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BG Special:
Terminator - Die
Timeline

Da die
Zeitreisegeschichte von
Terminator 1-4 und der
aktuellen TV-Serie
Terminator SCC für
Nicht-Physiker doch
recht verwirrend ist,
erklären wir von
bereitsgesehen.de euch
mal, wie das Ganze im
Klartext funktioniert.
FILM-VORSCHAU:
Terminator 4
Inhaltsverzeichnis:
01. Unaufhaltsam
- die Terminator
Timeline
02. Fragezeichen -
was das Ganze bedeutet
03. Was hat es
mit 4-6 zu tun?
04. Terminator
TSCC - was die Serie mit
den Filmen zu tun hat
Unaufhaltsam:
Die Terminator Timeline

Legende:
Inhalte aus Terminator
(1984)
Legende:
Inhalte aus Terminator
II: Judgment Day (1991)
Legende:
Inhalte aus Terminator
III: Rise of the
Machines (2003)
Legende:
Inhalte aus Terminator
IV: Die Erlösung (2009)
Zeit #1 - 1984
Irgendwann in den 80ern
wird John Connor
gezeugt. Es entsteht ein
Computersystem namens
Skynet, das die Welt im
Jahr 1997 mit Atombomben
verwüstet.
Zeit #1 -
2029
In der Zukunft ist
Skynet kurz davor zu
verlieren, also setzt es
eine neue Erfindung ein,
die gerade erst fertig
gestellt wurde: eine
Zeitmaschine. Bevor die
Rebellen das
Gebäude stürmen können,
schickt Skynet einen T-800
zurück, der Connor in
der Vergangenheit noch
vor seiner Entstehung
töten soll. Connor sieht
das, aber da er als
Anführer der Rebellen
vor Ort
bleiben muss, bietet
sich sein treuer
Mitstreiter Kyle an, die
Sache zu übernehmen.
Kyle reist also
hinterher, die
Zeitmaschine wird
vernichtet. Wer den
nachfolgenden Krieg aber
nun gewinnt, bleibt
unklar, da sich für die
Zurückgebliebenen trotz Zeitreise
nichts ändert.
Zeit #2 - 1984
Kyle kommt an, rettet
Sarah, zeugt John mit
ihr und stirbt
anschließend; sie
dagegen vernichtet den
T-800. Ohne es geplant
zu haben, existiert John
nun in dieser Gegenwart
und kann dadurch erst
Anführer der Rebellen
werden - gleichzeitig
existiert jetzt aber
auch Skynet, denn
während durch Reese
Connors biologische
Grundlage gelegt wurde,
gibt es jetzt auch die
futuristische Technik in
dieser Zeit, die Skynet
überhaupt erst möglich
macht. Am Ende des
ersten Films sammelt die
Firma Cyberdyne
Industries den Arm und
die kaputten Chips des
Terminators ein, mit dem
Miles Bennett Dyson über
die nächsten Jahre die
erste Grundlage für
Skynet entwickelt.
Zeit #2 - 2029
In
der Zukunft passiert
nun wieder das Gleiche, nur
leicht anders -
Skynet ist wieder am
Verlieren, hat aber in
dieser Version der Zeit
aber eine andere Technik
- den T-1000. Mit diesem
versucht Skynet nun
wieder die Vergangenheit
zu ändern, in dem es ihn
losschickt, Connor als
Kind zu töten. Connor
programmiert einen T-800
um und schickt ihn
hinter her, damit dieser
ihn in der neuen Zeit
beschützen kann. Wer den
nachfolgenden Krieg aber
nun gewinnt, bleibt
unklar, da sich für die
Zurückgebliebenen trotz
Zeitreise nichts ändert
Zeit #3 - 1994
Beide Maschinen
erreichen Connor als er
10 ist, doch der eine
schafft es den anderen
zu vernichten. Nach
gelungener Mission wird
dann auch der Gute
vernichtet, und da sie
vorher sämtliche
Entwicklungen bei
Cyberdyne zerstört
haben, scheint es
zunächst, als
wäre Skynet und die
immer währende Zukunft
damit ein für alle Mal
aufgehalten.
Schön wärs. Die
Regierung findet in den
Trümmern Datenreste und
übergibt sie Cyber
Research, einer Firma,
die eng mit dem
US-Militär
zusammenarbeitet. Skynet
entsteht daraus und der
Krieg nimmt wie gewohnt
seinen Lauf: wieder
kommt es 1997 zum
Judgment Day; dieses Mal
allerdings nicht durch
Cyberdyne, sondern durch
Cyber Research.
Zeit #3 - 2032
In der neuen Zukunft
schafft Skynet endlich
das, woran es lange
gearbeitet hat: ein
Terminator T-850 tötet
John Connor. Damit sind
die Rebellen allerdings
nicht umgehend
geschlagen, denn vor
seinem Ableben hat
Connor
noch Nachfolger
ausbilden können, die
Skynet weiterhin das
Leben schwer machen. Es
schickt also die T-X
zurück, um die
Nachfolger in
ihrer Vergangenheit zu
vernichten. Connors Frau
kriegt davon Wind, denkt
aber irrtümlicherweise, dass Skynet erneut versucht John vor
dem Krieg zu töten. Sie
lässt den gefangenen T-850
umprogrammieren und
schickt ihn hinterher.
Wer den nachfolgenden
Krieg aber nun gewinnt,
bleibt unklar, da sich
für die
Zurückgebliebenen trotz
Zeitreise nichts ändert.
Zeit #4 - 2003
Die T-X tötet Johns
Generäle und trifft
später zufällig auf John
selbst, doch der T-850
sorgt schon dafür, dass John
in dieser Zeit nichts
passiert. Geändert hat
sich hier allerdings, dass
der Judgment Day in
dieser Zeit nicht 1997,
sondern durch die
vorherigen Eingriffe
erst 2003 passiert.
Connor weiß fortan als
einziger von Skynet und
wird ein beliebter - und
umstrittener Offizier
des Widerstands.
Zeit #4 - 2018
Im weiteren Verlauf der
Zeit muss John
feststellen, dass sich
auch andere Termine
verändert haben:
waren die überzeugend
echt wirkenden T-800 in
der alten Zeitlinie erst
2029 unterwegs, sind sie
jetzt schon 12 Jahre
eher in Produktion.
Weiteres sei hier noch
nicht verraten, nur dass
er hier auf seinen
späteren besten Freund
(und Vater) Kyle Reese
trifft, sowie vom anerkannten Offizier zum
Oberbefehlshaber des
Widerstands aufsteigt.
Fragezeichen:
Was das alles nun
bedeutet

