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Mr.Anderson

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21

Donnerstag, 13. Juli 2017, 10:13

Netter Artikel! Hat Spaß gemacht zu lesen. Größtenteils stimme ich auch überein.

Was ich nur nicht ganz verstehe: Warum soll es für das DCEU düster aussehen, wenn Justice League kein Oberknaller wird? Bisher sind die ersten drei Filme des DCEU von den Kritiken schwer gebeutelt worden, nur WW schafft es (für mich der schwächste und klischeehafteste der vier Filme) gute Kritiken einzufahren. Was man aber nicht vergessen sollte. Trotz schlechter Kritiken rennen die Leute in die DCEU Filme! Die ersten vier Filme haben insgesamt über 3 Milliarden US-Dollar eingespielt. Zum Vergleich: Die ersten vier MCU Filme haben es auf knapp 1,9 Milliarden geschafft. Und auch da sind die ersten Filme nicht mit tollen Kritiken überhäuft worden. Der unglaubliche Hulk und Iron Man 2 haben ebenso genügend Kritikerschelte eingefahren, nur das die gleichzeitig auch an den Kinokassen Mau liefen, was man bei den DCU Filmen nun ganz und gar nicht sagen kann. Vielleicht macht Warner das doch gar nicht so falsch...
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Måbruk

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22

Donnerstag, 13. Juli 2017, 10:38

Vielleicht macht Warner das doch gar nicht so falsch...

Finde ich auch, DCEU Filme haben alle einen völlig eigenen Charakter und wirken erwachsener auf mich, dadurch für mich persönlich viel interessanter.
Bei den Marvel Filmen blicke ich mittlerweile überhaupt nicht mehr durch, da sieht ein Film aus wie der andere und storytechnisch fällt denen überhaupt nichts neues mehr ein. DCEU gehört die Zukunft, Marvel dagegen sehe ich auf eine Krise zusteuern, irgendwann sind die Zuschauer müde davon, immer das Gleiche vorgesetzt zu bekommen.

Clive77

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23

Donnerstag, 13. Juli 2017, 22:41

@Clive
Zu dem Thema R-Rating
Wäre die Lücke zwischen Blade und Deadpool zeitlich gesehen nicht ein bisschen groß?

Ich glaube, du hast mich da missverstanden. Ja, die Lücke war groß. Ebenso war die Lücke zu "Kick-Ass" groß. Ich wollte nur sagen, dass "Deadpool" ein großes Risiko für das Studio war, weil R-Rated sich in den letzten Jahren als nicht rentabel erwiesen hatte und man da nicht direkt von einem Erfolg (oder Mega-Erfolg, wie es dann passiert ist) ausgehen konnte.

Warum soll es für das DCEU düster aussehen, wenn Justice League kein Oberknaller wird?

Weil mit dem Film diverse Figuren vorgestellt werden, an denen zahlreiche weitere Filme des DCEU hängen. Aquaman, The Flash und Cyborg. Zwei davon sollen nächstes Jahr ihre Einzelfilme bekommen, von daher wäre es sehr übel, wenn die Justice League da "nur" mittelmäßig wird (oder - was vermutlich nicht passieren wird - floppt).
Dass die bisherigen Filme des DCEU gut Gewinn gemacht haben, stelle ich auch gar nicht in Frage. Aber vergleiche das mal mit Nolans Batman-Trilogie. Dort hast du nur einen zentralen Superhelden, drei Filme und kommst insgesamt auf ein weltweites Einspiel von knapp 2,5 Milliarden US-Dollar (ohne 3D Zuschlag). Das ist doch im Grunde genommen das, woran Warner anknüpfen möchte. Optisch und tonal konnte man das schon in "Man of Steel" sehen, der quasi ein "Batman Begins" für Superman sein sollte, aber nur auf 55% bei den Tomaten kam (während Nolans Batman dort bereits 84% verzeichnen konnte). Und sind die Leute nicht ausgeflippt, als BVS angekündigt wurde? Superman und Batman sind die bekanntesten DC-Helden, die Fledermaus hatte bereits zweimal die Milliarde geknackt. Was meinst du, womit das Studio da gerechnet hat? Mehr als die 873 Mio. Dollar. Viel mehr. Was mit Sicherheit auch bei besserer Zuschauerresonanz passiert wäre. Ist es aber nicht.
Und jetzt blicken wir mal kurz zu "The Amazing Spider-Man 2", der mit einem Einspiel von über 700 Mio. US-Dollarn neu gestartet wurde und behalten im Auge, dass die Avengers in ihrem ersten Film mehr als 1,5 Milliarden Dollar eingespielt haben. Für mich ist da klar, wohin Warner gerne mit der Justice League möchte und dass selbst ein dreistelliger Millonenbetrag im höheren Bereich keine Sicherheit darstellt.

