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Interview mit Michael Pare
Michael Pare ist mit Roland Emmerich's Science-Fiction Überraschung Moon 44 berühmt geworden und hat bereits über 50 Filme auf seiner Filmographie, darunter auch Das Philadelphia Experiment, John Carpenter's Remake von Village of the Damned - Das Dorf der Verdammten (unsere Kritik), den Werwolf-Thriller Bad Moon (unsere Kritik) und Sofia Coppola's The Virgin Suicides.
In unserem exklusiv Interview mit Michael Pare haben wir uns über Bloodrayne, Videogames, Comic-Heroes und Frankenstein unterhalten.

BG: Da Bloodrayne die Verfilmung eines Videogames ist, kommt die Frage auf, wie du auf das Projekt gekommen bist. Kanntest du die Spiele vorher schon, oder war es die Möglichkeit mit Oscar Gewinner Sir Ben Kingsley sowie der T-X, Kristanna Loken zu arbeiten?
Michael Pare: Mit Sir Ben hatte ich leider keine Szene, aber ich habe eng mit Kristanna zusammenarbeiten können, was einfach wundervoll war. Kristanna ist einfach bezaubernd und dazu noch eine sehr professionelle Schauspielerin, die einfach großen Spaß an ihrer Rolle hatte.
Mein grösstes Interesse galt jedoch daran, mit Uwe Boll an einem sehr kommerziellen Projekt zusammen zu arbeiten. Gefallen hat mir auch am Drehbuch, dass SPOILER Kristanna und ich die einzigen Überlebenden sein werden, und ich somit ihr Sidekick für einen zweiten Teil werden könnte.SPOILER END

BG: Was hälst du von Videogames und Konsolen im allgemeinen? Hast du selber eine?
Pare: Ich persönlich habe keine, aber mein Sohn hat eine mit ein paar Rennspielen und anderen Sachen ohne Gewalt. Bei Recherchen für Uwe's Filmhintergrund habe ich gelesen, dass gewaltverherrlichende Computerspiele dazu beitragen können, das Kinder auf andere losgehen.

BG: Wie würdest du deine Rolle des Iancu in Bloodrayne beschreiben?
Pare: Iancu ist der Waffenspezialist der Gruppe und hoffentlich auch Kristanna's Sidekick in den Sequels. Er gehört zwar nicht zur Gruppe selbst, arbeitet aber mit loyaler Unterstützung daran.

BG: Werwölfe, Vampire - dir scheint das Monstergenre ja richtig zu gefallen. Was ist denn mit der dritten, klassischen Figur der Reihe - Frankenstein's Monster. Würdest du gerne mal in einem solchen Projekt mitmachen, und was für einen Part würdest du dir aussuchen? Frankenstein oder seine Kreatur?
Pare: Oh, ich würd liebend gern Frankenstein's Monster spielen. Dieser Frage nachgehen, wo wir herkommen, wieso wir hier sind und wo wir hinkommen, wenn dieser Körper stirbt. Solche Themen gibt es leider nicht in historischen Dramen, sowas bleibt dann allein für die Science-Fiction Abteilung.

BG: Die erfolgreichen Remakes vom Texas Chainsaw Massacre und Dawn of the Dead zeigen eindrucksvoll, dass neue Interpretationen alter Klassiker wirklich überraschen können. Gibt es etwas, was du gerne neu auflegen würdest ?
Pare: Ja, ich würde gerne die Foundation Serie von Isaac Asimov neu schaffen.

BG: Zurzeit sind Comicverfilmungen ja populärer als je zuvor, kaum eine Superheldenstory wird nicht verfilmt. Wenn du dir aussuchen könntest, welchen Comic-Hero du darstellen wolltest, wen würdest du nehmen? Das Team tippt auf Tony Stark, Iron Man.
Pare: Ich würde sehr gerne Iron Man sein. Es würde jeden überraschen, wie ein millionen-schwerer Militär-Industrial mit Leichtigkeit die tödlichen Waffen seiner eigenen Produktion besiegen würde.

BG: Dein nächster Film wird Crash Landing heissen, kannst du uns kurz sagen, worum es da gehen wird?
Pare: Crash Landing ist ein amüsanter kleiner Film den ich für Cinetele gemacht habe. Es geht um einen Dieb, der ein Flugzeug stiehlt und dann in einen Hurrican gerät. Er stürzt ab und landet schliesslich auf einer tropischen Insel, auf der er auf eine Gruppe Surfer trifft, die es sich dort in einer alten Navyanlage bequem gemacht haben.

BG: Okay, Michael, vielen Dank für das Interview und alles gute für deine weitere Karriere.
Pare: Auch alles gute euch.

Die Redaktion bedankt sich für die freundliche Unterstützung und wünscht weiterhin viel Erfolg.

 

 




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