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    BG Special


BG Special:
BATMAN 2: THE DARK KNIGHT

Ende August 2008 kommt endlich die Fortsetzung zu einem der besten Comic-Filme aller Zeiten ins Kino - der zweite Teil zu Fledermausmann beginnt, aka, Batman Begins. Dieses kleine Special soll ein paar der Hintergründeb eleuchten, ohne zuviel von der neuen Story zu verraten. Hier werden die wichtigsten Figuren näher vorgestellt, Batman's neue Lage beschrieben und all seine neuen Spielzeuge vorgestellt.

Macht euch bereit, denn Batman fledermaust ab 21. August auch in eures Kinos!

FILM-KRITIK: Batman 2: The Dark Knight

Inhaltsverzeichnis:

01. Der auf den Dächern steht: Die Geschichte von Bruce Wayne
02. Today: Die Welt von The Dark Knight
03. Der Joker - Agent der Anarchie
04. Two-Face - Zwei Seiten einer Münze
05.
Gordon & Fox - Bastion der Vernunft
06. Rachel - Die Frau zwischen zweien
07. Das Batpod und Batmans neue Gadgets
08. Batman Trivia
09. Ausblick: mit wem es weitergehen könnte

Retro:
Die Geschichte von Bruce Wayne

Batman Begins zeigte liebevoll in kleinen Schritten wie Bruce Wayne auf die Idee kam, Batman zu werden. Als rachsüchtiger Sohn eines Multimilliardärs verschlug es den Mann (Christian Bale) mitte 20 in die Welt hinaus, wo er weitab von Geld und Sicherheit ein gefährliches Leben führte. Er tat dies, um sich und ein Ziel für sein Leben zu finden. Das fand er eines Tages dank Rauschebart Ra's al Ghul (Liam Neeson), einem mysteriösen und mächtigen Mann, der in den Bergen Nepals einen Geheimorden namens Gesellschaft der Schatten leitete. Nachdem er Bruce zu einem geistig und körperlich starken Kämpfer ausgebildet hatte, offenbahrte er schließlich seine wahren Absichten: er war ein Terrorist, weswegen Bruce sich gegen seinen Meister wenden musste und floh.

Gotham City wurde derweil von nur einem Mann kontrolliert: Carmine Falcone (Tom Wilkinson). Unantastbar für die Polizei und von Bürgern gefürchtet, regierte der Pate mit spielender Hand und war dabei Gotham's Unterwelt immer größer und größer werden zu lassen. Wurde einer seiner Leute gefangen, ließ er ihn über seinen Partner Professor Crane (Cillian Murphy) einfach als unzurechnungsfähig einstufen, so dass Jim Gordon (Gary Oldman), Harvey Dent und den anderen die Hände gefesselt waren.

Dann aber kam Batman, und der lieferte Falcone direkt der Polizei aus. Ein großer Schritt gegen das Verbrechen von Gotham City, doch noch niemand konnte ahnen, dass Falcone selbst nur eine Schachfigur in den Händen eines noch gefährlicheren Mannes war: Ra's al Ghul.

Wollte Falcone die Bürger Gothams lediglich beherrschen, so wollte Ra's sie alle töten, als Sinnbild einer sündhaften Stadt. In einem aufregenden Kampf gelang es Batman und Gordon schließlich gerade noch die Stadt vor einer Katastrophe zu schützen, doch obwohl man Ra's und seine Liga der Schatten vorerst aufhalten konnte, waren die Konsequenzen fatal.
Die vorher vereinte Mafia teilte sich in viele kleinere Gruppen auf, und aus der schlimmsten Irrenanstalt Arkham Asylum entflohen dutzende lebensbedrohliche Wahnsinnige in die Stadt hinaus.


Batman versprach, sich dieser anzunehmen.

