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Aliens vs Predator 2:
Requiem - Das Special
Autor: Sprühwurst @ BG.de
AvP - Whoever Wins...
We Lose!

AvP - Whoever Wins... We
Lose!
Was passiert, wenn die
beiden tödlichsten
Spezies des Universums
aufeinanderprallen? Mit
dem 2004 in die Kinos
gestarteten Blockbuster
Alien vs. Predator
lieferte 20th Century
Fox die cineastische
Antwort auf diese Frage
und brachte ein
Franchise auf die große
Leinwand, das in den
vergangenen Jahren vor
allem durch unzählige
Comic- und Romanvorlagen
eine stetig wachsende
Fangemeinde bei Laune
hielt. Regisseur Paul
Anderson's Inszenierung
sollte jedoch an den
Erwartungen eben dieser
Fangemeinde scheitern,
deren kritischer Blick
fürs Detail über die
Jahre hinweg gestiegen
war, hatte man doch
anhand der vielen
Veröffentlichungen eine
gewisse Basis, auf der
das Franchise
mitterweile aufbaute.
Die wichtige Grundlage
für ein Sequel konnte
Anderson's AvP dennoch
schaffen und so liegt es
an den Strause Brüdern,
das Franchise mit der
Kino-Fortsetzung AvP:
Requiem Weihnachten 2007
wiederzubeleben und
letztendlich ein
Ergebnis abzuliefern,
das den kritischen Fan
als auch den
Neueinsteiger zufrieden
stellt.
Wie es dazu kam, das
Alien und Predator
fortan das gleiche
Universum heimsuchten,
warum selbst Superman,
Batman & Terminator ihre
Sorgen mit den beiden
Spezies hatten und was
den Zuschauer in
AvP:Requiem erwartet
erfahrt Ihr in diesem
Special.
Wie alles begann:
Alien - Am Anfang war
das Ei.

Ridley Scott's 'Alien'
erzählte 1979 in
düsteren Bildern die
Geschichte einer
Raumfrachter - Crew die
im All einer grausamen
Kreatur begegnet und das
auf eine Art und Weise,
die seinerzeit durch
unzählige Innovationen
brillierte und
wenngleich oft kopiert,
nie erreicht wurde. Das
Filmmonster, der
Xenomorph oder einfach
nur Alien genannt,
erreichte innerhalb
kürzester Zeit
Kultstatus. Ebenso sein
Schöpfer, der für seine
Arbeit am Projekt
Oskar-Prämierterte
Schweizer Künstler H.R.
Giger. Setting und
Atmosphäre des Films
harmonierten mit der
starken Besetzung, allen
voran Sigourney Weaver,
deren weibliche
Hauptrolle untypisch zu
jener Zeit - und auch
heute fast 30 Jahre nach
Alien - eines der vielen
außergewöhnlichen
Highlights darstellt,
die den Film auszeichnen
und letztendlich dazu
beitrugen, das 20th
Cenrury Fox den Wert
dieses Meisterweks
erkannte und zu einem
mächtigen Franchise
ausbaute, das filmisch
bisher in drei Sequels
und zwei Crossovern
gipfelte.

Predator - Die Jagd
beginnt.
Einen der zeitlosesten
Actionblockbuster Ende
der 80'er Jahre lieferte
uns Regisseur John
McTiernan im Sommer 1987
mit Predator. Während
sich Vergleiche mit
Alien aufdrängten, wurde
der Zuschauer schnell
von der neuen Qualität
dieser nicht-irdischen
Bedrohung für eine
Gruppe von Elitesoldaten
um Arnold Schwarzenegger
im südamerikanischen
Dschungel überzeugt.
Dieser Film ging
seinerzeit weit über das
Actiongenre hinaus und
zog den Betrachter in
einen blutigen und
äußerst gewaltvollen
Konflikt zwischen Mensch
und Predator, einer dem
Menschen physisch und
technologisch weit
überlegenen Kreatur, die
skrupellos Jagd auf
lohnenswerte Beute
machte.

Was dem Predator seinen
großen Erfolg bescherte
war aber nicht nur die
solide und ansprechende
Produktion, sondern auch
McTiernans
kompromisslose Umsetzung
der Thematik, deren
bemerkenswert hoher
Goregehalt vom Sequel
noch überboten wurde.
Die Gewaltdarstellung
übertraf seinerzeit alle
Erwartungen und verhalf
Predator zu einer
Eigenständigkeit im
SciFi-Action Genre, die
alle im Vorfeld
getätigten Zweifel an
das Projekt vergessen
machte.
State-of-the-Art Effekte
und neuartige
Aufnahmemethoden, die
Leidensfähigkeit der
Darsteller aufgrund des
Drehortes und die
gelungene Inszenierung
schufen 1987 die
Grundlage für eine
Fortsetzung, in der man
durch eine entscheidende
Szene den
sprichwörtlichen Stein
ins Rollen bachte, das
AvP Franchise der
breiteren Masse
schmackhaft zu machen.
Besagte Szene spielte
sich in den letzten
Minuten des 1990 von
Regisseur Stephen
Hopkins gedrehten
Predator 2 ab. Zu sehen
war der Schädel eines
Xenomorph, als Trophäe
im Schaukasten eines
Predatorschiffes
platziert.