Aber gut, dass du Iron Man 2 anführst. Der konnte den Gewinn des ersten Teils steigern und der dritte Teil hat die Milliarde geknackt - ähnlich ist das auch bei Captain America passiert und Thor ist auf dem besten Weg dahin. Drei Filmreihen innerhalb des MCU, die ihren Gewinn von Film zu Film gesteigert haben. Selbst die Guardians haben bei ihrem zweiten Teil nochmal mehr eingespielt als beim ersten und die Team-Filme sind allesamt milliardenschwer.
Kurz auf die Kritiken geschaut, sieht da nirgendswo etwas mau aus. Selbst Iron Man 2 liegt bei 72% und "The Incredible Hulk" (der tatsächlich floppte) kommt noch auf 67% - Kritikerschelte sieht anders aus.

DCEU gehört die Zukunft, Marvel dagegen sehe ich auf eine Krise zusteuern, irgendwann sind die Zuschauer müde davon, immer das Gleiche vorgesetzt zu bekommen.

Interessante Ansicht. Aber nicht neu. Marvel wird schon seit Jahren für eine gewisse Formelhaftigkeit kritisiert und die Leute werden auch nicht müde, anzumerken, wie gelangweilt sie davon sind. In den Zuschauerzahlen schlägt sich das aber bislang nicht nieder und selbst neu eingeführte (noch unbekanntere Helden) werden angenommen. Rein zahlentechnisch sehe ich da jedenfalls keinen Grund zur Sorge. Nächstes Risiko (mit Potenzial für einen Flop) wäre Black Panther nächstes Jahr. Aber ein Ende des MCU sehe ich frühestens mit dem Ende des Infinity Wars kommen. Wahrscheinlich aber erst später. Vielleicht viel später.
Nächstes Thema für Clive's Crazy Corner? Abstimmung hier.

(die Abstimmung wird noch eine Weile laufen - zum Tippen komme ich vermutlich erst gegen Ende Mai...)

Jimmy Tschanga

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24

Freitag, 28. Juli 2017, 12:05

Ich glaube ehrlich gesagt nicht das es Marvel zum Nachteil wird die "bunteren" Filme gemacht zu haben. Da diese auch Kindern eher zugänglich gemacht wurden, glaube ich das Marvel da in zukünftige Leser und Kinobesucher investiert hat. Wenn in 1-2 Jahrzehnten evtl wieder rebootet wird, sind die Kinder groß und man kann den auch mal was "erwachseneres" Anbieten.

Clive77

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25

Samstag, 12. August 2017, 21:18

Was mich übrigens bis dato ein wenig beschäftigt: Warum ist es bislang nur den Marvel Studios gelungen, ein "connected universe" zu schaffen, welches neben guten bis sehr guten Einspielergebnissen auch ähnlich gute Kritiken zu Tage fördert?

Mit Blick darauf, wer da alles gerne einen ähnlichen Kuchen haben möchte, ist es doch schon komisch, dass da niemand einen ähnlichen Erfolg verbuchen konnte. Vielleicht liegt es daran, dass es vorher noch nie einen "Iron Man", "Thor" oder ähnliches im Kino zu sehen gab und der Start damit sehr frisch war? Ich mein, DC hat ja jetzt auch nicht gerade ein schlechtes Einspiel, aber bis "Wonder Woman" waren die Kritiken eher mäßig (bis schlecht). Vielleicht, weil die meisten Figuren schon zu bekannt sind und sich daher Vergleichen unterziehen müssen? Ein ähnliches Problem dürfte das Dark Universe haben, denn die Sommers-Mumien sind noch gut im Gedächtnis und der interessierte Liebhaber wird zwangsweise mit den 1930er Filmen vergleichen. Bei Dracula oder Frankenstein noch schlimmer mit Blick auf die unzähligen Filme. Da wird es schwierig, neu und innovativ zu wirken.

