Sie sind nicht angemeldet.

Hey Filmfan, herzlich willkommen bei: bereitsgesehen.de Community. Melde dich an und diskutiere mit, über alle kommenden Kino-Highlights, das laufende Programm und alle Klassiker. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informier dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du bereits einen Account hast, log dich hier ein!

Diego de la Vega

Not Yet Rated

  • »Diego de la Vega« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 20 867

Registrierungsdatum: 2. November 2007

Freue mich auf: Fast 8 bis 12, MCU - Phasen 3 bis 32, Mad Max 4, Bond 24 - 109, The Batfleck, Tucker & Dale 2, Stargate Reboot, Planet der Affen 3 und alles mit Star und Wars im Titel

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 31. August 2017, 11:34

Herr der Fliegen - Remake mit Mädchen statt Jungs

Ein all-female Cast und in aktueller Zeit angesiedelt, aber ansonsten sehr vorlagentreu soll sie werden, die neue Verfilmung von William Goldings Herr der Fliegen. Scott McGehee & David Siegel (The Deep End) schreiben und drehen für Warner Bros.
http://deadline.com/2017/08/lord-of-the-…vel-1202158421/

Inhalt sollte bekannt sein. Oder? Mädchen auf der Insel ok für euch?
"I'm The Last Guy In The World That You Wanna Fuck With"
"Me? I'm golden, glowing, scoring like a champ"

#Thief · #Michael Mann

Beiträge: 2 748

Registrierungsdatum: 30. September 2010

Freue mich auf: Assassin's Creed, Star Wars Rogue One, Angry Video Game Nerd - The Movie, The Conjuring 2, Annabelle 2, Justice League,

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 31. August 2017, 11:50

Oh Mann den Film hab ich gefühlte 100 Jahre nicht mehr gesehen ^^
Könnte spassig werden. Mädels in Lendenschürzen die einen eigenen kleinen Inselkrieg führen?

Spoiler Spoiler

Die Szene in der der dicke vom Felsen getroffen und getötet wird finde ich bis heute mega verstörend :| ich glaube das war sogar damals mein erster Film in dem ich gesehen hab wie ein Kind stirbt.
Wenn ein zehnjähriger dir eine Waffe ins Gesicht hält, tu verdammt nochmal was er will!

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy

Beiträge: 8 842

Registrierungsdatum: 6. Mai 2008

Freue mich auf: Logan Lucky, Wonderstruck, The Shape of Water, A Ghost Story, Under the Silver Lake

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 31. August 2017, 11:55

Einen bekannten Stoff nehmen, das Geschlecht der Protagonisten ändern und das ganze dann von Männern schreiben und drehen zu lassen, ist, wie die Diskussion um mehr "Diversity" (in Hollywood) vollkommen missverstanden wird.
C’mon, you might even have fun.
- Outside of a bookshop? No.

4

Donnerstag, 31. August 2017, 12:07

Sehe ich ähnlich.
Ein Remake kann man ja gerne machen und es in die heutige Zeit versetzen. Die Geschichte und die Figuren sind ja auch universell angelegt. Nur eben die Charaktere nun weiblich zu machen wirkt ein wenig gewollt, vor allen Dingen wenn wie Gonzo es sagt weiterhin Männer sind, die das schreiben und inszenieren. Eine wirkliche Begründung warum sie nun unbedingt alles weiblich haben wollen, bleiben sie einem ja bisher auch übrig.
Hab das Buch auch nicht so präsent, ob es ansonsten da irgendwelche Probleme geben könnte, außer eben, dass man ja auch gerne die (Jungen)Namen der Figuren zur Interpretation ihrer Charakter genutzt hat.

Woodstock

Z-King Zombies

Beiträge: 21 013

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2008

Freue mich auf: auf den unaufhaltsam näherrückenden Wahnsinn...

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 31. August 2017, 13:08

Herrin der Flieginnen
Lady der Ziegen
Zickenkrieg
Catfight

Ich werfe nur mal potentielle Titel in den Raum... :whistling:
EIN MEISTERWERK VON EINEM POST!

