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PlanetSoap

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Mittwoch, 8. Februar 2012, 12:55

die metal band mastodon?

TheGreatGonzo

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Mittwoch, 8. Februar 2012, 18:22

Neuer TV-Spot

Sollte langsam aufhören mir da noch mehr anzusehen, aber der sieht echt gut aus. Ich würde sogar sagen, dass das der beste Spot zum Film bisher ist, vielleicht auch weil es endlich ohne Led Zeppelin-Cover auskommt. Sieht auf jeden Fall groß aus, und ich kann nicht verstehen, wie man das immernoch nicht sehen möchte. ;)
Yeah, well, that's just, like, your opinion, man.

Woodstock

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Donnerstag, 9. Februar 2012, 01:28

Eigentlich kann der Weltuntergang gerne kommen. Dieses Kinojahr ist eh nicht zu schlagen. :D
Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.

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"Have I gone mad?" - "I'm afraid so. You're entirely bonkers. But I'll tell you a secret. All the best people are."
Gottes schönste Kinder, sind und bleiben Ginger.

Shins

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Donnerstag, 9. Februar 2012, 10:52

Ich bin doch nur ein kleiner Indie-Rock-Hörer... Klärt mich auf :D

TheGreatGonzo

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Donnerstag, 9. Februar 2012, 18:16

Yeah, well, that's just, like, your opinion, man.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TheGreatGonzo« (9. Februar 2012, 18:40)


Jay

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Freitag, 10. Februar 2012, 00:36

Gonze, ich glaub "groß" war bei den Skeptikern nie das Problem. Der sieht ja schon seit dem ersten Trailer nach großen Bildern, aufwendigen Effekten, Gleitern, schrägen Locations, Effektviechern und Massenschlacht aus. Ich glaube, das Wüstenszenario, das sehr an Attack of the Clones erinnert, weckt fahle Erinnerungen. Dazu hilft es sicher nicht, dass die Tarks den Na'Vi ein wenig ähnlich sehen, es eine nicht allzu epische Heldenansprache gibt (ich weiß nicht, wieso sie dieses "we did not cause this, but we will end it" immer wieder pushen, so wirkungsvoll ist das nicht, Carter ist kein Braveheart) und halt visuell offenbart wird, dass viele vorherige Filme aus dem John Carter of Mars Universum inspiriert waren, Carter somit wenig originell aussieht. Außerdem glänzt Kitsch nicht unbedingt mit seinen Rollen in Wolverine und dem Battleship Trailer.

Auf jeden Fall sieht man, dass der Film eine Menge Geld gekostet hat. :top: Wenn doch nur Avengers halb so spektakulär aussäh.
"I don’t want you to forget yourself for two hours seeing a picture. I want you to remember yourself seeing the picture, but not remember your problems. I want you to remember your life and the beautiful human beings you are. That is what I am trying to do." - Alejandro Jodorowsky

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Jay

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Freitag, 10. Februar 2012, 00:41

@Shins
Mastodon haben den Score für Jonah Hex gemacht:
http://en.wikipedia.org/wiki/Jonah_Hex:_Revenge_Gets_Ugly_EP

@Segnor Gonzo
Fabelhaft. Du sagmal, auf Bild, ist das der Gimp aus Pulp Fiction? :D
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Dr Knobel

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Freitag, 10. Februar 2012, 06:11

Sieht auf jeden Fall groß aus, und ich kann nicht verstehen, wie man das immernoch nicht sehen möchte. ;)
Siehste: Und ich kann nicht verstehen, wie man das immer noch so interessiert sehen will. ;)
Und GRünde dafür wurden ja genannt. Ich schließe mich da auch in Teilen Jay an. Und Groß reicht nicht. Groß und teuer waren die TF-Debakel auch. Groß und teuer rettet nichts, es kann höchstens andere Mängel zeitweilig vergessen machen, im Endeffekt aber auch erst für mdie richtigen Probleme sorgen. Ob das bei dem Ding hier der Fall sein wird? Keine Ahnung. Zumindest hat es der lahme Trailer geschafft, mich vom Kino fern zu halten, und den erst auf DVD zu sichten.

TheGreatGonzo

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Freitag, 10. Februar 2012, 06:33

Groß war nicht nur auf die Effekte und Action bezogen, ich finde, dass sieht nach einem großen Abenteuer aus, sowas was die Star Wars-Filme irgendwann mal waren und sowas gibt es heute nicht mehr oft. Und allgemein war der richtige Trailer allgemein etwas ungeschickt, muss ich Jay rechtgeben, mit den paar käsigen Dialogen und ohne zu erklären, worum es eigentlich geht und nur Effekte zu zeigen. Und das ist schade, denn ich würde mich wundern, wenn das nur ein weiterer asutauschbarer No Brainer wird. Ich stütze meine Vorfreude ja nicht nur auf die Trailer, wenngleich ich die auch alle gelungen fand bisher, sondern auch auf die Tatsache, dass es ein Film von Andrew Stanton ist, der bewießen hat ein großartiger Geschichtenerzähler zu sein und seine zwei vorigen Filme Meisterwerke waren. Ich kann mir nicht vorstellen das der Mann, der bisher 4 mal für den Drehbuch-Oscar nominiert war auf einmal alles verlernt hat, vor allem wenn er zusammen mit einem Pullitzer-Presiträger das Drehbuch, und mit dem Film einen Lebenstraum verwirklicht hat. Deswegen freue ich mich, unter anderem, auf den Film und nicht, weil ein paar hübsche Effekte gezeigt werden.

Interessant ist auch das Interview mit Stanton, der Link ist im Filmthread, der auch auf die Tatsache eingeht, dass John Carter ein 100 Jahre alter Stoff ist, der vieles inspiriert hat und wie Stanton damit umgegangen ist. Und so weiter.
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Dr Knobel

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Freitag, 10. Februar 2012, 08:14

ich bezog mich deswegen auf "groß", weil Jay nochmal betont hat, dass man dem Film ansieht, dass er viel Geld gekostet hat. Ob Stantons zwei letzten Filme Meisterwerke waren lasse ich mal offen und wir wollen doch auch mal abwarten, wie er sich als Real-Film-Regisseur so schlägt. Es ist sein Debüt, wenn man so will, das sollte man nicht vergessen.
Und Pullitzer-Preis hin oder her: Auch Chabon und Andrews können nicht gerade auf eine üppige Drehbuch-Vita zurückblicken und auch da wollen wir mal abwarten, wie sich das Trio im Studio-Dickicht so schlagen.

Großes Abenteuer mag ja sein, aber mir ist das einfach zu künstlich, ich schrieb da ja bereits und ich sehe da bislang nichts, was ich nicht schon woanders sah. Das mag an den ungeschickten Trailern liegen, das mag an dem uncharismatischen Hauptdarsteller liegen. No-Brainer habe ich nie in den Mund genommen, ich schrieb etwas von lahm und künstlich und uninteressant.

Verstehe mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass der kacke wird, ich sage nicht, dass es scheiße aussieht und ich sage nicht, dass das ein Totalflop wird. Ich kann nur die Vorfreude nicht nachvollziehen, wenn ich mir das Gezeigte so bislang ansehe. genau so wenig wie du scheinbar meine Skepsis nicht nachvollziehen kannst. Du wirst dein Fazit nach dem Kinobesuch ziehen, wi ich dir viel Spaß wünsche, ich später auf DVD, da das bislang Gezeigte eigentlich nur eines tut: Mich langweilen. Und wenn selbst du jetzt einwirfst, dass die Trailer ungeschickt waren, scheint es ja ein gewisses Problem mit der Außendarstelung und des Marketings zu geben. Denn mehr als Spektakel sieht man darin kaum - aber so siehst du das auch. Und wenn dem so ist, und der Film am Ende eben doch mehr zu bieten hat, darf man sich nicht wundern, wenn die Leute, die eben mehr als das sehen wollen, nicht ins Kino gehen. So wie ich.

Manny

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Freitag, 10. Februar 2012, 08:24

Ich wollt schon gerade sagen, dass die Frau auf dem "Speeder" aber ganz schön Oberarme hat. :ugly:
"Razzle, Dazzle" - Madame Razz

Dr Knobel

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Montag, 13. Februar 2012, 14:32

Da Gonzo sich ja so sehr auf den Schinken freut, hier mal ein paar Infos der PR-Abteilung:



Zitat


JOHN CARTER basiert auf Edgar Rice Burroughs’ erstem Roman „A Princess of Mars“ („Die Prinzessin vom Mars“). Der amerikanische Schriftsteller wurde in Chicago geboren und ist vor allem als Autor und Schöpfer von „Tarzan“ bekannt – eine Figur, die noch immer zu den erfolgreichsten literarischen Schöpfungen mit Kultsymbolcharakter zählt.

