

Story:
Durch Zufall gelangt ein trächtiger, großer weißer Hai in die künstlich angelegte Lagune von SeaWorld. Zufällig ebenfalls da? Die beiden Söhne von Chief Brody, der die Haie der ersten beiden Teilen besiegte..

regie :
joe alves
cast  : dennis quaid
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Da auch der zweite massig Geld einspielte, war ein nächster unumgänglich.

Die Idee, das Setting in einen hochmodernen Freizeitpark zu verlegen, ist zwar prinzipiell vielversprechend, wird aber nur schwach genutzt. Der dritte Teil verbringt vor allem zu viel seiner Zeit mit dem Geschehen an Land, was allein schon daran liegt, dass in dem Tierpark verständlicherweise nur wenige schwimmen gehen. Alves nimmt sich also bequem die Ruhe, das Treffen der beiden (trotz Dennis Quaid recht uncharismatischen Brüder) und ihrer Freundinnen in aller Länge auszuweiten, was man sich aber so auch komplett hätte sparen können, da keine der Figuren annähernd interessante Eigenheiten mitbringt. Ähnlich öde ist auch ein längerer Nebenplot, in dem sie versuchen, ein Haibaby vergebens am Leben zu halten. All das nervt, denn hat es nur wenig mit den Qualitäten der ersten zwei zu tun.

Teil 3 ist mit all seinen SeaWorld Sets letztendlich zwar der aufwendigste, versagt im Gegenzug aber vollkommen beim Hai selbst, der kaum schlechter aussehen könnte und extrem miserable Szenen bekommt (am Ende sitzt er geduldig in einem Rohr, obwohl Haie aufgrund ihrer immobilen Kiemen unentwegt schwimmen müssen, um nicht zu ertrinken). Da 3 wie auch "Freitag der 13te Teil 3" damals auf den kurzzeitig angesagten 3D-Zug aufsprang, gibt es zudem mehrere Szenen, in denen Dinge planlos vor der Kamera herumschweben, was in 2D eher tierisch irritierend und albern wirkt.

Die Regie? Ist mit zwei zugekniffenen Augen in Ordnung, wenn auch relativ belanglos. Spannung schien Joe Alves, der danach nicht einmal mehr Hochzeitsvideos drehen durfte, anscheinend mit käsiger Langeweile zu verwechseln.

Fazit:
Verglichen mit seinen Vorgängern ist der dritte eine ziemliche Enttäuschung, da er weder spannend, noch gut gemacht oder gut gespielt ist. Es ist eine halbgare Fortführung, die zwar nicht komplett misslungen ist, sich mit seiner kompletten Mittelmäßigkeit aber auch nicht von zweitklassigen Creature-Features wie "Leviathan" oder "Piranha" absetzen kann.

3,5
/ 10

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