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"Komm
mit mir, wenn du leben willst."
- Terminator 4 (2009)
(cm) Der ganz große Erfolg blieb aus - an seinem ersten Wochenende
in den USA konnte der neue
Terminator
gerade einmal 56 Millionen Dollar einspielen. Klingt auf den ersten
Blick nach viel, bedenkt man aber, dass
X-Men Origins: Wolverine
und
The Fast and the Furious 4
jeweils mit 85 Mio. und 70 Mio. Dollar Einspiel anliefen, ist es
eine herbe Enttäuschung.
Floppen wird der Film am Ende zwar keineswegs, aber von dem ersten
der drei neuen Zukunftskapitel hatten sich die neuen Lizenzinhaber
von Halcyon wohl weitaus mehr erhofft.
Woran es also liegen mag, dass der Film die Erwartungen nicht traf?
Zum einen mit Sicherheit am direkten Konkurrenten
Nachts im Museum 2,
dessen erster Teil vor ein paar Jahren mehr einspielen konnte als
jeder bisherige Terminator.
Hauptgrund dürfte aber sein, dass der neue Terminator im Gegensatz
zu 2 & 3 keine lustigen Momente hat. Er ist ein düsterer, ernster
Kriegsfilm mit Konzentrationslagern und Vergewaltigern, und ein
solcher ist nie massenkompatibel. Weder Black Hawk Down, noch Soldat
James Ryan konnten mit dem gleichen Szenario für Aufsehen sorgen.
Ein Großteil der wichtigen Wochenendbesucher sind einfach Familien
mit Kindern und verliebte Paare, weswegen ein postapokalyptischer
Streifen gegenüber einem effektreichen neuen Ben Stiller immer die
zweite Wahl ist.
Was das für die Serie bedeutet? Aufgrund der Beliebtheit des Titels
wird der Film definitiv nicht der letzte Teil bleiben; allerdings
der letzte in dem Ton. Stupide Momente wie "Sprich zu der Hand" und
"Steh auf einem Bein" werden wieder kommen, denn auch wenn sie für
den geneigten Genrefan ein echtes Grauen sind, machen solche Szenen
alles für die Masse aus. Das allgemeine Publikum will in erster
Linie eine angenehme Zeit haben, was aber nicht möglich ist, wenn
man eine halbwegs realistische Situation der Rebellen darstellen
will.
Und Halcyon wird auf die Masse setzen wollen, allein schon, um die
gewaltige Investition (T4 Budget: 200 Mio. Dollar) für sich rentabel
zu machen.
Ob Christian Bale und Joseph McGinty (Regie) nach dem Ergebnis
weiterhin mit an Bord bleiben ist noch unklar, aber eins ist mit
Sicherheit zu sagen: dass Terminator 5 in zwei, drei Jahren gute
Laune machen wird.
Newsfacts auf einem Blick:
- T4 trifft Erwartungen nicht
- nächster Teil lustiger
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Trivia:
Arnold Schwarzenegger taucht im neuen Film kurz auf - allerdings
nicht persönlich. Sein Gesicht wurde per CGI auf den Körper des
österreichischen Bodybuilders Roland Kickinger gelegt.
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