2012 wird Burroughs’ Protagonist John Carter 100 Jahre alt. Seit der Veröffentlichung des ersten Buchs des „Barsoom“-Zyklus gilt er als erster literarischer Weltraumheld und hat mit seinen Abenteuern Generationen von Lesern begeistert.

Seit 1935 haben mehrere Filmemacher den Versuch unternommen, „Die Prinzessin vom Mars“ zu verfilmen. Der erste war Bob Clampett, bekannt durch seine Zeichentrickserie „Beany and Cecil“, der den Stoff als großes Animationsprojekt plante. Wäre dieses tatsächlich realisiert worden, hätte Clampett damit den ersten abendfüllenden amerikanischen Zeichentrickfilm inszeniert – noch vor Disneys Klassiker SNOW WHITE AND THE SEVEN DWARFS („Schneewittchen und die sieben Zwerge“), der 1937 seine Weltpremiere feierte.

Andrew Stanton war Regisseur und Koautor von WALL-E („WALL-E - Der Letzte räumt die Erde auf“, 2008). Diese Produktion wurde als „Bester Animationsfilm“ mit dem Oscar® und dem Golden Globe® ausgezeichnet, darüber hinaus wurde Stantons Drehbuch für den Oscar® vorgeschlagen. Bereits für sein Regiedebüt, den Welthit FINDING NEMO („Findet Nemo“, 2003), war Stanton in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für den Oscar® nominiert worden, gewann den wichtigsten Filmpreis schließlich in der Kategorie „Bester Animationsfilm“. Darüber hinaus war er einer von vier Drehbuchautoren, die für TOY STORY („Toy Story“, 1995) in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für den Oscar® vorgeschlagen wurden, schrieb zudem an den Skripts zu den Pixar-Erfolgen A BUG’S LIFE („Das große Krabbeln“, 1998), TOY STORY 2 („Toy Story 2“, 1999) und MONSTERS, INC. („Die Monster AG“, 2001) mit.

Andrew Stanton ist seit Kindertagen ein großer Fan von Edgar Rice Burroughs’ „Barsoom“-Büchern. Seine Inspiration, JOHN CARTER und damit seine erste Regiearbeit, die kein Animationsfilm ist, auf die Leinwand zu bringen, geht auf diese langjährige Faszination zurück. Schon immer fühlte er sich von dem erzählerischen Konzept angezogen, dass sich ein Mensch auf einem fremden Planeten wiederfindet – in einer neuen Welt, umgeben von verblüffenden Geschöpfen.

Das herausragende Darstellerensemble des Films wird von Taylor Kitsch, bekannt aus der NBC-Serie „Friday Night Lights“ und dem Kinoerfolg X-MEN ORIGINS: WOLVERINE („X-Men Origins: Wolverine“, 2009), angeführt. Kitsch spielt die Titelrolle, Lynn Collins, die in 50 FIRST DATES („50 erste Dates“, 2004) und X-MEN ORIGINS: WOLVERINE („X-Men Origins: Wolverine“, 2009) zu sehen war, die kriegerische Prinzessin Dejah Thoris. Willem Dafoe schließlich, bekannt aus SPIDER-MAN („Spider-Man“, 2002) und SHADOW OF THE VAMPIRE („Shadow of the Vampire“, 2000), der ihm eine Oscar®-Nominierung als „Bester Nebendarsteller“ einbrachte, verkörpert den Marsbewohner Tars Tarkas.

Zur weiteren Besetzung zählen Thomas Haden Church aus SIDEWAYS („Sideways“, 2004) und SPIDER-MAN 3 („Spider-Man 3“, 2007), Polly Walker aus CLASH OF THE TITANS („Kampf der Titanen“, 2010) und PATRIOT GAMES („Die Stunde der Patrioten“, 1992), Samantha Morton aus ELIZABETH: THE GOLDEN AGE („Elizabeth - Das goldene Königreich“, 2007) und IN AMERICA („In America“, 2003), außerdem Mark Strong aus SHERLOCK HOLMES („Sherlock Holmes“, 2009) und BODY OF LIES („Der Mann, der niemals lebte“, 2008), Ciarán Hinds aus MUNICH („München“, 2005) und THERE WILL BE BLOOD („There Will Be Blood“, 2007), Dominic West aus 300 („300“, 2006) und CHICAGO („Chicago“, 2002), James Purefoy aus VANITY FAIR („Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit“, 2004) und RESIDENT EVIL („Resident Evil“, 2002) sowie Bryan Cranston, den man aus der TV-Serie „Breaking Bad“ („Breaking Bad“) kennt. Daryl Sabara, der in Disneys A CHRISTMAS CAROL („Eine Weihnachtsgeschichte“, 2009) und SPY KIDS („Spy Kids“, 2001) zu sehen war, übernimmt die Rolle von John Carters fiktivem Neffen Edgar Rice Burroughs, der hier im Teenageralter auftritt.

Für das Drehbuch zeichnen Andrew Stanton, Mark Andrews sowie Michael Chabon verantwortlich, der für seinen Roman „The Amazing Adventures of Kavalier & Clay“ („Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“) mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde.

Als sich Stanton, Andrews und Chabon erstmals begegneten, entdeckten sie eine Gemeinsamkeit. Jeder von ihnen besaß noch die Skizzen und Zeichnungen von John Carter, die sie als Kinder angefertigt hatten.

Zum preisgekrönten Team der Filmemacher gehören darüber hinaus Produktionsdesigner Nathan Crowley, bekannt für PUBLIC ENEMIES („Public Enemies“, 2009) und Oscar®-nominiert für THE DARK KNIGHT („The Dark Knight“, 2008) und BATMAN BEGINS („Batman Begins“, 2005), sowie Kostümdesignerin Mayes C. Rubeo, deren Arbeit man in AVATAR („Avatar - Aufbruch nach Pandora“, 2009) und APOCALYPTO („Apocalypto“, 2006) bewundern kann.

Michael Giacchino schrieb die Musik zu JOHN CARTER. Der preisgekrönte Komponist hat bereits für die Soundtracks zu früheren Pixar/Disney-Produktionen zahllose Auszeichnungen erhalten. Darunter für UP („Oben“, 2009) einen Oscar®, einen Golden Globe®, einen Grammy® sowie den Award der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA®) und für RATATOUILLE („Ratatouille“, 2007) einen Grammy®, einen Annie Award, der jährlich für besondere Leistungen im Animationsfilm vergeben wird, sowie eine Oscar®-Nominierung. Außerdem wurde ihm für THE INCREDIBLES („Die Unglaublichen - The Incredibles“, 2004) ein weiterer Annie Award verliehen und er wurde zudem ein weiteres Mal für den Grammy® vorgeschlagen.

Die Dreharbeiten zu JOHN CARTER begannen am 4. Januar 2010 in England. Ein Großteil der Studioaufnahmen (zusammen mit auf der Erde spielenden Außenaufnahmen) wurde in vier Monaten in den Shepperton Studios im Großraum London und in den Longcross Studios in Chelburn abgedreht. Danach zog das Produktionsteam nach Utah in die USA weiter. In zwölf weiteren Wochen drehte man unter anderem in Moab, am Lake Powell, in der Salzwüste von Bonneville, in Hanksville (wo die NASA Roboterfahrzeuge getestet hatte) sowie in Big Water – einer weiten Ebene mit granuliertem Schiefer und Sandstein, vor der sich an der Grenze zum Naturschutzgebiet Grand Staircase National Monument mächtige rote Felswände erheben.

Samstag, den 5. Oktober 2010, entdeckten Crewmitglieder am Drehort in Utah einen großen Knochen, der aus dem Boden herausragte. Das Bureau of Land Management, das amerikanische Landesverwaltungsamt, bestätigte später, dass es sich bei dem Fund tatsächlich um den Knochen (den Oberschenkelknochen oder das Schulterblatt) eines Sauropoden handelte, eines Dinosauriers, der eine Größe von bis zu 18 Meter erreichen konnte. Derzeit versuchen Spezialisten, die Reste des prähistorischen Skeletts, das die Crew von JOHN CARTER entdeckt hat, freizulegen.

Das Team musste in der Wüste Utahs mit extremen Bedingungen zurechtkommen, in Hanksville wurden Temperaturen von über 50 Grad Celsius gemessen. Kein Wunder also, dass am Tag über 1.200 Liter Wasser getrunken wurden.

Am Lake Powell, der ebenfalls in Utah liegt, wurden die Szenen gedreht, die im Film am Fluss Iss spielen. Der riesige Stausee ist über 289 Kilometer lang und verfügt über eine Uferlinie von über 3.218 Kilometer – das ist mehr als die Hälfte der gesamten amerikanischen Westküste.

Für die Schlachtszenen zwischen Heliumites und Zodangans erhielten 1.000 Statisten eine professionelle künstliche St.Tropez-Bräunung, die allerdings etwas dunkler als üblich ausfiel.

