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oldjoe

Man of the Year (The Big Lebowski Anspielung)

Beiträge: 57

Registrierungsdatum: 13. Februar 2006

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401

Montag, 30. Januar 2017, 12:56



> Noch nie einen zwei Stunden langen Film mit gut entwickelten Charakteren gesehen?

;)


Doch, natürlich. Aber hier geht's um Assassin's Creed mit der Erwartungshaltung, alles aus den Spielen in einen Film zu packen. Und da bleibt halt was auf der Strecke.

Woodstock

Z-King Zombies

Beiträge: 21 444

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2008

Freue mich auf: auf den unaufhaltsam näherrückenden Wahnsinn...

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402

Dienstag, 21. März 2017, 01:52

Als jemand der wirklich jedes AC gespielt hat bis auf Syndicate (die Ubi-Formel wird alt) und Rogue abgebrochen hat (gleicher Grund), kann ich sagen, dass ich vom Film etwas enttäuscht bin.

Der Cast ist großartig und die Szenen während der spanischen Inquisition sind durchaus gelungen und assassinscreedig, fetzig geraten aber die Charaktere waren alle so hohl und blass. Gerade die Beziehung zwischen den beiden Assassinen in Spanien hätte man mehr ausbauen können und sie sympathischer gestalten aber so wirkte alles nur klein und unbedeutend. Dabei waren die Sets so gewaltig und vielversprechend. Auch das diese Parts gänzlich in spanisch waren, hat mir gefallen.

Der Gegenwartsteils war leider ähnlich. Prinzipiell nicht uninteressant aber praktisch emotionslos inszeniert. Sie stehen in einem Raum und schauen den Jungen beim rumspringen zu. Es ist mir auch nicht entgangen, dass die Filmemacher selbst bemerkt haben, dass ihr Anymuskonzept keinen Sinn ergibt. Immer wenn er in der Vergangenheit eine Rolle auf den Rücken gemacht hat, wurde aus der Gegenwart abgeblendet, da dies mit diesem Gerät nicht möglich gewesen wäre.

Was mich aber wirklich rausgeworfen hat, war das Ende.

Spoiler Spoiler

Sie lässt zu das er ihren Vater tötet (Sicherheitsvorkehrungen? Nein? Okay) aber schwört dann trotzdem Rache?


Wenn man auch bedenkt, dass die Spielereihe bisher so einen guten Soundtrack hatte (Unity, Revelations, Black Flag), frage ich mich wirklich warum der Film nur so wenige gute musikalische Momente aufweißt.

Man kann wirklich sagen, dass dieser Film den Geist der Spiele getroffen hat. Tolle und ausbaufähige Vergangenheitsmomente und llahme Gegenwartsequenzen. Unter diesem Aspekt die beste Spieleverfilmung überhaupt.
4,5/10. So viel Potential aber eben nicht genutzt.

@Flamel
Assassinen = Team freier Wille = Gut
Templer/Abstergo = Team totale Kontrolle = Böse

Spoiler Spoiler

Der Sprung ist der Leap of faith. Der soll mysteriös sein und im Spiel ist er halt so wie er ist und eine Eigenheit. Im Film haben sie eine mysteriöse Kraft draus gemacht. Ist okay, geht auch. Aber die Geisterparade am Ende war Mist.
Und ja, als ich diesen Beitrag geschrieben habe war ich vollkommen nackt.

¯\_(ツ)_/¯

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Woodstock« (21. März 2017, 11:06)


MovieMenace

Expendable

Beiträge: 18

Registrierungsdatum: 23. März 2017

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403

Montag, 3. April 2017, 15:55

Der Cast ist großartig und die Szenen während der spanischen Inquisition sind durchaus gelungen und assassinscreedig, fetzig geraten aber die Charaktere waren alle so hohl und blass. Gerade die Beziehung zwischen den beiden Assassinen in Spanien hätte man mehr ausbauen können und sie sympathischer gestalten aber so wirkte alles nur klein und unbedeutend. Dabei waren die Sets so gewaltig und vielversprechend.
ja das kriegen die in modernen Filmen nicht hin. Außer Einzelfälle wie Christopher Nolan vielleicht. Der hat sich erst einmal hingesetzt und versucht die ganze Mythologie von Batman und anderen Charakteren zu verstehen. So kann man das auch gute Beziehungen zwischen den Personen schaffen. Aber wenn man sich nur oberflächlich damit beschäftigt und hauptsache geile Effekte reinhaut, kann das ja nichts werden

Clive77

enjoys his food

Beiträge: 13 876

Registrierungsdatum: 21. Oktober 2010

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404

Montag, 24. April 2017, 21:36

Ich fand den Film ja stellenweise tatsächlich unterhaltsam und ab und an auch relativ spannend. Also, so für sich und ohne die Spiele gesichtet oder gar gespielt zu haben. So wirklich gestört hat mich eigentlich nur, dass Fassbenders Gegenwarts-Charakter alles nachhampeln musste, was gerade in der Vergangenheit passiert. Das war wirklich blöd und hat mich permanent aus der Geschichte gerissen, die an sich ganz nett war.

Wertung lasse ich mal offen. Wäre aber höher als 2,5/10 und niedriger als der letzte Sharknado. :D

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