AvP - Die Anfänge
Lange vor dem 2004 in
die Kinos gestarteten
AvP, waren es vor allem
die Veröffentlichungen
des damals eher
unbekannten Verlages
Dark Horse Comics, die
das Franchise voran
brachten und erstmals
zusammenhängende Storys
erzählten, an deren
Inhalt sich auch die
Lizenzinhaber bei Fox
nicht störten. Der
Grundstein war also
gelegt und Fans beider
Filmmonster fanden
zusammen um fortan
gemeinsam den brutalen
Kampf zwischen Predator
und Alien zu erleben.
Eine der ersten Storys,
in der sich die Dark
Horse Autoren mit dem
Crossover befassten,
waren die Comicbände um
eine junge Frau namens
Machiko Noguchi, die
ähnlich einer Ellen
Ripley aus den Alien
Filmen als unfreiwillige
Heldin in der fernen
Zukunft um ihr Überleben
kämpft -
interessanterweise an
der Seite eines
erfahrenen Predators
namens Broken Tusk.
Später kamen weitere
Geschichten hinzu, die
sich tiefgründiger mit
der Kultur der Yautja,
den Predatoren
beschäftigten, oder auch
bekannte Charaktere der
Alien Saga - wie der
Crew der Betty aus Alien
4 - nur für die
Crossover wieder
belebten, um sie in den
blutigen Konflikt
zwischen diesen beiden
Rassen zu ziehen. Die
Comics waren sogar so
erfolgreich, das sich
lange Zeit sämtliche
Lizenzprodukte, vor
allem Merchandising
Artikel und
Computerspiele, aus
deren Inhalten
bedienten.
Nicht selten zum
Leidwesen der Fans, die
sich unabhängige
Veröffentlichungen zu
den Kinofilmen und
außerhalb des Crossovers
wünschten. Selbst
Batman, Superman, die
JLA und andere
Comichelden mußten sich
in Crossovern beiden
Kreaturen stellen. Eines
der erfolgreichsten
Crossover außerhalb des
AvP Universums stellte
die Aliens vs. Predator
vs. Terminator Reihe
dar, die ein weiteres
Filmbasiertes Franchise
in die Waagschale warf.
Interessanterweise wurde
selbst Ripleys Charakter
involviert, die mithilfe
eines Predator Clans
nach den Ereignissen in
Aliens Ressurection die
Übernahme und
Verschmelzung der Skynet
Terminatoren mit dem
Xenomorph verhinderte.

AvP - Wie sich dieses
Franchise so lange ohne
Kinoumsetzung
weiterentwickeln konnte
Dark Horse Comics
schmiedete eine
Storyline um jeweils
beide Kreaturen der Fox
Studios, verband aber
zunehmend auch die
Geschehnisse und
Ereignisse beider Storys
um die Aliens Saga und
die Predator Reihe. Das
Besondere am AvP
Franchise ist die
fehlende
Eigenständigkeit, da die
Autoren von Beginn an
auf Bekanntes setzten.
So bleibt auch im AvP
Universum die Herkunft
der Aliens im Dunklen,
ebenso der Ursprung der
Predatoren. Beide Rassen
fügen sich fast nahtlos
in die Ereignisse aus
beiden Hollywood
Produktionen ein. So
treffen die Predatoren
bereits in den Comics
auf die aus Aliens
bekannt gewordenen
Colonial Marines, ebenso
auf den Konzern Weylan
Yutani, der einst Ellen
Ripley beschäftigte, ja
sogar auf viele
Protagonisten aus dieser
Reihe. Dark Horse Comics
veröffentlichte davor
weitestgehend
eigenständige Storys,
die jeweils die Alien
Saga ergänzten, oder die
Geschichte nach den
Ereignissen in Predator
um Dutch Schaeffer
weiter erzählte, dessen
Verschwinden nach
Predator 1 seinen Bruder
auf den Plan ruft und
den Konflikt zwischen
Predatoren und Menschen
auf einen neuen Level
hebt.

Was wir über die
Kreaturen wissen
...ist dank der guten
Vorarbeit unzähliger
Autoren nicht wenig. Vor
allem die Kultur und
Technologie des Yautja
beschäftigte viele
Geschichtenschreiber und
das Ergebnis kann sich
sehen lassen.
Anhand der Publikationen
lassen sich Rückschlüsse
ziehen, während manche
Informationen mehr auf
Mutmaßungen basieren.

