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Interview mit Ben Barnes
Shooting Star Ben Barnes spielt
eine der Hauptrollen im
neuen Teil von Die
Chroniken von Narnia,
nämlich keine geringere
als die des Prinzen
Kaspian selbst.
Das
Interview wurde uns mit
freundlicher
Unterstützung von
Buena Vista zur
Verfügung gestellt.

"Die Chroniken von
Narnia 2 - Prinz
Kaspian"
Auf dem Plakat: Ben
Barnes als Prinz Kaspian
Q: Sie
haben sich gegen sehr
viele andere junge
Schauspieler für die
Rolle als Prinz Kaspian
durchsetzen können. Hat
der Audition-Prozess
sehr lange gedauert?
Ben Barnes: Ich bin erst
sehr spät dazugekommen.
Ich glaube das lag
daran, dass der
Regisseur und die
Film-Crew schon sehr
lange nach einer
passenden Besetzung
gesucht hatten. Jemand
kam zu einem
Theaterstück, in dem ich
in London mitgespielt
habe, und hat mich
eingeladen, vor dem
Casting-Direktor zwei
Szenen vorzulesen. Die
Woche darauf hatte ich
dann meine Audition vor
Regisseur Andrew Adamson
und der gesamten
Film-Crew. Vier Tage
später hatte ich die
Rolle. Es ging alles
sehr schnell.
Q: Wie würden Sie Prinz
Kaspian für alle die,
die das Buch nicht
gelesen haben,
beschreiben?
Barnes: Nun ja, der
Grund, warum ich den
Charakter mag, ist, dass
er ein ganz normaler
Mensch ist, und dass
jeder ihn auf seiner
Reise begleiten kann.
Sie können mit ihm
mitfühlen: wenn er sich
verletzbar fühlt, fühlen
Sie sich verletzbar, und
wenn er sich stark
fühlt, fühlen Sie sich
ebenfalls gut. Er ist
außerdem sehr ehrenhaft,
das mag ich.
Q: Mussten Sie sich in
besonderer Weise auf die
Rolle vorbereiten??
Clooney: Ich hatte nicht
sehr viel Zeit zur
Vorbereitung, weil ich
die Rolle so kurz vor
Beginn der Dreharbeiten
bekommen habe. Ich bin
also in Neuseeland aus
dem Flugzeug
ausgestiegen, und
innerhalb von 20 Minuten
saß ich auf einem Pferd
und habe für Stunts
trainiert. Das habe ich
acht Wochen lang
gemacht, und das war
manchmal ganz schön
hart.

Aslan kehrt zurück
Q:
Kannten Sie die
Narnia-Bücher, bevor Sie
diese Rolle bekamen?
Barnes: Ich kannte die
ersten drei Bände: "Der
König von Narnia",
"Prinz Kaspian" und "Die
Reise auf der
Morgenröte". Ich kann
mich auch daran
erinnern, eine BBC-Serie
von "Die Reise auf der
Morgenröte" gesehen zu
haben. Ich war zu der
Zeit genau im richtigen
Alter, und die
Geschichte fesselte
mich. Als ich die
Einladung für die
Audition zu diesem Film
erhielt, habe ich mal in
meinem Bücherregal
geschaut und da den
Prinz Kaspian-Band
gefunden. Das
Copyright-Datum in
meinem Buch ist 1989,
also war ich damals acht
Jahre alt. Auf dem Buch
war sogar ein kleiner
Aufkleber, auf dem "I
can't bear to be without
my books" (Ich kann
nicht ohne meine Bücher
sein) stand, darunter
war ein Bild von einem
Bären und darunter stand
"Benjamin Barnes" in
meiner achtjährigen
Handschrift.
Q:
Sie sind viel älter als
der Prinz Kaspian, der
im Buch beschrieben
wird. Hat das einen
besonderen Grund?
Barnes: Wer die Bücher
kennt, stellt sich Prinz
Kaspian als einen Jungen
vor, aber für den Film
war es besser, ihn ein
bisschen älter zu
machen. Das lag zum Teil
daran, dass die
Schauspieler, die die
Pevensie-Geschwister
spielen, jetzt so
erwachsen aussehen. Die
einzige Information, die
Andrew Adamson und ich
in dem Buch finden
konnten, war, wenn Peter
Kaspian zum ersten Mal
sieht und Kaspian als
"in etwa demselben
Alter" beschrieben wird.
Ganz am Anfang des
Buches hat Kaspian ein
Kindermädchen und
scheint sehr jung zu
sein, aber im nächsten
Kapitel ist er mit
seinem Lehrer und Mentor
Dr. Cornelius zusammen.
Er scheint plötzlich
viel reifer zu sein und
stellt Fragen, die für
einen 13-Jährigen nicht
typisch zu sein
scheinen. Wie dem auch
sei, für den Film wurde
entschieden, dass er
etwa 17 Jahre alt ist.
Ich bin eine ganze Ecke
älter, mein Trick, um
jünger auszusehen, war,
mich zwei Mal pro Tag zu
rasieren.
Q: War Ihr erster Tag
auf dem Set besonders
nervenaufreibend?
Barnes: Nun, meine erste
Szene war am Anfang des
Films, wo ich von meinem
Pferd stürze und
hinterher geschleift
werde, weil sich mein
Fuß im Steigbügel
verhakt. Ich liege also
auf dem Rücken und werde
von einem Stuntman durch
den Wald geschleift. Ich
hatte gar keine Zeit,
nervös zu sein. Ich
hatte außerdem Glück,
dass Andrew ein
Regisseur ist, der Filme
gern in chronologischer
Reihenfolge dreht. Dass
ich in der ersten bzw.
in den ersten beiden
Wochen etwas überwältigt
war, hat gut zu dem
gepasst, wie Kaspian
sich am Anfang des Films
fühlt, als er zum ersten
Mal in die Welt
hinausgehen muss und
nach und nach
mitbekommt, wie grausam
sein Onkel ist.
Q: Viele Cast- und die
Crew-Mitglieder kannten
sich bereits von "Der
König von Narnia",
während Sie neu waren.
Wie haben Sie sich
hierbei gefühlt?
Barnes: Anna, William,
Skandar und Georgie, die
die Pevensie-Geschwister
spielen, sind ein sehr
geschlossener Kreis,
aber sie wussten, dass
ein neuer Charakter dazu
kommen würde, und ich
glaube, sie hatten sich
darauf eingestellt. Sie
haben mich auf jeden
Fall gleich in ihren
Kreis aufgenommen.
Kaspian und Peter sind
im Film beide sehr
ehrgeizig und die
Rivalität zwischen
beiden ist sehr groß.
Das war in gewisser
Weise auch zwischen
William Moseley und mir
der Fall. Wir haben uns
sehr gut verstanden und
haben einen ähnlichen
Humor, aber sind beide
auf jeden Fall auch sehr
ehrgeizig.

