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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:24

Zitat

Original von Dr Knobel
[...] aber ob Stevie in den letzten Jahren wirklich so eine grandiose Filmauswahl hat...?[...]

Ist das ne rhetorische Frage an dich selbst oder wie? Hat das hier jemand so gesagt oder ist das für den neuesten Film überhaupt relevant? (Ernst gemeintes Nachfragen, keine Kritik oder so... ;)) Und "Minority Report" und "A.I." sind schon meisterhafte Sci-Fi-Filme, die locker im oberen Sektor von Sci-Fi der letzten 15 Jahre liegen. Da hapert's wie so oft bei Spielberg nur am Ende.
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TheGreatGonzo

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42

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:29

War Horse ist ja auch nur Spielbergs Nebenprojekt. Sein Hauptaugenmerk lag und liegt ja auf Tintin und den würde ich schon in die Kategorie "Das kann nur Spielberg" einordnen. Bisher.

Und Joel muss ich auch zustimmen. Minority Report und AI waren "meisterhaft". Und auch wenn ich Krieg der Welten, von dem ich nicht der große Fan bin, mit anderen Blockbustern in der Budgetklasse vergleiche, ragt der auch heraus. Und Indy 4 mag ich auch nach wie vor. Und rein visuell war der auch erstklassig. Von so einem Einsatz von Licht wie in Indy 4 träumen andere Regisseure. Als Beispiel.
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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:33

Zitat

Original von TheGreatGonzo
Ich finds vor allem unglaublich, dass Spielberg den einfach mal so nebenher raushaut und ihn während Tim & Struppi gedreht hat. Andere Regisseure brauchen für so ein Projekt vielleicht mal mehrere Jahre.


Hehe dacht ich mir auch.^^ So nebenbei mal in der Mittagspause gedreht :D

Gefällt mir sehr, ich mag Filme in dennen der Hauptdarsteller ein Tier ist und das hier sieht nach erster Güte aus.

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44

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:37

Zitat

Original von Joel.Barish

Zitat

Original von Dr Knobel
[...] aber ob Stevie in den letzten Jahren wirklich so eine grandiose Filmauswahl hat...?[...]


Ist das ne rhetorische Frage an dich selbst oder wie? Hat das hier jemand so gesagt oder ist das für den neuesten Film überhaupt relevant? (Ernst gemeintes Nachfragen, keine Kritik oder so... ;))

Das ist eine Frage an die Allgemeinheit. Neige ich zu Selbsgesprächen, würde ich diese Vorliebe nicht in einem Thread auswalzen. Von solchen Personen soll es bereits genug geben. ;)
Ob es für den Film relevant ist? Vermutlich nicht, oder nur bedingt. Wenn aber im besagten Thread bereits Vergleiche/Querverbindungen zu anderen Filmen gezogen wurden, ist der Gedanke nicht fern, mal die letzten Arbeiten des jeweiligen Regisseurs Revue passieren zu lassen. Ist auch sicher nicht unüblich, und für die Einordnung/Erwartungshaltung eines neuen Films nicht von der Hand zu weisen.


Und "Minority Report" und "A.I." sind schon meisterhafte Sci-Fi-Filme, die locker im oberen Sektor von Sci-Fi der letzten 15 Jahre liegen.

Würde ich mit Abstrichen sogar zustimmen, für Spielberg war es mir im Gesamtpaket dann aber eben doch zu wenig.

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45

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:38

Na ja, ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass er einen Film wie diesen mal eben nebenbei aus dem Ärmel schüttelt. Vor allem weil die tatsächlichen Dreharbeiten von Tintin ja nicht so zeitaufwendig waren und die Post-Production nicht seine ständige Aufmerksamkeit brauchte. Klar, damals bei "Krieg der Welten" (den ich bis aufs Ende eigentlich auch mag) wurde die Produktion auch von jetzt auf gleich gestartet und innerhalb von kaum einem Jahr durchgezogen. Aber ich traue Spielberg nicht zu, dass er ein Regie-Projekt irgendwie nur halbherzig oder unaufmerksam angeht. Dafür ist er zu sehr Profi und mit Herz dabei.