Die Yautja wirken
grotesk, wenig
zivilisiert und
blutrünstig. Die in AvP
iniziierte Jagd auf den
Xenomorph durch
heranwachsende Jäger
reflektiert nur einen
Bruchteil ihrer Kultur.
Was den Yautja so
interessant macht ist
die fehlende Ambition
sich so zu verhalten,
wie man das von einer
der Menschheit weit
überlegenen
außerirdischen Rasse
erwarten könnte. Obwohl
sie über die Mittel
verfügen, sind sie keine
Invasoren, keine
Eroberer. Die rituelle
Lebenweise des Yautja
richtet sich nach einem
Ehrenkodex, der die Jagd
nach lohnenswerter
Beute, nach Trophäen und
dem damit zu erntenden
Ruhm beinhaltet. Welcher
Gegner könnte da
passender ins
Beuteschema fallen als
der absolut tödliche und
anpassungsfähige
Xenomorph? Der
technologisch hoch
entwickelte Yautja
züchtet und verbreitet
den Xenomorph regelrecht
in der Galaxis, bereitet
seine Jagdgründe durch
gezieltes Verseuchen
ganzer Landstriche oder
abgeschotteter Regionen
vor und selbst die
mächtigen Alien Queens
sind chancenlos gegen
die erfahrenen Jäger und
werden als Gebärmschinen
mißbraucht, gefangen
gehalten und durch
komplexe Systeme und
Vorrichtungen regelrecht
abgeerntet. Je mehr Eier
den Yautja Clans zur
Verfügung stehen, umso
besser.
Im direkten Vergleich
wirken die Predatoren
nicht nur massiver, sie
sind dem Xenomorph
physisch überlegen, wenn
auch ihr Körper selbst
nicht die eigentliche
Waffe darstellt. Ihre
Ausrüstung ist
mindestens ebenso
beeindruckend und
effektiv. Beide Rassen
verfügen über weitaus
höher entwickeltere
Sinne als der Mensch,
wenngleich der Xenomorph
über keine Augen
verfügt.
Im AvP Universum tobt
kein Krieg, auch wenn
die Taglines der
Hollywood Produktion von
2004 das zu vermitteln
versucht. Die Yautja
sind an keiner
Auseinandersetzung mit
anderen Rassen über die
Jagd hinaus
interessiert. Zwar gab
es Zwischenfälle, es ist
nicht einmal
auszuschließen sich das
sich die Predatoren an
den großen Kriegen der
Menschheit beteiligten,
oder gar die
Zivilisierung der Erde
durch die Menschheit
beeinflussten, dennoch
gibt es keine Hinweise
auf ein Bestreben der
Yautja, als Eroberer das
Universum zu besiedeln.
Für den Menschen gilt
das in AvP nicht. Vor
allem die Storys, die
sich nach den Vorfällen
auf dem Kolonieplaneten
Ryushi abspielen (AvP -
War) zeigen, das die
Menschheit erst damit
begonnen hat, das All zu
erforschen und Kolonie
um Kolonie gründet, die
nicht selten zu blutigen
Schauplätzen einer Jagd
der Yautja auf den
Xenomorph mutieren. Die
aus Aliens bekannten
Colonial Marines mußten
immer wieder schwere
Verluste gegen die
Yautja hinnehmen, wurden
teilweise auch
vollständig vernichtet,
oder verschwanden nach
der Kontaktaufnahme mit
den geheimnisvollen
Jägern spurlos.
Die Yautja sind in - mit
Terras indianischen
Kulturen vergleichbaren
- Sippen organisiert,
die man Clans nennt.
Gerüchte sprechen davon,
das ein Matriarchat über
den Clan herrscht.
Demzufolge wären die
weiblichen Yautja das
dominante Geschlecht
dieser Rasse, während
sich die Männlichen ihr
Recht auf die Zeugung
von Nachwuchs durch die
Sammlung ihrer Trophäen
verdienen, was ebenfalls
beinhaltet, das sie sich
durch ihre Jagderfolge
Respekt und Ruhm
erarbeiten, um im
Kastensystem ihrer
Jagdgemeinschaften
aufzusteigen. Solche
Jagdgemeinschaften, die
sich in der Regel auf
großen Mutterschiffen
versammeln, werden vom
sogenannten Elder
angeführt, einem äußerst
erfahrenen und
erfolgreichen Elite
Jäger, dem die jungen
Krieger nacheifern und
treu ergeben sind. Diese
Elder sind es, die den
Prüfungen vorstehen,
denen sich die
heranwachsenden Yautja
stellen müssen, um ihre
Reife und Eignung für
die Jagd zu beweisen.
Der Yautja unterscheidet
seine gefährlichste
Beute anhand ihrer
physischen
Beschaffenheit. Als
Pyode Amedha, was soviel
wie Weiches Fleisch
bedeutet, bezeichnet der
Yautja den Menschen und
ähnliche humanoide
Rassen, während Kiande
Amedha, übersetzt sich
am ehesten als Hartes
Fleisch, auf den
Xenomorph, das Alien
zutrifft. Beide Gegner
stuft der Yautja als
höchst gefährlich ein.
Die Menscheit wird von
einigen Clans sogar
gemieden, während andere
Clans sie als lohnende
Beute, oder aber als
Verbündete schätzen. Der
Xenomorph dient dem
Yautja dank seiner
Anpassungsfähigkeit und
rapiden Vermehrung
zusätzlich als
gezüchtete Beute, um
seinen Nachwuchs einem
gefährlichen Ritual zu
unterziehen, das man das
Blooding nennt. Die
heranwachsenden Jäger
werden in vorbereitete
Jagdgründe geschickt -
von den Yautja mit der
Alienbrut infizierte
Planeten - um ihre
Fähigkeiten auf die
Probe zu stellen. Wer
überlebt und Beute
erlegt, wird je nach
Clan durch ein weiteres
Ritual in die
Jagdgemeinschaft der
Erwachsenen aufgenommen.
Diese jungen Yautja
nennt man Blooded, bis
sie sich den Titel eines
Honoured verdienen, sei
es durch das Erlegen
gefährlicherer Beute,
oder ihrem Dienst am
Clan. Der Weg zum Elder
ist mühseelig und
blutig, von Tausenden
erreichen nur eine
Handvoll diesen Status,
bis hin zum Ancient,
oder Arbitrator, dem
elitärsten Kreis von
Jägern, die sich nicht
mehr um die Jagd
bemühen, sondern den
Clans vorstehen, oder
Abtrünnige und
Kriminelle, sogenannte
Bad Bloods zur Strecke
bringen, die man
durchaus als
intergalaktische Piraten
bezeichnen könnte.

