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Aliens vs Predator 2: Requiem - Das Special
Autor: Sprühwurst @ BG.de

AvP - Whoever Wins... We Lose!

AvP - Whoever Wins... We Lose!
Was passiert, wenn die beiden tödlichsten Spezies des Universums aufeinanderprallen? Mit dem 2004 in die Kinos gestarteten Blockbuster Alien vs. Predator lieferte 20th Century Fox die cineastische Antwort auf diese Frage und brachte ein Franchise auf die große Leinwand, das in den vergangenen Jahren vor allem durch unzählige Comic- und Romanvorlagen eine stetig wachsende Fangemeinde bei Laune hielt. Regisseur Paul Anderson's Inszenierung sollte jedoch an den Erwartungen eben dieser Fangemeinde scheitern, deren kritischer Blick fürs Detail über die Jahre hinweg gestiegen war, hatte man doch anhand der vielen Veröffentlichungen eine gewisse Basis, auf der das Franchise mitterweile aufbaute. Die wichtige Grundlage für ein Sequel konnte Anderson's AvP dennoch schaffen und so liegt es an den Strause Brüdern, das Franchise mit der Kino-Fortsetzung AvP: Requiem Weihnachten 2007 wiederzubeleben und letztendlich ein Ergebnis abzuliefern, das den kritischen Fan als auch den Neueinsteiger zufrieden stellt.

Wie es dazu kam, das Alien und Predator fortan das gleiche Universum heimsuchten, warum selbst Superman, Batman & Terminator ihre Sorgen mit den beiden Spezies hatten und was den Zuschauer in AvP:Requiem erwartet erfahrt Ihr in diesem Special.

Wie alles begann:
Alien - Am Anfang war das Ei.

Ridley Scott's 'Alien' erzählte 1979 in düsteren Bildern die Geschichte einer Raumfrachter - Crew die im All einer grausamen Kreatur begegnet und das auf eine Art und Weise, die seinerzeit durch unzählige Innovationen brillierte und wenngleich oft kopiert, nie erreicht wurde. Das Filmmonster, der Xenomorph oder einfach nur Alien genannt, erreichte innerhalb kürzester Zeit Kultstatus. Ebenso sein Schöpfer, der für seine Arbeit am Projekt Oskar-Prämierterte Schweizer Künstler H.R. Giger. Setting und Atmosphäre des Films harmonierten mit der starken Besetzung, allen voran Sigourney Weaver, deren weibliche Hauptrolle untypisch zu jener Zeit - und auch heute fast 30 Jahre nach Alien - eines der vielen außergewöhnlichen Highlights darstellt, die den Film auszeichnen und letztendlich dazu beitrugen, das 20th Cenrury Fox den Wert dieses Meisterweks erkannte und zu einem mächtigen Franchise ausbaute, das filmisch bisher in drei Sequels und zwei Crossovern gipfelte.

Predator - Die Jagd beginnt.
Einen der zeitlosesten Actionblockbuster Ende der 80'er Jahre lieferte uns Regisseur John McTiernan im Sommer 1987 mit Predator. Während sich Vergleiche mit Alien aufdrängten, wurde der Zuschauer schnell von der neuen Qualität dieser nicht-irdischen Bedrohung für eine Gruppe von Elitesoldaten um Arnold Schwarzenegger im südamerikanischen Dschungel überzeugt. Dieser Film ging seinerzeit weit über das Actiongenre hinaus und zog den Betrachter in einen blutigen und äußerst gewaltvollen Konflikt zwischen Mensch und Predator, einer dem Menschen physisch und technologisch weit überlegenen Kreatur, die skrupellos Jagd auf lohnenswerte Beute machte.

Was dem Predator seinen großen Erfolg bescherte war aber nicht nur die solide und ansprechende Produktion, sondern auch McTiernans kompromisslose Umsetzung der Thematik, deren bemerkenswert hoher Goregehalt vom Sequel noch überboten wurde. Die Gewaltdarstellung übertraf seinerzeit alle Erwartungen und verhalf Predator zu einer Eigenständigkeit im SciFi-Action Genre, die alle im Vorfeld getätigten Zweifel an das Projekt vergessen machte.
State-of-the-Art Effekte und neuartige Aufnahmemethoden, die Leidensfähigkeit der Darsteller aufgrund des Drehortes und die gelungene Inszenierung schufen 1987 die Grundlage für eine Fortsetzung, in der man durch eine entscheidende Szene den sprichwörtlichen Stein ins Rollen bachte, das AvP Franchise der breiteren Masse schmackhaft zu machen. Besagte Szene spielte sich in den letzten Minuten des 1990 von Regisseur Stephen Hopkins gedrehten Predator 2 ab. Zu sehen war der Schädel eines Xenomorph, als Trophäe im Schaukasten eines Predatorschiffes platziert.

AvP - Die Anfänge
Lange vor dem 2004 in die Kinos gestarteten AvP, waren es vor allem die Veröffentlichungen des damals eher unbekannten Verlages Dark Horse Comics, die das Franchise voran brachten und erstmals zusammenhängende Storys erzählten, an deren Inhalt sich auch die Lizenzinhaber bei Fox nicht störten. Der Grundstein war also gelegt und Fans beider Filmmonster fanden zusammen um fortan gemeinsam den brutalen Kampf zwischen Predator und Alien zu erleben.

