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BG Special:
BATMAN 2: THE DARK
KNIGHT

Ende August
2008 kommt endlich die
Fortsetzung zu einem der
besten Comic-Filme aller
Zeiten ins Kino - der
zweite Teil zu
Fledermausmann beginnt,
aka, Batman Begins. Dieses
kleine Special soll
ein paar der
Hintergründeb eleuchten, ohne zuviel
von der neuen Story zu verraten. Hier werden
die wichtigsten Figuren
näher vorgestellt,
Batman's neue Lage
beschrieben und
all seine neuen
Spielzeuge vorgestellt.
Macht euch bereit,
denn Batman fledermaust ab 21. August
auch in eures Kinos!
FILM-KRITIK: Batman 2:
The Dark Knight
Inhaltsverzeichnis:
01. Der auf den
Dächern steht: Die
Geschichte von Bruce
Wayne
02. Today: Die
Welt von The Dark Knight
03. Der Joker -
Agent der Anarchie
04. Two-Face -
Zwei Seiten einer Münze
05.
Gordon & Fox -
Bastion der Vernunft
06.
Rachel - Die Frau
zwischen zweien
07.
Das Batpod und Batmans
neue Gadgets
08.
Batman Trivia
09.
Ausblick: mit wem es
weitergehen könnte
Retro:
Die Geschichte von Bruce
Wayne

Batman Begins zeigte
liebevoll in kleinen
Schritten wie Bruce
Wayne auf die Idee kam,
Batman zu werden.
Als rachsüchtiger Sohn
eines Multimilliardärs
verschlug es den Mann
(Christian Bale)
mitte 20 in die Welt
hinaus, wo er weitab
von Geld und Sicherheit
ein gefährliches Leben
führte. Er tat dies, um sich und ein
Ziel für sein Leben zu
finden. Das fand er
eines Tages dank
Rauschebart Ra's al
Ghul
(Liam Neeson),
einem mysteriösen und
mächtigen Mann, der in
den Bergen Nepals einen
Geheimorden namens
Gesellschaft der
Schatten leitete. Nachdem er Bruce
zu einem geistig und
körperlich starken
Kämpfer ausgebildet
hatte, offenbahrte er
schließlich seine wahren
Absichten: er war ein
Terrorist, weswegen
Bruce sich gegen seinen
Meister wenden musste und
floh.
Gotham City wurde
derweil von nur einem
Mann kontrolliert:
Carmine Falcone
(Tom Wilkinson).
Unantastbar für die
Polizei und von Bürgern
gefürchtet, regierte der
Pate mit spielender Hand
und war dabei Gotham's
Unterwelt immer größer
und größer werden zu
lassen. Wurde einer
seiner Leute gefangen,
ließ er ihn über seinen
Partner Professor Crane
(Cillian Murphy)
einfach als
unzurechnungsfähig
einstufen, so dass Jim
Gordon
(Gary Oldman),
Harvey Dent und den
anderen die Hände
gefesselt waren.
Dann aber kam Batman,
und der lieferte Falcone
direkt der Polizei aus.
Ein großer Schritt gegen
das Verbrechen von
Gotham City, doch noch
niemand konnte ahnen,
dass Falcone selbst nur
eine Schachfigur in den
Händen eines noch
gefährlicheren Mannes
war: Ra's al Ghul.
Wollte Falcone die
Bürger Gothams lediglich
beherrschen, so wollte
Ra's sie alle töten, als
Sinnbild einer
sündhaften Stadt. In
einem aufregenden Kampf
gelang es Batman und
Gordon schließlich
gerade noch die Stadt
vor einer Katastrophe zu
schützen, doch obwohl
man Ra's und seine Liga
der Schatten vorerst
aufhalten konnte, waren
die Konsequenzen fatal.
Die vorher vereinte
Mafia teilte sich in
viele kleinere Gruppen
auf, und aus der
schlimmsten Irrenanstalt
Arkham Asylum entflohen
dutzende
lebensbedrohliche
Wahnsinnige in die Stadt
hinaus.
Batman versprach,
sich dieser anzunehmen.
Today:
Die Welt von The Dark
Knight

Einige Zeit nach den
Ereignissen von Batman
Begins ist der
geflügelte Rächer der
Nacht kein Unbekannter
mehr - dennoch ist sein
Bild gespalten. Sowohl
bei den Cops als auch
unter den Bürgern gibt
es zwar viele, die ihn
interessant finden und
dankbar für ihn sind;
doch es gibt weitaus
mehr von denen, die ihn
skeptisch betrachten.
