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Diego de la Vega

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1

Montag, 13. März 2017, 21:35

Alles Geld der Welt ~ Ridley Scott, einst Kevin Spacey

Ridley Scott hat ein neues Projekt, und zwar als nächste Regiearbeit. Und nein, es ist nicht bereits der nächste Alien-Film. Stattdessen dreht er nun All the Money in the World, und damit die Geschichte um die Entführung von John Paul Getty III, welcher 1973 als 16-Jähriger in Rom von der Mafia entführt wurde, und damit exakt die Geschichte, die auch Danny Boyle in der Serie Trust angehen will.

Basierend auf dem Black List-Drehbuch von David Scarpa (The Day the Earth Stood Still, The Last Castle) und mit Natalie Portman als Mutter von John Paul Getty III. Man verhandelt. Für den Großvater wollte man Jack Nicholson, aber das hat nicht geklappt. Man sucht nun einen anderen Star für die Rolle.
http://www.comingsoon.net/movies/news/82…ortman-may-star

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Jay

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2

Dienstag, 14. März 2017, 09:27

Nicholson steht dann ja bestimmt schon für Toni Erdmann vor der Kamera.

Gerade mal den Entführungsfall auf Wiki durchgelesen. Könnte man mit viel schwarzen Humor umsetzen.
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Dr Knobel

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3

Dienstag, 14. März 2017, 11:44

Ich bleibe, auch und gerade wegen Scotts Aussagen bzgl. eines etwaigen "Gladiator 2", dabei: Er macht in den letzten Jahren zu viel in zu kurzer Zeit und darunter leidet die Qualität seiner Projekte. Damit will ich den Film hier keineswegs im Vorfeld abschreiben, aber grundsätzlich täte es ihm mal gut, eine kleine Auszeit zu nehmen und langfristig an einem Ding zu arbeiten und in alle Facetten der Produktion beteiligt zu sein.

StuntmanMike

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4

Dienstag, 14. März 2017, 12:12

Ich finde, er sollte lieber die Don Winslow/Kartell Geschichte angehen.
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Constance

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5

Dienstag, 14. März 2017, 14:15

Also was wirklich großartiges erwarte ich auch nicht mehr von ihm. Dabei könnte er es wahrscheinlich.

Hier das klingt interessant aber ich würde lieber anderen Stoff von ihm verfilmt sehen.
Leite mich.

Jay

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6

Dienstag, 14. März 2017, 20:53

Ich bleibe, auch und gerade wegen Scotts Aussagen bzgl. eines etwaigen "Gladiator 2", dabei: Er macht in den letzten Jahren zu viel in zu kurzer Zeit und darunter leidet die Qualität seiner Projekte.

Da kommt mir direkt Terence Malick in den Sinn.

grundsätzlich täte es ihm mal gut, eine kleine Auszeit zu nehmen und langfristig an einem Ding zu arbeiten

Nur, dass Ridley vermutlich keine Zeit mehr für was langfristiges hat. Der ist 79, dreht aber aktuell, als wär er 22.
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Dr Knobel

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7

Mittwoch, 15. März 2017, 21:09

Ich bleibe, auch und gerade wegen Scotts Aussagen bzgl. eines etwaigen "Gladiator 2", dabei: Er macht in den letzten Jahren zu viel in zu kurzer Zeit und darunter leidet die Qualität seiner Projekte.

Da kommt mir direkt Terence Malick in den Sinn.


Das ist genauso falsch. ;)

grundsätzlich täte es ihm mal gut, eine kleine Auszeit zu nehmen und langfristig an einem Ding zu arbeiten

Zitat

Nur, dass Ridley vermutlich keine Zeit mehr für was langfristiges hat. Der ist 79, dreht aber aktuell, als wär er 22.