Die Clans nutzen ihre
gewaltigen, tarnfähigen
Mutterschiffe als
Operationsbasis für ihre
Jagdgemeinschaften und
als Heimat. Über mehrere
Decks verteilt herrschen
die Kasten über ihre
Zonen, wobei man
zwischen den unteren
Decks in denen die
niedrigste Kaste in
slumartigen
Verhältnissen lebt und
den oberen Decks der
herrschenden Krieger-
bzw. Jägerkaste
unterscheidet. An diese
Mutterschiffe docken die
Schiffe der Jäger an,
die ebenfalls tarnfähig
sind und über
Fernsteuerungen
verfügen, die es dem
Yautja ermöglichen, sein
Schiff während der Jagd
effektiv zu verbergen,
sei es in der Atmosphäre
auf ein Signal zur
Rückkehr wartend, oder
weitab vor der
Entdeckung durch
jegliche Zivilisation
auf der
Planetenoberfläche
geschützt.
Einige Jäger bevorzugen
eine Art Gefechtsabwurf
in raketengetrieben
Kapseln, die sie sicher
zur Oberfläche des
Jagdgrunds bringen und
jeweils einen Yautja
samt seiner Ausrüstung
aufnehmen können. Was
alle Schiffe zusätzlich
so wertvoll für ihre
Clans macht, sind die
ausgefeilten und
leistungsstarken Sensor
Systeme, die bei der
Planung und Überwachung
einer Jagd unverzichtbar
sind.
Der männliche Predator
misst weit über zwei
Meter, wiegt
entsprechend seiner
kräftigen Statur drei
bis fünf Zentner und
verfügt über enorme
Körperkraft. Die
weiblichen Yautja
übertreffen ihre
männlichen Gefährten
nochmals in Größe und
Stärke, verzichten aber
in der Regel auf die
Jagd. Über die
Lebensspanne des Yautja
ist wenig bekannt, die
ältesten überlebten
jedoch annähernd
eintausend Jahre.
Seine reptilienartige,
gelbbraune bis
dunkelgraue Haut schützt
ihn vor extremen
Temperaturen und ist
enorm widerstandsfähig,
schätzungsweise
bevorzugen die Yautja
für den Menschen
unangenehm bis tödlich
hohe Temperaturen als
Lebensraum. Ihr grün
leuchtendes Blut besitzt
zudem die Fähigkeit,
kauterisierende Effekte
zu neutralisieren, was
auch das säureartige
Blut des Xenomorph
beinhaltet. Sie sind
begrenzt immun gegen
radioaktive Strahlung,
sowie Elektrizität. Der
Knochenbau ist äußerst
robust und schützt die
inneren Organe besonders
effektiv, was durch eine
hohe Selbstheilungsrate
noch ergänzt wird.
Trainierte Jäger
überbrücken das
mehrfache Ihrer
Körpergröße durch einen
einzigen Spung, können
unter gewissen
Bedinungen ballistischen
Geschossen, wie den
Patronen einer von den
Menschen verwendeten
Pistole, ausweichen. Was
den Yautja letztendlich
zum perfekten Jäger
macht sind nicht nur
seine extrem schnellen
Reflexe und Stärke,
sondern seine hohe
Intelligenz.
Der Yautja imitiert die
Sprache fremder Völker
nicht nur, er kann sie
innerhalb kürzester Zeit
studieren und verstehen.
Ihr Sichtspektrum liegt
im thermographischen
Bereich, was bedeutet,
das der Yautja Wärme
sehen kann. Ihr Gehör
ist um ein hundertfaches
leistungsfähiger als das
des Menschen.

Die auffälligen
Deadlocks des Yautja
werden den
Heranwachsenden in einem
äußerst schmerzhaften
Ritual, das einer
Skalpierung gleicht, in
ihre typische Form
gebracht. Ihre
Mandibeln, die jeweils
Ober- und Unterkiefer
flankieren dienen dem
Yautja zur
Kommunikation. Es ist
aber nicht
auszuschließen, das sie
die klauenartigen
Gelenke auch zur
Bedienung ihres Helmes,
durch auf der Innenseite
des Visiers angebrachte
Schalter nutzen. Über
die Sprache der Predator
weiß man bisher nur sehr
wenig. Aber sicher ist,
das sie sich nicht
ausschließlich durch die
vertrauten Klick- und
Klopfgeräusche
verständigen.
Weitaus beeindruckender
als seine physischen
Eigenschaften ist seine
Ausrüstung und das
flexible Arsenal an
Waffen, das vom
rituellen Prunkstück bis
hin zur absolut
tödlichen Waffe reicht.
Zur Grundausrüstung
eines jagenden Yautjas
zählt die hoch effektive
Tarnvorrichtung, die
sobald aktiviert das
Licht um den Träger
bricht und ihn nahezu
unsichtbar für das
menschliche Auge macht.
Nur der Xenomorph kann
den getarnten Predator
dennoch wahrnehmen. An
sichtbarer Ausrüstung
sind es vor allem ihre
maskenartigen Helme, die
mit unzähligen
Raffinessen aufwarten.
Der Jäger kann zwischen
verschiedenen visuellen
Filtern wählen und so
die Beute lokalisieren.
Das Spektrum reicht je
nach Grad der
Modifikation des Helmes
von Ultraviolet über
Infrarot, bis hin zu
Röntgen. Der Helm dient
aber auch der
Atemversorgung des
Yautja, der
Methangashaltigen
Sauerstoff bevorzugt,
auch wenn er
anpassungsfähig ist.
Abschließend sei noch
der integrierte
Feuerleitcomputer
erwähnt, der sich außen
am Helm durch einen
Lasersucher bemerkbar
macht und die
plasmageladenen
Schulterkanonen steuert.
Ein Stimmendekoder
rundet die Ausstattung
ab.