Eine der ersten Storys, in der sich die Dark Horse Autoren mit dem Crossover befassten, waren die Comicbände um eine junge Frau namens Machiko Noguchi, die ähnlich einer Ellen Ripley aus den Alien Filmen als unfreiwillige Heldin in der fernen Zukunft um ihr Überleben kämpft - interessanterweise an der Seite eines erfahrenen Predators namens Broken Tusk. Später kamen weitere Geschichten hinzu, die sich tiefgründiger mit der Kultur der Yautja, den Predatoren beschäftigten, oder auch bekannte Charaktere der Alien Saga - wie der Crew der Betty aus Alien 4 - nur für die Crossover wieder belebten, um sie in den blutigen Konflikt zwischen diesen beiden Rassen zu ziehen. Die Comics waren sogar so erfolgreich, das sich lange Zeit sämtliche Lizenzprodukte, vor allem Merchandising Artikel und Computerspiele, aus deren Inhalten bedienten.
Nicht selten zum Leidwesen der Fans, die sich unabhängige Veröffentlichungen zu den Kinofilmen und außerhalb des Crossovers wünschten. Selbst Batman, Superman, die JLA und andere Comichelden mußten sich in Crossovern beiden Kreaturen stellen. Eines der erfolgreichsten Crossover außerhalb des AvP Universums stellte die Aliens vs. Predator vs. Terminator Reihe dar, die ein weiteres Filmbasiertes Franchise in die Waagschale warf. Interessanterweise wurde selbst Ripleys Charakter involviert, die mithilfe eines Predator Clans nach den Ereignissen in Aliens Ressurection die Übernahme und Verschmelzung der Skynet Terminatoren mit dem Xenomorph verhinderte.


AvP - Wie sich dieses Franchise so lange ohne Kinoumsetzung weiterentwickeln konnte
Dark Horse Comics schmiedete eine Storyline um jeweils beide Kreaturen der Fox Studios, verband aber zunehmend auch die Geschehnisse und Ereignisse beider Storys um die Aliens Saga und die Predator Reihe. Das Besondere am AvP Franchise ist die fehlende Eigenständigkeit, da die Autoren von Beginn an auf Bekanntes setzten. So bleibt auch im AvP Universum die Herkunft der Aliens im Dunklen, ebenso der Ursprung der Predatoren. Beide Rassen fügen sich fast nahtlos in die Ereignisse aus beiden Hollywood Produktionen ein. So treffen die Predatoren bereits in den Comics auf die aus Aliens bekannt gewordenen Colonial Marines, ebenso auf den Konzern Weylan Yutani, der einst Ellen Ripley beschäftigte, ja sogar auf viele Protagonisten aus dieser Reihe. Dark Horse Comics veröffentlichte davor weitestgehend eigenständige Storys, die jeweils die Alien Saga ergänzten, oder die Geschichte nach den Ereignissen in Predator um Dutch Schaeffer weiter erzählte, dessen Verschwinden nach Predator 1 seinen Bruder auf den Plan ruft und den Konflikt zwischen Predatoren und Menschen auf einen neuen Level hebt.


Was wir über die Kreaturen wissen
...ist dank der guten Vorarbeit unzähliger Autoren nicht wenig. Vor allem die Kultur und Technologie des Yautja beschäftigte viele Geschichtenschreiber und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Anhand der Publikationen lassen sich Rückschlüsse ziehen, während manche Informationen mehr auf Mutmaßungen basieren.


Die Yautja wirken grotesk, wenig zivilisiert und blutrünstig. Die in AvP iniziierte Jagd auf den Xenomorph durch heranwachsende Jäger reflektiert nur einen Bruchteil ihrer Kultur. Was den Yautja so interessant macht ist die fehlende Ambition sich so zu verhalten, wie man das von einer der Menschheit weit überlegenen außerirdischen Rasse erwarten könnte. Obwohl sie über die Mittel verfügen, sind sie keine Invasoren, keine Eroberer. Die rituelle Lebenweise des Yautja richtet sich nach einem Ehrenkodex, der die Jagd nach lohnenswerter Beute, nach Trophäen und dem damit zu erntenden Ruhm beinhaltet. Welcher Gegner könnte da passender ins Beuteschema fallen als der absolut tödliche und anpassungsfähige Xenomorph? Der technologisch hoch entwickelte Yautja züchtet und verbreitet den Xenomorph regelrecht in der Galaxis, bereitet seine Jagdgründe durch gezieltes Verseuchen ganzer Landstriche oder abgeschotteter Regionen vor und selbst die mächtigen Alien Queens sind chancenlos gegen die erfahrenen Jäger und werden als Gebärmschinen mißbraucht, gefangen gehalten und durch komplexe Systeme und Vorrichtungen regelrecht abgeerntet. Je mehr Eier den Yautja Clans zur Verfügung stehen, umso besser.