Das wundert eigentlich nicht, wurde
zB nie bekannt gegeben,
dass es damals der Batman
war, der Gotham City nur
knapp vor einem
Terroranschlag retten
konnte.
Während viele ihn nur schwer einschätzen
können, hat Batmans
Handeln auch viele
unzufriedene Bürger
zum Aufraffen inspiriert. Eine
militante Bürgerwehr in
Batman-Kostümen greift
nun ebenfalls Verbrecher
an, mit Gewehren und
nahezu lächerlicher
Ausstattung. Das stört
Batman ungemein, denn
zum einen respektieren
sie seine Regel
("Niemand wird getötet")
nicht und zum anderen
begeben sie sich durch
leichtsinnigen Angriffe
selbst in Gefahr.
Die Mafia ist immer noch
zerschlagen, und Gruppen
wie die von Sal Maroni
(Eric Roberts)
und Gamble
(Michael Jai White)
fürchten so langsam um
ihre Macht, denn
zusammen mit Batman
gelingt es der Polizei
unter Jim und Harvey
(Aaron Eckhart) immer
mehr, die Ordnung
komplett wieder
herzustellen.
Tatsächlich ist Harvey
so gut, dass Bruce Wayne
allmählich daran denkt,
den Batsuit an den Nagel
zu hängen und sich
endlich ganz seiner
alten Flamme Rachel
(Maggie Gyllenhaal) zu
widmen.
Der Joker:
Agent der Anarchie



Der Joker taucht eines
Tages als Bankräuber auf
und schafft es mit Hilfe
eines raffinierten
Plans, innerhalb von nur
wenigen Tagen die großen
Bosse der Mafia, die
Polizei von Gotham City
und auch Batman ins
Schwitzen zu bringen.
Der namenlose Mann mit
dem unberechenbaren Tick
ist eigentlich schwach
und allein, doch seine
Furchtlosigkeit, sein
exzentrisches Auftreten
und sein genial
durchdachter Plan machen
ihn in der Story nahezu
unbesiegbar. Ob es die
Mobster mit ihren
Killern sind, Batman mit
seiner Kraft oder Gordon
mit seinen vielen Cops,
scheinbar ist er immerzu
allen vorraus.
Mutig ist es von
Christopher Nolan und
Autor David Goyer, sich
strikt an ihre gewagte
Idee zu halten. Im
ganzen Film bekommt der
Joker keinen Namen,
keine Herkunft, keine
Erklärungen und auch
keine Motive. Er erwähnt
zwar einmal etwas aus
seiner Vergangenheit,
doch als er es kurz
darauf noch einmal
völlig anders erzählt,
wird klar, dass er lügt
und niemanden etwas von
sich verraten wird.
War Jack Nicholson's
Joker durch den Mord an
Bruce's Eltern
persönlich an ihn
gebunden, hat Ledgers
Variante jedoch nichts
wirklich mit Batman zu
tun. Er sieht Batman
ebenso als Freak an wie
sich selbst, verehrt und
hasst ihn zugleich.
Er liebt es, mit ihm zu
spielen, will ihn aber
nicht einfach nur töten
- in einer Szene wünscht
er sich sogar, durch
dessen Hand zu sterben,
was eine faszinierende
Verbindung beschreibt.
Im Gegensatz zu allen
bisherigen Inkarnationen
interessiert sich der
neue Joker auch nicht
für clownhafte Gimmicks
- keine Kunstblumen, die
Säure spritzen, keine
Pistolen mit Peng-Fahne,
keine
Lachgas-Vergiftungen und
nichts dergleichen.
Stattdessen setzt er
lieber auf Messer,
Waffen, Kampfhunde und
bizarre
Nahkampfmethoden. Sein
Outfit wählt er als
Beleidigung gegenüber
eines Gangsterbosses,
dem er es geklaut hat.
Die Schminke hat den
Nutzen, dass sein
entstelltes Gesicht umso
intensiver wirkt. In
einer kleinen Szene
sieht man ihn - wenn man
gut aufpasst - sogar
kurz ohne Make-Up.