Nur so ein Gedanke. Wobei die Erfolge von Deadpool oder Logan dem natürlich widersprechen.
Nächstes Thema für Clive's Crazy Corner? Abstimmung hier.

(die Abstimmung wird noch eine Weile laufen - zum Tippen komme ich vermutlich erst gegen Ende Mai...)

Dr.Faustus

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26

Sonntag, 13. August 2017, 10:20

Vom Gefühl her würde ich sagen, der große Vorteil von Marvel ist, dass sie langsam angefangen haben. Die meisten Phase 1 Filme, sind noch echte Einzelfilme mit wenigen Querverweisen, die man aber auch leicht übersehen kann, die Ac-Szenen insbesonders und wenn man die Verweise gefunden hat, kann man vielleicht auch nicht viel damit anfangen, außer die Comic-Leser. Wer hat vor 2010 etwas von den Avengers gewusst außer die Comic Leser?

DC und das Dark Universe (ohne die Mumie gesehen zu haben) versuchen zuviel auf einmal zu wollen. Querverweise, World-Building und sonst irgendwas und verrennen sich dabei. Sie vergessen einen guten Film zu machen und von dort in ein Universum zu expandieren. Nimmt man mal DC, dann haben sie mit Man of Steel eigentlich ok bis gut angefangen, sich mit ihrem zweiten Film BvS total verrannt und insgesamt 5 neue Helden eingeführt. Wo wir gerade bei DC sind: Hier hat man auch häufig den Eindruck, dass es niemanden gibt, der die Fäden in der Hand hält. Es fehlt ein Feige, wie bei Marvel, der an jedem Film beteiligt ist und den großen Überblick behält. (Wobei Marvel, da auch nachlässiger geworden ist, wenn man ins Detail geht, aber dazu schreibe ich vielleicht mal was im MCU-Timeline Thread).
Dieser Beitrag wird ihnen präsentiert von Bio-Brause! Jetzt neu in der Geschmacksrichtung: Tannenzapfen-Kokos.

Jay

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27

Sonntag, 13. August 2017, 11:55

Ich glaube ehrlich gesagt nicht das es Marvel zum Nachteil wird die "bunteren" Filme gemacht zu haben. Da diese auch Kindern eher zugänglich gemacht wurden, glaube ich das Marvel da in zukünftige Leser und Kinobesucher investiert hat. Wenn in 1-2 Jahrzehnten evtl wieder rebootet wird, sind die Kinder groß und man kann den auch mal was "erwachseneres" Anbieten.

Yep, das wird sich später noch mal richtig auszahlen. Marvel wird so schnell nichts von ihrem Erfolg verlieren.

Was mich übrigens bis dato ein wenig beschäftigt: Warum ist es bislang nur den Marvel Studios gelungen, ein "connected universe" zu schaffen, welches neben guten bis sehr guten Einspielergebnissen auch ähnlich gute Kritiken zu Tage fördert?

Mit Blick darauf, wer da alles gerne einen ähnlichen Kuchen haben möchte, ist es doch schon komisch, dass da niemand einen ähnlichen Erfolg verbuchen konnte. Vielleicht liegt es daran, dass es vorher noch nie einen "Iron Man", "Thor" oder ähnliches im Kino zu sehen gab und der Start damit sehr frisch war? Ich mein, DC hat ja jetzt auch nicht gerade ein schlechtes Einspiel, aber bis "Wonder Woman" waren die Kritiken eher mäßig (bis schlecht). Vielleicht, weil die meisten Figuren schon zu bekannt sind und sich daher Vergleichen unterziehen müssen? Ein ähnliches Problem dürfte das Dark Universe haben, denn die Sommers-Mumien sind noch gut im Gedächtnis und der interessierte Liebhaber wird zwangsweise mit den 1930er Filmen vergleichen. Bei Dracula oder Frankenstein noch schlimmer mit Blick auf die unzähligen Filme. Da wird es schwierig, neu und innovativ zu wirken.

Nur so ein Gedanke. Wobei die Erfolge von Deadpool oder Logan dem natürlich widersprechen.


Wobei X-Men: Apocalypse, Logan und Deadpool so vage Verbindungen haben, dass man höchstens als Ultranerd mit Wolverine Sideburns behaupten kann, dass das kohärente Teile eines Shared Universe sind. Hey, selbst die regulären X-Men Filme haben ihre eigene Continuity so dermaßen verbaselt, dass man selbst die in Frage stellen darf.