Today:
Die Welt von The Dark Knight

Einige Zeit nach den Ereignissen von Batman Begins ist der geflügelte Rächer der Nacht kein Unbekannter mehr - dennoch ist sein Bild gespalten. Sowohl bei den Cops als auch unter den Bürgern gibt es zwar viele, die ihn interessant finden und dankbar für ihn sind; doch es gibt weitaus mehr von denen, die ihn skeptisch betrachten. Das wundert eigentlich nicht, wurde zB nie bekannt gegeben, dass es damals der Batman war, der Gotham City nur knapp vor einem Terroranschlag retten konnte.

Während viele ihn nur schwer einschätzen können, hat Batmans Handeln auch viele unzufriedene Bürger zum Aufraffen inspiriert. Eine militante Bürgerwehr in Batman-Kostümen greift nun ebenfalls Verbrecher an, mit Gewehren und nahezu lächerlicher Ausstattung. Das stört Batman ungemein, denn zum einen respektieren sie seine Regel ("Niemand wird getötet") nicht und zum anderen begeben sie sich durch leichtsinnigen Angriffe selbst in Gefahr.

Die Mafia ist immer noch zerschlagen, und Gruppen wie die von Sal Maroni (Eric Roberts) und Gamble (Michael Jai White) fürchten so langsam um ihre Macht, denn zusammen mit Batman gelingt es der Polizei unter Jim und Harvey (Aaron Eckhart) immer mehr, die Ordnung komplett wieder herzustellen. Tatsächlich ist Harvey so gut, dass Bruce Wayne allmählich daran denkt, den Batsuit an den Nagel zu hängen und sich endlich ganz seiner alten Flamme Rachel (Maggie Gyllenhaal) zu widmen.


Der Joker:
Agent der Anarchie




Der Joker taucht eines Tages als Bankräuber auf und schafft es mit Hilfe eines raffinierten Plans, innerhalb von nur wenigen Tagen die großen Bosse der Mafia, die Polizei von Gotham City und auch Batman ins Schwitzen zu bringen. Der namenlose Mann mit dem unberechenbaren Tick ist eigentlich schwach und allein, doch seine Furchtlosigkeit, sein exzentrisches Auftreten und sein genial durchdachter Plan machen ihn in der Story nahezu unbesiegbar. Ob es die Mobster mit ihren Killern sind, Batman mit seiner Kraft oder Gordon mit seinen vielen Cops, scheinbar ist er immerzu allen vorraus.

Mutig ist es von Christopher Nolan und Autor David Goyer, sich strikt an ihre gewagte Idee zu halten. Im ganzen Film bekommt der Joker keinen Namen, keine Herkunft, keine Erklärungen und auch keine Motive. Er erwähnt zwar einmal etwas aus seiner Vergangenheit, doch als er es kurz darauf noch einmal völlig anders erzählt, wird klar, dass er lügt und niemanden etwas von sich verraten wird.

War Jack Nicholson's Joker durch den Mord an Bruce's Eltern persönlich an ihn gebunden, hat Ledgers Variante jedoch nichts wirklich mit Batman zu tun. Er sieht Batman ebenso als Freak an wie sich selbst, verehrt und hasst ihn zugleich. Er liebt es, mit ihm zu spielen, will ihn aber nicht einfach nur töten - in einer Szene wünscht er sich sogar, durch dessen Hand zu sterben, was eine faszinierende Verbindung beschreibt.

Im Gegensatz zu allen bisherigen Inkarnationen interessiert sich der neue Joker auch nicht für clownhafte Gimmicks - keine Kunstblumen, die Säure spritzen, keine Pistolen mit Peng-Fahne, keine Lachgas-Vergiftungen und nichts dergleichen. Stattdessen setzt er lieber auf Messer, Waffen, Kampfhunde und bizarre Nahkampfmethoden. Sein Outfit wählt er als Beleidigung gegenüber eines Gangsterbosses, dem er es geklaut hat. Die Schminke hat den Nutzen, dass sein entstelltes Gesicht umso intensiver wirkt. In einer kleinen Szene sieht man ihn - wenn man gut aufpasst - sogar kurz ohne Make-Up.