Im direkten Vergleich wirken die Predatoren nicht nur massiver, sie sind dem Xenomorph physisch überlegen, wenn auch ihr Körper selbst nicht die eigentliche Waffe darstellt. Ihre Ausrüstung ist mindestens ebenso beeindruckend und effektiv. Beide Rassen verfügen über weitaus höher entwickeltere Sinne als der Mensch, wenngleich der Xenomorph über keine Augen verfügt.
Im AvP Universum tobt kein Krieg, auch wenn die Taglines der Hollywood Produktion von 2004 das zu vermitteln versucht. Die Yautja sind an keiner Auseinandersetzung mit anderen Rassen über die Jagd hinaus interessiert. Zwar gab es Zwischenfälle, es ist nicht einmal auszuschließen sich das sich die Predatoren an den großen Kriegen der Menschheit beteiligten, oder gar die Zivilisierung der Erde durch die Menschheit beeinflussten, dennoch gibt es keine Hinweise auf ein Bestreben der Yautja, als Eroberer das Universum zu besiedeln. Für den Menschen gilt das in AvP nicht. Vor allem die Storys, die sich nach den Vorfällen auf dem Kolonieplaneten Ryushi abspielen (AvP - War) zeigen, das die Menschheit erst damit begonnen hat, das All zu erforschen und Kolonie um Kolonie gründet, die nicht selten zu blutigen Schauplätzen einer Jagd der Yautja auf den Xenomorph mutieren. Die aus Aliens bekannten Colonial Marines mußten immer wieder schwere Verluste gegen die Yautja hinnehmen, wurden teilweise auch vollständig vernichtet, oder verschwanden nach der Kontaktaufnahme mit den geheimnisvollen Jägern spurlos.

Die Yautja sind in - mit Terras indianischen Kulturen vergleichbaren - Sippen organisiert, die man Clans nennt. Gerüchte sprechen davon, das ein Matriarchat über den Clan herrscht. Demzufolge wären die weiblichen Yautja das dominante Geschlecht dieser Rasse, während sich die Männlichen ihr Recht auf die Zeugung von Nachwuchs durch die Sammlung ihrer Trophäen verdienen, was ebenfalls beinhaltet, das sie sich durch ihre Jagderfolge Respekt und Ruhm erarbeiten, um im Kastensystem ihrer Jagdgemeinschaften aufzusteigen. Solche Jagdgemeinschaften, die sich in der Regel auf großen Mutterschiffen versammeln, werden vom sogenannten Elder angeführt, einem äußerst erfahrenen und erfolgreichen Elite Jäger, dem die jungen Krieger nacheifern und treu ergeben sind. Diese Elder sind es, die den Prüfungen vorstehen, denen sich die heranwachsenden Yautja stellen müssen, um ihre Reife und Eignung für die Jagd zu beweisen.

Der Yautja unterscheidet seine gefährlichste Beute anhand ihrer physischen Beschaffenheit. Als Pyode Amedha, was soviel wie Weiches Fleisch bedeutet, bezeichnet der Yautja den Menschen und ähnliche humanoide Rassen, während Kiande Amedha, übersetzt sich am ehesten als Hartes Fleisch, auf den Xenomorph, das Alien zutrifft. Beide Gegner stuft der Yautja als höchst gefährlich ein. Die Menscheit wird von einigen Clans sogar gemieden, während andere Clans sie als lohnende Beute, oder aber als Verbündete schätzen. Der Xenomorph dient dem Yautja dank seiner Anpassungsfähigkeit und rapiden Vermehrung zusätzlich als gezüchtete Beute, um seinen Nachwuchs einem gefährlichen Ritual zu unterziehen, das man das Blooding nennt. Die heranwachsenden Jäger werden in vorbereitete Jagdgründe geschickt - von den Yautja mit der Alienbrut infizierte Planeten - um ihre Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Wer überlebt und Beute erlegt, wird je nach Clan durch ein weiteres Ritual in die Jagdgemeinschaft der Erwachsenen aufgenommen. Diese jungen Yautja nennt man Blooded, bis sie sich den Titel eines Honoured verdienen, sei es durch das Erlegen gefährlicherer Beute, oder ihrem Dienst am Clan. Der Weg zum Elder ist mühseelig und blutig, von Tausenden erreichen nur eine Handvoll diesen Status, bis hin zum Ancient, oder Arbitrator, dem elitärsten Kreis von Jägern, die sich nicht mehr um die Jagd bemühen, sondern den Clans vorstehen, oder Abtrünnige und Kriminelle, sogenannte Bad Bloods zur Strecke bringen, die man durchaus als intergalaktische Piraten bezeichnen könnte.

