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Interview mit
Gregg Hoffman
Gregg Hoffman arbeitet zurzeit
an einem der am meisten
erwarteten Filme
überhaupt, er ist
Produzent beim heiß
erwarteten Sequel zu
"SAW". Der originelle
Horrorthriller der
beiden jungen
Filmemacher Leigh
Whannell und James Wan
spielte knapp 100
Millionen Dollar ein
[budget: 1 Million
Dollar] und avancierte
innerhalb kürzester Zeit
spielend zu einem wahren
Überraschungshit, nicht
nur Horrofans. Die Story
rund um den
genial-finsteren
Fallensteller Jigsaw
begeisterte schließlich
nicht nur durch ein
interessantes Konzept,
sondern auch durch
beklemmende Atmosphäre,
hervorragende Darsteller
und einem Score, der
tief unter die Haut
geht.
Aufgrund des großen
Erfolgs ist es also kein
Wunder, das "SAW 2" noch
dieses Jahr in den
amerikanischen Kinos
anlaufen wird - passend
zu Halloween.
Wir von BereitsGesehen
hatten das Glück, uns
mit Produzent Gregg
Hoffman über das Projekt
zu unterhalten und haben
dabei einige
interessante Facts zu
dem Filmereignis
bekommen, welches
spätestens Anfang 2006
auch in unseren Kinos
begeistern wird.
Anmerkung: Gregg Hoffman
verstarb Ende 2005
überraschend an einem
Herzanfall. Er wurde nur
42 Jahre alt und
hinterließ Frau und
Kind. Wir sprechen unser
Beileid aus.

BG:
Hallo Gregg, schön, dass
wir uns über SAW 2
unterhalten können. Der
Film, an dem du gerade
sitzt, ist auch hier in
Deutschland einer der
meist erwarteten Filme
überhaupt; ist ja auch
kein Wunder, schließlich
hat der erste fast jeden
begeistert. Wie sieht es
denn mit dem Titel aus,
wird es möglicherweise
einen Untertitel wie
etwa Saw 2: Bonesaw
geben, oder bleibt es
wohl bei "Saw 2" ?
Gregg Hoffman: Bislang
steht es noch - nur -
bei Saw 2.
BG: Das Script, das ihr
für Saw 2 gefunden habt
basiert ja eigentlich
auf einem anderen Film,
der
gar nichts mit Saw zu
tun hatte [Autor
Whannell hat es
übernommen und
verändert], wie viel
davon wurde also
verändert, um es für Saw
2 passend zu machen?
Hoffman: Das Script
wurde fast vollständig
geändert, wenn du das
Originalscript gelesen
hättest, das wir für die
Produktion gekauft haben
- du würdest es jetzt
nicht mehr wieder
erkennen. Einige
Figuren aus dem Original
sind noch da, genau wie
einige Örtlichkeiten.
Alles andere ist aber
frisch und neu,
insbesondere die Szenen
mit Jigsaw.
BG:
In wie weit ist die
Fortsetzung denn
ähnlich, respektive
anders als der erste
Teil? Ist der zweite
regelrecht ein ganz
anderer Film, so wie es
die Fortsetzung zu Haus
der 1,000 Leichen gerade
wird, oder orientiert
man sich da eher an Teil
1?
Hoffman: Das Feeling bei
zwei wird genau dasselbe
sein, neue - und vor
allem viel mehr
Wendungen als
vorher, neue Fallen und
neue Schrecken.

BG: Wie wäre es mit
einer Saw Trilogie ?
Wäre ein dritter Teil
theoretisch danach noch
machbar,
oder findet sich im
zweiten ein definitiver
Abschluss ?
Hoffman: Nun, ich würde
sagen, wenn wir Saw 2
nicht völlig vermasseln
- dann ist ein dritter
auf jeden
Fall drin!!
BG: Gregg, deine
Lieblingsszene, neue
Lieblings"falle" im
Film... mit welchem
Stichwort könntest
du uns was verraten?
Hoffman: Uff...
womöglich die
"Venus-Fliegenfalle"!
BG: Okay, letzte Frage -
momentan sind so viele
Remakes in der Mache,
was hältst du generell
davon, und wenn du als
Producer einen Film neu
auflegen müsstest,
welcher wäre das?
Hoffman: Ich bin nicht
wirklich ein Fan von
Remakes. Ich denke, es
gibt noch genug
originelle
Stories da draußen, die
es wert sind verfilmt zu
werden. Hm, nun, wenn
ich in einer von
Jigsaw's
Fallen gefangen wäre und
müsste diese Frage
beantworten, dann wäre
es entweder der
japanische
Streifen "Suicide Club"
oder der französische
Horrorfilm "Malefique".
BG: Gregg, vielen Dank
für das Gespräch, ich
wünsch dir und der Crew
alles alles Gute, auf
das der
zweite Teil noch viel
besser und erfolgreicher
wird als der erste.

Die Redaktion bedankt
sich für die freundliche
Unterstützung und
wünscht weiterhin viel
Erfolg.
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