@Knobel
"Ja" zum Revue passieren lassen. Aber MR und AI tragen in meinen Augen nicht nur deutlich Spielbergs Stempel, sondern sind auch innerhalb seiner außergewöhnlichen Filmographie keine Filme, für die er sich schämen braucht. Im Gegenteil, die gehören klar zu den guten Filmen. Auch innerhalb des Kosmos Spielberg.
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Dr Knobel

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46

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:52

Zitat

Original von Joel.Barish
@Knobel
"Ja" zum Revue passieren lassen.

Tat ich etwas gänzlich anderes? ;)

Aber MR und AI tragen in meinen Augen nicht nur deutlich Spielbergs Stempel, sondern sind auch innerhalb seiner außergewöhnlichen Filmographie keine Filme, für die er sich schämen braucht.

Schämen? Wo steht denn das? Um dich zu zitieren: hat das hier jemand so gesagt? ;)

Im Gegenteil, die gehören klar zu den guten Filmen. Auch innerhalb des Kosmos Spielberg.

Hm. ich dachte das mein Satz auf deinen Post bzgl. der beiden Filme

Würde ich mit Abstrichen sogar zustimmen, für Spielberg war es mir im Gesamtpaket dann aber eben doch zu wenig.

deutlich macht, dass ich die sehr gut finde und ebenso einordne, sie mir persönlich jedoch für Spielberg zu wenig sind.

Und selbst wenn wir von den beiden weggehen, waren seine letzten Filme Indy 4, München und Krieg der Welten, die zumindest nicht unisono als Meisterwerke angesehen werden, um es mal dezent auszudrücken. Da darf man sich schon fragen, gerade mit dem auch nicht unbedingt heiß erwarteten Tim und Struppi im HInterkopf, ob er seit einiger Zeit die glücklichste Filmauswahl hat.



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47

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 16:02

Ich war doch nur neugierig, wie diese in den Raum geworfene Frage nach der jüngsten Spielberg-Filmographie gemeint war. Jetzt tu doch nicht so, als hätte ich dir irgendwas Blödes unterstellt. Auch die Sache mit dem "schämen". Stell dich oder mich doch nicht dümmer da als wir sind. ;) Du weißt doch, wie es gemeint ist. Darf man in einem Gespräch zwischen zwei zu mindestens durchschnittlichen Denkleistungen fähigen Leuten nur die exakt gleichen Worte benutzen, wie der Gegenüber? Ich habe schon verstanden, wie du zu MR und AI stehst und wollte nur darauf hinaus, dass der gute Mann - aus meiner Sicht - in den letzten Jahren durchaus auch noch zu überdurchschnittlichen Leistungen fähig ist. Ob Tintin und dieser hier auch gut werden, kann nicht beantwortet werden. Der Blick auf die Filmographie verhindert nur, dass man davon ausgehen kann, ein Meisterwerk zu bekommen. Aber auch das versteht sich von selbst.
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gimli

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48

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 16:28

Zitat

Original von Dr Knobel
Und selbst wenn wir von den beiden weggehen, waren seine letzten Filme Indy 4, München und Krieg der Welten, die zumindest nicht unisono als Meisterwerke angesehen werden, um es mal dezent auszudrücken.


Wo wurde denn eigentlich München so großartig kritisiert? Ich hatte eigentlich immer das Gefühl, dass der Film ziemlich gut aufgenommen wurde und zu seinen besseren Filmen der letzten Jahre zählt. Er wurde ja auch für 5 Oscar's, unter anderem die beste Regie und den besten Film, nominiert. Manch anderer Regisseur wartet darauf sein ganzes Leben.