Die Clans nutzen ihre gewaltigen, tarnfähigen Mutterschiffe als Operationsbasis für ihre Jagdgemeinschaften und als Heimat. Über mehrere Decks verteilt herrschen die Kasten über ihre Zonen, wobei man zwischen den unteren Decks in denen die niedrigste Kaste in slumartigen Verhältnissen lebt und den oberen Decks der herrschenden Krieger- bzw. Jägerkaste unterscheidet. An diese Mutterschiffe docken die Schiffe der Jäger an, die ebenfalls tarnfähig sind und über Fernsteuerungen verfügen, die es dem Yautja ermöglichen, sein Schiff während der Jagd effektiv zu verbergen, sei es in der Atmosphäre auf ein Signal zur Rückkehr wartend, oder weitab vor der Entdeckung durch jegliche Zivilisation auf der Planetenoberfläche geschützt.
Einige Jäger bevorzugen eine Art Gefechtsabwurf in raketengetrieben Kapseln, die sie sicher zur Oberfläche des Jagdgrunds bringen und jeweils einen Yautja samt seiner Ausrüstung aufnehmen können. Was alle Schiffe zusätzlich so wertvoll für ihre Clans macht, sind die ausgefeilten und leistungsstarken Sensor Systeme, die bei der Planung und Überwachung einer Jagd unverzichtbar sind.

Der männliche Predator misst weit über zwei Meter, wiegt entsprechend seiner kräftigen Statur drei bis fünf Zentner und verfügt über enorme Körperkraft. Die weiblichen Yautja übertreffen ihre männlichen Gefährten nochmals in Größe und Stärke, verzichten aber in der Regel auf die Jagd. Über die Lebensspanne des Yautja ist wenig bekannt, die ältesten überlebten jedoch annähernd eintausend Jahre.
Seine reptilienartige, gelbbraune bis dunkelgraue Haut schützt ihn vor extremen Temperaturen und ist enorm widerstandsfähig, schätzungsweise bevorzugen die Yautja für den Menschen unangenehm bis tödlich hohe Temperaturen als Lebensraum. Ihr grün leuchtendes Blut besitzt zudem die Fähigkeit, kauterisierende Effekte zu neutralisieren, was auch das säureartige Blut des Xenomorph beinhaltet. Sie sind begrenzt immun gegen radioaktive Strahlung, sowie Elektrizität. Der Knochenbau ist äußerst robust und schützt die inneren Organe besonders effektiv, was durch eine hohe Selbstheilungsrate noch ergänzt wird. Trainierte Jäger überbrücken das mehrfache Ihrer Körpergröße durch einen einzigen Spung, können unter gewissen Bedinungen ballistischen Geschossen, wie den Patronen einer von den Menschen verwendeten Pistole, ausweichen. Was den Yautja letztendlich zum perfekten Jäger macht sind nicht nur seine extrem schnellen Reflexe und Stärke, sondern seine hohe Intelligenz.
Der Yautja imitiert die Sprache fremder Völker nicht nur, er kann sie innerhalb kürzester Zeit studieren und verstehen.
Ihr Sichtspektrum liegt im thermographischen Bereich, was bedeutet, das der Yautja Wärme sehen kann. Ihr Gehör ist um ein hundertfaches leistungsfähiger als das des Menschen.

Die auffälligen Deadlocks des Yautja werden den Heranwachsenden in einem äußerst schmerzhaften Ritual, das einer Skalpierung gleicht, in ihre typische Form gebracht. Ihre Mandibeln, die jeweils Ober- und Unterkiefer flankieren dienen dem Yautja zur Kommunikation. Es ist aber nicht auszuschließen, das sie die klauenartigen Gelenke auch zur Bedienung ihres Helmes, durch auf der Innenseite des Visiers angebrachte Schalter nutzen. Über die Sprache der Predator weiß man bisher nur sehr wenig. Aber sicher ist, das sie sich nicht ausschließlich durch die vertrauten Klick- und Klopfgeräusche verständigen.

Weitaus beeindruckender als seine physischen Eigenschaften ist seine Ausrüstung und das flexible Arsenal an Waffen, das vom rituellen Prunkstück bis hin zur absolut tödlichen Waffe reicht.
Zur Grundausrüstung eines jagenden Yautjas zählt die hoch effektive Tarnvorrichtung, die sobald aktiviert das Licht um den Träger bricht und ihn nahezu unsichtbar für das menschliche Auge macht. Nur der Xenomorph kann den getarnten Predator dennoch wahrnehmen. An sichtbarer Ausrüstung sind es vor allem ihre maskenartigen Helme, die mit unzähligen Raffinessen aufwarten. Der Jäger kann zwischen verschiedenen visuellen Filtern wählen und so die Beute lokalisieren. Das Spektrum reicht je nach Grad der Modifikation des Helmes von Ultraviolet über Infrarot, bis hin zu Röntgen. Der Helm dient aber auch der Atemversorgung des Yautja, der Methangashaltigen Sauerstoff bevorzugt, auch wenn er anpassungsfähig ist. Abschließend sei noch der integrierte Feuerleitcomputer erwähnt, der sich außen am Helm durch einen Lasersucher bemerkbar macht und die plasmageladenen Schulterkanonen steuert. Ein Stimmendekoder rundet die Ausstattung ab.