Gespielt wird der Joker in der Verfilmung von Heath Ledger, der Anfang des Jahres an einer irrtümlichen Überdosis an verschriebenen Medikamenten sein Leben verlor. Ledger hatte sich zunächst einen Namen in Teenie-Filmen wie 10 Dinge die ich an dir hasse oder Ritter aus Leidenschaft gemacht, konnte später aber in ernsten Filmen wie Monster's Ball und natürlich Brokeback Mountain mehr von seinem Talent zeigen. Verheiratet war er mit Michelle Williams, mit der er eine Töchter hatte. Für Brokeback Mountain war er Oscar-nominiert.

Harvey Two-Face Dent:
Zwei Seiten einer Münze


Dent war in Batman Begins zwar noch nicht zu sehen, doch Rachel erwähnte ihn im ersten Teil bereits mehrfach. Harvey Dent ist der beliebteste Anwalt der Stadt, der gerade seinen Posten als Staatsanwalt bekommen hat. Für die Stadt ist er das Aushängeschild für eine neue Zukunft, denn er will mit allen Mitteln versuchen, Gotham von all ihrem Übel zu befreien  - und das nur mit gerechten Mitteln.

Mit seiner cleveren Art und dank der Vorarbeit von Batman gelingt es ihm dann auch tatsächlich, mit guter Polizeiarbeit in den Rängen der Unterwelt aufzuräumen. Für Bruce ist es ein Lichtblick, denn hat er nicht mehr das Gefühl gebraucht zu werden, könnte er seine Dämonen der Vergangenheit endlich mal ruhen lassen und sich statt Batman mehr dem echten Bruce Wayne widmen - der bislang allenfalls eine lästige Maskerade für den Retter der Nacht ist.

Was Bruce allerdings nicht weiß, ist was hinter Dent's schniekem Gesicht noch so steckt. So sehr Dent auch für Fairness und Gerechtigkeit steht, so nutzt er nämlich insgeheim doch illegale Methoden, mit denen er sein Bild der sauberen Weste nachhaltig beschmutzen könnte. Eine Gewissheit, deren Veröffentlichung dem Mut der Stadt einen herben Schlag verpassen könnte. Weiterhin ist er dabei Bruce seine Freundin wegzunehmen, denn dieser weiß nicht, dass die aktuelle Affäre der beiden in Wahrheit tiefer reicht als er meint.

Wichtig ist zu wissen, dass Two-Face entgegen Batman Forever und den anderen Vorlagen dieses Mal keine gespaltene Persönlichkeit hat. Anstatt hin und her gerissen zu sein zwischen zwei Meinungen und Charakterstärken, hat dieser Two-Face nur eine Ansicht, die sich über dem Verlauf der Geschichte immer weiter ins Düstere wandelt. Seine spätere Verletzung spielt dabei eigentlich keine Rolle, denn schon zuvor fängt er an, viel zu weit zu gehen.

Gespielt wird Two-Face in der Verfilmung von Aaron Eckhart, der erst vor einiger Zeit in Thank you for Smoking als äußerst gerissener Verteidiger der Presse sehr positiv aufgefallen war. In den Batman-Filmen ist er nach Billy Dee Williams (Batman) und Tommy Lee Jones (Batman Forever) die dritte Version der Figur, die wieder ganz anders dargestellt wird. War Harvey im ersten Batman lediglich ein eifriger Anwalt und in Forever ein tumber Soziopath im grellen Neonstyle, so ist dieser mehr oder weniger eine tragische Figur, die beim Kampf gegen das Böse sowohl innerlich als auch äußerlich stark vernarbt wird.

Gordon & Fox:
Die Bastion der Vernunft



Lucius Fox war schon Ratgeber für Bruce's Vater, und auch der nächsten Generation der Familie greift er gern unter die Arme. Er überwacht einen Großteil von Waynes Unternehmen und ist auch der Hersteller und Konstrukteur der etlichen Einsatzmittel, sprich, der Q von Batman. Seine Loyalität wird in TDK allerdings in Frage gestellt, als Bruce seine Dienste auf fragwürdige Weise in Anspruch nehmen will... und er muss selbst einschreiten, als jemand droht, Batmans geheime Identität aufzudecken.