Die Unterarmklingen sind
die traditionellen
Nahkampfwaffen des
Yautja und lassen sich
je nach Bedarf
erweitern, oder
verbergen, während
manche Jäger auch
starre, auffallend große
schwertartige Klingen
bevorzugen, die entweder
an der Unterarmschiene,
oder einer Vorrichtung
am Oberarm befestigt
sind. Viele Jäger wählen
als Fernkampfwaffe neben
der Schulterkanone
zusätzlich den Diskuss,
der gyrogetrieben zu
seinem Träger
zurückkehrt, nachdem er
nahezu jedes Material
durchtrennt hat. Ähnlich
dem Diskuss kann auch
der Shuriken, eine
weitere Wurfwaffe des
Yautja im Nahkampf
eingesetzt werden, der
wie der Diskuss zu
seinem Träger
zurückkehrt. Der
Ritualdolch, den vor
allem junge Jäger bei
sich tragen besteht aus
dem Exoskellet des
Xenomorph, was ihn immun
gegen die körpereigene
Säure macht. Der Dolch
dient nicht zuletzt
dazu, das getötene Alien
auszuweiden und sich die
gewünschte Trophäe
daraus zu fertigen.
Neben diversen
Schusswaffen und
Kletterhacken sei noch
die vielseitigste Waffe
des Predators erwähnt,
der Combi Stick. Durch
die teleskopartige
Bauweise lässt sich
dieser ca einen Meter
lange Kampfstab auf über
zwei Meter Länge
ausfahren und seine
scharfen Enden können
zusätzlich schmerzhafte
elektische Entladungen
abgeben. Der Combi Stick
wird auch als Wurfwaffe
eingesetzt.
Dem Diskuss ähnliche
Shurrikenwaffen,
elektrische Peitschen,
raketengetriebene
Fangnetze, eine zweite
Schulterkanone, diverse
Stangenwaffen,
Projektilkanonen,
Klingengewehre, Plasma
Unterarm Geschütze, als
auch plasmageladene
Handfeuerwaffen sind nur
Auszüge aus dem
umfangreichen Arsenal
des jagenden Yautja.
Inwiefern die eigenen
Vorlieben, die
Beschaffenheit der
Beute, oder die Regeln,
oder der Rang innerhalb
des Clans bei der
Auswahl eine Rolle
spielen ist nicht
bekannt.
Anbei sei noch das
nahezu vollständige
Medikit erwähnt, das
jeder jagende Yautja mit
sich führt und den
wichtigsten Bestandteil
der Überlebesausrüstung
eines Jägers darstellt.
Versagt der Yautja, oder
gerät seine Beute außer
Kontrolle und droht das
Jagdvorhaben in einer
Katastrophe zu enden,
die weitreichendere
Folgen als nur den Tod
des Predators mit sich
bringt, greift der Jäger
auf seine mächtigste
Waffe zurück, einen
thermonuklearen
Sprengsatz, den er eng
am Körper trägt und nach
Aktivierung ganze
Gebiete auslöschen kann,
wenn unvermeidbar auch
den Jäger selbst. So
verlangt es der
Ehrenkodex.
Vor allem eine Beute
verlangte immer wieder
nach dieser endgültigen
Maßnahme. Der Xenomorph.
Seine Herkunft ist
bisher unaufgedeckt,
jedoch wird vermutet,
das eine uralte Rasse
von Riesen, auch Space
Jockeys genannt, in die
Entwicklung des
Xenomorphs involviert
war, wenn nicht sogar
für dessen Entstehung
verantwortlich zeichnet.
Das Wrack, das die Crew
der Nostromo um Ripley
auf LV-426, dem späteren
Kolonieplaneten Acheron
entdeckte, könnte also
durchaus eine Art
Bomber, genauer gesagt
Biobomber gewesen sein.
Das die Yautja den
Xenomorph mit ganz
ähnlichen Methoden auf
Planeten absetzen, um
die Umgebungen zu
infizieren und damit
Jagdgründe zu schaffen,
deutet auf einen
Zusammenhang hin,
beweist aber bis heute
nicht diese Theorie. Der
Xenomorph ist jene
sonderbare Rasse, die
das Franchise um einen
philosophischen Aspekt
erweitert - später mehr
dazu.

