"Gebt mir meinen Elefanten zurück!"
- Revenge of the Warrior (2005)
(cm)
2003 sorgte Tony Jaa weltweit für
Aufsehen, denn der gelenkige Martial Arts-Experte brachte mit
Ong Bak: Muay Thai Warrior einen der originellsten und
spektakulärsten Action-Titel der letzten Jahre ins Kino.
Jaa, der fortan als das neue Spitzentalent für MA-Streifen galt,
legte mit dem großartigen
Tom Yum Goong -
Revenge of the Warrior
nachfolgend sogar noch einen drauf, mit noch
abdrehteren Stunts und sensationell ausgefeilten Kampfszenen.
Folgen sollte
daraufhin eigentlich ein Film namens Sword, der jedoch alsbald
wieder gecancelt wurde, als Jaa sich mit seinem Mentor und Regisseur
Panna Rittikrai zerstritt. So setzte Jaa sich an einen
alten MA-Historienfilm über die frühesten Muay Thai Kämpfer, beim dem er selbst das erste Mal
hinter der Kamera stehen wollte:
Ong Bak 2.
Jedenfalls, am Set von Ong Bak 2 - der übrigens wesentlich teurer und
epischer ausfällt als Jaa's vorherigen Filme und nichts mit dem
Vorgänger zu tun hat - kam es im Laufe
des Drehs zu
einem Konflikt, als Jaa eines Tages auf einmal spurlos verschwand - um
eine zeitlang im Dschungel zu beten.
Nachdem sein Produktionsteam eine ganze Weile verdutzt gewartet
hatte, kehrte Jaa irgendwann zurück und machte weiter, als wäre
nie was gewesen.
Allerdings nicht wie geplant, da man am Ende schlichtweg kein Geld
mehr hatte und somit nicht komplett fertig wurde. Um das
auszubessern, wird Ong Bak
2 nun der erste Teil eines Doppelfilms, der 2010 mit der
Fortsetzung
Ong Bak 3
fortgesetzt wird.
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