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Film Kritik
 
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X-Men

Story:
Logan (Hugh Jackman) ist ein ruheloser Mutant, der eines Tages in der jungen Rogue (Anna Paquin) einen besonderen Schützling findet. Zusammen geraten die beiden in die Hände des Professor Xaviers, der eine spezielle Schule für Mutanten sein eigen nennt. Während sie langsam Vertrauen zu Gleichgesinnten finden, versucht Xaviers Erzfeind Magneto indes mit aller Gewalt, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Mutanten zu ändern ...

regie :
bryan singer
cast  : hugh jackman, halle berry
kritik : christian mester
 

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Kritik:
X-Men 1 hatte es offensichtlich nicht leicht, da es eine der schwierigsten Umsetzungen ist - macht seine Sache aber dennoch ganz okay.
 


"Wie jetzt, Cube?"

Okay ist leider auch das berechtigte Wort, denn der erste X-Men gehört nicht unbedingt zu den besten seiner Art.

Was man Singer wohl nicht abstreiten kann, ist die Tatsache, dass seine erste Comic-Verfilmung eine der anspruchsvollsten geworden ist. Statt auf endlose Explosionen und Oneliner setzt der Comic-Einstand des "Die üblichen Verdächtigen" Regisseurs auf Charaktere und Motive, was größtenteils sehr gelungen ist. 

Ob Hauptfigur Wolverine oder die von Unsicherheit geplagte Rogue, trotz der Albernheit der allgemeinen Story vermag es Singer, die Story des Films so gut zu verpacken, dass man für einige Zeit vergessen kann, dass es hier um Menschen geht, die Laser aus ihren Augen schießen können. Dabei vergisst Singer glücklicherweise auch nicht die Motive der Bösen, die ausnahmsweise mal mehr als verständlich agieren und endlich mal nicht nur als Auslöser für Action und Rangelei her halten.

Klasse sind vor allem drei Besetzungen: Hugh Jackman als Hauptfigur Wolverine ist allein schon so charismatisch, lustig und cool, dass man sofort mehr von ihm sehen will. Ebenfalls gelungen ist das Duell der beiden mächtigsten Mutanten - Magneto (Ian McKellen) und Prof. X (Patrick Stewart), die sich stilvoll den Ball zuwerfen.
 


"Das - ist für Rollerball!"

Leider ist es so, dass X-Men im Gegensatz zu anderen Comic-Filmen nicht so wirklich in Sachen Action und Spektakel punkten kann. Gibt es unvergessliche Momente in Blade, Spider-Man und Batman Begins, so fallen die lebhafteren Szenen in Singer's X-Men allesamt eher dröge und kleinkariert aus.

Was ebenfalls stört - gewaltig stört - ist die Optik. Der gesamte Film ist in einem grauen, kalten Farbton gehalten, der den farbenprächtigen Figuren und ihren Fähigkeiten entgegen steht und die Stimmung damit erheblich drückt. Vermutlich wollte man damit für mehr Realismus sorgen, letztendlich ist es aber ein großer Schwamm, der Spaß und Energie aus allem zieht.

Es gibt mitunter Momente, vor allem die rivalisierenden zwischen Wolverine und Kollege Cyclops, in denen es lustig und locker wird, doch insgesamt lässt der Film mehr davon missen.

Fazit:
X-Men ist definitiv ein guter Comic-Film, allerrdings fehlt es ihm an Wärme und aufregender Action.

6
/ 10

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