Der Xenomorph existiert
nur zu einem Zweck. Die
Erhaltung des Hives,
einer Kolonie der
Aliens, welche man
durchaus mit einem
Bienenstock vergleichen
kann. Das unangefochtene
Zentrum bildet der
bisher größte und
gefährlichste Xenomorph,
die Alienqueen. Diese
Königin herrscht über
die Drohnen, weshalb man
die seid Alien bekannte
ausgewachsenen Endform
als Drone bezeichnet.
Die Drone ist nichts
weiter als ein Soldat,
Arbeiter, oder Jäger
nach Wirten für die
spinnenartigen
Facehugger, die den von
der Königin gelegten
Eiern entspringen. Der
Facehugger penetriert
sein Opfer mit einem
unanständig anmutenden
Rüssel, der in die
Speiseröhre seines
Opfers eindringt und
dort einen Embryo
absetzt. Sobald dieser
Prozess abgeschlossen
ist, verendet der
Facehugger und gibt sein
Opfer frei, das in der
Regel während der
Prozedur betäubt ist und
keine Schmerzen
verspürt. Je nach Wirt
reift der Embryo binnen
weniger Stunden, Tage,
oder Wochen zum
Chestburster heran, der
sich auf äußerst
unangenehme Weise aus
dem Torso des
Wirtskörpers befreit und
fortan eine Entwicklung
zum ausgewachsenen
Xenomorph durchläuft,
die je nach Wirttyp
zwischen wenigen Stunden
bis hin zu mehreren
Tagen andauern kann.
Chestburster, die sich
später zu einer Königin
entwickeln, reifen
jeweils im Körper des
Wirtes und Außerhalb
wesentlich länger heran.
Man weiß, das der
Xenomorph seine Umgebung
anpasst, sofern dieser
ungestört den Hive
erweitern und sich
Vermehren kann, was
Wirtskörper voraussetzt,
allem voran eine
Königin, die reif genug
für die Eieablage ist.
Der Lebenszyklus des
Xenomorph sorgte von
Beginn an für
kontroverse
Diskussionen, nicht
zuletzt auch deren
Abhängigkeit von Wirten,
oder auf welchen Typ
diese beschränkt waren.
Alien 3 lieferte den
Beweis, das nicht nur
Menschen, oder humanoide
Wirte geeignet sind,
sondern auch weniger
entwickelte
Lebensformen, sprich
Tiere wie dem gezeigten
Hund, einem Rottweiler
(Man drehte auch eine
Szene mit einem Ochsen,
die man später jedoch
verwarf) aus dem sich
ein neuer Typ des
Xenomorph ergab, der
sogenannte Runner.
Weitaus animalischer in
seiner Erscheinung,
wesentlich schneller und
von brauner, statt
schwarzer Farbe seines
Chitinpanzers geprägt,
wirkte der Runner, der
sich größtenteils wie
ein Vierbeiner
fortbewegte, mehr wie
eine Zwischenstufe in
der Evolution des
Xenomorph.
Der Xenomorph ist
anpassungsfähiger als
jedes andere bekannte
Lebewesen und
entwickelte sich durch
seine parasitären
Eigenschaften zum
Planetenkiller. Zwar gab
es Lebensräume, die auch
der Xenomorph nicht
einnehmen konnte, ob nun
aufgrund der
wiederstandsfähigen
Flora und Fauna, oder
durch die extremen
äußeren Bedingungen,
dennoch gibt es kaum
einen Lebensraum, der
den Xenomorph vor eine
besondere
Herausforderung stellt,
vorrausgesetzt, es
finden sich Wirtskörper
um einen Hive zu
gründen.
Der Yautja nutzt diese
Eigenschaft und züchtet
den Xenomorph
regelrecht, um ihn als
Beute einzusetzen. Vor
allem Alienqueens sind
wertvoll und es ist
unter vielen Clans nicht
gestattet diese raren
Vertreter ihrer Art zu
verletzen, geschweige
denn zu töten. Die
Raumgleiter der Clans
sind dementsprechend mit
Frachträumen zur
Aufnahme einer Königin
ausgestattet, manche
erlauben durch ihre
Konzeption sogar eine
maschinelle Ernte der
Eier, welche in
speziellen,
atmosphäretauglichen
Landungsbooten über
einem Jagdgrund
abgeworfen werden
können, um gezielt
Landstriche, bis hin zu
ganzen Planeten mit der
Alienbrut zu verseuchen.
Es gibt den Geschichten
der Comicreihe zufolge
Planeten, die aus
welchen Gründen auch
immer jahrhunderte lang
von einer Alienbrut
beherrscht wurden. Die
ursprüngliche
Vegetation, bis hin zur
elementaren Basis des
Planeten waren nicht
mehr zu ermitteln.
Kilometerhohe Hives
bedeckten die Kontinente
und deren Emission hatte
die Atmosphäre vergiftet
und verdunkelt. Die
Yautja schicken
Suchtrupps, je nach
Bedarf sogar ganze
Armeen auf die
Oberflächen dieser
Planeten, um nach
Königinen zu suchen und
diese gefangen zu nehmen
(AvP - War). Sobald
diese Expeditionen
erfolgreich
abgeschlossen wurden,
wurden die Hives mitsamt
der Planetenoberfläche
durch orbitale
Bombardements
vernichtet, sofern der
Clan diese Maßnahme als
Notwendigkeit erachtet.
Der Ursprung des
Xenomorph bleibt dennoch
ein Rätsel, auch für die
langjährigen Fans des
Franchise.
Die Drone erreicht je
nach Wirtstyp eine
Körpergröße von über
zwei Metern bei einem
Gewicht von bis zu drei
Zentnern. Da die Drone
als asexuelle Lebensform
keinem Geschlecht
zuzuordnen ist,
unterscheidet man
lediglich zwischen der
Königin und den
Unterarten, die nicht in
der Lage sind, sich
eigenständig
fortzupflanzen. Ihr
Körper ist von einem
harten Chitinpanzer
bedeckt, der auch die
Klauen und den
Schwanzstachel, welche
beide als effektive
Waffen eingesetzt werden
können, bildet. Über die
inneren Organe des
Xenomorph weiß man nur
wenig, ihre
Körperflüssigkeiten, vor
allem aber ihr
säureartiges Blut sind
hochgradig gefährlich
und fressen sich durch
alle bekannten
Legierungen der
Menscheit. Seine Sinne
sind hochentwickelt, ob
es über eine visuelle
Wahrnehmung verfügt, ist
aber unbekannt und
aufgrund der fehlenden
Augen umstritten, da es
sich nicht vom
Tarnmechanismus der
Yautja täuschen lässt.
Das ihre sensorischen
Fähigkeiten
hochentwickelt sind,
steht außer Frage. Der
Xenomorph verfügt über
enorme Körperkraft, kann
sich fast ungehindert
auf jeder Oberfläche
fortbewegen, auch an
Wänden und Decken und
seinen im Rücken
mündenden Schwanz zum
Klettern verwenden. Die
schwarze Oberfläche des
Panzers ist typisch,
kann aber je nach
Wirtstyp abweichen und
hat keine weitere
Bedeutung. Die Funktion
der röhrenartigen
Auswüchse auf seinem
Rücken ist unbekannt,
während der große
Schädel in einem Abdomen
endet, das mehrere
lebenswichtige Organe
und den
geschützlaufartigen
Schlund beherbergt, aus
dem die gefährlichste
Waffe des Xenomorph
blitzschnell
hervorschiesst, das
innenliegende und
projektilartige zweite
Gebiss. Dieses dient nur
einem Zweck, dem finalen
Todesstoß am Gegner
durch einen Kopfbiss,
der Knochen und sogar
Metall mit Leichtigkeit
durchdringt. Wie sich
der Xenomorph
verständigt ist ebenso
unbekannt, wie der Grad
seiner Intelligenz, fest
steht aber, das die
Wesen ein analytisches
Denkmuster entwickeln,
um die Schwächen ihrer
Gegner auszunutzen, oder
aber den Wert eines
Wirtes zu erkennen,
statt ihn blutrünstig zu
töten.