Gordon ist ein Partner von Batman. Er weiß, dass der Mann in Schwarz es nur gut meint und mit seinen unorthodoxen Methoden eine unerlässliche Hilfe darstellt. Zusammen mit ihm rettete er in Teil 1 die ganze Stadt, und so vertraut er ihm auch weiterhin. Gordon hat zudem eine Frau und zwei Kinder, dessen Tochter in den Comics üblicherweise zu Batgirl wird.


Gespielt werden Fox und Gordon im Film von Oscar-Gewinner Morgan Freeman und Gary Oldman, die ihren leicht vergrößerten Rollen die nötige Wärme und Ernsthaftigkeit verleihen. Sie beide sind zusammen mit Alfred die wahre Vernunft der Geschichte und sorgen dafür, dass Bruce nicht den Faden verliert.

Rachel Dawes:
Die Frau zwischen zweien

Rachel kennt Bruce seit kleinauf und ist eine der wenigen, die von seiner wahren Identität wissen - doch sie ist nicht die typische Superheldenfreundin, die mit ihm Bett und Leben teilt und unsterblich in ihn verliebt ist. Im Gegenteil: nach den Ereignissen des ersten Films sieht sie Bruce mit anderen Augen und sich nicht als Teil von ihm, weswegen sie in TDK eine Romanze mit Harvey Dent hat. Eine, die möglicherweise über reine Dates hinweg gehen könnte. Was sie aber nicht weiß - Bruce glaubt immer noch an eine Beziehung mit ihr...

Gespielt wird Rachel dieses Mal von Maggie Gyllenhaal, nachdem Katie Holmes aus Teil 1 angeblich besseres zu tun hatte als in einem der größten Filme des Jahres mitzuspielen. Sie ist die Schwester von Jake Gyllenhaal, den man aus Donnie Darko und Jarhead kennt. Maggie hat mit einem kleinen Film namens Secretary für Aufsehen gesorgt, indem sie eine aufgedrehte Sekretärin mit Gefallen an Schlägen spielte.

Das Batpod:
Die neuen Gadgets von Batman


Das Batmobile: Der beliebte Batpanzer kommt im neuen Film gleich zweimal vor: ganz zu Anfang erscheint es beim Angriff auf Scarecrow und seine Jungs, später dann noch mal bei der Verfolgung eines Gefangenentransports.
Das Batmobil kann als echtes Fahrzeug 170 km/h (im Film weit über 200) schnell fahren, ist von 0 auf 100 in nur 6 Sekunden und wiegt unbesetzt 2,5 Tonnen.

Das Batpod: Nachdem das Batmobile einen kritischen Treffer einstecken muss, verlässt Batman dieses mit dem Batpod, einer Art Notfahrzeug, das aus den vorderen beiden Rädern des Batmobiles entsteht. Das Batpod ist ungemein schnell und wird entgegen typischer Zweiräder nicht über einen Lenker, sondern über das Verlagern der Arme gesteuert. Durch eine drehbahre Vorderachse und großer Beweglichkeit ist es extrem maneuvrierfähig, ohne aber die Gefährlichkeit zu verlieren. Bewaffnet mit Raketenwerfern und Grapplinghooks lässt Batman damit nicht zu, den Joker einfach entkommen zu lassen.

Der neue Anzug: Der erste Anzug war wirklich gut, doch Bruce merkt recht schnell, dass er für bessere Nahkämpfe einen neuen braucht. Im alten war es zum Beispiel wirklich nicht möglich, den Kopf einzeln zu drehen. Der neue dagegen ist allerdings auch nicht mehr so stark gepanzert, sodass Bruce Sicherheit für Schnelligkeit einbußt. Eingebaut ist auch sein neues Sonarsystem.

Das Sonarsystem: Lucius hat ein Modell entwickelt mit dem man ein Handy so verändern kann, dass es ähnlich wie eine Fledermaus Sonarsignale aussendet, die sich mit einem speziellen Programm in Bilder umsetzen lassen. Im Klartext heißt das, das sBatman ein solch aktiviertes Handy benutzen kann um ein bestimmtes Gebiet zu beobachten und über Toneingrenzung jemand spezielles darin zu suchen. Das lässt sich in der Theorie sogar auf eine ganze Stadt ausweiten...

