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Film Kritik
 
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Der weiße Hai 4: Die Abrechnung

Story:
Die nun verwitwete Frau Brodys kriegt es erneut mit dem weißen Albtraum zu tun, als ihr jüngerer Sohn Sean bei einem Angriff in Amity ums Leben kommt. Verzweifelt besucht sie danach ihren älteren, den Meeresbiologen Mike, weitab auf der sonnigen Karibik. Es kommt natürlich wie es kommen muss, und der Hai taucht auch dort auf...

regie :
joseph sargent
cast  : lorraine gary, michael caine
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Spätestens seit dem dritten Teil war den meisten Zuschauern klar, dass die ewige Haigeschichte der Brodys allmählig absurd wurde. Dass so etwas einmal, zweimal, ja vielleicht sogar dreimal passieren könnte hatte man hinnehmen können, aber ein viertes Mal?

Vier hat heute einen ganz speziellen Status, denn es gibt so einige Momente im Film, die einfach vollkommen banane sind. In erster Linie wäre es die Tatsache, dass der Hai den Brodys tatsächlich hunderte Kilometer bis in die Karibik folgt, wobei er ja gar nicht wissen dürfte, dass sie dort sind (im Buch zum Film wird dies übrigens erklärt: es wird gesagt, dass ein Voodoopriester den Hai als personifizierte Angst Ellen Brodys spürt und den Hai dann mit schwarzer Magie herlockt. Immer noch albern, aber zumindest plausibler. Das Buch erklärt übrigens auch, wieso die Brodys gleich vier Mal Bekanntschaft mit Haien machen, aber dazu später mehr).

Weil man sich während der Aufnahmen übrigens andauernd umentschied, ist das Finale in Sachen Logik einer echter Vollausfall. Mrs. Brody hat Flashbacks zu Szenen aus dem ersten Film in denen sie gar nicht dabei war, einer der Helden wird im Maul des Hais zerbissen, nur um wie von Zauberhand doch noch zu überleben (weil Testvorführungen es schade fanden, dass er starb) und nachdem der Hai am Ende auch noch anfängt zu schreien (was Haie anatomisch nicht können), darf er letzten Endes wie ein Böller explodieren - was überhaupt keinen Sinn macht, da er bloß mit einem Boot kollidiert (die Produzenten bauten es nachträglich mit ein, weil sie es für spektakulärer hielten).

Ebenfalls schwach ist der Hauptplot, in dem Mrs. Brody sich zum einen in den mysteriösen Michael Caine verguckt (der im Film den Eindruck eines Kriminellen macht, im Buch allerdings ein verdeckter Ermittler ist), zum anderen traumatisiert ist, eine psychische Verbindung aufbaut und voller Paranoia glaubt, der Hai verfolge sie persönlich (was er ja auch zu tun scheint). Nebenbei entdeckt Mike übrigens den Hai und versucht, ihn ohne das Wissen seiner Mutter im Geheimen zu erforschen.

Bei all dem Quatsch muss man überraschenderweise sagen, dass "Der weiße Hai 4" kein völliger 0er Trash ist. Liegt vor allem daran, dass er von Regisseur Joe Sargent (machte das Original von "Der Angriff auf Pelham 1-2-3") - sofern ihm keiner dazwischen fuschte - halbwegs akzeptabel inszeniert wurde. Die Hai-Szenen sind generell schwach, aber fast besser als beim Vorgänger und die Gegend der Bahamas sorgt schon ganz von selbst für eine interessante Optik.

Fazit:
"Der weiße Hai 4" ist ohne Frage der schlechteste der Reihe und gerade so auf dem Niveau eines TV-Films wie "Beast: Schrecken der Tiefe" oder "Creature: Tod aus der Tiefe" (beide übrigens vom Autor des weißen Hais). Im Buch wird übrigens gesagt, dass der erste ein männliches Tier war, dass noch vor seinem Tod Sex mit einem weiblichen hatte. Das aus Teil 2 soll dann das weibliche sein, dass zur Geburt wieder an seinen Ausgangsort zurückkehrt, die aus 3 und 4 sollen deren zwei Kinder darstellen.

2
/ 10

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