Faustus hat Recht. Es ist einfach sehr inkompetent gewesen, wie Die Mumie und BVS versucht haben, den Shared Universe Gedanken aufzuzwingen. Ich mein, einen Charakter am PC stumpf nacheinander Clips oder Mini-Trailer von anderen Helden sehen zu lassen war schon arg bla. Genau so wie Russell Crowes Erklärbärauftritt vonwegen übrigens Mumientyp, hier gibts auch noch offscreen andere Monster. Davon abgesehen, dass jedes "ja wir machen auch Shared Universe Kram mit 20+ Filmen" Getöse im Vorfeld bislang in der Regel zum Versagen verurteiltes Geschwafel war. :ugly:

Ich denke, dass es grundlegend zwei Faktoren gibt, die Marvel beide einhalten konnte. Zum einen konnten sie selbst obskurere Figuren wie Ant-Man oder Thor richtig erfolgreich hinkriegen. Ja, der Hulk kloppte sich mit unter 300 Mio durch die Garagendecke, aber mal im Ernst: bei der Figur und gerade bei dem Film hat man Frauen als Zielgruppe so konkret ausgeschlossen, dass man selbst schuld ist, erwartet man mehr. Das war sogar jeweils 100 Mio mehr als bei den Blades. Jede andere Marvel Figur ist im ganz groben Sinne für beide Geschlechter zugänglicher (gehen wir mal ganz ignorant dumm von dem Klischee typischer Männer- und Fraueninteressen aus)(ich mein, zwei grüne CGI Muskelberge, die sich gegenseitig primitiv brüllend die Lulle aus dem Leib prügeln?). Ich wette sogar, dass bis zu den ersten Avengers Trailer viele überhaupt nicht kapiert haben, dass Hulk, Cap, Iron Man und Thor alle zusammengehören.

Ach ja, der andere Punkt? Iron Man 2 mag das mit den Brotkrumen für die anderen Filme auch sehr schwammig gemacht haben, aber yep: bei den Filmen ist einfach glasklar, dass es Absprachen gibt, ein klares Konzept und sich die Reihe absolut organisch entwickelt. Der Irrsinn aus Guardians 2 ist eine logische Fortführung des leichten Blödsinns aus Ant-Man. Bei DC hingegen passt der witzig heitere Justice League Trailer null zum ultraernsten Man of Steel Anfang, und bei BVS passte es wiederum nicht, zwei identisch grummelig finstere Grummelköpfe gegeneinander antreten zu lassen. Man of Steel und Wonder Woman ergeben unterschiedliche, zueiander passende Hälften, aber Suicide Squad hingegen ist kopfüber runter zum Chemiebottich gesprungen, dann aber daneben im Restmüll gelandet. Bei Marvel kann man ja auch leichter ausschließen, was man nicht sehen will. Ich glaub da fehlt immens was, schaut man erst Man of Steel und dann direkt schon Justice League. Hat man hingegen nix für Cap über, kann man den Nazi Marvel für Avengers locker überspringen.
"I did not hit her, it's not true! It's bullshit! I did not hit her! It's not true. (*throws water bottle) Oh, hi Mark!"
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Clive77

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28

Montag, 14. August 2017, 23:22

Was mich übrigens bis dato ein wenig beschäftigt: Warum ist es bislang nur den Marvel Studios gelungen, ein "connected universe" zu schaffen, welches neben guten bis sehr guten Einspielergebnissen auch ähnlich gute Kritiken zu Tage fördert?

Mit Blick darauf, wer da alles gerne einen ähnlichen Kuchen haben möchte, ist es doch schon komisch, dass da niemand einen ähnlichen Erfolg verbuchen konnte. Vielleicht liegt es daran, dass es vorher noch nie einen "Iron Man", "Thor" oder ähnliches im Kino zu sehen gab und der Start damit sehr frisch war? Ich mein, DC hat ja jetzt auch nicht gerade ein schlechtes Einspiel, aber bis "Wonder Woman" waren die Kritiken eher mäßig (bis schlecht). Vielleicht, weil die meisten Figuren schon zu bekannt sind und sich daher Vergleichen unterziehen müssen? Ein ähnliches Problem dürfte das Dark Universe haben, denn die Sommers-Mumien sind noch gut im Gedächtnis und der interessierte Liebhaber wird zwangsweise mit den 1930er Filmen vergleichen. Bei Dracula oder Frankenstein noch schlimmer mit Blick auf die unzähligen Filme. Da wird es schwierig, neu und innovativ zu wirken.

