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McKenzie

Unchained

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541

Dienstag, 17. November 2015, 16:58

Doch doch, es gibt schon Gründe warum das Projekt sich seit Jahren weiterquält...allerdings hielt man auch Herr der Ringe für unverfilmbar, die richtigen Leute könnten es auch beim Turm schaffen. Die Frage ist halt, ob a) diese Leute nun am Ruder sind, und b) wie gut sie sich mit dem Studio vertragen.
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Jay

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542

Dienstag, 17. November 2015, 17:18

@Gronzilla
Wie gefällt es dir denn bisher?

Ohne groß zu spoilen, aber das wird noch sehr viel abgedrehter. ^^ Deswegen ist es wirklich ein großes Unterfangen, den Turm würdig umzusetzen. Bei Herr der Ringe war das ja nie eine Frage der Publikumsakzeptanz, nur der Größe. Menschen, bzw menschenähnliche Wesen, die ein Abenteuer gegen Monster bestehen? Relativ bekannt und akzeptiert, durch Games und Literatur. Vor allem wenn es sich um so bekannte Dinge wie Zauberer, Orks, Trolle, Riesen und so dreht. Aber der Turm bringt schon ab Band 3 sehr viel fantasievolleres Zeug, dass es schwieriger wird.

Deswegen muss Film 1 wie eine Bombe einschlagen bzw darf nicht zu teuer werden, damit, wenn dann ab Film 2 plötzlich viele verschreckt abspringen, noch genug am Ball bleiben.
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Revolvermann

Goodfella

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543

Dienstag, 17. November 2015, 17:31

Kann mir McConaughey gut als Flagg vorstellen. Als Roland eher weniger.
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Valar Morghulis

Gronzilla

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544

Dienstag, 17. November 2015, 17:40

@Jay: Gefällt mir schon ganz gut.

Aber Teil 1 als Film, wenn es absolut buchgetreu kommt, gebe ich keine Chance.
Alleine, wenn ich an die Verfolgungsjagd denke, die zwar im Buch funktioniert. Aber in verfilmt?
Zumal ja Roland auch eher schweigsam ist.

Nee, ich habe Zweifel..

Aber sobald ich ES durchgelesen habe, geht es weiter :-|
„Tut mir leid, Kleiner. Aber Leben ist nicht alles im Leben. Davon abgesehen, ohne Leiche läuft ein Kansas City Shuffle nun mal nicht.“

McKenzie

Unchained

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545

Dienstag, 17. November 2015, 17:48

Bei Herr der Ringe war das ja nie eine Frage der Publikumsakzeptanz, nur der Größe. Menschen, bzw menschenähnliche Wesen, die ein Abenteuer gegen Monster bestehen? Relativ bekannt und akzeptiert, durch Games und Literatur. Vor allem wenn es sich um so bekannte Dinge wie Zauberer, Orks, Trolle, Riesen und so dreht. Aber der Turm bringt schon ab Band 3 sehr viel fantasievolleres Zeug, dass es schwieriger wird.

Deswegen muss Film 1 wie eine Bombe einschlagen bzw darf nicht zu teuer werden, damit, wenn dann ab Film 2 plötzlich viele verschreckt abspringen, noch genug am Ball bleiben.

Natürlich ist die Ausgangslage eine ganz andere, der Herr der Ringe ist immerhin eines der meistgelesenen Bücher überhaupt. Allerdings steht das Publikum der Idee von mehrteiligen 3h-Fantasysagas heute wohl auch etwas aufgeschlossener gegenüber als Pre-HDR, dank Marvel, Harry Potter usw.
Was natürlich dennoch keine Garantie ist, dass das angenommen wird, denn das mit dem bombig einschlagen dürfte schwer werden. Die ersten beiden Bände sind einfach ein wenig zu verschroben (ich mag Teil 2 sehr, u.a. auch deshalb), zu wenig Eventkino. Sprich, eigentlich müsste das günstiger gemacht werden, aber später braucht man definitiv gut Budget. Schwierige Lage.
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Diego de la Vega