Ich gehe einfach mal davon aus, dass dir bewusst ist, dass mir Scotts Alter bekannt ist ...
Langfristig bedeutet doch nicht, dass er sich an ein Projekt 10 Jahre dran setzen soll. Ein Christopher Nolan ist ja nun auch nicht gerade jemand, der faul auf der Haut liegt, da vergehen aber in der Regel mindestens zwei Jahre bzw. bis zum Release drei Jahre, bis was Neues kommt. Bei Scott kommt da in letzter Zeit fast jährlich was. Und das sind ja auch alles keine Projekte, die wenig Vorbereitung und/oder in der Production einfach zu händeln sind. Es kann mir keiner erzählen, dass sich Scott bei dem Tempo allen Facetten einer Produktion widmet. Man darf ja auch nicht vergessen, was der noch alles produziert so quasi nebenbei, und auch da ist er nicht gerade unsichtbar, siehe den baldigen "Blade Runner".
Zudem wollte ich mit dieser Aussage auch darauf hinaus, dass sich das ja schon seit Jahren auf seine Qualität auswirkt - und da war er eben noch nicht 79.

takahara71

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8

Donnerstag, 16. März 2017, 08:56

Ist aber auch Ansichtssache mit der Qualität.Was du schlecht findest, finden andere wiederum gut.
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Dr Knobel

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9

Donnerstag, 16. März 2017, 10:18

Es gibt immer Pro und Contra. Scott hat aber früher Filme abgeliefert, die von der Breite - und damit meine ich jetzt nicht nur den "normalen" Kinogänger - nahezu konstant wohlwollend aufgenommen wurde. Da sehe ich seit Jahren (!!) nichts mehr, was vergleichbar mit "Alien", "Gladiator" oder "Black Hawk Down" wäre. Entweder interessierten seine Filme nur bedingt, nennen wir mal "Exodus" oder "Counselour" als Beispiel, und/oder sie wurden zumindest sehr kontrovers und teilweise enttäuscht aufgenommen, als Beispiel sei das "Prometheus" genannt.
Es geht daher also keineswegs nur um meine persönliche Sicht der Dinge, sondern auch um messbare Werte/Beurteilungen.

Diego de la Vega

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Donnerstag, 16. März 2017, 11:06

Counselor ist Mist. Ich mag seinen Marsianer aber verdammt gerne.
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Dr Knobel

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Donnerstag, 16. März 2017, 13:45

"Marsianer" sticht in der Tat ein wenig aus dem Scott-Allerlei der letzten Jahre heraus. Ich würde den spontan auch als seinen besten Film der letzten Jahre bezeichnen. Aber selbst wenn man den mit Filmen wie "Alien" oder "Gladiator" gleichsetzt - was ich persönlich nicht tue, weil er mir dafür dann doch zu durchschnittlich/beliebig war, und ich da nicht die Handschrift Scotts erkannte - ist das die vielzitierte Ausnahme der Regel.
Weniger ist manchmal mehr, Ridley. Einfach mal auf ein Projekt fokussieren.

Diego de la Vega

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Donnerstag, 14. September 2017, 20:36

Trailer: All the Money in the World ~ Ridley Scott

All the Money in the World, der Film zum Thema Entführung von John Paul Getty III. Von Ridley Scott, mit u.a. Michelle Williams, Kevin Spacey, Mark Wahlberg.

Trailer (wie so oft nochnichtgesehen.de)

Ab Dezember im Kino, während die Danny Boyle Serie "Trust" zum Thema ab Januar 2018 laufen soll.
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13

Donnerstag, 14. September 2017, 20:50

Okay ... Kevin Spaceys Maske. Warum? Warum so extrem? Wenn man den echten J. Paul Getty googelt ist zu erkennen, dass Spacey + Maske ihm nicht besonders nahe kommen. Warum also diese irritierende Maskerade? Stichwort "Uncanny"

Grundsätzlich sieht das aber gut aus bzw. klingt zumindest nach einer spannenden Geschichte. Aber so leid es mir tut, ich traue so eine Story Ridley Scott nicht (mehr) zu. Charaktere und menschliches Drama waren noch nie sein primäres Interessensgebiet und in den letzten Jahren hat er sich noch mehr davon verabschiedet. Gelegentliche Ausnahmen ("Tricks") bestätigen die Regeln. Manche werden jetzt "Body of Lies" nennen, der wahrscheinlich sogar wirklich recht ähnlich funktioniert. Und der war solide. Ordentlich. Ganz gut. Aber nicht mehr. Und ich glaube irgendwie, dass diese Geschichte höhere qualitative Ziele anvisieren sollte/könnte.
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Freitag, 15. September 2017, 07:24