Nur so ein Gedanke. Wobei die Erfolge von Deadpool oder Logan dem natürlich widersprechen.


Wobei X-Men: Apocalypse, Logan und Deadpool so vage Verbindungen haben, dass man höchstens als Ultranerd mit Wolverine Sideburns behaupten kann, dass das kohärente Teile eines Shared Universe sind. Hey, selbst die regulären X-Men Filme haben ihre eigene Continuity so dermaßen verbaselt, dass man selbst die in Frage stellen darf.

Moment. Also mit Deadpool und Logan wollte ich nur anmerken, dass beide Figuren bereits (was das Kino angeht) bekannt sind. Nicht, dass sie in einem erfolgreichen "connected universe" existieren (was man natürlich auch so sehen kann, unter Umständen). Interessant finde ich vielmehr, dass Deadpool vorher bereits einmal vorkam und Wolverine sich abgesehen von seinen eigenen Filmen mehrfach im X-verse blicken ließ (oder gar Hauptrolle hatte). Trotzdem genießen sowohl "Deadpool" als auch "Logan" einen besonderen Status: Unverschämt hohes Einspiel UND mehr als gute Kritiken. Von daher widerspricht das meinem Argument, dass unbekanntere (Leinwand-)Helden bessere Chancen haben (von wegen Vergleiche & Co.)

Faustus hat Recht. Es ist einfach sehr inkompetent gewesen, wie Die Mumie und BVS versucht haben, den Shared Universe Gedanken aufzuzwingen. Ich mein, einen Charakter am PC stumpf nacheinander Clips oder Mini-Trailer von anderen Helden sehen zu lassen war schon arg bla. Genau so wie Russell Crowes Erklärbärauftritt vonwegen übrigens Mumientyp, hier gibts auch noch offscreen andere Monster. Davon abgesehen, dass jedes "ja wir machen auch Shared Universe Kram mit 20+ Filmen" Getöse im Vorfeld bislang in der Regel zum Versagen verurteiltes Geschwafel war. :ugly:

Joa, stimmt schon. Da stimme ich Faustus auch zu und das ist auch ein tolles Argument. Für den herkömmlichen Betrachter waren es zunächst Einzelfilme, auch wenn man als aufmerksamer Zuschauer bereits mehr bekam. Allerdings lässt sich kaum verleugnen, dass das große Treffen der Avengers bereits in jedem Film angekündigt wurde. Aber halt nur durch Brotkrumen, die nicht jeder so recht wahrgenommen hat. Nicht durch offensichtliche Dinge oder gar im Vorfeld groß angekündigte Ereignisse. Würde auch meinen, so muss das.

Ich denke, dass es grundlegend zwei Faktoren gibt, die Marvel beide einhalten konnte. Zum einen konnten sie selbst obskurere Figuren wie Ant-Man oder Thor richtig erfolgreich hinkriegen. Ja, der Hulk kloppte sich mit unter 300 Mio durch die Garagendecke, aber mal im Ernst: bei der Figur und gerade bei dem Film hat man Frauen als Zielgruppe so konkret ausgeschlossen, dass man selbst schuld ist, erwartet man mehr. Das war sogar jeweils 100 Mio mehr als bei den Blades. Jede andere Marvel Figur ist im ganz groben Sinne für beide Geschlechter zugänglicher (gehen wir mal ganz ignorant dumm von dem Klischee typischer Männer- und Fraueninteressen aus)(ich mein, zwei grüne CGI Muskelberge, die sich gegenseitig primitiv brüllend die Lulle aus dem Leib prügeln?). Ich wette sogar, dass bis zu den ersten Avengers Trailer viele überhaupt nicht kapiert haben, dass Hulk, Cap, Iron Man und Thor alle zusammengehören.