Die Unterarmklingen sind die traditionellen Nahkampfwaffen des Yautja und lassen sich je nach Bedarf erweitern, oder verbergen, während manche Jäger auch starre, auffallend große schwertartige Klingen bevorzugen, die entweder an der Unterarmschiene, oder einer Vorrichtung am Oberarm befestigt sind. Viele Jäger wählen als Fernkampfwaffe neben der Schulterkanone zusätzlich den Diskuss, der gyrogetrieben zu seinem Träger zurückkehrt, nachdem er nahezu jedes Material durchtrennt hat. Ähnlich dem Diskuss kann auch der Shuriken, eine weitere Wurfwaffe des Yautja im Nahkampf eingesetzt werden, der wie der Diskuss zu seinem Träger zurückkehrt. Der Ritualdolch, den vor allem junge Jäger bei sich tragen besteht aus dem Exoskellet des Xenomorph, was ihn immun gegen die körpereigene Säure macht. Der Dolch dient nicht zuletzt dazu, das getötene Alien auszuweiden und sich die gewünschte Trophäe daraus zu fertigen.
Neben diversen Schusswaffen und Kletterhacken sei noch die vielseitigste Waffe des Predators erwähnt, der Combi Stick. Durch die teleskopartige Bauweise lässt sich dieser ca einen Meter lange Kampfstab auf über zwei Meter Länge ausfahren und seine scharfen Enden können zusätzlich schmerzhafte elektische Entladungen abgeben. Der Combi Stick wird auch als Wurfwaffe eingesetzt.
Dem Diskuss ähnliche Shurrikenwaffen, elektrische Peitschen, raketengetriebene Fangnetze, eine zweite Schulterkanone, diverse Stangenwaffen, Projektilkanonen, Klingengewehre, Plasma Unterarm Geschütze, als auch plasmageladene Handfeuerwaffen sind nur Auszüge aus dem umfangreichen Arsenal des jagenden Yautja. Inwiefern die eigenen Vorlieben, die Beschaffenheit der Beute, oder die Regeln, oder der Rang innerhalb des Clans bei der Auswahl eine Rolle spielen ist nicht bekannt.
Anbei sei noch das nahezu vollständige Medikit erwähnt, das jeder jagende Yautja mit sich führt und den wichtigsten Bestandteil der Überlebesausrüstung eines Jägers darstellt.

Versagt der Yautja, oder gerät seine Beute außer Kontrolle und droht das Jagdvorhaben in einer Katastrophe zu enden, die weitreichendere Folgen als nur den Tod des Predators mit sich bringt, greift der Jäger auf seine mächtigste Waffe zurück, einen thermonuklearen Sprengsatz, den er eng am Körper trägt und nach Aktivierung ganze Gebiete auslöschen kann, wenn unvermeidbar auch den Jäger selbst. So verlangt es der Ehrenkodex.

Vor allem eine Beute verlangte immer wieder nach dieser endgültigen Maßnahme. Der Xenomorph. Seine Herkunft ist bisher unaufgedeckt, jedoch wird vermutet, das eine uralte Rasse von Riesen, auch Space Jockeys genannt, in die Entwicklung des Xenomorphs involviert war, wenn nicht sogar für dessen Entstehung verantwortlich zeichnet. Das Wrack, das die Crew der Nostromo um Ripley auf LV-426, dem späteren Kolonieplaneten Acheron entdeckte, könnte also durchaus eine Art Bomber, genauer gesagt Biobomber gewesen sein. Das die Yautja den Xenomorph mit ganz ähnlichen Methoden auf Planeten absetzen, um die Umgebungen zu infizieren und damit Jagdgründe zu schaffen, deutet auf einen Zusammenhang hin, beweist aber bis heute nicht diese Theorie. Der Xenomorph ist jene sonderbare Rasse, die das Franchise um einen philosophischen Aspekt erweitert - später mehr dazu.

Der Xenomorph existiert nur zu einem Zweck. Die Erhaltung des Hives, einer Kolonie der Aliens, welche man durchaus mit einem Bienenstock vergleichen kann. Das unangefochtene Zentrum bildet der bisher größte und gefährlichste Xenomorph, die Alienqueen. Diese Königin herrscht über die Drohnen, weshalb man die seid Alien bekannte ausgewachsenen Endform als Drone bezeichnet. Die Drone ist nichts weiter als ein Soldat, Arbeiter, oder Jäger nach Wirten für die spinnenartigen Facehugger, die den von der Königin gelegten Eiern entspringen. Der Facehugger penetriert sein Opfer mit einem unanständig anmutenden Rüssel, der in die Speiseröhre seines Opfers eindringt und dort einen Embryo absetzt. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, verendet der Facehugger und gibt sein Opfer frei, das in der Regel während der Prozedur betäubt ist und keine Schmerzen verspürt. Je nach Wirt reift der Embryo binnen weniger Stunden, Tage, oder Wochen zum Chestburster heran, der sich auf äußerst unangenehme Weise aus dem Torso des Wirtskörpers befreit und fortan eine Entwicklung zum ausgewachsenen Xenomorph durchläuft, die je nach Wirttyp zwischen wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen andauern kann. Chestburster, die sich später zu einer Königin entwickeln, reifen jeweils im Körper des Wirtes und Außerhalb wesentlich länger heran. Man weiß, das der Xenomorph seine Umgebung anpasst, sofern dieser ungestört den Hive erweitern und sich Vermehren kann, was Wirtskörper voraussetzt, allem voran eine Königin, die reif genug für die Eieablage ist.
Der Lebenszyklus des Xenomorph sorgte von Beginn an für kontroverse Diskussionen, nicht zuletzt auch deren Abhängigkeit von Wirten, oder auf welchen Typ diese beschränkt waren. Alien 3 lieferte den Beweis, das nicht nur Menschen, oder humanoide Wirte geeignet sind, sondern auch weniger entwickelte Lebensformen, sprich Tiere wie dem gezeigten Hund, einem Rottweiler (Man drehte auch eine Szene mit einem Ochsen, die man später jedoch verwarf) aus dem sich ein neuer Typ des Xenomorph ergab, der sogenannte Runner. Weitaus animalischer in seiner Erscheinung, wesentlich schneller und von brauner, statt schwarzer Farbe seines Chitinpanzers geprägt, wirkte der Runner, der sich größtenteils wie ein Vierbeiner fortbewegte, mehr wie eine Zwischenstufe in der Evolution des Xenomorph.

