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"Sieh mal an, hat Stryker dich doch noch zum Schweigen
gekriegt"
- X-Men Origins: Wolverine (2009)
(cm)
X-Men lief drei Mal gut im Kino, allerdings gab es nach dem
dritten ein großes Problem für alle Producer: die Verträge für
die Schauspieler liefen aus, und nachdem mittlerweile jedes Kind
Wolverine, Cyclops und all die anderen Figuren lieb gewonnen
hatte, wollte nun jeder der Stars was vom großen Box Office
Kuchen abhaben. 20th Century Fox sah es allerdings nicht ein,
die eh schon teure Filmreihe noch teurer zu gestalten - Teil 3
kostete schon 200 Millionen Dollar - also strich man schnell
alle Ideen, einen vierten zu machen.
Und machte stattdessen
X-Men Origins:
Wolverine,
der nur einen der alten Stars übernimmt - den wichtigsten. Zwar
tauchen in dem Film auch noch andere altbekannte Figuren wie
Cyclops und Sabretooth auf, wurden für das Spin-Off allerdings
neu besetzt oder in Kindsform dargestellt.
X-Men Origins spielt aber nun zeitlich vor den ersten drei
X-Men, und obwohl es jetzt schon Pläne für einen zweiten
Einzelfilm für Logan gibt, ist dann auch schon bald Schluss -
beziehungsweise kein Platz mehr, denn irgendwann ist die Zeit
zwischen Origins und X1 einfach gefüllt.
Nun gab es aber schon längst Pläne für einen X-Men 4, die
Origins ähnelten. Die Idee war zunächst, einen der alten Stars als
neuen Lehrer zurückzuholen (vermutlich Halle Berry als Storm),
die dann wiederum neue Mutanten anlernt. Dem wird aber nun nicht
mehr sein, denn stattdessen werden wir Storm als
Jugendliche sehen, ebenso Cyclops, Colossus und all die anderen.
Der einzige rückkehrende wird somit wohl Patrick Stewart als
Professor X sein, der in mehreren (!) neuen Filmen Abenteuer mit
dem jungen X-Men Team erlebt.
X-Men: First Class
soll der Name des ersten Teils der für mehrere Teile geplanten
Vorgeschichte sein, so Producer Lauren Schuler
Donner gegenüber Comics Continuum.
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Trivia:
Dougray Scott (Mission Impossible 2) war damals die erste Wahl
für Wolverine, doch als er absprang, nahmen sie den bis dato
unbekannten australischen Musicalsänger Hugh Jackman - was Scott
bis heute bereut.
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