Gespielt wird
der Joker
in der Verfilmung von
Heath Ledger,
der Anfang des Jahres an
einer irrtümlichen
Überdosis an
verschriebenen
Medikamenten sein Leben
verlor. Ledger hatte
sich zunächst einen
Namen in Teenie-Filmen
wie 10 Dinge die ich an
dir hasse oder Ritter
aus Leidenschaft
gemacht, konnte später
aber in ernsten Filmen
wie Monster's Ball und
natürlich Brokeback
Mountain mehr von seinem
Talent zeigen.
Verheiratet war er mit
Michelle Williams, mit
der er eine Töchter
hatte. Für Brokeback
Mountain war er
Oscar-nominiert.
Harvey Two-Face Dent:
Zwei Seiten einer Münze


Dent war in Batman
Begins zwar noch nicht
zu sehen, doch Rachel
erwähnte ihn im ersten
Teil bereits mehrfach.
Harvey Dent ist der
beliebteste Anwalt der
Stadt, der gerade seinen
Posten als Staatsanwalt
bekommen hat. Für die
Stadt ist er das
Aushängeschild für eine
neue Zukunft, denn er
will mit allen Mitteln
versuchen, Gotham von
all ihrem Übel zu
befreien - und das
nur mit gerechten
Mitteln.
Mit seiner cleveren Art
und dank der Vorarbeit
von Batman gelingt es
ihm dann auch
tatsächlich, mit guter
Polizeiarbeit in den
Rängen der Unterwelt
aufzuräumen. Für Bruce
ist es ein Lichtblick,
denn hat er nicht mehr
das Gefühl gebraucht zu
werden, könnte er seine
Dämonen der
Vergangenheit endlich
mal ruhen lassen und
sich statt Batman mehr
dem echten Bruce Wayne
widmen - der bislang
allenfalls eine lästige
Maskerade für den Retter
der Nacht ist.
Was Bruce allerdings
nicht weiß, ist was
hinter Dent's schniekem
Gesicht noch so steckt.
So sehr Dent auch für
Fairness und
Gerechtigkeit steht, so
nutzt er nämlich
insgeheim doch illegale
Methoden, mit denen er
sein Bild der sauberen
Weste nachhaltig
beschmutzen könnte. Eine
Gewissheit, deren
Veröffentlichung dem Mut
der Stadt einen herben
Schlag verpassen könnte.
Weiterhin ist er dabei
Bruce seine Freundin
wegzunehmen, denn dieser
weiß nicht, dass die
aktuelle Affäre der
beiden in Wahrheit
tiefer reicht als er
meint.
Wichtig ist zu wissen,
dass Two-Face entgegen
Batman Forever und den
anderen Vorlagen dieses
Mal keine gespaltene
Persönlichkeit hat.
Anstatt hin und her
gerissen zu sein
zwischen zwei Meinungen
und Charakterstärken,
hat dieser Two-Face nur
eine Ansicht, die sich
über dem Verlauf der
Geschichte immer weiter
ins Düstere wandelt.
Seine spätere Verletzung
spielt dabei eigentlich
keine Rolle, denn schon
zuvor fängt er an, viel
zu weit zu gehen.
Gespielt wird
Two-Face
in der Verfilmung von
Aaron Eckhart, der erst
vor einiger Zeit in
Thank you for Smoking
als äußerst gerissener
Verteidiger der Presse
sehr positiv aufgefallen
war. In den
Batman-Filmen ist er
nach Billy Dee Williams
(Batman) und Tommy Lee
Jones (Batman Forever)
die dritte Version der
Figur, die wieder ganz
anders dargestellt wird.
War Harvey im ersten
Batman lediglich ein
eifriger Anwalt und in
Forever ein tumber
Soziopath im grellen
Neonstyle, so ist dieser
mehr oder weniger eine
tragische Figur, die
beim Kampf gegen das
Böse sowohl innerlich
als auch äußerlich stark
vernarbt wird.
Gordon & Fox:
Die Bastion der Vernunft


Lucius Fox war schon
Ratgeber für Bruce's
Vater, und auch der
nächsten Generation der
Familie greift er gern
unter die Arme. Er
überwacht einen Großteil
von Waynes Unternehmen
und ist auch der
Hersteller und
Konstrukteur der
etlichen Einsatzmittel,
sprich, der Q von
Batman. Seine Loyalität
wird in TDK allerdings
in Frage gestellt, als
Bruce seine Dienste auf
fragwürdige Weise in
Anspruch nehmen will...
und er muss selbst
einschreiten, als jemand
droht, Batmans geheime
Identität aufzudecken.
