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KRITIK:
ZOMBIE STRIPPERS
von
Christian Mester
ZOMBIE STRIPPERS (2008)
Regie: Jay Lee
Cast: Jenna Jameson, Robert Englund
Story:
Ein Zombie-Virus gelangt von einem geheimen
Labor in einen nahe gelegenen Stripclub und
verwandelt die dort strippenden Stripperinnen in
Zombie-Stripperinnen…
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Jameson veröffentlichte eine Autobiographie
namens
"How to make love like a Pornstar", die zum US-Bestseller
wurde |
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Kritik:
Wer „Zombie Strippers“ in der hiesigen Videothek
entdeckt, der kommt wohl nicht drum herum, zu bemerken,
dass eine gewisse Jenna Jameson darin die Hauptrolle
spielt. Jameson, die in erster Linie als Aktrice
fiktiver Dokumentationen menschlichen Beischlafs
bekannt ist, versucht sich in diesem Film – sofern
man das resultierende Werk überhaupt Film nennen
darf – als nackte Zombie-Tänzerin in einem
sozialkritischen Horrorstreifen.
Dass der Film eigentlich nur gezielt banaler Trash
wie „Story of Ricky“ oder „Braindead“ sein sollte,
ist vom Titel her bereits klar, allerdings geht der
vergebliche Versuch mehr als das zu sein, gewaltig in die Hose.
Für debilen Trashfun nimmt sich das Script, sofern
es überhaupt eins gab, frech zu ernst, sieht sich
als Satire mit Aussage. Der Film meint ernsthaft,
das US-Regime kritisieren zu müssen und
haltlose philosophische Überlegungen in den Raum zu
werfen, die aufgrund versammelter Nichttalente vor
und hinter der Kamera keinerlei Bedeutung haben und
nur eins schaffen: Ödnis.
Der Rest ist ähnlich
furchtbar langweiliger, alberner D-Schrott von der
Stange, an der zombifizierte Nackedeis tanzen und
ihre untoten Silikonmelonen in die Kamera halten.
„Freddy“ Robert Englund gibt den gierigen
Stripclubboss-Kapitalisten mit Dollaraugen und
beweist einmal mehr, dass der gute Mann zu schnell
und zu oft „ja“ sagt. Da man nach Englund und
Jameson offensichtlich kein Geld mehr für
irgendetwas anderes hatte, gibt es miserables
Monster Make-Up, grottigst schlechte Gore-Szenen und
Kämpfe, die so schlecht und absurd sind, dass man
sich für einen Moment fast nahezu unterhalten fühlen
könnte, sich aber rasch eines Besseren besinnt und
weiß, es nicht zu sein.
Fazit:
„Zombie Strippers“ wird als augenzwinkernder
Grindhouse-Abklatsch ala „Planet Terror“ verkauft,
ist aber Sphären davon entfernt, annähernd schaubar
zu sein. Selbst für ein Genre, das absichtlich
schlecht ist, ist dieser Film zu schlecht. Zudem findet sich auch in
anderen Genre-Filmen nackte Haut, wenn’s denn
unbedingt welche sein muss.
0 / 10
10 -
Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel
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