Für die uralten, in die Wände der heiligen Tempel eingravierten Schriftzeichen der Barsoom-Kultur ließ sich das Team von JOHN CARTER von Markierungen inspirieren, die tatsächlich auf der Marsoberfläche entdeckt worden waren.

Für den Film war ein Linguist engagiert worden, um gestützt auf die Originalquellen die Sprache der Tharks zu kreieren – nur mit Hilfe ein paar Wörter, die in den „Barsoom“-Romanen von Edgar Rice Burroughs vorkommen.

Die Schauspieler, die die grünhäutigen, 2,80 Meter großen Tharks darstellen sollten, mussten lernen, auf Stelzen zu gehen, um ihre Szenen mit John Carter zu drehen. So konnten sie ihm für die Dialoge die richtigen visuellen Anhaltspunkte geben.

Über 120.000 Swarovski-Kristalle wurden für das Hochzeitsgewand von Dejah Thoris benutzt, jeder Stein wurde per Hand appliziert – auf das Kleid, die Schleppe, die Krone und auf die Bündchen.


Dr Knobel

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Montag, 13. Februar 2012, 14:52

Fortsetzung der Fun Facts

Zitat


• Tom Struthers, Stuntkoordinator des Films, freute sich und staunte nicht schlecht, dass Taylor Kitsch 98 Prozent seiner Stunts selbst ausführte. Dazu gehörte ein 26-Meter-Sprung in der Sequenz, wo er auf Barsoom das Gehen lernt, ein 20-Meter-Sprung in der Arena, in der er gegen wilde weiße Affen kämpfte, und eine Reihe von 76-Meter-Sprüngen in der Wildnis des Planeten.

• Wenn Kinozuschauer Lynn Collins einmal ohne ihren Dejah-Thoris-Look sehen sollten, wären sie sehr erstaunt. Denn im wahren Leben hat die Schauspielerin rotblondes Haar und einen blassen Teint.

• Kostümdesignerin Mayes C. Rubeo entwarf für den Film ungefähr 1.800 Kostüme.

• Allein für eine von Matai Shangs silbernen Thern-Roben wurden Stoffe mit einer Gesamtlänge von 350 Meter verwendet. Jede Robe wurde in etwa 250 Arbeitsstunden in Handarbeit hergestellt.

• Während der Dreharbeiten in Utah stieß die Filmcrew auf ein kleines Raumfahrtzentrum. Zwar trafen sie niemanden in der Mars Society Desert Research Station an, aber auf der Website der Station entdeckten sie Folgendes: „Mehrere Teams von Freiwilligen arbeiten im kompletten Simulationsmodus in den ausgedörrten Canyon-Landschaften von Utah, um weiter das umgebende Terrain zu erforschen, noch mehr Wegpunkte zu katalogisieren und die geologischen und biologischen Gegebenheiten dieses faszinierenden Gebiets zu analysieren, das den Verhältnissen auf dem Mars auf erstaunliche Weise ähnelt.“


Interview mit Stanton:

Zitat


Andrew Stanton, Oscar®-gekrönter Drehbuchautor und Regisseur, wuchs mit Edgar Rice Burroughs’ epischem Weltraumabenteuer „A Princess of Mars“ („Die Prinzessin vom Mars“) und den zehn folgenden Romanen aus der Reihe auf, liebte die Bücher, die als „Barsoom-Chroniken“ bekannt wurden. Doch nie hätte er es sich erträumen lassen, dass er eines Tages diese Bücher mit seinem ersten Live-Action-Film JOHN CARTER - ZWISCHEN ZWEI WELTEN auf die Leinwand bringen würde. Für Stanton ging es aber nicht nur darum, die Chance zu erhalten, Burroughs’ Bücher auf die Leinwand bringen zu können. Er wollte mit seinem ersten Live-Action-Film auch erreichen, dass dieser sich von allen anderen Science-Fiction-Filmen unterschied. „JOHN CARTER - ZWISCHEN ZWEI WELTEN ist ein gewaltiges episches Science-Fiction-Abenteuer mit Romantik, Action und politischen Intrigen“, fährt Stanton fort. „Weil das Buch schon vor so langer Zeit geschrieben wurde, ist es eine Art Keimzelle für solche Geschichten – es war ein Comic, bevor es Comics überhaupt gab, und eine Abenteuergeschichte, bevor diese und folgende ein eigenes Genre begründeten. Es war schwer, sich wieder mit diesem Buch zu befassen, ohne den Eindruck zu erwecken, nur von allen anderen Projekten etwas übernommen zu haben. Denn im Laufe von 100 Jahren ist das Buch entweder dreist kopiert worden oder hat andere Bücher und Filme inspiriert.“
Zu den Elementen, die die Geschichte von John Carter einzigartig machen, gehört der Schauplatz. Die Handlung spielt kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg - auf der Erde wie auch auf Barsoom. „Wie Wissenschaft, zukünftige Technologie und Fantasy hier gesehen wird, spiegelt wider, wie die Menschen zu dieser Zeit [1912] die Welt verstanden“, erklärt Stanton. „Meiner Ansicht macht den Reiz und Charme dieser Bücher und Figuren zu einem Teil aus, dass sie nicht der heutigen Zeit, sondern der Zeit kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg angehören. Ich wollte diesen Eindruck nicht nur auf der Erde, sondern auch auf Barsoom vermitteln. Der Film sollte eine eigene Kategorie besetzen, es sollte unmöglich sein, ihn auch nur zufällig mit anderen jüngeren Science-Fiction- oder Fantasy-Filmen vergleichen zu können. Denn hier handelt es sich um Science-Fiction aus der Perspektive eines Mannes aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende. Deshalb hat der Film eine coole altmodische Aura, mit der man spielen kann. Ich wollte an natürlichen Schauplätzen drehen und das Gefühl vermitteln, als befände man sich auf beiden Planeten wirklich in dieser Zeit.“
„Aus diesem Grund haben wir zum Beispiel auch in Utah gedreht, einige Regionen dort geben einem wirklich das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein“, fährt Andrew Stanton fort. „Markant ist an Utah, dass hier einmal ein Ozean war, den es längst nicht mehr gibt, ähnlich wie in vielen Regionen auf dem Mars. Deshalb kann man in bestimmten Gebieten dieses Bundestaats leicht den Eindruck bekommen, dass man sich in einer anderen Welt befindet. Ich wollte das Gefühl von einer romantischen Ära in einer fremden Welt erzeugen, denn zu den coolen Dingen aus den Büchern, die ich nie vergessen konnte, gehörte auch, dass jeder in dieser anderen Welt durch die Luft segeln konnte. Das kann man mit Großseglern vergleichen, denen der Wind in die Segel bläst, aber diese ‚Luft’-Schiffe können von den Lichtstrahlen angetrieben werden, die von der Planetenoberfläche reflektiert werden – ähnlich wie ein schwebender Puck beim Air-Hockey. Mir ging es also um dieses elegante Gleiten, das aus dieser Zeit kommt, in der noch nichts automatisiert ist. Mich faszinierte auch, dass der Mars ein sterbender Planet war und dass die Wüste sehr romantisch, aber auch unheimlich sein kann.“