Wurfklingen: Für besondere Fälle hat Batman nun die Möglichkeit, die kleinen Klingen an seinen Unterarmen absprengen zu können.

Bombenkanone: Mit seiner Bombenkanone, die wie ein futuristisches, einklappbares Gewehr aussieht, kann Batman kleine Sprengladungen mit Klebepatronen an jede Ecke verschießen, um gezielt kleinere Sprengungen auszulösen.

Der Skyhook: Skyhook ist eine weitere von Lucius Erfindungen, die mehr oder weniger wie ein Magnet funktioniert. Der Träger verschießt einen selbstaufblasenden Heißluftballon, über den sich eine Rettungsschnur per Magnethaken an ein vorbei fliegendes Flugzeug einhaken kann.

Elektroshock:
Ist Batman benommen und jemand will ihn demaskieren, so kriegt der Angreifer eine elektrische Ladung serviert, die ihn von seiner Idee abbringt

Gespielt w
erden die Gadgets im Film von Oscar-Nominee Matt Damon.

Wissenswertes:
Batman Trivia

- in der Anfangsszene von TDK sollte statt Scarecrow eigentlich erst der Pinguin vorkommen; gespielt von Philipp Seymour Hoffman (Capote) sollte er ein Waffenhändler sein, der als kleiner Fisch von Batman dingfest gemacht wird. Als PSH aber absagte, strich man die Idee kurzerhand und holte den beliebten Scarecrow aus Teil 1 zurück

- das Studio wünschte sich für den zweiten Teil Catwoman und Robin, doch Christopher Nolan wies diese Vorschläge direkt ab und sagte, dass er auf gar keinen Film einen Film mit Robin machen werde. Auch Bale und die anderem am Set mögen den Vorschlag weiterhin nicht. Catwoman zog man schon eher in Betracht, doch aufgrund des schlechten Auftretens von Halle Berry im Catwoman Spin-off wurde auch das nicht verwirklicht.

- bevor Ledger die Rolle des Jokers bekam, standen für die Rolle Mark Hamill, Paul Bettany und Crispin Glover im Gespräch

- Matt Damon sollte eigentlich die Rolle von Harvey Dent kriegen, lehnte aber ab; Zweitwunsch war Liev Schreiber, doch auch der lehnte aus Termingründen ab. Drittwunsch: Edward Norton, doch der lehnte für Hulk 2 ab. Hugh Jackman und Ryan Philippe bewarben sich ebenfalls, passten aber nicht in Nolan's Vorstellung.

- für den Ersatz von Katie Holmes standen Emily Blunt und Rachel McAdams zur Wahl

- The Dark Knight ist der erste Batman ohne "Batman" im Titel

- Bruce Wayne verfügt über 6,8 Milliarden Dollar

- das Beweismittel am Ende von Batman Begins wurde von einem gewissen Officer J. Kerr eingereicht: Joe Kerr, Joker

- Gotham City ist größtenteils die USA-Stadt Chicago

- Geheimname für den ersten Film war "Intimidation Game", für den zweiten wars "Rorys First Kiss"

- um seine Rolle als Joker vorzubereiten, lebte Ledger eine zeitlang allein für sich und entwickelte die komplette Figur per Notizen und Eigenaufnahmen

- die Hintergründe des Jokers wurden bewusst ausgelassen, um ihn gruseliger zu machen

- ursprünglich gab es eine Szene, in der man den Joker unter Einwirken des Scarecrow-Nervengases sehen sollte

- nachdem Heath Ledger sein Leben verlor, wurde das Ende des Films kurzerhand geändert. Eigentlich war geplant, Two-Face lediglich am Ende zu teasen und den Joker auch im dritten Teil eine größere Rolle zuzuschreiben. Stattdessen wurde die Story nun so geändert, dass sowohl die von Joker als auch Two-Face zu einem Abschluss fand.