Zugegeben, auf den
ersten Blick ist die
Zeitgeschichte aus den
Terminator-Filmen schon
recht verwirrend, aber
schaut man einmal
genauer hin, so ist das
grundlegende
Prinzip eigentlich
recht einfach zu
verstehen. Am ehesten
passt dazu wohl das Wort
Schicksal, denn
auch wenn etliche Male
durch die Zeit gereist
wird, passieren gewisse
Dinge immer und immer
wieder - wieso? Weil sie
vorbestimmt sind. Nichts
könnte das jemals
ändern.
Was ist denn
vorbestimmt?
Folgendes:
- Kyle zeugt Connor und
wird vom Terminator
getötet
- der Terminator wird
vernichtet und damit Grundlage
für Skynet
- Connor wird in den
80ern geboren und ist 30
Jahre später einer der
wichtigsten Anführer der
Rebellen
- Skynet entsteht und
startet den Krieg; die Erde wird
verwüstet, ein Großteil
der Menschheit stirbt
aus
- die Rebellen kriegen
dank Connor eine Chance,
Skynet besiegen zu
können
- Skynet entwickelt
daraufhin eine
Zeitmaschine
- Kyle wird damit
zurückgeschickt, ebenso
eine Terminator
- Connor wird von einem
Terminator getötet
Schaut man sich die
Filme nun noch einmal
an, wird einem
auffallen, dass die
ganzen Zeitreisen im Grunde komplett
unsinnig sind. Egal was
Skynet nämlich auch aus
der Zukunft
zurückschicken mag, egal was
die Rebellen dagegen
auch unternehmen würden, es
wird immer alles genau
so passieren wie es da
steht. Vielleicht nicht
exakt so, aber im
Kern ist nichts davon
aufzuhalten. Es wird auch in
egal welcher Version
immer Zeitreisen geben,
denn nur durch die
können sowohl Connor als
auch Skynet erst
entstehen.
Das literarisch Schöne
daran ist jedoch, dass
es dadurch umso
tragischer und sagenähnlicher
wird. Der Held, der nur
wegen seines größten
Feindes existiert - und
sein Feind, der
ebenfalls nur wegen ihm
existiert - im
immerwährenden Kampf um
die Menschheit
verstrickt. Eine Bürde,
die Connor niemals
abgeben kann und die er
in unendlich Variationen
neu ausleben muss.
Was passiert denn, wenn
man in der Vergangenheit
stirbt?
Viele meinen ja, dass
John einfach verschwände
wenn Skynet ihn in der
Vergangenheit auslöschen
würde, doch all das kann
einfach nie passieren.
Mal angenommen: selbst
wenn Skynet einen
Todesstern bauen,
zurückschicken und damit
Connors Mutter im Jahr
1984 samt der gesamten
restlichen
Weltbevölkerung
deatomisierem würde -
der Connor, aus dessen
Zukunft das Ding
zurückgeschickt wurde,
ist dann immer noch da.
Skynet hätte dann den
aus einer Parallelwelt
vernichtet, der aber
nichts mit dem aktuellen
Geschehen zu tun hat.
Es
kann einem also nichts
passieren?
Richtig, denn bei jeder
Zeitreise wird eine
neue, alternative Zeit
gestartet, die ihren
ganz eigenen Connor hat.
Was in Zeit 1 schon
passiert ist, lässt sich
nicht ändern, einzig die
nächste kann anders
ausfallen - wie gesagt
aber auch nur innerhalb
eines gewissen Rahmens.
Was wäre denn nun, wenn
John sich einfach mal
das Leben nehmen würde?
Dann würde Skynet doch
nie die Zeitmaschine
bauen, nie zurückreisen
und erfunden werden, was
wiederum allen den Krieg
und all das ersparen
würde?
Da beisst sich die Katze
in den Schwanz, denn das
Gleiche gilt auch
umgekehrt: gäbe es
Skynet nie, gäbs keine
Zeitreise und somit
könnte Johns Papa auch
nie einen Sohn zeugen -
d.h. ohne Skynet gäbe es
John nicht, und ohne
John Skynet nicht. Da
Terminator ohne beide
aber nicht Terminator
wäre, geht das also
nicht.
Moment, dann dürfte es
bei uns doch niemals
Zeitreisen geben.
Würde Sinn machen, denn
man denke mal über
folgendes nach:
angenommen, im Jahr 3044
erfände ein Forscher
eine Zeitmaschine. Wäre
das der Fall, würde sie
danach wahrscheinlich
für immer existieren,
was wiederum hieße, dass
es damit unendlich
Möglichkeiten gibt, dass
wiederum ein
Zeitreisender ins Jahr,
sagen wir mal, 1990
reist und den Menschen
dort zeigt, wie so eine
Maschine funktioniert.
Dann gäbe es die
Maschine plötzlich schon
im Jahr 1990 statt 3044,
und alles würde
vollkommen durcheinander
geraten. Es wäre also
jetzt schon merkbar,
wenn unendlich
Zeitreisende aus
unendlich Zeiten
unentwegt umher reisen
und alles verändern
wollen würden. Daher ist
eine echte Zeitmaschine
wohl logischerweise
unmöglich - es sei denn,
sie gelte wie bei
Terminator nur für
Parallelwelten.
Siehe auch >
Wiki:
Nowikow-Selbstübereinstimmungsprinzip
Terminiert:
Was das für die Teile
4-6 bedeutet