Gordon ist ein Partner
von Batman. Er weiß,
dass der Mann in Schwarz
es nur gut meint und mit
seinen unorthodoxen
Methoden eine
unerlässliche Hilfe
darstellt. Zusammen mit
ihm rettete er in Teil 1
die ganze Stadt, und so
vertraut er ihm auch
weiterhin. Gordon hat
zudem eine Frau und zwei
Kinder, dessen Tochter
in den Comics
üblicherweise zu Batgirl
wird.
Gespielt werden Fox und
Gordon im Film von
Oscar-Gewinner Morgan
Freeman und Gary Oldman,
die ihren leicht
vergrößerten Rollen die
nötige Wärme und
Ernsthaftigkeit
verleihen. Sie beide
sind zusammen mit Alfred
die wahre Vernunft der
Geschichte und sorgen
dafür, dass Bruce nicht
den Faden verliert.
Rachel Dawes:
Die Frau zwischen zweien

Rachel kennt Bruce seit
kleinauf und ist eine
der wenigen, die von
seiner wahren Identität
wissen - doch sie ist
nicht die typische
Superheldenfreundin, die
mit ihm Bett und Leben
teilt und unsterblich in
ihn verliebt ist. Im
Gegenteil: nach den
Ereignissen des ersten
Films sieht sie Bruce
mit anderen Augen und
sich nicht als Teil von
ihm, weswegen sie in TDK
eine Romanze mit Harvey
Dent hat. Eine, die
möglicherweise über
reine Dates hinweg gehen
könnte. Was sie aber
nicht weiß - Bruce
glaubt immer noch an
eine Beziehung mit
ihr...
Gespielt wird Rachel
dieses Mal von Maggie
Gyllenhaal, nachdem
Katie Holmes aus Teil 1
angeblich besseres zu
tun hatte als in einem
der größten Filme des
Jahres mitzuspielen. Sie
ist die Schwester von
Jake Gyllenhaal, den man
aus Donnie Darko und
Jarhead kennt. Maggie
hat mit einem kleinen
Film namens Secretary
für Aufsehen gesorgt,
indem sie eine
aufgedrehte Sekretärin
mit Gefallen an Schlägen
spielte.
Das Batpod:
Die neuen Gadgets von
Batman


Das Batmobile:
Der beliebte Batpanzer
kommt im neuen Film
gleich zweimal vor: ganz
zu Anfang erscheint es
beim Angriff auf
Scarecrow und seine
Jungs, später dann noch
mal bei der Verfolgung
eines
Gefangenentransports.
Das Batmobil kann als
echtes Fahrzeug 170 km/h
(im Film weit über 200)
schnell fahren, ist von
0 auf 100 in nur 6
Sekunden und wiegt
unbesetzt 2,5 Tonnen.
Das Batpod:
Nachdem das Batmobile
einen kritischen Treffer
einstecken muss,
verlässt Batman dieses
mit dem Batpod, einer
Art Notfahrzeug, das aus
den vorderen beiden
Rädern des Batmobiles
entsteht. Das Batpod ist
ungemein schnell und
wird entgegen typischer
Zweiräder nicht über
einen Lenker, sondern
über das Verlagern der
Arme gesteuert. Durch
eine drehbahre
Vorderachse und großer
Beweglichkeit ist es
extrem maneuvrierfähig,
ohne aber die
Gefährlichkeit zu
verlieren. Bewaffnet mit
Raketenwerfern und
Grapplinghooks lässt
Batman damit nicht zu, den
Joker einfach entkommen
zu lassen.
Der neue Anzug: Der
erste Anzug war wirklich
gut, doch Bruce merkt
recht schnell, dass er
für bessere Nahkämpfe
einen neuen braucht. Im
alten war es zum
Beispiel wirklich nicht
möglich, den Kopf
einzeln zu drehen. Der
neue dagegen ist
allerdings auch nicht
mehr so stark gepanzert,
sodass Bruce Sicherheit
für Schnelligkeit
einbußt. Eingebaut ist
auch sein neues
Sonarsystem.
Das Sonarsystem:
Lucius hat ein Modell
entwickelt mit dem man
ein Handy so verändern
kann, dass es ähnlich
wie eine Fledermaus
Sonarsignale aussendet,
die sich mit einem
speziellen Programm in
Bilder umsetzen lassen.