Deshalb denke ich auch, dass Spielberg mit "Gefährten" was richtig gutes gelingen kann. Seine letzten beiden großen Blockbuster wurden sicherlich kritisch gesehen, aber das hier ist ja ein eher kleiner Film und da hat sich Spielberg auch in den letzten Jahren keine wirkliche Blöße gegeben. Catch me if you can zählt für mich auch zu seinen stärkeren Filmen und "Terminal" war auch alles andere als schlecht.
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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 23:24

Zitat

Original von Joel.Barish
Ich war doch nur neugierig, wie diese in den Raum geworfene Frage nach der jüngsten Spielberg-Filmographie gemeint war. Jetzt tu doch nicht so, als hätte ich dir irgendwas Blödes unterstellt.

Auch die Sache mit dem "schämen". Stell dich oder mich doch nicht dümmer da als wir sind. ;)

In keinster Weise, mein lieber Joel. Aber wenn du da was von schämen schreibst, werde ich doch wohl einwerfen dürfen, dass dies von mir niemals suggeriert worden ist, oder?

Du weißt doch, wie es gemeint ist.

Meinst du. Ich interpretiere nichts hinein, sondern halte mich an das, was da steht.

Darf man in einem Gespräch zwischen zwei zu mindestens durchschnittlichen Denkleistungen fähigen Leuten nur die exakt gleichen Worte benutzen, wie der Gegenüber?

Ein Gespräch ist etwas anderes als ein schriftlicher Thread-Eintrag.

Ich habe schon verstanden, wie du zu MR und AI stehst und wollte nur darauf hinaus, dass der gute Mann - aus meiner Sicht - in den letzten Jahren durchaus auch noch zu überdurchschnittlichen Leistungen fähig ist.

Was von mir auch nicht bestritten wurde, ganz im Gegenteil. Er hat aber halt die Messlatte sehr hoch gelegt, das ist alles. Wobei ich es nach wie vor so sehe, dass sein letzter durchweg positiv aufgenommener Film schon eine Weile her ist.

Ob Tintin und dieser hier auch gut werden, kann nicht beantwortet werden.

Aber man wird doch wohl noch die Frage aufwerfen dürfen, ob ein neuer Film von Spielberg aufgrund seiner letzten Arbeiten gut werden könnte, oder?


@gimli: Ich schrieb nicht, dass die Kritik "München" zerrissen hat, oder das es ein schlechter Film sei, sondern dass es nicht als Meisterwek angesehen wird. Werfe ich jetzt einfach mal einen Blick auf rottentomatoes, dann stelle ich fest, dass seine letzten vier Filme folgende "Bewertungen" erhalten. Dabei ist dann auch München und zeigt, dass der eben nicht auf ein so so großes Echo wie die älteren Arbeiten stieß.
Und fasse ich das ein wenig weiter, wird deutlich, was ich meinte, nämlich, dass er in den letzten Jahren mit seinen Projekten nicht unbedingt den Nerv traf.

Indy 4: 77%
München 78%
Krieg der Welten: 74%
Terminal: 60%

Durchschnitllich also 72,25 %

Zudem, um auf München zurück zu kommen, spielte der bei Produktionskosten von 70 Mio. 130 Mio. wieder ein. Sicher kein gigantischer Flop, für Spielberg jedoch sehr schwach.

Nehme ich die nächsten vier:

Catch me: 96%
Minority Report: 92%
A.I.: 73%
Ryan: 93%

Durchschnittlich also 88,5%

Es scheint da also schon deutliche Unterschiede zwischen dem Gefallen der Spielberg-Filme von 98-02 und dem Spielberg 04-08 zu geben.
Er hatte auch in den Jahren davor immer wieder Ausreißer nach unten, so dass man auch nicht argumentieren kann, dass ältere Filme grundsätzlich besser abschneiden (Hook 26%, z.B.). Aber: Er ließ dann in vergleichbaren Zeiträumen wieder ein Projekt folgen, dass quasi unisono gut ankam: Auf 1941 folgte Indy, auf Hook folgte Schindlers Liste usw. Und das sehe ich nicht. Das ist durchweg auf hohem Niveau, aber ein richtiger Treffer fehlt mir da schon. Sehe ich jetzt nur die nackten Fakten, hat er seit 2002 keinen Film mehr inszeniert, der auch nur annähernd die 90% Marke streichte. Im vergleichbaren Zeitraum davor waren es jedoch drei Filme. Ist das etwa nicht auffallend?