Eine weitere Herausforderung war für Stanton, die verschiedenen Völker realistisch zu kreieren. Dazu gehören unter anderem 2,80 Meter große, grünhäutige Krieger mit Stoßzähnen, pferdeähnliche Geschöpfe mit acht Beinen, die Thoats genannt werden, und die Calots, Tiere, die in ihrem Erscheinungsbild Aufschluss darüber geben, was herauskäme, wenn sich ein Hund mit einer riesigen Echse paaren würde. „Eine der unvergesslichsten Figuren in der Buchreihe ist neben John Carter selbst Tars Tarkas, Anführer eines Stammes grünhäutiger Wesen, die Tharks genannt werden“, erzählt Stanton. „Im Buch sind sie als Kreaturen beschrieben, die zwischen 2,80 und 4,60 Meter groß sein können, Stoßzähne und vier Arme haben. Das alles ist ziemlich fantastisch. Deshalb gehörte es zu den ersten Dingen, die wir bei diesem Film in Angriff nahmen, zu überlegen, wie wir erreichen konnten, dass diese Kreaturen glaubwürdig wirkten – wie eine natürliche Spezies, die schon immer in der Wüste lebte. Um dies umzusetzen, ließen wir uns für die Physiologie dieser Geschöpfe von Völkern und Stämmen inspirieren, die auf der Erde in Wüstengebieten leben. Dazu gehören die Aborigines, Massai-Krieger und Beduinen. Wir machten die Tharks sehr dünn und hager, als wäre ihr ganze Existenz schon immer eine Überlebensfrage, wobei die Zeiten jetzt noch härter sind und ihre ganze Kultur bedroht ist.
„Es gibt eine ganze Reihe vielgliedriger Kreaturen auf Barsoom. So etwa ein Haustier mit zehn Beinen, das Calot genannt wird und aussieht wie eine Kreuzung aus Bulldogge und Echse. Außerdem sind da noch die achtfüßigen Thoats und die weißen Affen, die vier Arme haben. All diese Kreaturen stellt der Film groß aus. Die Physiologie der Tharks richtig hinzubekommen, half uns dabei, smarte Physiologielösungen auch für die anderen vielgliedrigen Kreaturen kreieren zu können. Ich hoffe allerdings, dass man beim Betrachten des Films darüber keinen Gedanken verschwenden wird. Man wird diese Kreaturen einfach akzeptieren – wie man das auch bei jeder neuen Spezies tut, die man vielleicht irgendwo in der Welt findet.“
Stanton betont jedoch, dass es bei JOHN CARTER - ZWISCHEN ZWEI WELTEN im Kern um die sehr menschliche Geschichte eines Mannes geht, der in Ereignisse verwickelt wird, die ihn zu einer Entscheidung zwingen, was er für richtig oder falsch halten soll. Das vor allem macht diesen Film sehens- und nachempfindenswert. „Was mich am meisten an dieser Geschichte fasziniert“, gibt Stanton zu, „ist ihr Mittelpunkt, ist ein Mann, der in einer fremdartigen Welt ein Fremder ist, der plötzlich gegen seinen Willen außergewöhnlich wird. Das kann man mit jemandem vergleichen, dem bestimmte Fähigkeiten geschenkt werden und der dann entscheiden muss, ob er sie zum Wohl von anderen einsetzt oder sie für sich behält. Genau bei dieser Wahl befindet sich John Carter an einem Scheideweg. Er kommt in diese Welt, als sie sich in einer sehr kritischen Situation befindet, als sich das Gleichgewicht dort zum Schaden des Planeten verschiebt. Er erkennt, dass er eine tragende Rolle dabei spielen kann, es wieder herzustellen. Die Frage ist nur, ob er es auch tun wird.
„Mir gefällt die Idee von einem Protagonisten, der seelisch Schaden genommen und moralische Werte hat, aber vom Leben nur schlechte Karten zugespielt bekam und deshalb nicht mehr der Mann sein will, der er einmal war. Um wieder ins Leben zurückzufinden und sich wieder engagieren zu können, muss John Carter die Erde verlassen und seine Menschlichkeit unter den fremden Geschöpfen von Barsoom wiederentdecken.“



Geht gleich noch weiter.

Dr Knobel

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Montag, 13. Februar 2012, 15:03

Weiter geht´s mit dem eigentlichen Interview:

Zitat


Was war der Impuls für Sie, JOHN CARTER - ZWISCHEN ZWEI WELTEN zu drehen?

„JOHN CARTER - ZWISCHEN ZWEI WELTEN basiert auf dem Roman „A Princess of Mars“ („Die Prinzessin vom Mars“), den Edgar Rice Burroughs vor fast 100 Jahren geschrieben hat. Ich stieß im perfekten Alter auf das Buch. Ich war etwa zehn Jahre alt, vielleicht auch schon elf und verliebte mich einfach in dieses erzählerische Konzept von einem Menschen, der sich auf einem fremden Planeten wiederfindet – in einer neuen Welt, umgeben von verblüffenden Geschöpfen – und dabei entdeckt, dass er hier selbst einzigartige Fähigkeiten besitzt. Für mich war das ein sehr romantischer Aspekt im Abenteuer- und Science-Fiction-Genre.
Einer meiner Freunde hatte mehrere Brüder, die alle zeichnen konnten. Ich habe sie manchmal in ihrem Elternhaus besucht, und wir haben Comics ausgetauscht. Ich erinnere mich daran, dass sie immer dieser Figur zeichneten, die mit dem Schwert gegen diese 2,80 Meter großen, grünhäutigen Kreaturen kämpfte, die vier Arme und Stoßzähne hatten. Ich fragte sie, was sie da zeichneten, und sie antworteten, dass es John Carter sei, der auf Barsoom gegen die Tharks kämpfte. Etwa zur gleichen Zeit brachte Marvel eine Comicserie heraus, die auf den Büchern basierte, weshalb ich zunächst einmal die Comics und erst später dann die Bücher las. Diese Bücher las ich bis in meine Highschool-Zeit hinein, und meine Freunde machten sich darüber gerne lustig.
Es gibt insgesamt elf Bücher in der Romanreihe, und ich dachte schon immer, wie cool das wohl wäre, wenn sie verfilmt werden würden. Eigentlich war ich eher ein Filmfan. Ich wollte die Ideen in Burroughs’ Büchern auf die große Leinwand übertragen sehen, damit ich sie mir im Kino anschauen konnte. Nie aber hätte ich gedacht, dass ich einmal für diese Verfilmung verantwortlich sein würde.“
Edgar Rice Burroughs kennt man vor allem als Schöpfer von „Tarzan“. Waren Sie auch ein Fan dieser Figur?
„Es ist eigenartig, aber von „Tarzan“ war ich nie wirklich begeistert. Wie jeder andere auch kannte ich die „Tarzan“-Bücher von Edgar Rice Burroughs, schließlich war es „Tarzan“, der ihn weltberühmt gemacht hatte. Durch diese Bücher wurde er sehr bekannt und reich. Tatsächlich aber begann er mit der Arbeit an den Romanen mit John Carter, dem sogenannten „Barsoom“-Zyklus, bevor Tarzan auf dem Markt kam.“
Was reizte Sie damals an diesen Büchern und warum fühlen Sie sich noch heute von ihnen angezogen?
„Als ich jung war, gefiel mir an den Büchern, dass sie im Fantasygenre so grundlegend waren. Für mich waren sie damals die Einführung in dieses Genre. Faszinierend ist dabei, dass man von etwas, das 1910 geschrieben wurde, gefesselt sein und der Überzeugung sein kann, dass es noch immer Wert und Bedeutung hat.
Als ich wieder zu den Büchern zurückkehrte, nun als Geschichtenerzähler, Filmemacher und erwachsener Mann, konnte ich sehr leicht erkennen, wie vieles darin zu einem Klischee geworden und wie eindimensional John Carter war. Für eine interessante Charakterentwicklung reichte das alles nicht aus. Was mich aber überraschte, waren die in den Büchern vorgestellten fantastischen Welten und Situationen, die Kreaturen und Figuren - all das erschien mir immer noch als sehr einfallsreich und rief in mir viele Bilder hervor. Das war beim zweiten Lesen für mich wahrscheinlich der stärkste Eindruck. Diese Welt wollte ich sehen. Und auf diese Kreaturen und Figuren wollte ich setzen, in sie kreativ investieren.
Wenn ich heute als Filmemacher vor dieser Geschichte stehe, weiß ich, dass es um Glaubwürdigkeit geht. Es geht darum, hereingelegt und verführt zu werden, damit man in den zwei Stunden im Kino wirklich glauben kann, dass man dort und mittendrin im Geschehen wäre.“

War es schwer, die Filmrechte von den Burroughs-Erben zu bekommen?

„Grundsätzlich ging es darum, hier echte Überzeugungsarbeit zu leisten, dass wir es ernst mit dieser Produktion meinten, denn vor uns hatte es bei diesem Stoff viele bereits vor Produktionsbeginn gescheiterte Versuche gegeben. Verständlicherweise war die Erbengemeinschaft zurückhaltend. Wir mussten sie also davon überzeugen, dass wir es richtig machen würden. Zur Vorbereitung für unseren Besuch bei der Erbengemeinschaft verkauften wir den Film uns selbst, jeder von uns pries also das Projekt den Mitarbeitern an. Wir präparierten uns gut, erstellten nach einem Brainstorming ein Treatment und einen Überblick über das Projekt. Wir standen im Zimmer und erzählten die Geschichte, als ob wir sie gerade erst im Kino gesehen hätten. Damit man das glatt und ohne Pausen vortragen kann, muss man erst einmal etwas Schreibarbeit leisten und dann proben. Und genau das haben wir getan. So lief alles bei den Erben wie geschmiert, sie waren sehr glücklich über unseren Ansatz für den Film.“

Wie eng hält sich der Film an die Vorlage, Edgar Rice Burroughs’ Roman „Die Prinzessin vom Mars“?