Da ist bestimmt was dran. Also, was das "nicht nur boy's stuff"-Argument angeht. (Denn der andere Punkt ist schlicht neue Helden, die es zuvor noch nicht zu sehen gab - insofern "neu" und "innovativ" fürs Kino. ) Denn - und das ist ja oftmals einer der Kritkpunkte am MCU - zielt der Humor des Ganzen eben immer auf eine größere Zielgruppe ab als ein durchweg todernster Ton. Logan würde hier wahrscheinlich auch ein Veto einlegen und die neuen Ghostbusters sicher auch (denn die Ghostbusters waren auf witzig getrimmt). Aber generell ja, eine gewisse Witzigkeit führt eher zum Erfolg und zu einer größeren Zielgruppe als Superhelden, die superernst genommen werden wollen.

Ach ja, der andere Punkt? Iron Man 2 mag das mit den Brotkrumen für die anderen Filme auch sehr schwammig gemacht haben, aber yep: bei den Filmen ist einfach glasklar, dass es Absprachen gibt, ein klares Konzept und sich die Reihe absolut organisch entwickelt. Der Irrsinn aus Guardians 2 ist eine logische Fortführung des leichten Blödsinns aus Ant-Man. Bei DC hingegen passt der witzig heitere Justice League Trailer null zum ultraernsten Man of Steel Anfang, und bei BVS passte es wiederum nicht, zwei identisch grummelig finstere Grummelköpfe gegeneinander antreten zu lassen. Man of Steel und Wonder Woman ergeben unterschiedliche, zueiander passende Hälften, aber Suicide Squad hingegen ist kopfüber runter zum Chemiebottich gesprungen, dann aber daneben im Restmüll gelandet. Bei Marvel kann man ja auch leichter ausschließen, was man nicht sehen will. Ich glaub da fehlt immens was, schaut man erst Man of Steel und dann direkt schon Justice League. Hat man hingegen nix für Cap über, kann man den Nazi Marvel für Avengers locker überspringen.

Jepp. Volle Zustimmung.
Nächstes Thema für Clive's Crazy Corner? Abstimmung hier.

(die Abstimmung wird noch eine Weile laufen - zum Tippen komme ich vermutlich erst gegen Ende Mai...)

Constance

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29

Dienstag, 15. August 2017, 12:12

Ok. Mega viel getippt und wohl beim Absenden ausgeloggt gewesen....Nicht am heimischen Computer. Fuq.

Ich lass das hier mal als Platzhalter, vielleicht überwinde ich mich ja noch.

Eines vorweg: Ich bin anderer Meinung. DC in Sachen Universe & Worldbuilding weit vor Marvel.
Leite mich.

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Dienstag, 15. August 2017, 12:32

Uncool, also deine Meinung zu DC.
Und das dein Geschriebenes weg ist auch. :(
Hört mehr Dead Sara !
Entschuldigung, sollte mein Posting nerven.
Bin ein Fehler im System
How much does it costs when it's free?
Ist gegen das sinnlose abschlachten von Lizenzen !
Mag ;) -, :rolleyes:- und :whistling: Smileys nicht
Will keine gekauften Reviews lesen
Mag nur sehr gutes CGI
Spricht fließend Bocce
Lensflares ...
Nichts wird so wie es war, kein Reboot, kein Sequel, nichts!
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Dienstag, 15. August 2017, 15:33

Für mich unverständlich wie man DC vor Marvel sieht. Zumindest filmisch.
Eigentlich alles gesagt worden wieso das nicht so ist.

Manny

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Dienstag, 15. August 2017, 17:00

DC in Sachen Universe & Worldbuilding weit vor Marvel.

Ahahahahaaaaaaa. Besseres World Building.....was n Lacher.
Ich bin auf genauere Ausführungen gespannt.
Mannys aktuelle Serien: Wynona Earp, Van Helsing, Mr. Robot, Tin Star, Elementary, Black Lightning, The Good Doctor & Riverdale

Jay

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Dienstag, 15. August 2017, 17:41

Denn der andere Punkt ist schlicht neue Helden, die es zuvor noch nicht zu sehen gab - insofern "neu" und "innovativ" fürs Kino. ) (...) Aber generell ja, eine gewisse Witzigkeit führt eher zum Erfolg und zu einer größeren Zielgruppe als Superhelden, die superernst genommen werden wollen.


Ersteres aber auch erst seit einigen Jahren. Ich erinnere nur an die 90er, in denen Shadow und der Fluch des Khan, Das Phantom, Steel, Blankman, Meteor Man, The Rocketeer, Tankgirl und Ben Stillers Mystery Men ziemlich "originelle" neue Superhelden waren, die aber alle untergingen. Heute hätten die wohl alle bessere Karten, weil die Welt durch Marvel, Fox und DC offener für neues geworden ist.