¯\_(ツ)_/¯

̿̿ ̿̿ ̿̿ ̿'̿'\̵͇̿̿\з=( ͡° ͜ʖ ͡°)=ε/̵͇̿̿/’̿’̿ ̿ ̿̿ ̿̿ ̿̿

Member_2.0

Prometheus Bordmitglied

Beiträge: 2 127

Registrierungsdatum: 18. September 2011

Freue mich auf: Sommer

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 31. August 2017, 13:33

Ich bin ja bekanntlich eine Frau und finde es von daher wichtig und richtig, dass in Filmen mehr und verstärkt starke Frauencharaktere gezeigt werden.
Aber warum nun krampfhaft jeder Stoff neu verfilmt werden muss und einfach alle Charaktere durch Frauen ausgetauscht werden, erschließt sich mir überhaupt nicht. Finde
ich auch eher anstrengend.
Neue Ideen und neue Figuren (Tribute und Co) ist doch viel toller und spannender.

Herrin der Fliegen brauche ich nicht :sleeping:
Rah rah ah-ah-ah!
Ro mah ro-mah-mah
Gaga oh-la-la!

Tyler Durden

Weltraumaffe

Beiträge: 19 996

Registrierungsdatum: 31. Juli 2005

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 31. August 2017, 14:01

Sehe ich genauso. Anstatt ständig beliebte Klassiker zu nehmen und aus den männlichen Hauptfiguren weibliche zu machen, sollten sie sich lieber neue ausdenken, in denen eben Frauen oder Mädchen im Vordergrund stehen. Und eigentlich gibt es doch genug unverfilmte Bücher dieser Art, aber die Produzenten wollen wohl lieber einen bekannten Titel benutzen, um ja kein Risiko einzugehen.

Manny

missgünstiges Forenmitglied

Beiträge: 16 174

Registrierungsdatum: 5. Mai 2006

Freue mich auf: Ghostbusters, Star Trek (X)III Stirb Langsam 6, PotC 5 und Genitalherpes

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 31. August 2017, 20:12

Ich wäre dafür, lieber eine Tucker and Dale vs Evil artige Slasher Version von Herr der Fliegen mit ausschließlich weiblichen Erwachsenen in knapper Bekleidung zu drehen.

:ugly:
Bratschnis, die während eines Films goworitzen, gehören mit geballten Rukas, Nogas und Kehlschlitzbritwas ultrabrutal getolschockt, so dass ihre Glasis blau sind, ihnen die Krow aus ihrem Rott und ihr Litso runterläuft und ihnen der Gulliver dröhnt. Und wenn sie dann davon itten, können die interessierten Zuschauer den horrorshow Film in Ruhe weiter sluschen und viddieren.

Beiträge: 8 627

Registrierungsdatum: 9. Januar 2006

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 31. August 2017, 20:31

Ich bin eigentlich auch kein Fan von künstlicher Verwurstung bekannter Lizenzen, weil man zu faul/nicht mutig genug ist, etwas Eigenständiges zu schaffen. Aber egal ob dunkelhäutige Superhelden oder kulturell signifikante Frauenfiguren der Popkultur - es gibt nicht besonders viele und mal eben so schafft man es nur in absoluten Ausnahmefällen (Furiosa, Katniss) von jetzt auf gleich Figuren neu zu erfinden, die eine gewisse Breitenwirkung haben, um diese "Abweichungen" von der Norm des weißen Mannes als Heldenfigur nicht länger als Abweichungen wirken zu lassen. Wenn wir immer noch jedes Mal darüber diskutieren, dass diese eine Ausnahme im Kinojahr über das Schicksal von Frauen-Helden/nicht-weißen Helden in Kinofilmen entscheidet, werden einige mentale Schlafmützen auch weiterhin von vermeintlich künstlicher "PC-/Diversity-Propaganda" ( :facepalm: ) quasseln.

Davon ab bietet sich "Herr der Fliegen" eigentlich sehr gut an, diesen Wechsel mal unter die Lupe zu nehmen. Nicht zuletzt auch weil beide Verfilmungen gar nicht mal so gut sind.

Außerdem wäre es sicherlich nicht "Herrin der Fliegen" - Ja, schon klar, war humorvolle Übertreibung. Aber der Herr der Fliegen ist doch, wenn man so will, die dunkle Aura der Insel, eine entpersonalisierte Macht, die die Kinder beeinflusst. Entpersonalisiert und damit geschlechtslos; dass im Deutschen das Maskulinum auch Neutrum ist, ist ein ganz eigenes Problem.