„Ich blieb so nah an dem Roman, wie mir das möglich war, schließlich bin ich sein größter Fan. Ich bin aber auch der Erste, der versteht, dass es nicht funktioniert, wenn man eine Vorlage eins zu eins für den Leinwandtransfer übernimmt. Was ich auf gar keinen Film möchte, ist den Zuschauer sagen hören: ‚Das ist eine schlechte Geschichte’. Wir haben uns Freiheiten in der Adaption erlaubt, wann immer wir das für nötig hielten. Die besten Adaptionen sind meiner Ansicht nach die, bei denen man überhaupt nicht bemerkt, dass Änderungen vorgenommen wurden. Das Wichtigste ist immer, dass man das Gefühl reproduzieren kann, das man beim Lesen des Buchs hatte. Gefühle spielen für mich in der Adaption eines Buchs eine riesige Rolle, sie müssen unter allen Umständen geschützt und bewahrt bleiben.“
Haben Sie zusätzliche Recherchen betrieben, um das Buch oder die darin beschriebene Welt besser interpretieren zu können?
„Ja, habe ich. Wir sahen uns in Tarzana in Kalifornien um, was vom Anwesen von Edgar Rice Burroughs heute noch übriggeblieben ist. Er hat seine Ranch ja Tarzana genannt, und daraus entwickelte sich schließlich auch der Stadtname. Damals gab es dort nichts außer seinem Anwesen. Heute ist davon nur noch ein unauffälliges Gebäude zwischen zwei riesigen Geschäften geblieben. Aber im Inneren dieses Gebäudes verbirgt sich ein wahrer Schatz, hier spürt man Geschichte und Vergangenheit. Burroughs war ungemein produktiv. Es gibt neben „Tarzan“ und dem „Barsoom“-Zyklus, seiner wohl zweitberühmtesten Arbeit, so viel anderes, was er geschrieben hat.“

Wie haben Sie sich die Arbeit an JOHN CARTER - ZWISCHEN ZWEI WELTEN vorgestellt, die Vorlage ist doch fast 100 Jahre alt?

„Ich habe mir schon immer diese Zeit des frühen 20. Jahrhunderts vorstellen können, denn in dieser Ära wurde John Carter erschaffen, spielt auch die Handlung. Als die Geschichten 1912 veröffentlicht wurden, ging der Blick nicht zurück, damals war das die Gegenwart. Man hat ein ähnliches Gefühl, wenn man Bücher von H.G. Wells oder Jules Verne liest. Wie Wissenschaft, zukünftige Technologie und Fantasy hier gesehen wird, spiegelt wider, wie die Menschen zu dieser Zeit die Welt verstanden. Meiner Ansicht macht den Reiz und Charme dieser Bücher und Figuren zu einem Teil aus, dass sie nicht der heutigen Zeit, sondern der Zeit kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg angehören. Ich wollte diesen Eindruck nicht nur auf der Erde, sondern auch auf Barsoom vermitteln. Der Film sollte eine eigene Kategorie besetzen, es sollte unmöglich sein, ihn auch nur zufällig mit anderen jüngeren Science-Fiction- oder Fantasy-Filmen vergleichen zu können.
Würde ich das Buch so umsetzen, wie es geschrieben wurde, würde es klischeehaft und antiquiert wirken. Ich glaubte, einen frischen und neuen Ansatz dafür entwickeln zu können, wenn ich das Gefühl verstärken könnte, dass hier alles authentisch sei. Man sollte den Eindruck haben, dass es ein Historienfilm wäre – allerdings über eine Epoche, die wir nicht kennen. Er sollte so glaubwürdig wirken wie ein sehr gründlich recherchierter historischer Film, wobei es zufällig eben so ist, dass wir diese historische Zeit erfunden haben. Mir ging es vor allem um Authentizität, Glaubwürdigkeit und darum, den Zuschauer so in eine fremde Welt und Zeit zu versetzen, dass er glauben würde, wirklich dort zu sein.
Hier handelt es sich um Science-Fiction aus der Perspektive eines Mannes aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende, und deshalb hat der Film eine coole altmodische Aura, mit der man spielen kann. Ich wollte an natürlichen Schauplätzen drehen und das Gefühl vermitteln, als befände man sich auf der Erde wie auch auf Barsoom wirklich in dieser Zeit.
Aus diesem Grund haben wir zum Beispiel auch in Utah gedreht, einige Regionen dort geben einem wirklich das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Markant ist an Utah, dass hier einmal ein Ozean war, den es längst nicht mehr gibt, ähnlich wie in vielen Regionen auf dem Mars. Deshalb kann man in bestimmten Gebieten dieses Bundestaats leicht den Eindruck bekommen, dass man sich in einer anderen Welt befindet. Ich wollte das Gefühl von einer romantischen Ära in einer fremden Welt erzeugen, denn zu den coolen Dingen aus den Büchern, die ich nie vergessen konnte, gehörte auch, dass jeder in dieser anderen Welt durch die Luft segeln konnte. Das kann man mit Großseglern vergleichen, denen der Wind in die Segel bläst, aber diese ‚Luft’-Schiffe können von den Lichtstrahlen angetrieben werden, die von der Planetenoberfläche reflektiert werden – ähnlich wie ein schwebender Puck beim Air-Hockey. Mir ging es also um dieses elegante Gleiten, das aus dieser Zeit kommt, in der noch nichts automatisiert ist. Mich faszinierte auch, dass der Mars ein sterbender Planet war und dass die Wüste sehr romantisch, aber auch unheimlich sein kann.“


Dr Knobel

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Montag, 13. Februar 2012, 15:07

Und weiter mit dem Interview:

Zitat


Welchen Ansatz hatten Sie für die Adaption des Buchs?
„Als Kind und junger Teenager war ich ein großer Fan der Bücher. Dann aber habe ich mich von ihnen entfernt und zehrte, wenn man so will, in meinen Zwanzigerjahren von den Erinnerungen an sie. Ich war Mitte 30, als ich die Bücher wiederentdeckte. Ich las sie nochmals, nun mit den Augen eines Mannes, der seine eigenen Geschichten schrieb und Filme machte. So konnte ich nicht nur würdigen, was an den Büchern immer noch großartig war, sondern entdeckte dabei auch, was korrigiert oder verändert werden müsste, um die Geschichte zu verbessern und mit den Mitteln des Kinos das Gefühl reproduzieren zu können, das man beim Lesen der Bücher hatte. Genau darum geht es eigentlich für einen Filmemacher, wenn er ein Buch adaptiert. Es ist nicht so wichtig, dass man unglaublich nah an der Vorlage bleibt, obwohl es großartig ist, wenn sich das realisieren lässt. Viel wichtiger aber ist es, beim Zuschauer das Gefühl zu erzeugen, das zuvor ein Leser des Buchs hatte.
Meiner Ansicht nach ist das ein Zeichen für eine gute Adaption, und genau das habe ich auch selbst versucht. Ich habe mir die anderen Bücher in der Reihe angesehen, fand manchmal eine Figur oder eine Situation, die besser zur ersten Geschichte passte, ergänzte oder schmückte alles aus, wenn ich das Gefühl hatte, es gründlicher erforschen zu wollen. Es gibt eine irrsinnige Anzahl von Schlachten und Kämpfen. Der Grund dafür ist, dass die einzelnen Kapitel ursprünglich als Fortsetzungsgeschichten veröffentlicht wurden. Man las nicht ein ganzes Buch, sondern einzelne Kapitel in einem Magazin, wartete dann auf den nächsten Monat, bis man das nächste Kapitel lesen konnte. Deshalb wurde jedes Kapitel auch mit einem Cliffhanger abgeschlossen, der im dramatischen Umfang ähnlich groß wie das Finale eines Films war.
Mark Andrews, Michael Chabon und ich arbeiteten sehr hart daran, alles im Gleichgewicht zu halten, einen besseren Rhythmus und Handlungsbogen zu generieren, wie man das eben von einem Film erwartet. Dabei aber versuchten wir, das Beste von den Gefühlen zu bewahren, die man beim Lesen des Buchs hatte.“

Glauben Sie, dass es ihnen gelungen ist, ein Gleichgewicht zu erzielen zwischen einer Story, die authentisch und glaubwürdig wirkt, und einer Story, die mit 2,80 Meter großen, vierarmigen Kreaturen doch sehr fantastisch ist?

„Ja, das glaube ich. Wenn man die Kreaturen und Ideen beschreibt, die sich Edgar Rice Burroughs für diese Bücher einfallen ließ, wirkt das alles natürlich wie reine Fantasie. Genau diesen Eindruck wollte ich verhindern, darum habe ich mich sehr bemüht. Wie kann man erreichen, dass der Zuschauer 2,80 Meter große, vierarmige Kreaturen mit Stoßzähnen völlig akzeptiert? Der Zuschauer muss einfach glauben, dass sie vielleicht wirklich existieren könnten. Der Zugang zu diesem Film sollte nicht fantastisch sein, sondern genau das Gegenteil, das versuchte ich zu realisieren. Wie kann man den Zuschauer glauben machen, dass diese Kreaturen wirklich den Gesetzen der Natur und der vorgegebenen Realität eines anderen Planeten folgen?
Die Lösung dieser Frage war unser Ansatz. Wir wollten diese Welt so präsentieren, als wäre sie einfach ein weiteres Reiseziel, ein exotischer Ort in unserem Universum, von dem wir bisher nichts wussten. Und mit dieser Perspektive im Auge und uns an diesen Regeln orientierend, haben wir bei diesem Film unsere Entscheidungen getroffen.“

Bitte fassen Sie kurz den Film zusammen.