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546

Dienstag, 17. November 2015, 17:52

Ach ja, Der Dunkle Turm. Immer noch nicht im Ansatz beendet die Reihe. Hänge irgendwo in Teil 2, der leider kaum weniger Zäh geschrieben ist als Teil 1.
McConaughey als Flagg/Dunkler Mann/Padick wäre wie gesagt genial. Fand den schon für den potenziellen The Stand-Film perfekt besetzt, wo mir das Buch trotz epischer Überlänge sehr viel besser vorwärts ging, als der Turm. Also bisher.
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Tyler Durden

Weltraumaffe

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547

Freitag, 27. November 2015, 17:38

Wäre echt gut, wenn McConaughey sowohl Randall Flagg in "The Stand" als auch den Mann in Schwarz im Dunklen Turm spielen würde. Für Roland wäre er zu jung.

McKenzie

Unchained

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548

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 05:59

News

Laut Deadline gibt es einen neuen Frontrunner für Roland den Revolvermann - Idris Elba.

Q
____

Hatte es erst für einen Joke gehalten, weil das Internet Elba gern in jeder verfügbaren Rolle sehen würde (und daran ist generell auch nix verkehrt). Scheint aber ernsthaft erwogen zu werden, und das lässt mich das Projekt insgesamt nun sehr skeptisch beäugen. Wer die Bücher gelesen hat, weiß dass ein schwarzer Roland aus mehreren Gründen null Sinn macht - Auch abgesehen davon, dass Roland spezifisch als Clint Eastwood sehr ähnlich beschrieben wird.
Ohne jetzt zuviel spoilern zu wollen, aber einer der Haupt-Handlungsfäden in Buch 2 handelt von einer schwarzen Frau, die mit Weißen schlechte Erfahrungen gemacht hat und erst im Laufe des Buches lernen muss, ein Vertrauensverhältnis mit dem weißen Gunslinger aufzubauen. Das ist eine wichtige Komponente, um die man ohne massive Eingriffe in Charaktere und Story nicht herumkommt. Daher geb ich auf das Gerücht jetzt eher nichts und nehme an, dass das von Leuten gestreut wird die die Bücher gar nicht kennen und einfach gern mehr Django Unchained hätten.
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nachoz

of the Dead

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549

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 06:22

Verfilmbar? Ja!
Aber ich würde es mir eher in einem klassischen Serienformat wünschen.

Es sind zwar viele verrückte Geschöpfe dabei aber glaube die sind heutzutage alle zu verwirklichen.
Wobei der Schluss vom Buch vielleicht eher in Filmform klappen würde, als bei einer Serie mit vlt 4-6 Staffeln.

Tyler Durden

Weltraumaffe

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550

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 07:04

News

Laut Deadline gibt es einen neuen Frontrunner für Roland den Revolvermann - Idris Elba.

Q
____

Hatte es erst für einen Joke gehalten, weil das Internet Elba gern in jeder verfügbaren Rolle sehen würde (und daran ist generell auch nix verkehrt). Scheint aber ernsthaft erwogen zu werden, und das lässt mich das Projekt insgesamt nun sehr skeptisch beäugen. Wer die Bücher gelesen hat, weiß dass ein schwarzer Roland aus mehreren Gründen null Sinn macht - Auch abgesehen davon, dass Roland spezifisch als Clint Eastwood sehr ähnlich beschrieben wird.
Ohne jetzt zuviel spoilern zu wollen, aber einer der Haupt-Handlungsfäden in Buch 2 handelt von einer schwarzen Frau, die mit Weißen schlechte Erfahrungen gemacht hat und erst im Laufe des Buches lernen muss, ein Vertrauensverhältnis mit dem weißen Gunslinger aufzubauen. Das ist eine wichtige Komponente, um die man ohne massive Eingriffe in Charaktere und Story nicht herumkommt. Daher geb ich auf das Gerücht jetzt eher nichts und nehme an, dass das von Leuten gestreut wird die die Bücher gar nicht kennen und einfach gern mehr Django Unchained hätten.
Idris Elba wäre wirklich unpassend, deshalb hoffe ich mal, dass es nur ein Gerücht ist.