Ein Blick auf die obrige
Liste zeigt ja
offensichtlich, was
definitiv noch zu
erwarten ist: Connor
rückt Skynet auf die
Pelle, schickt seinen
Daddy zurück und stirbt
irgendwann durch die
Hand eines Terminators -
was jedoch noch völlig
offen ist, ist die
Frage, wer denn
letztendlich den Krieg
gewinnen wird. Skynet,
oder gar die Rebellen?
Geplant sind nach
Terminator 4 ja noch
zwei weitere Filme mit
Bale in der Zukunft,
wobei sich 4
hauptsächlich mit dem
Aufkommen der ersten
T-800 beschäftigen wird.
6 wird dann sicher
zeigen, was sie mit der
Zeitmaschine machen und
wer letztendlich den
Krieg gewinnt.
Der interessanteste von
allen drei Teilen wird
aber nun wohl der fünfte
werden, denn über den
wissen wir im Grunde
nichts...
Terminator - The Sarah
Connor Chronicles:
Was hat es denn damit
auf sich?

Vorab: die Terminator
TV-Serie hat nichts mit
dem kommenden vierten
Film zu tun. Wer das
also gemeint hat,
braucht nicht traurig
darüber sein, dass die
zweite (und vermutlich
letzte) Staffel der
Serie bis zum Kinostart
von T4 nicht mehr hierzulande
anläuft.
Zwar greifen die oben
festgelegten Regeln auch
hier wieder, aber TSCC
hat generell nichts direkt mit
den obrigen Filmen zu
tun. Genau genommen ist
es nämlich eine weitere
Zeitlinie; eine von
unendlich möglichen
Varianten, wie die
Geschichte zwischen den
einzelnen
Schicksalspunkten
ausfallen könnte.
Es ist daher also
dadurch auch höchst
unwahrscheinlich, dass
wir in weiteren Filmen
Kyles Bruder Derek
Reese, den neuen T-1000
Weaver, den Terminator
Chromartie oder Connors
äußerst beliebten
weiblichen Bodyguard
Cameron kennenlernen.
Auf die Serie sei an
dieser Stelle aber nicht
tiefer eingegangen, denn
der Zeitreisekram der
Serie ist dermaßen wirr
und durcheinander, dass
man darüber glatt ein
Buch schreiben könnte -
bis dato soll das jetzt
also erstmal genug sein.

Danke fürs Lesen.
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