Die Geschichte und die Figuren sind ja auch universell angelegt.
Jein. Nicht nur ist der Roman ganz zweifellos von der Entstehungszeit und William Goldings eigenen Erfahrungen im 2. Weltkrieg geprägt, einige Elemente, wie z.B. Jacks Chor, sind explizit britisch in ihrer kulturellen Prägung. Außerdem war die Abwesenheit von Schülerinnen für Golding eine bewusste Entscheidung, nicht zuletzt weil er Mädchen/Frauen eine latent unterschiedliche emotionale Natur unterstellte. Man kann also kaum von "universell" sprechen, wenn mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung überhaupt keine figürliche Entsprechung im Roman besitzen. Piggys nur wörtlich erwähnte Tante (?) ist die markanteste Frauenrolle. Das sagt doch alles. ;) :check:

Edit:
Gonzos Einwurf, dass diese "Gender-Swap" Projekte bisher nahezu ausschließlich von Männern produziert, geschrieben und gedreht werden, ist absolut richtig und vielleicht das noch größere Problem. Auch hinter der Kamera muss sich an den seit Jahrzehnten festgefahrenen Strukturen etwas tun.
"I wait. I compose myself.
My self is a thing I must now compose, as one composes a speech.
What I must present is a made thing, not something born."
- Margaret Atwood, 'The Handmaid's Tale'

McKenzie

Unchained

Beiträge: 10 857

Registrierungsdatum: 13. November 2010

Freue mich auf: den (qualvollen) Tod des 3D-Hypes. STIRB!

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 31. August 2017, 21:01

Aber warum nun krampfhaft jeder Stoff neu verfilmt werden muss und einfach alle Charaktere durch Frauen ausgetauscht werden, erschließt sich mir überhaupt nicht.
Es ist einfacher.

Zitat

Neue Ideen und neue Figuren (Tribute und Co) ist doch viel toller und spannender.
Um Himmels Willen, da müsste man tatsächlich nachdenken und ein paar Ideen zu einer Story und interessanten Charakteren verarbeiten. Das kannst du doch ned ernsthaft verlangen. :whistling:
KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392
_
If a lot of people luv each other, the world would be a better place to live. - Johnny, The Room
Witness meeeee! - Morsov, Mad Max: Fury Road

Momentanes Filmprojekt | Momentanes Musikvideo

Tyler Durden

Weltraumaffe

Beiträge: 19 996

Registrierungsdatum: 31. Juli 2005

  • Nachricht senden

11

Freitag, 1. September 2017, 05:25

Zitat

Wenn wir immer noch jedes Mal darüber diskutieren, dass diese eine
Ausnahme im Kinojahr über das Schicksal von Frauen-Helden/nicht-weißen
Helden in Kinofilmen entscheidet, werden einige mentale Schlafmützen
auch weiterhin von vermeintlich künstlicher "PC-/Diversity-Propaganda" (
:facepalm: ) quasseln.

Wegen genau solcher Änderungen fangen diese Leute ja wieder von Propaganda zu quasseln, während es bei eigenständigen Sachen selten zur Sprache kommt. Deswegen bleibe ich dabei, dass es besser ist, eigene und neue Geschichten zu erzählen, anstatt in den altbekannten die Geschlechter zu verändern. Das ist doch eher kontraproduktiv.

Zitat

Außerdem war die Abwesenheit von Schülerinnen für Golding eine bewusste
Entscheidung, nicht zuletzt weil er Mädchen/Frauen eine latent
unterschiedliche emotionale Natur unterstellte.

Aber sagen die Feministinnen (oder Frauen generell) nicht immer wieder selbst, dass Männer/Jungs anders ticken und dass die Frauen/Mädchen viel einfühlsamer, sensibler etc. sind? :check: Da würde ich nicht von "unterstellen" sprechen. Natürlich hätte Golding auch eine gemischte Kindergruppe auf der Insel landen lassen können, aber dann wäre das Ganze viel komplizierter geworden, was für so eine Parabel oder Allegorie wie dieses Buch nicht von Vorteil gewesen wäre.