Manny

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551

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 08:26

Daher geb ich auf das Gerücht jetzt eher nichts und nehme an, dass das von Leuten gestreut wird die die Bücher gar nicht kennen und einfach gern mehr Django Unchained hätten.

Wer sagt dir, dass die Macher der Filme/Serien die Bücher kennen? :ugly:
Bratschnis, die während eines Films goworitzen, gehören mit geballten Rukas, Nogas und Kehlschlitzbritwas ultrabrutal getolschockt, so dass ihre Glasis blau sind, ihnen die Krow aus ihrem Rott und ihr Litso runterläuft und ihnen der Gulliver dröhnt. Und wenn sie dann davon itten, können die interessierten Zuschauer den horrorshow Film in Ruhe weiter sluschen und viddieren.

Dr. Akula

of the Dead

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552

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 18:32

Ich schlage Tom Hanks für die Rolle von Jake vor :!:
Jede Seite hat zwei Medaillen

Revolvermann

Goodfella

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Freitag, 11. Dezember 2015, 07:15

Elba ist ein charismatischer Kerl. Mir würde er als Roland gefallen. Die Stellen in den Büchern, welche Rolands Hautfarbe betreffen, befinden sich (soweit ich mich erinnere) nur in "Drei".
Das könnte man sicherlich passend umschreiben ohne die Hauptstory groß zu ändern.
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Valar Morghulis

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554

Freitag, 11. Dezember 2015, 10:49

Aber warum? Wozu krampfhaft ändern? Man muss doch Roland gar nicht auf biegen und brechen "blackwashen" um Diversität drin zu haben, wenn mit Odetta/Susannah ohnehin schon ein starker schwarzer Hauptcharakter im Ka-Tet ist.

Und es passt ja auch aus anderen Gründen nicht.
Roland hat einen Background aus einer sehr gehobenen Schicht, aus der langen Linie von Arthur Eld blabla, der lebte in seiner Jugend doch sogar in einem Schloss/einer Art Burg wenn ich mich recht erinnere.

Spoiler Spoiler

Arthur Eld steht ja für König Arthus, und in Rolands Revolvern ist angeblich das eingeschmolzene Excalibur.
Insgesamt also eine eher "klassisch englische" Herkunft würde ich sagen. Wäre Roland schwarz, hätten wir schonmal (leider durch unsere eigene Geschichte bedingt, siehe den schon erwähnten Django Unchained) eine andere Assoziation von dem Charakter. Natürlich kann man alles umdrehen, aber nochmal - Wozu alles schwieriger machen, wenn man doch nur passend casten müsste? Und das ist nicht alles, Rolands Backstory reicht ja tiefer, siehe

Punkt 2: (Achtung, schwerer Spoiler)

Spoiler Spoiler

Roland entspricht, wie in den Büchern öfter gesagt wird, genau dem Gunslinger-Bild, das die anderen Charaktere aus dem Kino der alten Tage kennen. Clint Eastwood wird direkt genannt, aber es geht um mehr - Am Ende treffen sie ja auf Stephen King selbst, der diesen Gunslinger eben nach diesem Vorbild geschrieben hat. Nach Vorbild der Filme, die er in seiner Jugend gesehen hat. Das ist ein zentraler Punkt in Rolands Backstory, und der erklärt auch diese ständigen Verweise auf seine blauen Kanoniersaugen, die Eastwood-Vergleiche. Und in Kings Jugend gab es halt leider für gewöhnlich keine Western mit schwarzen Revolvermännern. Und das ist ja nicht bloß eine Erklärung im Vorwort für den Leser, das passiert innerhalb der Story. Roland steht für ein Klischee, für ein Bild der Alten Tage. Nicht nur innerhalb seiner Welt, sondern auch von Kings eigener.
Sprich, ein schwarzer Roland würde nicht nur das Verhältnis des Ka-Tet ruinieren, es würde auch Rolands Backstory komplett sinnlos erscheinen lassen.