Und so ist mein Gefühl eben insgesamt auch, auch wenn ich sicherlich etwas anders bewerten würde. Terminal wäre z.B. sicher nicht 6/10 und Minority Report sicher nicht 9/10. Aber im Gesamtpaket stützt das nur das, was auch mein Gefühl war.

Um jetzt mal von der rein argumentativen Schiene runter zu kommen: ich mag Spielbertg doch und auch "Warhose" sieht klasse aus. Ich sehe jedoch nicht, dass uns in naher Zukunft ein Spielberg-Film erreicht, der es mit Jurassic Park oder Indy 3 oder ähnliches aufnehmen kann. und das finde ich schade. Kann "Gefährten" desweegen trotzdem eine gigantisch hohe Bewertung bei mir bekommen? Na logo, weil meine eigene Erwartungshaltung bei der grundsätzlichen Einordnung keine Rolle spielt, ich das trennen kann. Daher betonte ich ja auch, dass ich "Minority Report" durchaus schätze und mag, von der Bewertung her vermutlich irgendwas um die 8/10 geben würde. Gleichzeitig kann ich aber sagen: Hm Stevie, da war aber mehr drin, weil du einfach mehr drauf hast und das früher auch gezeigt hast.
Von den genannten vier Filmen ist kein einziger schlecht, da liegt bis auf Indy 4 keiner unter 7/10 - aber eben auch keiner in Regionen von 9/10. Und das hat eben damit zu tun, dass es für mich gute, aber eben keine sehr guten Filme sind. Die "Enttäuschung" darüber wird dann nur noch größer, weil sie eben von Spielberg kommen. Und die Auflistung oben zeigt ja ein ähnliches Bild.

Zurück zu "Gefährten": Mir sagt das durchaus zu, gut möglich, dass ich da sogar im Kino sitze.

Prevision

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50

Freitag, 7. Oktober 2011, 19:24

Also Minority Report und Private Ryan waren für mich absolute Kracher.

Ob Gefährten überhaupt das Material ist um Meisterwerk-Status zu erreichen bezweifele ich einfach mal. Aber ich lasse mich auch gerne überraschen.

gimli

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Samstag, 8. Oktober 2011, 19:42

@Knobel

Ja, München muss man nicht automatisch als Meisterwerk bezeichnen. Du hattest aber auch noch den Nachschub gegeben, dass dies noch dezent ausgedrückt ist. Bei "Krieg der Welten" und Indy IV würde ich das auch unterschreiben, da diese für Spielberg-Verhältnisse außerordentlich viel Kritik einstecken mussten. Bei München hatte ich aber nie das Gefühl, dass er so zerrissen wurde, zumal er halt die Oscarnominierungen hatte.
Die rottentomatoes-Prozentwertung unterscheidet sich zugegebenermaßen nicht so stark von den anderen beiden Filmen, aber gucke ich auf imdb, so liegt München bei einer Durchschnittsbewertung von 7,7, während Krieg der Welten und Indy IV bei 6,5 liegen. Da liegt schon ein deutlicher Unterschied und zeigt, dass München beim Publikum deutlich besser aufgenommen wurde. Da gibt es sogar relativ wenig Spielberg-Filme, die eine deutlich höhere Wertung aufweisen als München.