- in seinem Outfit als Joker-Krankenschwester hat Ledger ein Namensschild namens Matilda: so heißt seine Tochter

- Chris Cooper, Dennis Quaid und Kurt Russell standen für die Rolle des Gordon im Gespräch

- Larry und Andy Wachowski (The Matrix) sollten erst den ersten Teil drehen, lehnten aber ab

- während den Dreharbeiten von Teil 1 rammte ein Betrunkener mit seinem Auto das Batmobil, weil er es für ein außerirdisches Raumschiff hielt

- Nolans Inspiration für Teil 1 war Blade Runner; für Teil 2 war es Heat

- Daniel Day-Lewis und Viggo Mortensen lehnte die Rolle von Ra's al Ghul ab

- Erstwahl für Scarecrow war Ewan McGregor

- Anthony Hopkins war erste Wahl für Alfred, als er aber absagte, wählte man Michael Caine

- als Zweitwahl für Lucius war Laurence Fishburne angedacht, doch zum Glück stimmte Freeman sofort zu

- Michael Caine war am Set so überwältigt von Ledger, dass er regelmäßig seinen Text nicht auf die Reihe bekam

- im Vorfeld gab es zwei Gerüchte über die Narben des Jokers: zum einen hieß es, Batman würde ihn mit einem Baterang derart verletzen, zum anderen wurde gemunkelt, dass der Joker sich bei der Flucht vom Bankraub an einem reißenden Drahtseil aufreißt - keine der Sachen sind im Film, er hat sie von Anfang an und es wird schlicht nie erklärt

- der Titel The Dark Knight bezieht sich sowohl auf Harvey Dent als auch auf Batman. Zum einen ist The Dark Knight ein Spitzname für Batman als Beschützer der Stadt, zum anderen beschreibt es Harvey's Niedergang vom White Knight zum Dark Knight, vom guten Ritter zum Bösen.

- die Comics "Long Halloween" und "The Killing Joke" waren die stimmlichen Vorbilder des Films

- vor Begins waren drei Batman-Projekte in der Mache: "Batman: The Frightening", eine eher horrorlastige Geschichte mit Scarecrow als alleinigen Bösewicht; "Batman: Year One" eine Geschichte über das erste Jahr als Batman und "Batman vs Superman" - Begins wurde schließlich ein Mix aus den ersten beiden Ideen

- nach Batman Begins erzählte Brandon Routh von Superman Returns, dass er gern in einem VS gegen Christian Bale antreten würde. Bale antwortete, dass er das prinzipiell gern tun würde, allerdings noch bis zum Ende der mit Nolan geplanten Filme warten wolle. Wolfgang Petersen dachte zwischen Begins und TDK übrigens daran, nochmals Batman vs Superman aufzugreifen.

- Regisseur Christopher Nolan wurde stinksauer, als das Studio bekannt gab, für das Jahr nach TDK einen Film namens Justice League Mortal zu machen. Darin wollten sie einen Teenager-Batman mit Teenager-Superman gegen Talia al Ghul und einen verrückten Satelliten antreten lassen. Aus organisatorischen Gründe wurde JLA jedoch nicht realisiert. Nolan drohte während der Verhandlungen, dann definitiv keinen dritten Teil mehr zu machen und Christian Bale zu raten, sich daran nicht zu beteiligen. Der hätte dann rangemusst, denn vertraglich ist er für drei Filme als Batman gebunden - auch wenn es kein reinrassiger Batman der neuen Serie ist

- im Film gibt es einen Wortwitz über Katzen und einen indirekten Wink auf Batgirl; im frühen Script wurde Selina Kyle sogar namentlich erwähnt

- in einem frühen Konzept arbeitete Joker mit Scarecrow zusammen; darin veränderte Joker das Nervengas des Professors, um es zum berüchtigten tödlichen Lachgas zu wandeln

- in einer weiteren geschnittenen Szene skatete der Joker mit einem Skateboard durch Gotham

- während der Produktion verbreitete Christian Bale das Gerücht, dass sein Buddy Russell Crowe (Gladiator) auch mitspiele - das war aber nur ein Witz für seinen Todeszug nach Yuma-Partner

- im Vorfeld wurde gemunkelt, dass Anthony Michael Hall (DeadZone) den Riddler spielt; im Film ist er jedoch nur als Radiomoderator zu sehen

- in Batman Begins gab es entgegen der meisten Vermutungen nicht 2, sondern 3 bekannte Gegner des Universums. Neben Scarecrow und Ra's al Ghul sah man im Gericht, im Gefängnis und später auf den Straßen noch Mr Zsasz, einen gesuchten Serienkiller.