Im Klartext heißt das,
das sBatman ein solch
aktiviertes Handy
benutzen kann um ein
bestimmtes Gebiet zu
beobachten und über
Toneingrenzung jemand
spezielles darin zu
suchen. Das lässt sich
in der Theorie sogar auf
eine ganze Stadt
ausweiten...
Wurfklingen:
Für besondere Fälle hat
Batman nun die
Möglichkeit, die kleinen
Klingen an seinen
Unterarmen absprengen zu
können.
Bombenkanone: Mit
seiner Bombenkanone, die
wie ein futuristisches,
einklappbares Gewehr
aussieht, kann Batman
kleine Sprengladungen
mit Klebepatronen an
jede Ecke verschießen,
um gezielt kleinere
Sprengungen auszulösen.
Der Skyhook:
Skyhook ist eine weitere
von Lucius Erfindungen,
die mehr oder weniger
wie ein Magnet
funktioniert. Der Träger
verschießt einen
selbstaufblasenden
Heißluftballon, über den
sich eine Rettungsschnur
per Magnethaken an ein
vorbei fliegendes
Flugzeug einhaken kann.
Elektroshock:
Ist Batman benommen und
jemand will ihn
demaskieren, so kriegt
der Angreifer eine
elektrische Ladung
serviert, die ihn von
seiner Idee abbringt
Gespielt werden
die Gadgets im Film von
Oscar-Nominee Matt
Damon.
Wissenswertes:
Batman Trivia

- in der Anfangsszene
von TDK sollte statt
Scarecrow eigentlich
erst der Pinguin
vorkommen; gespielt von
Philipp Seymour Hoffman
(Capote) sollte er ein
Waffenhändler sein, der
als kleiner Fisch von
Batman dingfest gemacht
wird. Als PSH aber
absagte, strich man die
Idee kurzerhand und
holte den beliebten
Scarecrow aus Teil 1
zurück
- das Studio wünschte
sich für den zweiten
Teil Catwoman und Robin,
doch Christopher Nolan
wies diese Vorschläge
direkt ab und sagte,
dass er auf gar keinen
Film einen Film mit
Robin machen werde. Auch
Bale und die anderem am
Set mögen den Vorschlag
weiterhin nicht.
Catwoman zog man schon
eher in Betracht, doch
aufgrund des schlechten
Auftretens von Halle
Berry im Catwoman
Spin-off wurde auch das
nicht verwirklicht.
- bevor Ledger die Rolle
des Jokers bekam,
standen für die Rolle
Mark Hamill, Paul
Bettany und Crispin
Glover im Gespräch
- Matt Damon sollte
eigentlich die Rolle von
Harvey Dent kriegen,
lehnte aber ab;
Zweitwunsch war Liev
Schreiber, doch auch der
lehnte aus Termingründen
ab. Drittwunsch: Edward
Norton, doch der lehnte
für Hulk 2 ab. Hugh
Jackman und Ryan
Philippe bewarben sich
ebenfalls, passten aber
nicht in Nolan's
Vorstellung.
- für den Ersatz von
Katie Holmes standen
Emily Blunt und Rachel
McAdams zur Wahl
- The Dark Knight ist
der erste Batman ohne
"Batman" im Titel
- Bruce Wayne verfügt
über 6,8 Milliarden
Dollar
- das Beweismittel am
Ende von Batman Begins
wurde von einem gewissen
Officer J. Kerr
eingereicht: Joe Kerr,
Joker
- Gotham City ist
größtenteils die
USA-Stadt Chicago
- Geheimname für den
ersten Film war
"Intimidation Game", für
den zweiten wars "Rorys
First Kiss"
- um seine Rolle als
Joker vorzubereiten,
lebte Ledger eine
zeitlang allein für sich
und entwickelte die
komplette Figur per
Notizen und
Eigenaufnahmen
- die Hintergründe des
Jokers wurden bewusst
ausgelassen, um ihn
gruseliger zu machen
- ursprünglich gab es
eine Szene, in der man
den Joker unter
Einwirken des
Scarecrow-Nervengases
sehen sollte
- nachdem Heath Ledger
sein Leben verlor, wurde
das Ende des Films
kurzerhand geändert.
Eigentlich war geplant,
Two-Face lediglich am
Ende zu teasen und den
Joker auch im dritten
Teil eine größere Rolle
zuzuschreiben.
Stattdessen wurde die
Story nun so geändert,
dass sowohl die von
Joker als auch Two-Face
zu einem Abschluss fand.