Ich stimme aber zu, dass Spielberg in den letzten 10 Jahren kein absolutes Meisterwerk abgeliefert hatte. Aber es ist halt auch für Spielberg nicht allzu leicht, wenn man ständig nur an seinen vorangehenden Filmen gemessen wird. Da können die neueren Filme eigentlich kaum mithalten. Anderen berühmten Regisseuren geht es da aber auch ähnlich. Bei einem Scorsese, Ridley Scott, Oliver Stone oder Francis Ford Coppola würde wohl auch niemand behaupten, dass deren letzten Filme genauso gut sind wie deren Klassiker.
Mir persönlich sind die Spielberg-Filme der letzten 10 Jahre aber trotzdem lieber als vieles, was er in den 90-ern abgeliefert hat. Da stechen für mich eigentlich nur Schindler's Liste und mit Abstrichen Jurassic Park hervor. Den anderen Filmen der Decade würde ich Minority Report, Catch me oder München aber stets vorziehen.
Bei "Gefährten" bin ich außerdem recht zuversichtlich, dass der Film richtig gut werden kann, da ich schon den Roman gelesen habe und dieser Spielberg wirklich liegen sollte.
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Dr Knobel

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Samstag, 8. Oktober 2011, 20:21

Zitat

Original von gimli
@Knobel

Ja, München muss man nicht automatisch als Meisterwerk bezeichnen. Du hattest aber auch noch den Nachschub gegeben, dass dies noch dezent ausgedrückt ist.

Ja, im Komplettpaket für die drei Filme und mit der Betonung auf Meisterwerk. Aber ich denke, ich habe das dann im darauffolgenden Post auch noch einmal ein wenig näher erläutert.

Bei "Krieg der Welten" und Indy IV würde ich das auch unterschreiben, da diese für Spielberg-Verhältnisse außerordentlich viel Kritik einstecken mussten. Bei München hatte ich aber nie das Gefühl, dass er so zerrissen wurde, zumal er halt die Oscarnominierungen hatte.

Ich schrieb in dem Post auch nicht, dass "München" zerrissen wurde. und ich schrieb ebenso wenig, dass er ausdrücklich von den Kritikern schlechter eingeordnet wird. Ich schrieb, dass sie nicht als Meisterwerke angesehen werden - von wem, ließ ich da völlig offen. Ich meinte dabei aber sowohl die Kritik, als auch das Publikum. Und schaue ich in der Hinsicht zumindest auf die nackten Zahlen, war es ja nicht sonderlich begeistert, hat "München" ja noch nicht einmal das Doppelte seines Budgets wieder eingespielt. Zudem könnte ich da auch wieder die RT-Daten zitieren.

Die rottentomatoes-Prozentwertung unterscheidet sich zugegebenermaßen nicht so stark von den anderen beiden Filmen, aber gucke ich auf imdb, so liegt München bei einer Durchschnittsbewertung von 7,7, während Krieg der Welten und Indy IV bei 6,5 liegen. Da liegt schon ein deutlicher Unterschied und zeigt, dass München beim Publikum deutlich besser aufgenommen wurde. Da gibt es sogar relativ wenig Spielberg-Filme, die eine deutlich höhere Wertung aufweisen als München.

Ja, aber dem widerspreche ich doch gar nicht. Ich schreibe es gerne noch einmal: ich halte "München" für einen guten Film, vielleicht war es in dem Zeitraum 04-08 sogar sein bester. Insgesamt betrachtet liegt er aber selbst bei imdb bei 7,7, was ja auch der Angabe bei rotten tomatoes entspricht. Was heisst 7,7? Ein guter Film, zweifellos. Zudem stützt es nur meine Behauptung, denn im gleichen Zeitraum wurde auch dort kein Film von ihm höher bewertet, in der Vergangenheit schon. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass er zwar auch früher Ausreißer hatte, aber zwiscehndurch immer wieder einen Kracher raus hatte. Und den sehe ich da einfach in den letzten Jahren nicht.