„JOHN CARTER - ZWISCHEN ZWEI WELTEN ist ein gewaltiges episches Science-Fiction-Abenteuer mit Romantik, Action und politischen Intrigen. Weil das Buch schon vor so langer Zeit geschrieben wurde, ist es eine Art Keimzelle für solche Geschichten – es war ein Comic, bevor es Comics überhaupt gab, und eine Abenteuergeschichte, bevor diese und folgende ein eigenes Genre begründeten. Es war schwer, sich wieder mit diesem Buch zu befassen, ohne den Eindruck zu erwecken, nur von allen anderen Projekten etwas übernommen zu haben. Denn im Laufe von 100 Jahren ist das Buch entweder dreist kopiert worden oder hat andere Bücher und Filme inspiriert.“
Kurz zusammengefasst folgt die Handlung John Carter, einem desillusionierten Veteranen des amerikanischen Bürgerkriegs, der sich auf wundersame Weise auf einem fremden Planeten wiederfindet. Bei seinen Versuchen, zur Erde zurückzukommen, entdeckt er für sich eine zweite Möglichkeit, sein Leben sinnvoll zu nutzen.“

Gab es bestimmte Elemente, bei denen Sie von Anfang an wussten, dass sie auch im Film sein mussten?

Es gibt so viele Szenen, die ich schon immer auf der Leinwand sehen wollte. So war beispielsweise die Idee, dass Carter auf Barsoom erwacht und herausfindet, dass er 15 Meter hoch springen kann, immer so stark in Marks [Andrews] und meinem Kopf präsent, dass wir noch vor der Arbeit am Drehbuch mit Storyboards zu diesen Sequenzen begannen.“

Können Sie John Carter und sein Dilemma beschreiben?

„Was mich am meisten an dieser Geschichte fasziniert, ist ihr Mittelpunkt, ist ein Mann, der in einer fremdartigen Welt ein Fremder ist, der plötzlich gegen seinen Willen außergewöhnlich wird. Das kann man mit jemandem vergleichen, dem bestimmte Fähigkeiten geschenkt werden und der dann entscheiden muss, ob er sie zum Wohl von anderen einsetzt oder sie für sich behält. Genau bei dieser Wahl befindet sich John Carter an einem Scheideweg. Er ist ein Veteran des amerikanischen Bürgerkriegs, der den Sinn seines Lebens aus den Augen verloren hat, abgestumpft und erschöpft ist. In Arizona versucht er, sein Glück zu machen, damit er sich endlich von allen anderen isolieren und dem Rest der Welt ‚Haut ab!’ sagen kann. Dann stößt er zufällig auf dieses Phänomen, das ihn plötzlich nach Barsoom befördert. Dort entdeckt er, dass er auf wundersame Weise 15 bis 30 Meter hoch springen kann. Verantwortlich dafür ist die veränderte Knochendichte durch die geringere Schwerkraft, dadurch wird er auch stärker, vermutlich so stark wie drei oder vier Männer. Er kommt in eine Welt, die sich in einer sehr kritischen Situation befindet und in der sich das Gleichgewicht dort zum Schaden des Planeten verschiebt. Er erkennt, dass er eine tragende Rolle dabei spielen kann, es wieder herzustellen. Die Frage ist nur, ob er es auch tun wird.
Mir gefällt die Idee von einem Protagonisten, der seelisch Schaden genommen und moralische Werte, aber vom Leben nur schlechte Karten zugespielt bekommen hat und deshalb nicht mehr der Mann sein will, der einmal war. Um wieder ins Leben zurückzufinden und sich wieder engagieren zu können, muss John Carter die Erde verlassen und seine Menschlichkeit unter den fremden Geschöpfen von Barsoom wiederentdecken.“

Können Sie über die anderen Kulturen auf Barsoom, wie etwa die Tharks, sprechen, und darüber, wie sie zum Leben erweckt wurden?

„Eine der unvergesslichsten Figuren in der Buchreihe ist neben John Carter selbst Tars Tarkas, Anführer eines Stammes grünhäutiger Wesen, die Tharks genannt werden. Im Buch sind sie als Kreaturen beschrieben, die zwischen 2,80 und 4,60 Meter groß sein können, Stoßzähne und vier Arme haben. Das alles ist ziemlich fantastisch. Deshalb gehörte es zu den ersten Dingen, die wir bei diesem Film in Angriff nahmen, zu überlegen, wie wir erreichen konnten, dass diese Kreaturen glaubwürdig wirkten – wie eine natürliche Spezies, die schon immer in der Wüste lebte. Um das zu erreichen, ließen wir uns für die Physiologie dieser Geschöpfe von Völkern und Stämmen inspirieren, die auf der Erde in Wüstengebieten leben. Dazu gehörten die Aborigines, Massai-Krieger und Beduinen. Wir machten die Tharks sehr dünn und hager, als wäre ihr ganze Existenz schon immer eine Überlebensfrage, wobei die Zeiten jetzt noch härter sind und ihre ganze Kultur bedroht ist.
Es gibt eine ganze Reihe vielgliedriger Kreaturen auf Barsoom. So etwa ein Haustier mit zehn Beinen, das Calot genannt wird und aussieht wie eine Kreuzung aus Bulldogge und Echse. Außerdem sind da noch die achtfüßigen Thoats und die weißen Affen, die vier Arme haben. All diese Kreaturen stellt der Film groß aus. Die Physiologie der Tharks richtig hinzubekommen, half uns dabei, smarte Physiologielösungen auch für die anderen vielgliedrigen Kreaturen kreieren zu können. Ich hoffe allerdings, dass man beim Betrachten des Films darüber keinen Gedanken verschwenden wird. Man wird diese Kreaturen einfach akzeptieren – wie man das auch bei jeder neuen Spezies tut, die man vielleicht irgendwo in der Welt findet.“

Können Sie etwas zu den Luftschiffen auf Barsoom sagen und wie ihr Design die Zeit widerspiegelt, die Sie hier erschaffen haben?

„Die Luftschiffe weisen auf die Ära der Großsegler in unserer Welt hin. Im Hinblick auf das Material, das in diese Zeit passt, haben wir als Baustoffe altes Porzellan und Holz benutzt, aber nichts Vorgefertigtes verwendet. Auf Barsoom gibt es keine Elektrizität, aber das Element Radium, das nur in sehr begrenzten Mengen vorkommt und in gewisser Weise einen energetischen Prozess aktivieren kann, ähnlich wie eine Autobatterie. Deshalb wird alles auf diesen Schiffen per Hand betrieben.
Spaß machte dabei, sich Arbeitsabläufe auszudenken, wie diese Schiffe bemannt, geflogen und gesteuert werden. Dafür haben wir eine Sprache mit eigenen Termini und einen Plan entwickelt, wie jeder Einzelne hier als Mitglied einer Crew arbeitet. Das alles dient dazu, dem Ganzen mehr Authentizität zu verleihen.“


Dr Knobel

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Montag, 13. Februar 2012, 15:11

Und noch mehr Interview:

Zitat


Auf Barsoom gibt es zwei Städte, die miteinander Krieg führen, in den John Carter schließlich hineingezogen wird. Können Sie die beiden Städte, Helium und Zodanga, beschreiben?

Die Bewohner beider Städte haben einen roten Hautton und auffallende rote Tätowierungen. Diese sind Teil ihrer Kultur, die Position und Rang beschreiben. Das Volk aus Zodanga führt seit Jahrhunderten Krieg gegen das Volk von Helium. Heliumites führen eine blaue Flagge, denken langfristig und wissen deshalb, dass sie etwas tun müssen, um ihren Planeten vor dem Untergang zu retten. Zodangans hingegen folgen einer roten Flagge und der Einstellung, dass jeder nur an sich denkt und auf sich gestellt ist. Ihre Stadt ist ständig in Bewegung. Wie eine Art mobile Raffinerie verändert sie ihren Standort, um Radium zu fördern – ein Rohstoff, dessen Vorkommen fast erschöpft sind. Die Stadt sucht sich einen neuen Siedlungsplatz, nimmt sich dort, was sie benötigt, und bricht dann zu einem neuen Standort auf.
In gewisser Weise ist Zodanga aufgeteilt in Besitz und Armut. Die Mehrheit der Bevölkerung ist arm, lebt, wo immer das innerhalb der Suprastruktur möglich ist, versucht sich durchzuschlagen. Die Minderheit bildet eine Elite, die im Palast lebt. Helium dagegen ist der Totalkontrast zu Zodanga, hier kümmert man sich viel stärker um das Wohl aller Bürger. Weil die Stadt im ganzen „Barsoom“-Zyklus eine tragende Rolle spielt, ist sie in den Büchern ausführlich beschrieben. Es ist die Heimatstadt von Dejah Thoris, von ihrem Vater Tardos Mors und von Kantos Kan, einer anderen wichtigen Figur. Helium zeichnet sich durch Stabilität aus, hat hohe Türme und ist aus Stein erbaut. Tatsächlich gibt es zwei Bezirke, die durch eine Brücke verbunden sind – Großhelium und Kleinhelium. Mittelpunkt der Stadt ist der Palast des Lichts im höchsten Turm der Stadt.