- in seinem Outfit als
Joker-Krankenschwester
hat Ledger ein
Namensschild namens
Matilda: so heißt seine
Tochter
- Chris Cooper, Dennis
Quaid und Kurt Russell
standen für die Rolle
des Gordon im Gespräch
- Larry und Andy
Wachowski (The Matrix)
sollten erst den ersten
Teil drehen, lehnten
aber ab
- während den
Dreharbeiten von Teil 1
rammte ein Betrunkener
mit seinem Auto das
Batmobil, weil er es für
ein außerirdisches
Raumschiff hielt
- Nolans Inspiration für
Teil 1 war Blade Runner;
für Teil 2 war es Heat
- Daniel Day-Lewis und
Viggo Mortensen lehnte
die Rolle von Ra's al
Ghul ab
- Erstwahl für Scarecrow
war Ewan McGregor
- Anthony Hopkins war
erste Wahl für Alfred,
als er aber absagte,
wählte man Michael Caine
- als Zweitwahl für
Lucius war Laurence
Fishburne angedacht,
doch zum Glück stimmte
Freeman sofort zu
- Michael Caine war am
Set so überwältigt von
Ledger, dass er
regelmäßig seinen Text
nicht auf die Reihe
bekam
- im Vorfeld gab es zwei
Gerüchte über die Narben
des Jokers: zum einen
hieß es, Batman würde
ihn mit einem Baterang
derart verletzen, zum
anderen wurde gemunkelt,
dass der Joker sich bei
der Flucht vom Bankraub
an einem reißenden
Drahtseil aufreißt -
keine der Sachen sind im
Film, er hat sie von
Anfang an und es wird
schlicht nie erklärt
- der Titel The Dark
Knight bezieht sich
sowohl auf Harvey Dent
als auch auf Batman. Zum
einen ist The Dark
Knight ein Spitzname für
Batman als Beschützer
der Stadt, zum anderen
beschreibt es Harvey's
Niedergang vom White
Knight zum Dark Knight,
vom guten Ritter zum
Bösen.
- die Comics "Long
Halloween" und "The
Killing Joke" waren die
stimmlichen Vorbilder
des Films
- vor Begins waren drei
Batman-Projekte in der
Mache: "Batman: The
Frightening", eine eher
horrorlastige Geschichte
mit Scarecrow als
alleinigen Bösewicht;
"Batman: Year One" eine
Geschichte über das
erste Jahr als Batman
und "Batman vs Superman"
- Begins wurde
schließlich ein Mix aus
den ersten beiden Ideen
- nach Batman Begins
erzählte Brandon Routh
von Superman Returns,
dass er gern in einem VS
gegen Christian Bale
antreten würde. Bale
antwortete, dass er das
prinzipiell gern tun
würde, allerdings noch
bis zum Ende der mit
Nolan geplanten Filme
warten wolle. Wolfgang
Petersen dachte zwischen
Begins und TDK übrigens
daran, nochmals Batman
vs Superman
aufzugreifen.
- Regisseur Christopher
Nolan wurde stinksauer,
als das Studio bekannt
gab, für das Jahr nach
TDK einen Film namens
Justice League Mortal zu
machen. Darin wollten
sie einen
Teenager-Batman mit
Teenager-Superman gegen
Talia al Ghul und einen
verrückten Satelliten
antreten lassen. Aus
organisatorischen Gründe
wurde JLA jedoch nicht
realisiert. Nolan drohte
während der
Verhandlungen, dann
definitiv keinen dritten
Teil mehr zu machen und
Christian Bale zu raten,
sich daran nicht zu
beteiligen. Der hätte
dann rangemusst, denn
vertraglich ist er für
drei Filme als Batman
gebunden - auch wenn es
kein reinrassiger Batman
der neuen Serie ist
- im Film gibt es einen
Wortwitz über Katzen und
einen indirekten Wink
auf Batgirl; im frühen
Script wurde Selina Kyle
sogar namentlich erwähnt
- in einem frühen
Konzept arbeitete Joker
mit Scarecrow zusammen;
darin veränderte Joker
das Nervengas des
Professors, um es zum
berüchtigten tödlichen
Lachgas zu wandeln
- in einer weiteren
geschnittenen Szene
skatete der Joker mit
einem Skateboard durch
Gotham
- während der Produktion
verbreitete Christian
Bale das Gerücht, dass
sein Buddy Russell Crowe
(Gladiator) auch
mitspiele - das war aber
nur ein Witz für seinen
Todeszug nach
Yuma-Partner
- im Vorfeld wurde
gemunkelt, dass Anthony
Michael Hall (DeadZone)
den Riddler spielt; im
Film ist er jedoch nur
als Radiomoderator zu
sehen
- in Batman Begins gab
es entgegen der meisten
Vermutungen nicht 2,
sondern 3 bekannte
Gegner des Universums.