Kein Xenomorph, so stark
und intelligent er auch
sein mag, kann es mit
der Königin aufnehmen.
Sie ist der absolute
Mittelpunkt jeden Hives
und nichts als
uneingeschränkte
Unterwürfigkeit bringen
ihr die Drones entgegen.
Über 4 Meter groß, bis
zu einer Tonne schwer
ist die Königin das Maß
aller Dinge. Ein großer
schildähnlicher Panzer
schützt ihren Schädel,
zudem verfügt sie über
zwei weitere Gliedmaßen,
über deren Funktion
nichts weiter bekannt
ist. Sie bildet unter
Bedingungen die einem
Hive entsprechen einen
großen Legesack an ihrer
Unterseite, in dem die
Eier entstehen. Bei
Gefahr trennt sich die
gewaltige Queen von
diesem Legesack und
erreicht eine enorme
Laufgeschwindigkeit dank
ihrer starken Beine. Die
Queen ist unabhängig vom
Wirtstyp ein humanoider,
aufrecht stehender
Xenomorph und verfügt
über die gleichen
körperlichen Attribute,
wie ihre kleineren
Abkömmlinge, allerdings
in einem ihrer Größe
entsprechenden Maßstab.
Den Höhepunkt in der
Evolution des Xenomprh
erlebte man in Alien
Ressurection, dem
vierten und bislang
letzten Teil der Saga um
Ellen Ripley. Aus dem
Klon der mittlerweile
vor 200 Jahren
verstorbenen Ripley
extrahierte man
Xenomorph DNA, entband
die Queen, mit deren
Chestburster sich Ripley
in Alien 3 tötete, aus
einem weiteren Klon und
kreierte, anhand
genetisch forcierter
Forschung eine eigene,
für das Militär der
Menscheit praktikable
Zuchtmethode um die
Kreaturen als Waffen
einzusetzen. Diese
Thematik löste erneut
Diskussionen über die
tatsächliche Herkunft
der Aliens aus. Hatten
die Space Jockeys
ähnliche Experimente am
Xenomorph durchgeführt,
wiederholt sich die
Geschichte, oder steht
man am Anfang von etwas
völlig Neuem? Alien 4
sollte zumindest
beweisen, das man dem
Life-Cycle einen neuen
Aspekt hinzufügen
konnte. Man erlebte die
Geburt des ersten
Hybriden, teils
Xenomorph, teils Mensch
und auf menschentypische
Weise in der Gebärmutter
einer ebenfalls
neuartigen Queen
herangereift. Die bisher
gezeigte Art der
Fortpflanzung des
Xenomorph hatte eine
absolut parasitäre
Grundlage, während die
genetisch modifizierte
neue Gattung in der Lage
war, ohne Wirte den
direkten Weg der Zeugung
von Nachkommen zu
beschreiten. Die neue
Gattung wurde mitsamt
der Forschungsdaten
vernichtet, des weiteren
kam der Hybrid durch
Ellen Ripleys Eingreifen
ums Leben.

Um den philosophischen
Aspekt noch einmal
aufzugreifen: Allen
Thesen zum Trotz lässt
sich nach über 30 Jahren
Alien sagen, die
Evolution des Xenomorph
fand bisher nur durch
äußere Eingriffe statt.
Ein philosophischer
Ansatz lässt sich darin
finden, das die
Attraktivität einer
biomechanischen Waffe
für alle intelligenten
Rassen genug Gründe
liefert, unbewußt die
Weiterentwicklung und
Vermehrung einer solchen
Spezies zu fördern. Sei
es aus Habgier, oder
anderen Gründen...
Somit macht der
Xenomorph auf subtile,
aber äußerst effektive
Weise deutlich, wie eine
Spezies ihren
Fortbestand sichert,
ohne an die Gesetze
einer natürlichen
Evolution gebunden zu
sein.
AvP - Was die Zukunft
bringt
Nach dem eher
bescheidenen Kinodebut
von AvP, hofft nicht nur
die Fangemeinde auf eine
würdigere Fortsetzung,
die vor allem mehr
Action und tieferen
Einblick in den Konflikt
zwischen den beiden
Kreaturen bringt. Dank
den vielen Comic- und
Romanvorlagen, vieler
sehr erfolgreicher
Computerspiele und dem
ungehindert
erfolgreichen
Merchandising, wird es
der Ende 2007
erscheinende AvP:Requiem
sein, der die
Erwartungen erfüllen
muß.