Ich sehe einfach keinen Grund das alles grundlos fallen zu lassen, nur weil man einen (von vielen) guten Schauspielern castet, der halt grad nicht in die Rolle passt. Klar kann man, es ist aber blöd. Elba ist nicht der einzige Schauspieler auf diesem Planeten, der letzte Strohhalm für die Rolle. Wenn man ihn dabeihaben will, sehr gerne; Es gibt noch genug andere Rollen, wo sicher was für ihn dabei ist.
Aber ich caste doch auch nicht Christopher Lee als Frodo und schreib Frodo dann auf einen 90-jährigen Hobbit um, nur weil man ja kann. Und Django Unchained hätte mit einem weißen Django oder einem schwarzen Doc Schultz auch nicht so ganz funktioniert :whistling:

Naja, bisher kam die News nur von Deadline und alle anderen haben abgeschrieben, insofern möcht ich erstmal wirklich nicht daran glauben. Sollte das Produktionsteam aber wirklich schon allein für eine Castingentscheidung derart viel von der Ursprungsstory zu opfern bereit sein, kann ich mir kaum vorstellen dass das Material mit der nötigen Liebe umgesetzt wird.
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Jay

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555

Freitag, 11. Dezember 2015, 11:50

Hautfarben spielen für mich selten eine Rolle, aber McKenzie muss ich zustimmen. Roland steht nun mal für die Western-Popularität und damit ganz konkret im Konflikt mit Detta. Dementsprechend müsste man Detta dann mehr oder weniger weiß besetzen, und das bringt ihre gesamte Figur durcheinander.

Das kann man ja mal bei späteren Interpretationen versuchen, (und ich bin sicher, dass Elba ganz losgelöst einen starken Roland abgäb) doch bei der allerersten hochwertigen Adaption überhaupt sollte man sich doch zumindest grob an die Grundlage halten. Und ist ja nun wirklich nicht so, als gäbs sonst keine Schauspieler.
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McKenzie

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556

Freitag, 11. Dezember 2015, 12:00

Jap, von mir her darf Elba auch gern mal einen coolen Cowboy spielen, bin ich fix dabei.

Ein Kommentar bei Deadline trifft es auch ganz gut:

Zitat

it’s not just a coincidence that Roland was white in the books. He was specifically depicted as the last one remaining from a high-class sexist royalty that would only consider boys for becoming gunslingers, and that whole thing was there specifically to remind us of the medieval white knight royalty. And the fact that Roland, despite being raised in such a society, dared to go against the rules he’s been taught since childhood

Spoiler Spoiler

and helped a black woman, a pleb junkie and an underage kid with no prior training to become gunslingers
— the most anti-racist and anarchist thing possible from a royal white man, that’s what, unimportant now? THAT’S CHARACTER DEVELOPMENT, and I wonder what else will they mark unimportant if they ignore that in the first place?!

So yeah, Roland being white kinda matters
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Presko

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557

Freitag, 11. Dezember 2015, 12:13

eure Erläuterungen sind absolut überzeugend - Elba scheint für diese eine Rolle ne Fehlbesetzung zu sein. danke für die interessanten Ausführungen für die NIchtkenner der Vorlage :top:
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558

Samstag, 12. Dezember 2015, 02:15

Aber warum? Wozu krampfhaft ändern? Man muss doch Roland gar nicht auf biegen und brechen "blackwashen" um Diversität drin zu haben, wenn mit Odetta/Susannah ohnehin schon ein starker schwarzer Hauptcharakter im Ka-Tet ist.

Ganz einfach: Weil Elba ein verdammt charismatischer Typ ist und einen super Roland abgeben würde. Ganz im Gegensatz zu einem 90 jährigen Frodo. Der Typ wird nicht überall gehandelt weil man das aus Spaß eingeführt hat. Der ist sau gut.
Und wegen Diversität braucht man das auch nicht weil es absolut egal ist. Man könnte alle schwarz machen und es würde kaum einen Unterschied geben. Odetta/Detta wäre sogar noch mehr im Konflikt wenn es ein rein schwarzes Heldengespann wäre.