Neben Scarecrow und Ra's
al Ghul sah man im
Gericht, im Gefängnis
und später auf den
Straßen noch Mr Zsasz,
einen gesuchten
Serienkiller.
- in beiden Filmen fährt
Bruce Wayne einen
Lamborghini Murcielago;
"murcielago" ist
spanisch und heißt
Fledermaus
- das Gesicht von
Two-Face wurde angeblich
auf besonders aufwendige
Art gedreht: erst soll
Eckhart die Szene als
Harvey gespielt haben,
dann soll er mit Make-Up
(und später mit CGI
drüber) das gleiche noch
mal als Two-Face spielen
- beides wurde dann
ineinander gefügt
- im Verhörraum ließ
Ledger Bale tatsächlich
zuschlagen, um die Szene
realistischer wirken zu
lassen
- für Teil 3 haben
unterschrieben:
Christian Bale (Batman),
Morgan Freeman (Lucius
Fox), Michael Caine
(Alfred), Gary Oldman
(Jim Gordon), Maggie
Gyllenhaal (Rachel),
Aaron Eckhart (Harvey
Dent)
Ausblick:
Batman Begins 3

Ohne irgendetwas über
den zweiten Teil im
Voraus zu spoilen, kann
im wesentlichen schon
direkt gesagt werden, dass
Batman Begins 3 so oder
so keine rückkehrenden
Bösewichte haben wird.
Weder Ra's al Ghul, noch
Scarecrow, noch Joker,
noch Two-Face werden im
dritten Teil zu sehen
sein. Das heißt nicht,
dass alle der vier
Figuren nach TDK ihr
Leben gelassen haben,
aber es ist hinlänglich
bekannt, dass die
Geschichte dieser
Bösewichte nun ihr Ende
gefunden hat.
Was das für einen
dritten Teil bedeutet?
Dass in erster Linie
neue Bösewichte gefunden
werden müssen. Welche
das sein sollen, können
wir uns einmal näher
anschauen.
Talia al Ghul: In
den Comics hat Ra's al
Ghul eine Tochter, die
ebenfalls zur
Gesellschaft der
Schatten gehört. In
Batman Begins erwähnt
Ra's dazu, dass er vor
einiger Zeit mal eine
Frau hatte was womöglich
bedeuten könnte, das er
auch eine Tochter hatte.
Nach dem Tod ihres
Vaters könnte sie jetzt
nach Gotham kommen, um
ihren Vater zu rächen.
Sie wäre auch eine
ideale weibliche
Hauptrolle, die nicht
Catwoman oder Rachel
wäre.
Sehr wahrscheinlich.
Der Riddler:
Edward Nygma alias
Riddler ist neben dem
Pinguin und Catwoman
wohl der berühmteste der
noch fehlenden
Superbösewichte, doch ob
sein Konzept in Nolan's
Universum passt? Gut
möglich, ist er doch
ebenso wie Mysterio bei
Spider-Man ein Meister
der Rätsel und
Illusionen, der einen
netten Gegenzug zum
Verschwörer Ra's und zum
Anarchisten Joker bieten
könnte.
Sehr wahrscheinlich.
Clock King, der
Uhrenkönig: Der
Uhrenkönig ähnelt dem
Riddler sehr, stellt er
doch ähnliche Rätsel und
fordert Batmans Verstand
heraus, doch sein
Uhrmotiv ist eher
schwach und auch sonst
übertrifft er den
Riddler auf keinster
Weise.
Mr
Freeze, Poison Ivy:
Beide Figuren kamen im
maßgeblich albernsten
Batman von allen vor,
und dürften aufgrund
ihres starken
Fantasygehalts nicht in
Nolan's Filme passen.
Wenn, dann am ehesten Mr
Freeze, der mit seiner
Gefrierkanone für jede
Menge gute Actionszenen
sorgen könnte. Es ist
aber eher
unwahrscheinlich.