Wenn wir einen Blick auf die aktuelle Einspiel-Top20 schauen, hält sich das glaube ich die Waage:

Avatar
Titanic
Star Wars: The Force Awakens
Jurassic World
Marvel's The Avengers
Furious 7
Avengers: Age of Ultron
Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2
Frozen
Beauty and the Beast (2017)
The Fate of the Furious
Iron Man 3
Minions
Captain America: Civil War
Transformers: Dark of the Moon
The Lord of the Rings: The Return of the King
Skyfall
Transformers: Age of Extinction
The Dark Knight Rises
Toy Story 3

Bis auf Minions ist kein reiner Spaßblödelfunfilm dabei, allerdings erlauben sich die meisten dieser Filme schon mehr Humor als zb Batman v Superman.

Eines vorweg: Ich bin anderer Meinung. DC in Sachen Universe & Worldbuilding weit vor Marvel.


Also gefiel dir, wie Zod in BVS weiter verwendet wurde? Wie Gotham und Metropolis als Städte etabliert wurden? Wie Wonder Woman sich Previewclips der anderen Justice Leaguer angesehen hat? Jokers Einsatz in SS? Was mit Jimmy Olsen geschah? Bin gespannt, was du schreibst.

Dass man die beiden Kinouniversen aufgrund der jeweiligen Stilistik oder Besetzung bevorziehen kann, könnte ich verstehen. Aber inhaltlich? Durchs Worldbuilding?

Was DC Marvel schon ein wenig voraus hat, ist der Visionenaspekt aus BVS. Ich glaube zwar, dass sich aktuell kaum ein Mensch dran erinnern wird, aber die seltsamen Bilder, die Batman sah, konnten eine Neugier wecken, die es im MCU bislang eher weniger zu erleben gab. Auch waren zumindest Zod und Luthor leicht interessantere Gegenspieler als der MCU Durchschnitt.
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Dienstag, 15. August 2017, 19:17

Denn der andere Punkt ist schlicht neue Helden, die es zuvor noch nicht zu sehen gab - insofern "neu" und "innovativ" fürs Kino. ) (...) Aber generell ja, eine gewisse Witzigkeit führt eher zum Erfolg und zu einer größeren Zielgruppe als Superhelden, die superernst genommen werden wollen.


Ersteres aber auch erst seit einigen Jahren. Ich erinnere nur an die 90er, in denen Shadow und der Fluch des Khan, Das Phantom, Steel, Blankman, Meteor Man, The Rocketeer, Tankgirl und Ben Stillers Mystery Men ziemlich "originelle" neue Superhelden waren, die aber alle untergingen. Heute hätten die wohl alle bessere Karten, weil die Welt durch Marvel, Fox und DC offener für neues geworden ist.

Jain. Wobei man bei den 90ern bestimmt noch andere Faktoren dazunehmen muss, denn heutzutage sind die Möglichkeiten, um Superhelden adäquat in Szene zu setzen, wesentlich besser als damals. Allerdings hat es beispielsweise auch ein "The Crow" geschafft, direkt gut anzukommen (und den kannten vorher bestimmt sehr wenige). Die Filme, die du da aufzählst, waren (soweit ich sie gesehen habe) auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Vielleicht maximal (und in den besseren Fällen) in Ordnung. Nur halt nichts, womit man großartig Publikum anlockt. Zu eng gestrickt und von den Machern selbst meist nicht ernstgenommen.
Denn die Frage nach deinem letzten Satz wäre doch, wie Marvel, Fox und DC es schaffen konnten, die Welt offener für "noch unbekannte" Superhelden zu machen. Einen recht großen Credit würde ich da Fox für den ersten "X-Men" geben (der in der Umfrage scheinbar übergangen wird) - heute (17 Jahre später) eines der großen Comic-Franchises. Zum MCU habe ich schon genug im Artikel geschrieben - da war auch nichts sicher, als die angefangen haben und ein "Avengers" hätte floppen können. Aber die machen munter weiter und expandieren von B- zu C- bis hin zu D-Helden, die kaum jemand auf dem Schirm hatte. Mag sein, dass da nach "Formel" oder "Schema F" vorgegangen wird. Trotzdem finden bislang alle ihr Publikum. DC würde ich für Nolans Batman-Trilogie den größten Credit geben, obwohl der nicht unter "neu" fällt. Aber der Ansatz war sehr innovativ und "The Dark Knight" führt nicht ohne Grund die Umfrage an. Das ist auch gleichzeitig das große Problem fürs DCEU - der Vergleich mit Nolans Trilogie. Man will bzw. wollte diesem "Schema" unbedingt folgen, aber hat es dabei verpasst, dass besagte Trilogie nicht nur von der Stimmung und der Tonart geprägt wurde - das wichtigste waren die Charaktere. Und dahingehend war schon "Man of Steel" nicht sehr herausragend...