12

Dienstag, 5. September 2017, 11:42

Wer mal die erste Verfilmung des Stoffes von 1963 sehen möchte, hat noch 7 Tage Zeit ihn sich in der Arte Mediathek anzuschauen: https://www.arte.tv/de/videos/070707-000-A/herr-der-fliegen

Beiträge: 8 627

Registrierungsdatum: 9. Januar 2006

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 5. September 2017, 20:36

Wer mal die erste Verfilmung des Stoffes von 1963 sehen möchte

Jau, inklusive der womöglich schrecklichsten deutschen Synchro* die ich je hören musste. Das ist wie der Junge aus "Shane" ("Du, "SCHHHHHHHHHHHane?") mal 20. Der Film ist nicht schlecht, gut gefilmt, aber noch simpler als das Buch.

Aber sagen die Feministinnen (oder Frauen generell) nicht immer wieder selbst, dass Männer/Jungs anders ticken und dass die Frauen/Mädchen viel einfühlsamer, sensibler etc. sind?
Ich werde den Teufel tun und hier mit einem anderen Mann über Feminismus diskutieren :ugly: (das heben wir uns für IRL auf :hae: ); nur zwei Sachen:
- Wie bei so vielen "ismen" gibt es auch beim Feminismus keine eine grundlegende und allgemein akzeptierte Definition, sondern verschiedene Strömungen und damit einhergehend viele Widersprüche. Ich bin mir sicher, dass du im Netz Beispiele finden wirst, die deine Vermutung unterstützen, aber ich würde behaupten, dass diese Art von Bewerungshierarchie eine Ausnahme im vernünftigen Diskurs darstellt.
- Ich hatte es ja oben bei "Herrin der Fliegen" schon angedeutet; die deutsche Sprache mit ihrer zuweilen arbiträren Genus-Verteilung für Nomen macht es in solchen Fällen schwieriger als das bequeme/neutrale Englische, aber aus meiner Erfahrung wird "Feminist" als Persönlichkeitstypus selten geschlechtlich kodiert. Eine Frau wird über sich selbst sagen, sie sei "Feministin", aber die Gesamtheit von feministisch Denkenden wird selten bis nie mit dem "innen" am Ende kodiert. Weil - oh, Schreck - auch Männer oder non-binary Leute Teil des Diskurses sein können.

Ich habe mich grundsätzlich zu diesem Projekt vielleicht auch etwas zu positiv ausgedrückt. Auch mir wären originale Stoffe lieber und dieses Umfrisieren existierender Stoffe fordert die Zweifel ganz natürlich noch stärker heraus. Aber Rey (und auf anderer Diskussionsebene John Boyegas Finn) im neuen Star Wars zeigen durchaus, dass prinzipiell ablehnende Denkweisen und Reaktionen regelmäßig laut und unangenehm auftreten. Das findet man auch bei Furiosa oder Katniss, findet man bei Wonder Woman (wie viele dämliche Essays" gab es, die sich beschwerten, Gal Gadot sei nicht muskulös genug für die Rolle ...) Wie gesagt, es müsste auch im Big Budget Sektor einfach jedes Jahr ein gutes Dutzend (und gerne mehr) markanter Frauenrollen und sonstige Alternativen zum Status Quo des weißen männlichen Helden geben; dann muss nicht immer ein Film alleine als kulturelles Zeugnis einer hochkomplexen Debatte herhalten.
"I wait. I compose myself.
My self is a thing I must now compose, as one composes a speech.
What I must present is a made thing, not something born."
- Margaret Atwood, 'The Handmaid's Tale'

Presko

Goodfella

Beiträge: 6 170

Registrierungsdatum: 8. Mai 2009

  • Nachricht senden

14

Dienstag, 5. September 2017, 20:53

Im ersten Moment musste ich auch den Kopf schütteln, dann dachte ich aber, das hängt letztlich vom Konzept ab. Vielleicht steckt ja wirklich eine Idee dahinter, wo man am Schluss sagen muss: doch damit konnte man dem Stoff einen spannenden neuen Aspekt abringen, denn das Original wurde ja schon verfilmt.
Zürich Filmfestival 2016
Aquarius - American Pastoral - Cameraperson - Mericorde - L'ame du tigre - El rey del once - Imperium - Clash - Einfach Leben - Vanatoare - Les Sauteurs - Avalanche - Heli - Jean of the Joneses - After Spring - Maquinaria Panamericana - Paterson - Stille Reserven - Chronic - Zoology - Madame B. histoire d'une Nord-Coréenne

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

[literal][/literal]
nur im BF Forum suchen