- in beiden Filmen fährt Bruce Wayne einen Lamborghini Murcielago; "murcielago" ist spanisch und heißt Fledermaus

- das Gesicht von Two-Face wurde angeblich auf besonders aufwendige Art gedreht: erst soll Eckhart die Szene als Harvey gespielt haben, dann soll er mit Make-Up (und später mit CGI drüber) das gleiche noch mal als Two-Face spielen - beides wurde dann ineinander gefügt

- im Verhörraum ließ Ledger Bale tatsächlich zuschlagen, um die Szene realistischer wirken zu lassen

- für Teil 3 haben unterschrieben: Christian Bale (Batman), Morgan Freeman (Lucius Fox), Michael Caine (Alfred), Gary Oldman (Jim Gordon), Maggie Gyllenhaal (Rachel), Aaron Eckhart (Harvey Dent)

Ausblick:
Batman Begins 3

Ohne irgendetwas über den zweiten Teil im Voraus zu spoilen, kann im wesentlichen schon direkt gesagt werden, dass Batman Begins 3 so oder so keine rückkehrenden Bösewichte haben wird. Weder Ra's al Ghul, noch Scarecrow, noch Joker, noch Two-Face werden im dritten Teil zu sehen sein. Das heißt nicht, dass alle der vier Figuren nach TDK ihr Leben gelassen haben, aber es ist hinlänglich bekannt, dass die Geschichte dieser Bösewichte nun ihr Ende gefunden hat.

Was das für einen dritten Teil bedeutet? Dass in erster Linie neue Bösewichte gefunden werden müssen. Welche das sein sollen, können wir uns einmal näher anschauen.

Talia al Ghul: In den Comics hat Ra's al Ghul eine Tochter, die ebenfalls zur Gesellschaft der Schatten gehört. In Batman Begins erwähnt Ra's dazu, dass er vor einiger Zeit mal eine Frau hatte was womöglich bedeuten könnte, das er auch eine Tochter hatte. Nach dem Tod ihres Vaters könnte sie jetzt nach Gotham kommen, um ihren Vater zu rächen. Sie wäre auch eine ideale weibliche Hauptrolle, die nicht Catwoman oder Rachel wäre. Sehr wahrscheinlich.

Der Riddler: Edward Nygma alias Riddler ist neben dem Pinguin und Catwoman wohl der berühmteste der noch fehlenden Superbösewichte, doch ob sein Konzept in Nolan's Universum passt? Gut möglich, ist er doch ebenso wie Mysterio bei Spider-Man ein Meister der Rätsel und Illusionen, der einen netten Gegenzug zum Verschwörer Ra's und zum Anarchisten Joker bieten könnte. Sehr wahrscheinlich.

Clock King, der Uhrenkönig: Der Uhrenkönig ähnelt dem Riddler sehr, stellt er doch ähnliche Rätsel und fordert Batmans Verstand heraus, doch sein Uhrmotiv ist eher schwach und auch sonst übertrifft er den Riddler auf keinster Weise.

Mr Freeze, Poison Ivy: Beide Figuren kamen im maßgeblich albernsten Batman von allen vor, und dürften aufgrund ihres starken Fantasygehalts nicht in Nolan's Filme passen. Wenn, dann am ehesten Mr Freeze, der mit seiner Gefrierkanone für jede Menge gute Actionszenen sorgen könnte. Es ist aber eher unwahrscheinlich.