Erklären Sie bitte die visuelle Gestaltung des Films, das visuelle Konzept, das sie zu realisieren versucht haben.

Die Antwort auf alle visuellen Fragen scheine ich immer dann zu finden, wenn ich mir ein Projekt nicht aus den Augen des Filmemachers, sondern eines Filmfans ansehe. Was wäre nötig, damit das Ganze frisch, unverbraucht und nicht von anderen Filmen beeinflusst wirkt? Mein Ziel ist Glaubwürdigkeit. Ich will glauben können, dass es tatsächlich gibt, was ich auf der Leinwand sehe. Deshalb wollte ich dieses Projekt wie einen historischen, von uns ausführlich recherchierten Film angehen, der nicht glanzpoliert, sondern schmutzig realistisch wirkt. Es gibt Dreck, eine Patina und sichtbare Abnutzungserscheinungen – das macht alles glaubwürdig. Die „Geschichte von Barsoom“ muss hier so glaubwürdig vermittelt werden, dass man das Gefühl hat, man wäre an einem entlegenen Ort, von dem man zuvor nichts wusste. Genau das war mein Ansatz für den Film – ein schmutziger, staubiger Realismus.
Wir suchten nach Landschaften mit Felsen, an denen die Erosion in Hunderten von Jahren ihre Spuren hinterlassen hatte. Dann vermittelten wir mit kleinen digitalen Eingriffen die Illusion, dass es sich hier um Ruinen einst erbauter Gebäude handelte.
Wir fügten Fenster, Türen und Treppen digital hinzu. Wenn wir alles richtig gemacht haben, wird der Zuschauer sich hoffentlich fragen ‚Wo haben sie nur diese Ruinen gefunden?’“

Beschreiben Sie bitte das große Set vom Palast des Lichts, das Schauplatz für die Hochzeitssequenz ist.

„Die Hochzeitssequenz im Palast des Lichts bildet das große Finale in unserem Film, es ist wahrscheinlich eines der größten Sets, die wir hatten. Das Gebäude heißt Palast des Lichts, weil es komplett verglast und etwa zehn Stockwerke hoch ist. An der Hochzeitssequenz sind etwa 300 Heliumites und Zodangans beteiligt – unten, am Boden des Sets, und oben auf der Galerie.
Die Hochzeitsgesellschaft selbst befindet sich auf einem Podium, das im Zentrum der Zeremonie schwebt. Ein großer Spiegel auf dem Dach des Palasts reflektiert das gebündelte Licht der zwei Monde Barsooms, der einfallende Lichtstrahl wird dann von einem Empfänger auf dem Podium eingefangen, das dadurch aktiviert wird und bis zur Galerie hinauf schweben kann.
Von einem riesigen Set wie diesem fühlt man sich schon ein bisschen überwältigt. Aber man weiß, dass es dem Zuschauer später große Freude bereiten wird. Er geht in diese großen Actionfilme, weil er hofft, hier etwas präsentiert zu bekommen, was er nie zuvor gesehen hat, ein spektakuläres Element, das hoffentlich etwas völlig Neues bietet, aber nicht von der Geschichte losgelöst sein darf. Aus diesem Grund griffen wir auf eine Methode zurück, die Prävisualisierung heißt. Wir bauten das Set und drehten die ganze Sequenz virtuell, erledigten den Schnitt, wie wir das auch bei einem Film machen. Dann legten wir exakt fest, wo bei jeder einzelnen Einstellung die Kamera platziert sein musste. Wir diskutierten in vielen Sitzungen, wie wir diese einzelnen Momente drehen würden. Sobald man eine große Sequenz in kleine, überschaubare Abschnitte unterteilt hat, verliert sie ihren Schrecken und wirkt nicht mehr so einschüchternd, sondern kontrollier- und machbar. Das ist wie bei dem alten Sprichwort ‚Wie verspeist man einen Elefanten?’ Man isst ihn Stück für Stück.’ Und daran haben wir uns im übertragenen Sinne auch bei der Realisierung dieser Sequenzen gehalten.“

Sie haben in diesem Film den Kostümen große Aufmerksamkeit geschenkt. Wie hat Mayes C. Rubeo ihre Vision für ihren Arbeitsbereich umgesetzt?

„Was ich an Mayes [Rubeo] wirklich liebe, ist ihr großes Kulturbewusstsein, sie weiß, was in der Welt in Modefragen vor sich geht. Das betrifft nicht nur Kleidung, sondern auch Juwelen und Frisuren, nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Vergangenheit. So war sie in der Lage, zu kombinieren und kreativ abzuschweifen, konnte sich ausdenken, was es in einer anderen Welt geben könnte.
So erfunden das Ganze auch sein mag, bemühten wir uns doch sehr, dass diese Welt wie eine authentische historische Ära wirkte. Und dazu leisteten die Kostüme einen wichtigen Beitrag. Sie geben uns das Gefühl, dass wir lebende Geschichte auf Barsoom beobachten. Meiner Ansicht nach halfen uns Mayes’ Kostüme, das zu erreichen.“

Können Sie uns einen Eindruck vermitteln, wie diese Kreaturen, die wir auf der Leinwand sehen, kreiert werden. Steht das Motion-Capture-Verfahren am Anfang wie auch am Ende dieses Prozesses?

„Nein, so ist das nicht. Viele glauben, dass man beim Motion-Capture-Verfahren bestimmte Anzüge trägt, dann die Bewegungen aufgenommen und diese Daten dann direkt in einen Computer eingespeist werden. Und dann liegt schon das Ergebnis vor. In Wahrheit aber ist immer ein kompetenter Animator involviert, wenn man eine gute Motion-Capture-Sequenz sieht. Er bearbeitet diese Daten, korrigiert und ergänzt das Ausgangsmaterial auch oft, damit es wirklich mit Leben erfüllt ist und visuell verblüfft.
Wenn man von digitalen Charakteren und digital bearbeiteten Live-Action-Szenen in der Vergangenheit wirklich beeindruckt wurde, war dafür immer die Zusammenarbeit eines großartigen Darstellers und eines großartigen Animators verantwortlich. Und bei komplett animierten Filmen ist das nicht wesentlich anders. Bei einem reinen Animationsfilm hat man die großartige Sprecherleistung eines Schauspielers, manchmal filmen wir auch den Darsteller bei seiner Arbeit, um Bezugspunkte für Bewegungen und Gesten zu bekommen. All das ist aber völlig nutzlos, wenn nicht ein Animator alles zu einer großartigen Performance zusammenfügt.
In der Entwicklung der Tharks ist das Verhältnis Live-Action und Animation etwa 50:50. Tatsächlich war hier die Performance der Darsteller von viel größerer Bedeutung, ich brauchte Anhaltspunkte, wie sie sich am Set bewegten und ihre Mimik einsetzten. Trotzdem war ich immer noch bis zu einem gewissen Grad vom Animator abhängig, der die erfassten Daten bearbeitet und sie vervollkommnet. Es handelt sich hier nicht um einen Wettbewerb, stattdessen arbeiten zwei großartige Künstler für eine perfekte Performance harmonisch zusammen, damit der Zuschauer am Ende nicht an Willem Dafoe oder Samantha Morton denkt und das Gefühl hat, hier reine Animationen zu sehen. Man glaubt, dass es eine echte Figur ist. Wenn man das erreicht hat, ist das immer der beste Hinweis darauf, dass man bestmögliche Arbeit geleistet hat.
Ich bin an JOHN CARTER - ZWISCHEN ZWEI WELTEN im Grunde mit der gleichen Philosophie und dem gleichen Ansatz herangegangen wie bei meinen Arbeiten für Pixar. Allerdings weiß ich das Ausgangsmaterial, dass ich von den großartigen Darstellern unserer Tharks bekomme, viel besser und bewusster zu würdigen.“


Dr Knobel

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Montag, 13. Februar 2012, 15:13

Und der letzte Teil des Interviews:

Zitat


Wer gehört zu Ihren wichtigsten Mitarbeitern hinter der Kamera?