Bane:
Bane ist in den Comics
einer der beliebtesten
Comic-Bösewichte
überhaupt, brach er dem
Dark Knight doch sogar
einmal das Rückrat. Er
ist nicht nur unheimlich
intelligent, sondern
Batman auch noch in
Stärke weit überlegen
und nahezu unaufhaltsam.
In Batman & Robin kam er
als intelligenzfreier
Riesengrob vor, dürfte
aber auch allein wegen
seines Designs nicht in
Batman's Welt passen.
Black Mask: Roman
Sionis wuchs als kleiner
Hai im Mafiabecken auf,
bis er eines Tages zu
einem mächtigen Mann
wurde. Mit einer
schwarzen Maske
verdeckt, gilt er später
als eine der großen
Nummern - zu klein.
Killer Croc: Croc
ist ein Wrestler, der
durch Geburtendefekte
bzw durch
Bodymodifications
reptilienhaft aussieht.
Er hat außergewöhnlich
starke Kräfte und kennt
keine Angst. Möglich,
dass er zumindest als
kleiner Gegner
auftaucht.
ÄUSSERST
UNWAHRSCHEINLICH:
Der Puppenspieler und
Scarface: Der
Puppenspieler ist ein
Mann mit gespaltener
Persönlichkeit, der eine
Marionette namens
Scarface herumträgt und
sich durch ihn
kontrollieren und
steuern lässt. Zu
albern.
Man-Bat:
Wissenschaftler Kirk
Langstrom verwandelt
sich aus Versehen in
eine riesige Fledermaus
- zu abstrus.
Dr. Death: Ein
Chemie-Laborant, der mit
gefährlichen Gasen
kämpft - hatten wir
schon.
Anarky: Ein
zwölfjähriger
Superkämpfer.
Pinguin: Oswalt
Cobblepot ist ein
untersetzter kleiner
dicker Geschäftsmann,
der mit unlauteren
Methoden versucht Geld
zu machen. In Burton's
Batman Returns wurde er
zudem als
fischverrückter Mutant
mit deformierten Händen
dargestellt.
Deadshot: Der
Attentäter trägt ein
kunterbuntes Kostüm, in
der Hoffnung, dass ihn
eines Tages mal jemand
erschießt.
Batzarro: Ein
geistig behinderter
Batman-Klon.
Flugdrachenmann:
Hat einen großen
Flugdrachen und kämpft
mit kleinen
Papierdrachen, bei
Windstille kommt er aber
nicht weit.
Maxie Zeus: Ein
Millionär mit
Mythologientouch, der
sich für Zeus hält.
Der Totengräber:
Erschafft Zombies
Signalman:
Blendet seine Gegner mit
Lichzeichen.
Snowman: Kind
eines Yetis und einer
Frau. Urghs.
Der Mann mit den zehn
Augen: Als ein
Soldat sein Augenlicht
verliert, verpflanzt ihm
ein Forschungsarzt 10
Augen an seine
Fingerspitzen..
Taschenrechner:
Ein Mann im
Taschenrechnerkostüm,
der die Angriffe seiner
Gegner ausrechnet.
Billy Zahlreich:
Kann wie Multiple Man
von X-Men unzählige
Kopien von sich
erschaffen.
Gearhead: Hat
Cyborg-Arme wie Jaxx von
Mortal Kombat.
Harley Quinn:
Jokers erster und
einziger Fan ist
Psychiaterin Harleen
Quinzell, die sich bei
einer Befragung des
Jokers in diesen
verliebt und ihn fortan
im bunten Harlekinkostüm
auf die Nerven geht.
Clayface: Nach
einem Überfall verliert
ein Mann an Form und
wird zu einem großen
Schlammonster, das sich
für eine Weile in alles
mögliche verformen kann.
Wäre spektakulär, da
Clayface in der
animierten Serie mit die
besten Kämpfe mit Batman
hatte, aber es ist
sicherlich zu sehr
Fantasy und erinnert an
Spider-Man 3's Sandman.
Hush: Ein
Kindheitsfreund von
Bruce, der hinter dessen
Identität kommt und ihn
daraufhin erpresst.
Der verrückte Hutmacher:
Ein fanatischer Fan von
Alice im Wunderland, der
sich für die
gleichnamige Romanfigur
hält..
Solomon Grundy:
Unsterblicher
Riesenhonk, der immer
wieder das gleiche
Gedicht aufsagt.
Orca: Forscherin,
die sich in einen
Orca-Mutanten
verwandelt.

Danke fürs Lesen.
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