Der Xenomorph ist anpassungsfähiger als jedes andere bekannte Lebewesen und entwickelte sich durch seine parasitären Eigenschaften zum Planetenkiller. Zwar gab es Lebensräume, die auch der Xenomorph nicht einnehmen konnte, ob nun aufgrund der wiederstandsfähigen Flora und Fauna, oder durch die extremen äußeren Bedingungen, dennoch gibt es kaum einen Lebensraum, der den Xenomorph vor eine besondere Herausforderung stellt, vorrausgesetzt, es finden sich Wirtskörper um einen Hive zu gründen.

Der Yautja nutzt diese Eigenschaft und züchtet den Xenomorph regelrecht, um ihn als Beute einzusetzen. Vor allem Alienqueens sind wertvoll und es ist unter vielen Clans nicht gestattet diese raren Vertreter ihrer Art zu verletzen, geschweige denn zu töten. Die Raumgleiter der Clans sind dementsprechend mit Frachträumen zur Aufnahme einer Königin ausgestattet, manche erlauben durch ihre Konzeption sogar eine maschinelle Ernte der Eier, welche in speziellen, atmosphäretauglichen Landungsbooten über einem Jagdgrund abgeworfen werden können, um gezielt Landstriche, bis hin zu ganzen Planeten mit der Alienbrut zu verseuchen.
Es gibt den Geschichten der Comicreihe zufolge Planeten, die aus welchen Gründen auch immer jahrhunderte lang von einer Alienbrut beherrscht wurden. Die ursprüngliche Vegetation, bis hin zur elementaren Basis des Planeten waren nicht mehr zu ermitteln. Kilometerhohe Hives bedeckten die Kontinente und deren Emission hatte die Atmosphäre vergiftet und verdunkelt. Die Yautja schicken Suchtrupps, je nach Bedarf sogar ganze Armeen auf die Oberflächen dieser Planeten, um nach Königinen zu suchen und diese gefangen zu nehmen (AvP - War). Sobald diese Expeditionen erfolgreich abgeschlossen wurden, wurden die Hives mitsamt der Planetenoberfläche durch orbitale Bombardements vernichtet, sofern der Clan diese Maßnahme als Notwendigkeit erachtet.

Der Ursprung des Xenomorph bleibt dennoch ein Rätsel, auch für die langjährigen Fans des Franchise.

Die Drone erreicht je nach Wirtstyp eine Körpergröße von über zwei Metern bei einem Gewicht von bis zu drei Zentnern. Da die Drone als asexuelle Lebensform keinem Geschlecht zuzuordnen ist, unterscheidet man lediglich zwischen der Königin und den Unterarten, die nicht in der Lage sind, sich eigenständig fortzupflanzen. Ihr Körper ist von einem harten Chitinpanzer bedeckt, der auch die Klauen und den Schwanzstachel, welche beide als effektive Waffen eingesetzt werden können, bildet. Über die inneren Organe des Xenomorph weiß man nur wenig, ihre Körperflüssigkeiten, vor allem aber ihr säureartiges Blut sind hochgradig gefährlich und fressen sich durch alle bekannten Legierungen der Menscheit. Seine Sinne sind hochentwickelt, ob es über eine visuelle Wahrnehmung verfügt, ist aber unbekannt und aufgrund der fehlenden Augen umstritten, da es sich nicht vom Tarnmechanismus der Yautja täuschen lässt. Das ihre sensorischen Fähigkeiten hochentwickelt sind, steht außer Frage. Der Xenomorph verfügt über enorme Körperkraft, kann sich fast ungehindert auf jeder Oberfläche fortbewegen, auch an Wänden und Decken und seinen im Rücken mündenden Schwanz zum Klettern verwenden. Die schwarze Oberfläche des Panzers ist typisch, kann aber je nach Wirtstyp abweichen und hat keine weitere Bedeutung. Die Funktion der röhrenartigen Auswüchse auf seinem Rücken ist unbekannt, während der große Schädel in einem Abdomen endet, das mehrere lebenswichtige Organe und den geschützlaufartigen Schlund beherbergt, aus dem die gefährlichste Waffe des Xenomorph blitzschnell hervorschiesst, das innenliegende und projektilartige zweite Gebiss. Dieses dient nur einem Zweck, dem finalen Todesstoß am Gegner durch einen Kopfbiss, der Knochen und sogar Metall mit Leichtigkeit durchdringt. Wie sich der Xenomorph verständigt ist ebenso unbekannt, wie der Grad seiner Intelligenz, fest steht aber, das die Wesen ein analytisches Denkmuster entwickeln, um die Schwächen ihrer Gegner auszunutzen, oder aber den Wert eines Wirtes zu erkennen, statt ihn blutrünstig zu töten.