Und es passt ja auch aus anderen Gründen nicht.
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Und diese Schicht könnte auch komplett schwarz sein. Denn es gibt in Mittwelt keinen einziges Anzeichen für Rassismus. Zudem gibt es Überschneidungen (Jesusmensch usw.) mit unserer Welt aber trotzdem ist Mittwelt nicht unsere Welt. Dementsprechend gibt es dort auch keinen Clint Eastwood. Der Autor erwähnt diese Ähnlichkeit und ich glaube auch die Leute von "der Erde" aber diese kleine Änderung würde kaum ins Gewicht fallen. Da gibts in jeder Literaturverfimung viel mehr Änderungen und auch hier müssen wir uns auf viel schwerwiegendere Änderungen gefasst machen.
Insgesamt also eine eher "klassisch englische" Herkunft

Vielleicht in der Vorstellung aber in Mittwelt gibt es kein Engand.
Mir ist auch bewusst, dass es

Spoiler Spoiler

speziell um die Vorstellung Kings geht. Aber genau da muss man im Grunde ansätzen, denn die Bücher sind untrennbar mit dem Medium Buch verbunden. Das fällt hier weg und es könnte sich um die Vorstellungen des Regisseurs handeln. Genau diese Meta-Ebene würde auf Filmebene absurd werden wenn sie sich auf die Bücher beziehen. Denn gegen Ende ist ja ein wichtiger Kern das ihnen Bewusst wird das sie (zusammen mit der Tatsache in verschiedenen Ebenen / Dimensionen vorzukommen) Figuren in einem Buch sind. Aber moment mal; sieht man das auf der Leinwand, ließt man kein Buch sondern sieht einen Film.




Ich sehe es da weniger wie Deadine sonder mehr wie Birth Movies Death

Und ich rede hier von meiner Lieblingsbuchserie. Da werden zig Änderungen auf den Buchfan zukommen. Also warum das Ganze? Weil diese gut wäre. 1:1 Verfilmungen sind oft langweilig, zumal man es eh nie 1:1 hinbekommt. Für das Buch Universum gibt es die Bücher und nun wird es halt ein Filmuniversum. Was, wie oben schonmal angesprochen, hier doppelt Sinn macht.
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Freue mich auf: auf den unaufhaltsam näherrückenden Wahnsinn...

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559

Samstag, 12. Dezember 2015, 02:26

Vielleicht kriegt Elba eine richtig aufwendige Maske.

Stimme aber McKenzie zu. Er hat mir die Gründe auch schon vorgelegt.
¯\_(ツ)_/¯

̿̿ ̿̿ ̿̿ ̿'̿'\̵͇̿̿\з=( ͡° ͜ʖ ͡°)=ε/̵͇̿̿/’̿’̿ ̿ ̿̿ ̿̿ ̿̿

McKenzie

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560

Samstag, 12. Dezember 2015, 07:51

Ich könnte mich jetzt im Grunde nur wiederholen, daher nur ganz knapp -

Absatz 1: Egal wie cool Elba sein mag (und hey, was ist an Christopher Lee denn bitte verkehrt? Der war doch der Inbegriff von "charismatisch"), nur halt generell awesome sein ist nicht die notwendige Definition von Roland. Eine schwarze Besetzung für Roland mag als frischer Wind rüberkommen, tatsächlich ist das aber das letzte was der Charakter braucht; Roland steht für das Alte, für eine längst vergangene Zeit, für frühere Klischees - Sowohl inhaltlich als auch auf Meta-Ebene, welche hier untrennbar verbunden sind.

Spoiler Spoiler

Der Rest des Ka-Tets sind die neuen Revolvermänner(-frauen), und diese sind sehr divers. Eine schwarze Frau, ein Kind, ein Ex-Junkie, ein Tier (wenn wir Oy zählen :ugly: ).
Diese zeigen letztendlich, dass man kein hochgeborener Mann sein muss für diese Aufgaben. Roland ist der einzige, der in dieses moderne Bild nicht so recht passen will, und das muss so sein.