Obwohl Scott seit Jahren nicht an Sachen wie Alien oder Gladiator rankommt und gerne heftigst kritisiert wird, wurde ich eigentlich immer ausreichend bis gut unterhalten. Ob mit " Der Marsianer" oder "American Gangster". Auch wenn er es vielleicht nicht mehr schafft zu überraschen, ist er doch zu einem soliden Handwerker geworden. Das mag dem ein oder anderen nicht reichen, mir persönlich aber genügt es meistens. Einen wirklich, richtig schlechten Film hab ich von ihm noch nicht gesehen (Convenant noch nicht gesehen). Da gibt es dauernd weitaus Schlimmeres in den großen Sälen.

Das hier sieht gut aus, finde ich. Warum man Spacey aber derartig unkenntlich macht, verstehe ich ebenfalls nicht.
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Jay

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Freitag, 15. September 2017, 13:57

Obwohl Scott seit Jahren nicht an Sachen wie Alien oder Gladiator rankommt und gerne heftigst kritisiert wird, wurde ich eigentlich immer ausreichend bis gut unterhalten.

The Counselor gesehen?

Aber ja, Scott hat eine überwiegend gute Filmografie, würd ich sagen.

Alien, Gladiator und Blade Runner sind gleich drei Filmklassiker auf einmal. Die wenigsten haben einen - er hat gleich dreie.
Sehr gut sind Hannibal, Königreich der Himmel DC und Black Hawk Down.
Gut sind Thelma und Louise, Die Duellisten, Black Rain, 1492, Der Mann der niemals lebte, Prometheus, White Squall, Alien Covenant, Tricks, Exodus, Die Akte Jane, Robin Hood und Der Marsianer.
Mau bzw. belanglos sind hingegen Legende (ok, Currys Design ist toll), Ein gutes Jahr, The Counselor (die Autoscheibenszene...) und American Gangster (der lachhafte Versuch, Der Pate in urban zu sein). Die hätte auch jeder andere drehen können.

Oh man, also in Sachen Ausstattung und Kostüme ist das Gezeigte von ATMITW umwerfend. Wenn das mal nicht nominiert wird. Und das ist ein Film, den Ridley "mal eben" nach Alien Covenant gedreht hat, als wärs nurn kleines Wochenendprojekt.

Inhaltlich scheints wie Joel schon schreibt recht nette Bla-Unterhaltung zu werden, ohne größere Charaktermomente. Spielberg hätte den wohl sehr ver-müncht. Schade drum, aber ansehen kann man sich das sicher.
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Freitag, 15. September 2017, 15:30

So "uncanny" finde ich das gar nicht. Das Problem ist einfach mal weiß, dass es Spacey ist und wie er aussieht.
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Entschuldigung, sollte mein Posting nerven.
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17

Freitag, 15. September 2017, 17:23

The Counselor gesehen?

Oh stimmt. Den hab ich auch nicht gesehen. Ging auch total unter damals. Mir kommt es so vor als hätte ich damals den Trailer gesehen und jetzt wieder davon gehört.
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18

Freitag, 15. September 2017, 18:17

Auch wenn er es vielleicht nicht mehr schafft zu überraschen, ist er doch zu einem soliden Handwerker geworden.
Dir reicht es, mir ehrlich gesagt nicht. Oder anders formuliert: Mir reicht es in Filmen wie "Der Marsianer" oder zu knapp 60% in "Covenant", aber ich finde diese reale Geschichte (die mir bisher unbekannt war) ziemlich spannend und denke, dass man daraus einen überaus zeitgemäßen und diskussionswürdig-brenzligen Film machen könnte. Und dafür reicht mir Ridley Scotts gutes Auge und solides Handwerk (in dieser logischerweise noch vagen Vermutungssituation) nicht aus. Es kommt, wenn ich das richtig gelesen habe, Anfang des Jahres eine TV-Miniserie zum gleichen Thema. Vielleicht wird die der Sache gerecht ... oder dieser Film überrascht mich und haut mich aus den Socken.

Aber ja, Scott hat eine überwiegend gute Filmografie, würd ich sagen.