Q:
Wenn man sich den
Trailer anschaut,
bekommt man den
Eindruck, dass es in
diesem Film einige ganz
tolle Kostüme gibt. Wie
wichtig sind diese
Kostüme, um sich richtig
in Ihre Rolle zu
versetzen?
Barnes: Die Kostüme sind
eine große Hilfe. Jemand
hat mich vor einer Weile
gefragt, wie ich mich
auf meine Rolle als
Prinz vorbereite, und da
ist mir plötzlich eine
Szene zu Beginn der
Dreharbeiten
eingefallen, in der ich
in eine Rüstung
gekleidet mit einem
Schwert in meiner Hand
auf einem riesigen,
wunderschönen Rappen im
Hof einer riesigen Burg
saß und Tausende von
Menschen standen um mich
herum. Was sonst braucht
man, um sich wie ein
Prinz zu fühlen? Und die
Kostüme waren
wunderschön. Die Liebe
zum Detail ist einfach
fantastisch. Ich
wünschte mir, dass sich
jeder diese Kostüme aus
der Nähe anschauen
könnte.
Q:
In Prinz Kaspian gibt es
mehrere
(computeranimierte)
CGI-Charaktere. Wie war
es, mit Charakteren zu
arbeiten, die in
Wirklichkeit nicht da
waren?
Barnes: Ich hatte
so etwas noch nie vorher
gemacht. Die erste
Szene, die ich mit einem
CGI-Charakter gedreht
habe, war mit dem Dachs
Trüffeljäger. Um das
Spielen leichter zu
machen, hat eine von
Andrew Adamsons
Assistentinnen diesen
limonengrünen Anzug
angezogen, eine Kappe
aufgesetzt, Handschuhe
angezogen usw. und ist
auf ihren Knien wie ein
Dachs herumgehoppelt.
Q:
In Prinz Kaspian gibt es
mehrere
(computeranimierte)
CGI-Charaktere. Wie war
es, mit Charakteren zu
arbeiten, die in
Wirklichkeit nicht da
waren?
Barnes: Ich hatte
so etwas noch nie vorher
gemacht. Die erste
Szene, die ich mit einem
CGI-Charakter gedreht
habe, war mit dem Dachs
Trüffeljäger. Um das
Spielen leichter zu
machen, hat eine von
Andrew Adamsons
Assistentinnen diesen
limonengrünen Anzug
angezogen, eine Kappe
aufgesetzt, Handschuhe
angezogen usw. und ist
auf ihren Knien wie ein
Dachs herumgehoppelt.

Der zweite Teil der
Chroniken:
>Trailer
Die Redaktion bedankt
sich für die freundliche
Unterstützung und
wünscht weiterhin viel
Erfolg.
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