Kein Xenomorph, so stark und intelligent er auch sein mag, kann es mit der Königin aufnehmen. Sie ist der absolute Mittelpunkt jeden Hives und nichts als uneingeschränkte Unterwürfigkeit bringen ihr die Drones entgegen. Über 4 Meter groß, bis zu einer Tonne schwer ist die Königin das Maß aller Dinge. Ein großer schildähnlicher Panzer schützt ihren Schädel, zudem verfügt sie über zwei weitere Gliedmaßen, über deren Funktion nichts weiter bekannt ist. Sie bildet unter Bedingungen die einem Hive entsprechen einen großen Legesack an ihrer Unterseite, in dem die Eier entstehen. Bei Gefahr trennt sich die gewaltige Queen von diesem Legesack und erreicht eine enorme Laufgeschwindigkeit dank ihrer starken Beine. Die Queen ist unabhängig vom Wirtstyp ein humanoider, aufrecht stehender Xenomorph und verfügt über die gleichen körperlichen Attribute, wie ihre kleineren Abkömmlinge, allerdings in einem ihrer Größe entsprechenden Maßstab.

Den Höhepunkt in der Evolution des Xenomprh erlebte man in Alien Ressurection, dem vierten und bislang letzten Teil der Saga um Ellen Ripley. Aus dem Klon der mittlerweile vor 200 Jahren verstorbenen Ripley extrahierte man Xenomorph DNA, entband die Queen, mit deren Chestburster sich Ripley in Alien 3 tötete, aus einem weiteren Klon und kreierte, anhand genetisch forcierter Forschung eine eigene, für das Militär der Menscheit praktikable Zuchtmethode um die Kreaturen als Waffen einzusetzen. Diese Thematik löste erneut Diskussionen über die tatsächliche Herkunft der Aliens aus. Hatten die Space Jockeys ähnliche Experimente am Xenomorph durchgeführt, wiederholt sich die Geschichte, oder steht man am Anfang von etwas völlig Neuem? Alien 4 sollte zumindest beweisen, das man dem Life-Cycle einen neuen Aspekt hinzufügen konnte. Man erlebte die Geburt des ersten Hybriden, teils Xenomorph, teils Mensch und auf menschentypische Weise in der Gebärmutter einer ebenfalls neuartigen Queen herangereift. Die bisher gezeigte Art der Fortpflanzung des Xenomorph hatte eine absolut parasitäre Grundlage, während die genetisch modifizierte neue Gattung in der Lage war, ohne Wirte den direkten Weg der Zeugung von Nachkommen zu beschreiten. Die neue Gattung wurde mitsamt der Forschungsdaten vernichtet, des weiteren kam der Hybrid durch Ellen Ripleys Eingreifen ums Leben.

Um den philosophischen Aspekt noch einmal aufzugreifen: Allen Thesen zum Trotz lässt sich nach über 30 Jahren Alien sagen, die Evolution des Xenomorph fand bisher nur durch äußere Eingriffe statt. Ein philosophischer Ansatz lässt sich darin finden, das die Attraktivität einer biomechanischen Waffe für alle intelligenten Rassen genug Gründe liefert, unbewußt die Weiterentwicklung und Vermehrung einer solchen Spezies zu fördern. Sei es aus Habgier, oder anderen Gründen...
Somit macht der Xenomorph auf subtile, aber äußerst effektive Weise deutlich, wie eine Spezies ihren Fortbestand sichert, ohne an die Gesetze einer natürlichen Evolution gebunden zu sein.

AvP - Was die Zukunft bringt
Nach dem eher bescheidenen Kinodebut von AvP, hofft nicht nur die Fangemeinde auf eine würdigere Fortsetzung, die vor allem mehr Action und tieferen Einblick in den Konflikt zwischen den beiden Kreaturen bringt. Dank den vielen Comic- und Romanvorlagen, vieler sehr erfolgreicher Computerspiele und dem ungehindert erfolgreichen Merchandising, wird es der Ende 2007 erscheinende AvP:Requiem sein, der die Erwartungen erfüllen muß.