Wenn wir einen Blick auf die aktuelle Einspiel-Top20 schauen, hält sich das glaube ich die Waage:

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Titanic
Star Wars: The Force Awakens
Jurassic World
Marvel's The Avengers
Furious 7
Avengers: Age of Ultron
Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2
Frozen
Beauty and the Beast (2017)
The Fate of the Furious
Iron Man 3
Minions
Captain America: Civil War
Transformers: Dark of the Moon
The Lord of the Rings: The Return of the King
Skyfall
Transformers: Age of Extinction
The Dark Knight Rises
Toy Story 3

Bis auf Minions ist kein reiner Spaßblödelfunfilm dabei, allerdings erlauben sich die meisten dieser Filme schon mehr Humor als zb Batman v Superman.

Ja, die meisten Filme haben mehr Humor als BVS. Das war mein Punkt. Ich sprach von einer "gewissen Witzigkeit" und hatte sicher keine Spaßblödelfilme vor Augen. Jedenfalls kann man bei den meisten der Filme wohl kaum behaupten, dass sie "superernst" oder ohne irgendeine Art von Humor sind. Knallharte Dramen finden sich da doch eher wenig.

@Constance: Bin gespannt. :bibber:
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Mittwoch, 16. August 2017, 12:10

Diese Diskussion geht auch bis in alle Ewigkeit. :D

Hab auch BvS schon oft genug verteidigt, glaube ich. Finde den auch nach wie vor gut. Genau wie Man of Steel. Suicide Squad hab ich erst Vorgestern mal wieder gesehen und auch wenn der hier und da durchaus Spaß macht, ist der ziemlich mittelmäßig bzw. mit Drehbuch und Schnitt recht verdorben.
Ich finde das DCEU hat in einigen Sachen auch durchaus die Nase vorn, wärend Marvel es in anderen Bereichen hat. Diese Filme sind für mich irgendwie Fluch und Segen zugleich. Insgesammt freut es mich, dass wir derartig hochgradig besetztes, aufwändiges Blockbusterkino in der Qualität haben. So sehr man auch darüber fabulieren kann, bleibt es dennoch alles recht harmlose Unterhaltung.
"People die at their dinner tables. They die in their beds. They die squatting over their chamber pots. Everybody dies sooner or later. And don't worry about your death. Worry about your life. Take charge of your life for as long as it lasts." — Petyr Baelish aka the Little Finger

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36

Mittwoch, 16. August 2017, 16:52

Diese Diskussion geht auch bis in alle Ewigkeit. :D

Lässt sich offensichtlich nicht vermeiden. :D

Wobei es im Artikel - trotz des Clickbaiting-Titels ( :ugly: ) - ja vielmehr um Superheldenfilme allgemein geht. Und da halten sich in meinen Augen DC und Marvel in etwa die Waage (was sich auch im abschließenden "Score" widerspiegelt). Von daher alles gut. :)
Nächstes Thema für Clive's Crazy Corner? Abstimmung hier.

(die Abstimmung wird noch eine Weile laufen - zum Tippen komme ich vermutlich erst gegen Ende Mai...)

Revolvermann

Goodfella

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Freue mich auf: 30 Grad im Schatten

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37

Mittwoch, 16. August 2017, 20:04

Dein Artikel war auch mal wieder sehr lesenswert und eine eigene Meinung ist einem "öffentlichen" Artikel natürlich genauso legitim wie in einem Forumsbeitrag. :)
"People die at their dinner tables. They die in their beds. They die squatting over their chamber pots. Everybody dies sooner or later. And don't worry about your death. Worry about your life. Take charge of your life for as long as it lasts." — Petyr Baelish aka the Little Finger

Valar Morghulis

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