Story:
Noch
immer
kämpfen
gute
Mutanten
gegen
böse
Mutanten.
Von der
Menschheit
in
Ausnahmen
geduldet,
stecken
Charles
(Patrick
Stewart)
und CO
in einem
Zwiespalt.
Einerseits
müssen
sie die
Menschen
vor den
Übergriffen
von
Magneto
(Ian
McKellen)
beschützen,
andererseits
verspüren
sie
keinerlei
Akzeptanz
von den
Menschen
und
werden
des
Öfteren
von
Magnetos
Bande
angegriffen.
Als ein
neues
Mittel
entwickelt
wird,
dass die
Mutanten
von
ihrer
"Krankheit"
heilt
und sie
zurückverwandelt,
entbrennt
ein
tödlicher
Krieg
zwischen
den
beiden
Mutanten-Lagern...
regie :
brett
ratner
cast
:
patrick
stewart,
hugh
jackman,
ian
mckellen
kritik
:
frederic
garz
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Vorwort:
Ein
Sprichwort
besagt:
Aller
guten
Dinge
sind
drei.
Nun,
dies mag
bei den
X-Men-Verfilmungen
zwar
nicht
ganz
zutreffen,
stellten
die
bisherigen
Teile
anspruchslose
Effekte-Hascherei
mit
minimaler
Story
dar,
dennoch
erhoffte
man sich
beim
finalen
Teil der
X-Men-Trilogie
zumindest
Wiedergutmachung.
Das
Regie-Karussell
drehte
sich zu
Gunsten
von
Brett
Ratner
("Roter
Drache"),
der den
Regisseur
der
ersten
beiden
Teile,
Bryan
Singer,
ablöste.
Ein
neues
Gesicht,
sollte
für
frischen
Wind
sorgen.
Ob
jedoch
"X-Men
3"
tatsächlich
das heiß
erwartete,
fulminante
Finale
der
Trilogie
darstellt,
das nun
endlich
alle
Fragen
beantwortet
und den
Zuschauer
zufrieden
stellt,
wird
sich
zeigen.
Kritik:
Im
Vergleich
zu
seinen
Vorgängern,
hat sich
am
Story-Gerüst
wenig
geändert
und, um
es
gleich
vorweg
zu
nehmen:
ja, es
ist
wirklich
so
langweilig,
wie es
sich
anhört.
Ein
ewiges "Gut-gegen-Böse"-Spielchen,
dass nun
in einem
finalen
Kampf
ausgetragen
werden
soll.
Bis es
dazu
aber
kommt,
schleppt
man sich
durch
ein Netz
aus
Liebesgeschichte,
wild
zusammen
gewürfelten
Actionszenen
und
uninteressanten
Handlungssträngen.
Uninteressant,
da nur
wenig
Neues
erzählt
wird,
neue
Fragen
gestellt
und zu
wenige
Antworten
gegeben
werden.
Ein
Klischeehaftes
Gut-gegen-Böse
Spiel
darf
ebenso
wenig
fehlen,
wie
langweilige
Liebesbeziehungen
zwischen
den
pubertierenden
Mutanten.
Von
Abwechslung
keine
Spur,
scheint
der
gesamte
Film auf
das
große
Finale
zugeschnitten
zu sein,
anders
sind die
lahmen
Handlungsabschnitte,
die
durch
aufwendige
Actionsequenzen
unterbrochen
werden,
nicht zu
deuten.
Die
X-Men-Akteure
bleiben,
wie
bereits
in den
vorangegangenen
Filmen,
teils so
blass
wie
Halle
Berrys
Haarfarbe.
Einzig
Ian
McKellen,
Magneto,
Paul
Stewart
als
Charles
und Hugh
Jackman
alias
Wolverine
wissen
durch
gute
Performance,
in ihren
Auftritten
zu
überzeugen.
Ian
McKellen
spielt
den
machtbesessenen
und von
Grund
auf
bitterböse
gestimmten
Magneto
souverän,
sein
Auftreten
stiehlt
allen
Akteuren
die
Show.
Fast
genau so
gut
verkörpert
Patrick
Stewart
erneut
seine
väterliche
Rolle
als
X-Men-Oberhaupt
sowie
ein
gewohnt
cooler
und
lässiger
Hugh
Jackman,
der mit
netten
Sprüchen
und
überzeugender
Kampfeinlagen
zu
Punkten
versteht.
Die
bereits
erwähnten
Actionsequenzen
stellen,
neben
den
abgefahrenen
Verwandlungskünsten
und den
eingesetzten
Superkräften
der
Mutanten,
das
Highlight
des
Filmes
dar.
Akrobatisch
hervorragend
inszenierte
Fight-Einlagen
gehen
Hand in
Hand mit
unglaublich
in
Szenen
gesetzter
Stunts
und
waghalsigen
Actionmomenten
wie z.B.
der
explosiven
Anfangssequenz,
einem
Gefangenentransport
oder dem
fulminanten
Effekte-Overkill
im
Finale.
Die
einzelnen
Superkräfte
der
Mutanten
wurden
eindrucksvoll
in
Szenen
gesetzt.
Bis zu
diesem
Zeitpunkt,
stellte
"X-Men 3
- Der
letzte
Widerstand"
eine
zwar
anspruchs-
und
niveaulose,
jedoch
actionreiche
Comic-Adaption
dar, die
nichts
neues
erzählt,
sondern
altes
wiederkäut.
Durchaus
im
gehobenen
Mittelmaß
anzutreffen,
verschenkt
der
Film,
aufgrund
des
lächerlichen
Finales,
auf das
die
gesamte
Trilogie
hinausläuft,
sämtliche
Punkte,
die er
mühevoll
gesammelt
hatte.
Das
Finale
ist zwar
optisch
eine
Wucht,
jedoch
so
extrem
übertrieben
und
unlogisch,
ja gar
stümperhaft,
dass
selbst
Action-Guru
Michael
Bay
Tränen
in den
Augen
hätte.
Nicht
nur,
dass die
Logik
völlig
zu kurz
kommt,
ist die
Handlung
am Ende
an
Lächerlichkeit
nicht zu
unterbieten.
Ohne nun
alles
vorweg
zu
nehmen,
will nur
so viel
gesagt
sein,
das Ende
der
Trilogie
ist eine
echte
Zumutung
und eine
Frechheit
die
sondersgleichen
sucht.
Fazit:
"Aller
guten
Dinge
sind
drei. -
Aller
schlechten
Dinge
ebenso."
"X-Men
3" ist
eine
mittlere
Beleidigung
für
jeden
Fan der
Filme.
Zwar
überzeugt
die
gebotene
Action,
jedoch
ist die
Geschichte
zu
langweilig,
die
Akteure,
bis auf
wenige
Ausnahmen,
zu
eindimensional
und das
Finale
ein
schlechter
Witz.
"X-Men
3" ist
das
verkorkste
Ende
einer
durchweg
ideenlosen,
langweiligen,
jedoch
actionreichen
Trilogie
über
Mutanten,
die die
Welt am
liebsten
schnell
wieder
vergisst.
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