Die Regie führenden Strause Brüder knüpfen mit ihrer Inszenierung direkt an die Geschehnisse in AvP an und zeigen erstmalig einen Elite-Predator auf der großen Leinwand. Ein weiteres Kinodebut feiert das Predalien, der in einem großen Cliffhanger zum Ende des ersten Filmes für Aufsehen sorgte.
Der Elite-Predator, von der Filmcrew Wolf genannt, soll die Ereignisse nach AvP 1 untersuchen und begibt sich auf die Erde. Inwiefern der Zwischenfall des ersten Filmes eine Rolle spielen wird, ist bisher nicht bekannt, dennoch versprechen diverse Konzepte aus der Pre Produktion fantastische neue Einblicke in die Kultur, vielleicht sogar die Heimatwelt der Yautja. Nicht zuletzt heiß erwartet wird der neue Xenomorph Typ, das Predalien, kurz Chet genannt. Im Gegensatz zu den anfänglichen Gerüchten, ist das Predalien keine einfache Drone, sondern eine Queen mit dem Genmuster des Yautja. Die Autoren ließen durchsickern, das es sich im Film nicht um eine ausgewachsene Predalien Queen handele und sich ihre Methode zur Fortpflanzung gäntlich von der einer ausgewachsenen Alien Queen unterscheidet. Auch optisch macht Chet seiner Herkunft alle Ehre. Das Predalien wird wesentlich massiver und größer als die gezeigten Drones, zeigt deutliche Attribute seines Wirtes, wie den Mandibeln und den Dreadlocks, ebenso das sonst filigrane Exoskellet des Xenomorph weicht am Predalien einer dem Yautja angemesseneren Version, einschließlich der Färbung des Chitinpanzers. Das Predalien ist gefährlicher als die bisher bekannten Xenomorphs, soviel steht fest.
Wolf ist ebenfalls weitaus gefährlicher als die bisher gezeigten Predatoren der Hollywood Produktionen. Er ist erfahrener, älter und weitaus skrupelloser als seine Vorgänger und setzt eine Ausrüstung ein, die keine Zweiffel daran lässt, das er nicht auf der Jagd ist, sondern die absolute Auslöschung der Xenomorph Brut und aller Zeugen anstrebt. Gerüchteweise um den Vorfall zu vertuschen.
Das bisher gezeigte Filmmaterial deutet auf einen wesentlich höheren Gewaltgrad als im Vorgänger hin, wenn auch die Kinofassung lediglich ein PG - 15 Rating erhielt und nicht wie viele Fans hofften, ein Rating ab 18.

Mitten in diesem Konflikt befinden sich die Bürger eines verschlafenen Städtchens im US Bundesstaat Colorado. Wolf macht unerbittlich Jagd auf den Xenomorph und setzt eine neuartige Ausrüstung ein, die auch eine spezielle Substanz beinhaltet, die in flüssiger Form bei Berührung den Leichnam eines Xenomorph vollständig auflöst. Zivilisten, Polizei und Armee geraten zwischen die Fronten und wie schon so oft wird es nur wenige Überlebende geben.

AvP:Requiem setzt auf das aktuelle Xenomorph Design, das auf den Warrior Drones aus Camerons Aliens basiert. Die strukturierten Schädel der Aliens gleichen also nicht denen aus Alien 1 und 3.
Wolf selbst wird eine aufgewertete Erscheinung im Vergleich zu den Predatoren aus AvP 1 erhalten. Er wirkt durchtrainierter, sprich athletischer und durch das neue Design seiner Rüstung wesentlich eigenständiger. Während die Fanbase noch über die mehrdeutigen Aussagen der Regisserure zu Wolfs Herkunft diskutiert, bleibt abzuwarten, ob er tatsächlich ein Elder ist, oder vielleicht sogar eine Mutation, eine andere Yautja Rasse, oder einfach nur größer und stärker als seine Vorgänger ist. Diverse Runen zieren seine Ausrüstung, dennoch wirkt alles zweckmäßig und fremdartig, was zur Freude vieler Fans stark an das Yautja Design der ersten beiden Predator Filme erinnert.
Über Chet, das Predalien weiß man bisher nur wenig. Das Aussehen lehnt sich wie oben beschrieben stark am Yautja Wirtstyp an, interessanter ist aber die Frage nach der Vermehrung. Obwohl nicht ausgewachsen ist es eine Queen und demnach in der Lage sich fortzupflanzen. In AvP:R würgt Chet die Chestbuster Embryos Gerüchten zufolge aus. Ob das in Verbindung mit einem Wirt geschieht, oder ob die vermeintlichen Chestburster gar nur Facehugger sind, ist bisher ebenso ungeklärt, wie die Frage nach der fehlenden Möglichkeit zur Eiablage.
Auch die Facehugger durchliefen einen Redesign Prozess, man spricht von sogenannten Warrior Facehuggern. Ob sich diese Bezeichnung allerdings auf das Verhalten der Kreaturen auswirkt, ist bisher nicht bekannt und sollte nicht allzu wichtig für die Story des Filmes sein.
Ob und wie die Neurungen filmisch glänzen können, ist abzuwarten. Das Budget, das durchaus Blockbuster Ausmaße annimmt (ca 40 Mio $) verspricht jedoch einen 94 minütigen Höllentrip durch das AvP Universum.

Am 25. Dezember diesen Jahres wird sich zeigen, ob AvP: Requiem den eher schwachen Vorgänger übertrifft und dem Franchise neues Leben einhauchen kann. Die bisher ausgestrahlten Trailer und Interviews mit der Filmcrew machen Hoffung auf ein Spektakel, wenn es erneut heißt: Whoever Wins, We Loose.

An dieser Stelle vielen, vielen Dank für das Special an "Sprühwurst"

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Aliens vs Predator 2: Requiem - Das Gewinnspiel

 

 




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