„Ich beginne mal mit meiner Komfortzone, den Produzenten, mit denen ich diese Reise angetreten bin. Zunächst stießen Jim Morris und Lindsey Collins zum Team, die beide bereits WALL-E („WALL-E - Der Letzte räumt die Erde auf“, 2008) produziert hatten. Dann holten wir Colin Wilson dazu, der enorme Erfahrung in der Produktion von großen Action- und Effektfilmen hat. Mit seinen Qualitäten ergänzte er perfekt die Stärken von Jim und Lindsey. Lindseys beruflicher Background ist die Computeranimation, deshalb lag es für uns und auch für sie nahe, dass sie die gesamte Animationsarbeit überwachte. Digitale Animationen sind fast in der Hälfte des Films zu finden, die Arbeit daran nahm die letzten eineinhalb Jahre der Produktion in Anspruch.
Und dann ist da noch Mark Andrews. Dieses ganze Projekt nahm seinen Anfang mit einem Gespräch, das wir während unserer Arbeit für Pixar führten. Wir entdeckten, dass wir beide seit unserer Kindheit Fans von diesem Projekt waren. Wir hatten sogar noch die Zeichnungen, die wir damals von John Carter angefertig hatten, sie bewiesen, dass wir diese Welten schon als Kinder geliebt hatten. Kurz danach stieß Michael Chabon als Drehbuchunterstützung hinzu, auch er besaß noch Zeichnungen aus seiner Kindheit. Und das war unser kleines Basisteam.
Nathan Crowley, unseren Produktionsdesigner, holten wir schon zu einem frühen Zeitpunkt ins Team. Es war wirklich interessant. Als wir beide zusammenkamen, befand sich die Saison mit den ganzen Preisverleihungen gerade auf ihrem Höhepunkt. Ihn betraf das mit DARK KNIGHT („Dark Knight“, 2008), mich mit „WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf“. Angesichts des ganzen Rummels um unsere beiden letzten Projekte war es aufregend, zusammenarbeiten zu können.
Gerade letztere Wahl erwies sich für uns als echter Glücksfall, denn Nathan Crowley hatte beruflich bisher nichts mit Fantasy zu tun. Er hatte noch nie für ein Projekt in diesem Genre gearbeitet, wollte das aber schon immer tun. Somit war sein Blick auf das Projekt frisch und unverbraucht, als es darum ging, Architektur neu zu überdenken und eine glaubwürdige Welt zu entwerfen, die sich von unserer so sehr unterschied.
Kurz danach kam auch unserer Kameramann Daniel Mindel an Bord. Er ist ziemlich vielseitig, und es ist nicht leicht, genau zu bestimmen, welcher Stil und Look typisch für ihn sind. Sein Spektrum an Filmen reicht von ENEMY OF THE STATE („Der Staatsfeind Nr. 1“, 1998) bis hin zu STAR TREK („Star Trek“, 2009). Er brachte die besten Empfehlungen einiger Effektspezialisten mit, die mit ihm bereits gearbeitet hatten, weil er wirklich verstand, dass die eigentlichen Dreharbeiten nicht das Ein und Alles bei einem großen Effektfilm sind, wie das eben auch bei JOHN CARTER – ZWISCHEN ZWEI WELTEN der Fall war.
Und schließlich gehört auch Peter Chiang zum Kernteam. Er leitet Double Negative, ein große Spezialeffekt-Company in London. Wir mussten uns überlegen, wer all die computeranimierten Charaktere realisierten sollte, deshalb trafen wir uns mit ihm und seinem Team. Dieses erinnerte mich sehr an die Anfänge von Pixar, deshalb passte es gut zu uns.“

Wie kamen Sie und Mark Andrews zusammen?

„Noch bevor dieses Projekt grünes Licht erhielt, hatte ich herausgefunden, dass Mark Andrews ein Pixar-Mitarbeiter war, der die Bücher so liebte wie ich. Mark überwachte die Storyentwicklung bei RATATOUILLE („Ratatouille“, 2007) und bei THE INCREDIBLES („Die Unglaublichen – The Incredibles“, 2004). Wir dachten bei Pixar darüber nach, ihm eventuell selbst ein Regieprojekt anzuvertrauen, und er bat mich um einen Gefallen, wollte, dass ich mir einige seiner Ideen für eine mögliche Regiearbeit anhörte. Während eines Mittagessens, als er gerade mitten bei seinen Vorschlägen war, warf ich kurz ein ‚Das hört sich ein bisschen an wie John Carter’. Er verstummte plötzlich und sagte dann ‚Du kennst John Carter?’ Und ich antwortete ‚Klar, ich bin mit diesen Büchern aufgewachsen, liebte sie und die Marvel-Comics der 1970er Jahre.’ Keiner von uns hatte bis zu diesem Zeitpunkt bei Pixar jemanden getroffen, der diese Bücher kannte, deshalb ließen wir den Geek in uns freien Lauf. Und dabei stellte sich heraus, dass wir beide als echte Fanboys genau wussten, was mit den Büchern und möglichen Verfilmungen passiert war.
Schließlich legten wir diesen schrägen Schwur ab, hakten unsere kleinen Finger ein, ohne dass einer von uns dachte, dabei würde je etwas herauskommen. Dann sagten wir: ‚Sollte ein John-Carter-Projekt jemals bei einem von uns landen, müssen wir gemeinsam daran arbeiten’. Das schworen wir uns 2005, und siehe da, schon hatten wir 2006, der Vertrag eines anderen Studios mit den Burroughs’-Erben platzte, und plötzlich fielen mir die Filmrechte in den Schoß. Da ging ich sofort zu Mark und sagte: „Wir werden gemeinsam das Drehbuch schreiben.“

Wie empfanden Sie den Übergang von Animations- zu Live-Action-Filmen?

„Er war nicht so gravierend, wie ich gedacht hatte. Ich wusste, dass ich große Energie und Ausdauer brauchen, dass es unglaublich lange Drehtage geben würde. Ich muss aber zugeben, dass ich mich an den Rhythmus gewöhnt habe. Alles, was ich in zweieinhalb bis drei Jahren gemacht hatte, was mir vertraut war, musste ich nun in einem sechsmonatigen Prozess konzentriert anwenden – genau das bedeutete für mich der Übergang vom Animations- zum Live-Action-Film. Das Ganze ist aber nicht so hart, wie man denken mag. Denn die Gespräche, die ich jetzt mit meiner Crew führe, ähneln denen sehr, die ich mit meinem Team bei Pixar hatte. Auch bei meinen Pixar-Filmen hatte ich einen Kameramann, einen Kostümdesigner, Requisiten wie auch echte Sets. Die Rollen sind in beiden Medien etwa gleich, unterschiedlich ist aber, wie die Arbeit ausgeführt wird. Bei Pixar arbeite ich nicht mit Computern, sondern mit 200 Künstlern, die die Besten auf ihrem Gebiet sind. Und so ist es eigentlich auch bei diesem Live-Action-Film. Das Luxuriöse bei einem Live-Action-Projekt ist aber, dass ich mit der gesamten Crew im gleichen Raum sprechen kann, dass wir das Ergebnis eines Drehtags noch am gleichen Tag und nicht erst sechs Wochen später sehen können.
Es beruhigt mich, dass sich die Realisierung eines virtuellen Films nicht so sehr von der eines Live-Action-Films unterscheidet. Natürlich gibt es offensichtliche Unterschiede, Tatsache aber ist, dass man bei beiden Prozessen versucht, tolle Bilder auf die Leinwand zu bringen, die den Zuschauer faszinieren und die Geschichte vorantreiben.
Und zu meiner eigenen Überraschung liebte ich die Arbeit draußen und die täglich wechselnden Schauplätze. Das ist eine schöne Abwechslung, wenn man zuvor viele Jahre in den gleichen Fluren und Büros gearbeitet hat. Damit will ich nicht sagen, das eine wäre besser als das andere, denn beide Produktionssituationen haben sicher ihre Vor- und Nachteile. Aber es ist eben eine schöne Abwechslung, nachdem ich lange in einem bestimmten Umfeld Filme gemacht habe.“

Vielleicht war das ja selbst noch für Gonzo was bei, was er noch nicht kannte. Fand das ganze aber so oder so ineressant.

PlanetSoap

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278

Montag, 13. Februar 2012, 21:31

wäre es nicht einfacher gewesen einfach den link zu posten ? ;)

Dr Knobel

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279

Montag, 13. Februar 2012, 21:45

In der Tat. Aber nur dann, wenn es einen Link gäbe und es sich nicht um Material handeln würde, welches vom Verleih in dieser Form raus gegeben wurde. Aber meinst du nicht, ich wäre dann vielleicht auch selbst darauf gekommen, einen Link zu setzen? ;)

PlanetSoap

unregistriert

280

Dienstag, 14. Februar 2012, 00:38

wahrscheinlich...aber danke für die erklärung =D

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