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Star Wars hofft die 35-jähige Durststrecke bei den Oscars zu beenden




Im Dezember letzten Jahres war es wieder so weit. Mit
Star Wars - Die letzten Jedi kam der 8. Teil des Kriegs der Sterne in die Kinos. Der zweite Teil der neuesten Trilogie hält dabei im Gegensatz zu seinen Vorgängern durch neuere Schnitt- und bestimmte Storytellingtechnicken einige Überraschungen für den Zuschauer parat.

Der Film wurde besonders
bei Kritikern sehr gut aufgenommen und hat bei der Verleihung der Academy-Awards im Chinese Theatre in Los Angeles in vier Kategorien Chancen einen Goldjungen mit nach Hause zu nehmen. Die Kategorien, in denen der Film in der Endauswahl um den Oscar steht, sind die traditionell starken von Star Wars. Neben „Best Original Score“ sind es besonders die Kategorien „Best Visual Effects“, „Best Sound Editing“ und „Best Sound Mixing“ in denen auch schon die originale Trilogie ausgezeichnet wurde. Dabei ist es unglaubliche 35 Jahre her, dass ein Star Wars Film eine der bedeutenden Trophäen abräumen konnte.

Zwar ist die Konkurrenz mit Blade Runner 2049, Guardians of the Galaxy Vol. 2, Kong: Skull Island und War for the Planet of the Apes dieses Jahr wieder sehr groß, allerdings rechnen Experten damit, dass die Chancen für die Macher von Star Wars so hoch wie selten zuvor sind, in einer Kategorie ausgezeichnet zu werden.

Der Film hätte alleine wegen der Frische, die er in
das Star Wars Universum bringt, einen Oscar verdient. Während die ersten zwei Trilogien und auch der sechste Teil sich besonders an der Geschichte der Skywalker Familie und deren Freunde und Bekannte dreht, und ganz klar von Gut und Böse und Weiß und Schwarz erzählt, werden diese Grenzen in Teil 8 aufgebrochen und es entsteht eine diffuse Grenze zwischen den Parteien. Das Ringen der Hauptfiguren Rey, die von Luke Skywalker trainiert wird und Kylo Ren, der von Surpreme Leader Snoke angeleitet wird, ist einer der Hauptstränge des Films und wird sehr gut auf die Leinwand gebracht.

Eine der Schlüsselszenen ist der Sprung des Rebellenschiffs Raddus in den Hyperraum. Während sich der Großteil der Rebellen auf einen nahe gelegenen Planeten rettet, steuert die Vizeadmiralin Amilyn Holdo das Schiff direkt auf die Surpremacy, dem Schiff des Surpreme Leaders Snoke zu. Sie leiten den Sprung durch den Hyperraum ein, durch den sie sich zwar opfert, aber auch das Flottenkommandoschiff der Ersten Ordnung zerstört wird. Diese Szene war das Highlight vieler Kinobesucher und ist so schön aber auch originell dargestellt, dass sie den Ausschlag hin zu einem Oscar Gewinn in den Kategorien Visuelle Effekte oder bester Ton geben könnte.










 

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