Absatz 2: Nochmal - Warum alles komplett umdrehen, wegen einem Casting? Und Detta dann weiß machen? Woher soll dann die Charakterdynamik der beiden kommen? Dafür müsste man sich dann auch wieder was komplett anderes ausdenken, und hat bereits mehrere Kernelemente des Buchs ruiniert, ehe die erste Klappe gefallen ist.

Absatz 3: Sicher dass es kein England oder ein Äquivalent dessen in Mittwelt gibt?

Spoiler Spoiler

Roland stammt doch wie gesagt von Arthus ab, und Excalibur ist in seinen Revolvern. Das sind doch Fakten dafür, dass es zumindest ähnlich existieren muss.
Es heißt vielleicht nicht England, aber es steht dennoch für gewisse Dinge. Das ganze Buch drückt viele Dinge ein wenig anders aus, zwischen den Zeilen versteht man aber, wie es gemeint ist. Hier sind Assoziationen (bei den Rezipienten) sehr wichtig, und ja, da spielt unsere reale Welt ebenfalls eine Rolle.
Um beim Frodo-Beispiel zu bleiben - Du kannst auch Christopher Lee als Saruman casten, und trotzdem sagen dass Frodo erst 33 ist, dass Hobbits mit 33 halt so aussehen. Wird das Publikum gefühlsmäßig aber nie so annehmen, wie wenn man Elijah Wood castet. Das liegt in der Natur des Menschen. Und wenn du etablierst dass in Mittwelt eben alle Clint Eastwoods schwarz sind ist das zwar technisch möglich, hat durch diesen Umweg aber längst nicht mehr den ursprünglichen Impact.

Absatz 4:

Spoiler Spoiler

Klar wird das mit der Buch-Sache ein Problem, aber das ist so schon kompliziert genug. Der Turm ist Kings Magnum Opus, ich kann mir nicht vorstellen dass es auf einmal um die Schaffensebene von Regisseur "Name müsste ich googeln" geht. Dann lassen sie es eher ganz weg, was einen weiteren Kernpunkt des Buches wegfallen lässt. Fakt ist aber, dass Kings Realität auch die unsere (die der Zuseher) ist. Er stammt nachweislich von hier. Insofern gelten seine Western-Erinnerungen/Vorstellungen auch für uns, und damit bleibt es sich gleich.

Absatz 5: Das Argument mit "1:1-Verfilmungen wären doch langweilig" hab ich schon beim Hobbit zu oft gehört, und ich mag es nicht ^^ Der Herr der Ringe ist keine 1:1-Verfilmung, und ich bin zum größten Teil verdammt froh darüber. Der Hobbit ist keine 1:1-Verfilmung, und auch darüber wäre ich eigentlich froh, denn das Buch hat nicht viel Substanz; Nur die Art der Änderungen ist unfokussiert und teils mehr den Gegebenheiten angepasst denn kreative Entscheidung. Es gibt einen Unterschied zwischen sinnvoller Änderung, um ein Buch in einen Film zu transferieren, und es gibt Änderungen, bei denen man nur den Kopf schütteln kann und denkt "Warum". Auf einmal Rolands Charakter (und damit zwangsläufig Odettas, was noch viel schwerer wiegt) aus der Laune heraus komplett umbauen, seinem ganzen Volk einen anderen ethnischen Hintergrund geben, nur weil Elba halt einer von den coolen ist, sehe ich als letzteres an.

Okay, ist doch länger geworden :) Mehr kann ich dazu glaub ich wirklich nicht mehr sagen, meine Punkte müssten klar sein. Wenn du es anders sieht, sei es dir gegönnt. Für mich wäre es eine idiotische Entscheidung.

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Vielleicht kriegt Elba eine richtig aufwendige Maske.

:hae: Den Shitstorm der dann losgetreten würde, will ich mir nicht vorstellen. Find den Gedanken aber lustig, irgendein Kommentar bei Deadline hatte das auch sarkastisch vorgeschlagen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »McKenzie« (12. Dezember 2015, 09:06)


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