Bane: Bane ist in den Comics einer der beliebtesten Comic-Bösewichte überhaupt, brach er dem Dark Knight doch sogar einmal das Rückrat. Er ist nicht nur unheimlich intelligent, sondern Batman auch noch in Stärke weit überlegen und nahezu unaufhaltsam. In Batman & Robin kam er als intelligenzfreier Riesengrob vor, dürfte aber auch allein wegen seines Designs nicht in Batman's Welt passen.

Black Mask: Roman Sionis wuchs als kleiner Hai im Mafiabecken auf, bis er eines Tages zu einem mächtigen Mann wurde. Mit einer schwarzen Maske verdeckt, gilt er später als eine der großen Nummern - zu klein.

Killer Croc: Croc ist ein Wrestler, der durch Geburtendefekte bzw durch Bodymodifications reptilienhaft aussieht. Er hat außergewöhnlich starke Kräfte und kennt keine Angst. Möglich, dass er zumindest als kleiner Gegner auftaucht.

ÄUSSERST UNWAHRSCHEINLICH:


Der Puppenspieler und Scarface: Der Puppenspieler ist ein Mann mit gespaltener Persönlichkeit, der eine Marionette namens Scarface herumträgt und sich durch ihn kontrollieren und steuern lässt. Zu albern.

Man-Bat: Wissenschaftler Kirk Langstrom verwandelt sich aus Versehen in eine riesige Fledermaus - zu abstrus.

Dr. Death: Ein Chemie-Laborant, der mit gefährlichen Gasen kämpft - hatten wir schon.

Anarky: Ein zwölfjähriger Superkämpfer.

Pinguin: Oswalt Cobblepot ist ein untersetzter kleiner dicker Geschäftsmann, der mit unlauteren Methoden versucht Geld zu machen. In Burton's Batman Returns wurde er zudem als fischverrückter Mutant mit deformierten Händen dargestellt.

Deadshot: Der Attentäter trägt ein kunterbuntes Kostüm, in der Hoffnung, dass ihn eines Tages mal jemand erschießt.

Batzarro: Ein geistig behinderter Batman-Klon.

Flugdrachenmann: Hat einen großen Flugdrachen und kämpft mit kleinen Papierdrachen, bei Windstille kommt er aber nicht weit.

Maxie Zeus: Ein Millionär mit Mythologientouch, der sich für Zeus hält.

Der Totengräber: Erschafft Zombies

Signalman: Blendet seine Gegner mit Lichzeichen.

Snowman: Kind eines Yetis und einer Frau. Urghs.

Der Mann mit den zehn Augen: Als ein Soldat sein Augenlicht verliert, verpflanzt ihm ein Forschungsarzt 10 Augen an seine Fingerspitzen..

Taschenrechner: Ein Mann im Taschenrechnerkostüm, der die Angriffe seiner Gegner ausrechnet.

Billy Zahlreich: Kann wie Multiple Man von X-Men unzählige Kopien von sich erschaffen.

Gearhead: Hat Cyborg-Arme wie Jaxx von Mortal Kombat.

Harley Quinn: Jokers erster und einziger Fan ist Psychiaterin Harleen Quinzell, die sich bei einer Befragung des Jokers in diesen verliebt und ihn fortan im bunten Harlekinkostüm auf die Nerven geht.

Clayface: Nach einem Überfall verliert ein Mann an Form und wird zu einem großen Schlammonster, das sich für eine Weile in alles mögliche verformen kann. Wäre spektakulär, da Clayface in der animierten Serie mit die besten Kämpfe mit Batman hatte, aber es ist sicherlich zu sehr Fantasy und erinnert an Spider-Man 3's Sandman.

Hush: Ein Kindheitsfreund von Bruce, der hinter dessen Identität kommt und ihn daraufhin erpresst.

Der verrückte Hutmacher: Ein fanatischer Fan von Alice im Wunderland, der sich für die gleichnamige Romanfigur hält..

Solomon Grundy: Unsterblicher Riesenhonk, der immer wieder das gleiche Gedicht aufsagt.

Orca: Forscherin, die sich in einen Orca-Mutanten verwandelt.


Danke fürs Lesen.

 

 


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