Die Regie führenden
Strause Brüder knüpfen
mit ihrer Inszenierung
direkt an die
Geschehnisse in AvP an
und zeigen erstmalig
einen Elite-Predator auf
der großen Leinwand. Ein
weiteres Kinodebut
feiert das Predalien,
der in einem großen
Cliffhanger zum Ende des
ersten Filmes für
Aufsehen sorgte.
Der Elite-Predator, von
der Filmcrew Wolf
genannt, soll die
Ereignisse nach AvP 1
untersuchen und begibt
sich auf die Erde.
Inwiefern der
Zwischenfall des ersten
Filmes eine Rolle
spielen wird, ist bisher
nicht bekannt, dennoch
versprechen diverse
Konzepte aus der Pre
Produktion fantastische
neue Einblicke in die
Kultur, vielleicht sogar
die Heimatwelt der
Yautja. Nicht zuletzt
heiß erwartet wird der
neue Xenomorph Typ, das
Predalien, kurz Chet
genannt. Im Gegensatz zu
den anfänglichen
Gerüchten, ist das
Predalien keine einfache
Drone, sondern eine
Queen mit dem Genmuster
des Yautja. Die Autoren
ließen durchsickern, das
es sich im Film nicht um
eine ausgewachsene
Predalien Queen handele
und sich ihre Methode
zur Fortpflanzung
gäntlich von der einer
ausgewachsenen Alien
Queen unterscheidet.
Auch optisch macht Chet
seiner Herkunft alle
Ehre. Das Predalien wird
wesentlich massiver und
größer als die gezeigten
Drones, zeigt deutliche
Attribute seines Wirtes,
wie den Mandibeln und
den Dreadlocks, ebenso
das sonst filigrane
Exoskellet des Xenomorph
weicht am Predalien
einer dem Yautja
angemesseneren Version,
einschließlich der
Färbung des
Chitinpanzers. Das
Predalien ist
gefährlicher als die
bisher bekannten
Xenomorphs, soviel steht
fest.
Wolf ist ebenfalls
weitaus gefährlicher als
die bisher gezeigten
Predatoren der Hollywood
Produktionen. Er ist
erfahrener, älter und
weitaus skrupelloser als
seine Vorgänger und
setzt eine Ausrüstung
ein, die keine Zweiffel
daran lässt, das er
nicht auf der Jagd ist,
sondern die absolute
Auslöschung der
Xenomorph Brut und aller
Zeugen anstrebt.
Gerüchteweise um den
Vorfall zu vertuschen.
Das bisher gezeigte
Filmmaterial deutet auf
einen wesentlich höheren
Gewaltgrad als im
Vorgänger hin, wenn auch
die Kinofassung
lediglich ein PG - 15
Rating erhielt und nicht
wie viele Fans hofften,
ein Rating ab 18.

Mitten in diesem
Konflikt befinden sich
die Bürger eines
verschlafenen Städtchens
im US Bundesstaat
Colorado. Wolf macht
unerbittlich Jagd auf
den Xenomorph und setzt
eine neuartige
Ausrüstung ein, die auch
eine spezielle Substanz
beinhaltet, die in
flüssiger Form bei
Berührung den Leichnam
eines Xenomorph
vollständig auflöst.
Zivilisten, Polizei und
Armee geraten zwischen
die Fronten und wie
schon so oft wird es nur
wenige Überlebende
geben.
AvP:Requiem setzt auf
das aktuelle Xenomorph
Design, das auf den
Warrior Drones aus
Camerons Aliens basiert.
Die strukturierten
Schädel der Aliens
gleichen also nicht
denen aus Alien 1 und 3.
Wolf selbst wird eine
aufgewertete Erscheinung
im Vergleich zu den
Predatoren aus AvP 1
erhalten. Er wirkt
durchtrainierter, sprich
athletischer und durch
das neue Design seiner
Rüstung wesentlich
eigenständiger. Während
die Fanbase noch über
die mehrdeutigen
Aussagen der Regisserure
zu Wolfs Herkunft
diskutiert, bleibt
abzuwarten, ob er
tatsächlich ein Elder
ist, oder vielleicht
sogar eine Mutation,
eine andere Yautja
Rasse, oder einfach nur
größer und stärker als
seine Vorgänger ist.
Diverse Runen zieren
seine Ausrüstung,
dennoch wirkt alles
zweckmäßig und
fremdartig, was zur
Freude vieler Fans stark
an das Yautja Design der
ersten beiden Predator
Filme erinnert.
Über Chet, das Predalien
weiß man bisher nur
wenig. Das Aussehen
lehnt sich wie oben
beschrieben stark am
Yautja Wirtstyp an,
interessanter ist aber
die Frage nach der
Vermehrung. Obwohl nicht
ausgewachsen ist es eine
Queen und demnach in der
Lage sich
fortzupflanzen. In AvP:R
würgt Chet die
Chestbuster Embryos
Gerüchten zufolge aus.
Ob das in Verbindung mit
einem Wirt geschieht,
oder ob die
vermeintlichen
Chestburster gar nur
Facehugger sind, ist
bisher ebenso ungeklärt,
wie die Frage nach der
fehlenden Möglichkeit
zur Eiablage.
Auch die Facehugger
durchliefen einen
Redesign Prozess, man
spricht von sogenannten
Warrior Facehuggern. Ob
sich diese Bezeichnung
allerdings auf das
Verhalten der Kreaturen
auswirkt, ist bisher
nicht bekannt und sollte
nicht allzu wichtig für
die Story des Filmes
sein.
Ob und wie die Neurungen
filmisch glänzen können,
ist abzuwarten. Das
Budget, das durchaus
Blockbuster Ausmaße
annimmt (ca 40 Mio $)
verspricht jedoch einen
94 minütigen Höllentrip
durch das AvP Universum.

Am 25. Dezember diesen
Jahres wird sich zeigen,
ob AvP: Requiem den eher
schwachen Vorgänger
übertrifft und dem
Franchise neues Leben
einhauchen kann. Die
bisher ausgestrahlten
Trailer und Interviews
mit der Filmcrew machen
Hoffung auf ein
Spektakel, wenn es
erneut heißt: Whoever
Wins, We Loose.
An
dieser Stelle vielen,
vielen Dank für das
Special an "Sprühwurst"
>
Aliens vs Predator 2:
Requiem - Das
Gewinnspiel
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