Alien, Gladiator und Blade Runner sind gleich drei Filmklassiker auf einmal. Die wenigsten haben einen - er hat gleich dreie.
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Gut sind Thelma und Louise, Die Duellisten, Black Rain, 1492, Der Mann der niemals lebte, Prometheus, White Squall, Alien Covenant, Tricks, Exodus, Die Akte Jane, Robin Hood und Der Marsianer.
Mau bzw. belanglos sind hingegen Legende (ok, Currys Design ist toll), Ein gutes Jahr, The Counselor (die Autoscheibenszene...) und American Gangster (der lachhafte Versuch, Der Pate in urban zu sein). Die hätte auch jeder andere drehen können.
Scott hat eine überwiegend mittelmäßige/identitätslose Filmographie, würde ich sagen. Insbesondere für jemanden, der selbst Gelegenheitsguckern/-kinogängern relativ bekannt ist und einen gewissen Stellenwert hat. Es sind eben die drei genannten "Klassiker", die einen enormen kulturellen Stellenwert haben. Das ist nicht von der Hand zu weisen und muss auch anerkannt werden. Danach geht Scotts Filmographie für mich aber recht schnell in den Bereich von "unbesonders" - du formulierst selbst, dass manche Filme "hätte auch jeder andere drehen können" und den Vorwurf sehe ich bei vielen Filmen. Da würde ich "Legende" sogar rausnehmen, weil der immerhin visuell ungewöhnlich ist, wenn auch nicht besonders gut. Aber was soll man mit einem Nichts wie "Ein gutes Jahr" anfangen, außer rund zwei Stunden harmlos berieselt zu werden? Ich bin ja bekanntermaßen ein Freund von "Tricks", aber für meine Begriffe ist Scott als Regisseur sowohl inszenatorisch als auch thematisch unsichtbar dort.
Und er hat sehr wohl schlechte Filme gemacht. "Hannibal" z.B. :P Und "1492". Und "Robin Hood". Und "Exodus". Ernsthaft, von mir aus nennen wir "Robin Hood" noch gnädigerweise "belanglos, langweilig, verschenkt", aber seit wann erlauben wir uns denn, den in den Bereich von "Gut" zu befördern? :nedu:

Und meine zentralen Zweifel bzgl. Scott und diesem Plot bleiben: Scott ist kein Charakterregisseur, ist kein Drama-Regisseur, ist überwiegend unpolitisch/thematisch variabel. Selbst wenn man einen Großteil der Scott'schen Filmographie mögen sollte, wo bzw. wann hat er einen Stoff wie diesen mal besser als solide umgesetzt? (Maximal "Thelma & Louise" und das ist weit hergeholt ... und lange her.) Und Ridley ist alt genug, dass er mittlerweile gezeigt haben sollte, wenn ihm wirklich etwas an einer Narrative wie dieser liegen sollte. Andererseits ... warum macht er dann diesen Film? Irgendwas scheint ihn ja doch zu reizen. :hae: Aber wenn man ihn dann in Interviews sieht, wie routiniert und fachmännisch und abgeklärt er den Produktionsprozess beschreibt, wie wenig Interesse er daran zu haben *scheint* über Figurenpsychologie, thematische Kernpunkte und politische Ansätze zu sprechen, frage ich mich schon woher seine Motivation kommt (und wohin sie verschwindet, sobald die Kamera läuft :bibber: ) ...
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Montag, 6. November 2017, 23:56

NEWS
Eigentlich sollte der Film ein großer Oscarcontender werden, aber aus irgendwelchen Kevin Gründen soll der nun vermutlich auf Sommer 2018 verschoben werden.

http://variety.com/2017/film/awards/kevi…rld-1202607717/
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Donnerstag, 9. November 2017, 02:44

NEWS
Überraschende Planänderung: Ridley Scott und das gesamte Team haben sich bereit erklärt, alle Szenen mit Kevin Spaceys Rolle des Billionärs J Paul Getty, dessen Enkel im Film entführt wird, nochmal neu zu drehen - mit Christopher Plummer als Ersatz. Dadurch soll der US Start im Dezember noch gehalten werden, um den Film für die Oscars 2018 zu qualifizieren.

http://deadline.com/2017/11/kevin-spacey…tty-1202204437/

Eine Besonderheit war, dass Spacey mit 58 einen 80jährigen gespielt hätte. Plummer ist mit 87 sogar älter, als es Getty damals war.
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