Ich stimme aber zu, dass Spielberg in den letzten 10 Jahren kein absolutes Meisterwerk abgeliefert hatte. Aber es ist halt auch für Spielberg nicht allzu leicht, wenn man ständig nur an seinen vorangehenden Filmen gemessen wird. Da können die neueren Filme eigentlich kaum mithalten.

Falsch. Denn dann dürfte er ja nach dem zeitpunkt X auf keinen grünen Zweig mehr gekommen sein, und dem ist nicht so. Die Angaben bei RT finde ich schon ziemlich differenziert. Da werden nicht automatisch seine alten Filme besser und die neuen schlechter bewertet. Oder wie erklärst du dir 33% bei "1941", denen dann wieder 94% für Indy 1 folgten? Oder "Hook" mit 29%. denen dann 97% für "Schindlers Liste" folgte. Nach der Logik müsste alles was nach spätestens "E.T." völlig abfallen, weil keiner seiner neueren Produktionen da mithalten kann. Dem ist aber nicht so. Da waren noch einige Dinger bei, die ~90% und höher erhielten. Explizit die letzten 4 Jahre wurde es auffalend schlechter - da kam keiner mehr über 80%. Und das ist auch mein gefühl. Gute Filme, aber kein Ausreißer. Früher hatte er große Schwankungen nach unten drin (Siehe Beispiele oben), aber nach einem miesen Ergebnis kam auch wieder ein richtigerHammer. Dem ist nun aber schon länger nicht mehr so, und das ist auffallend.

Anderen berühmten Regisseuren geht es da aber auch ähnlich. Bei einem Scorsese, Ridley Scott, Oliver Stone oder Francis Ford Coppola würde wohl auch niemand behaupten, dass deren letzten Filme genauso gut sind wie deren Klassiker.

Abgesehen von dem o.g. Punkt verstehe ich nicht ganz, was das mit meinem Einwand auf Spielberg zu tun hat. Ich attestierte Spielberg ein evtl. nicht ganz sicheres Händchen bei der Filmauswahl, sprach aber stets davon, dass er noch gute Filme macht. Das sehe ich weder bei einem Scott, noch einem Stone oder Coppola so. Und wenn ich mir bei Scorsese mal anschaue (Obwohl es hier nicht um ihn geht und ich den Vergleich unsinnig finde, da meine Aussage bei Spielberg einen anderen Hintergrund hatte), sehe ich da durchaus, dass "Departed" z.B. mit 93% gelistet wird, oder auch "Aiator" mit weit über 80%. es scheint also durchaus möglich zu sein, sich als etablierter Regisseur auch heute noch einen guten Film aus den Rippen zu schneiden, der ähnlich hohe Bewertungen erhielt wie lange zurückliegende Klassiker. Zudem schaffte Spielberg dieses Kunststück bis in die 90er Jahre auch mit schöner Regelmäßigkeit, so dass mir nicht wirklich einleuchten will, warum er das urplötzlich nicht mehr schaffen soll. Weil seine neuesten Arbeiten immer mit den alten Filmen verglichen werden? Dieses Schicksal hatte er seit "Jaws" und schaffte es danach immer und immer wieder. Warum nur bei den letzten vier Filmen nicht?

Mir persönlich sind die Spielberg-Filme der letzten 10 Jahre aber trotzdem lieber als vieles, was er in den 90-ern abgeliefert hat. Da stechen für mich eigentlich nur Schindler's Liste und mit Abstrichen Jurassic Park hervor. Den anderen Filmen der Decade würde ich Minority Report, Catch me oder München aber stets vorziehen.

Da hüte ich mich davor etwas zu sagen, da es reine Geschmacksfragen sind. Im Gesamtpaket entsprechen die Angaben - die ich wie gesagt vor meiner Aussage nicht kannte - aber auch meiner Einordnung. Zudem finde ich es wie gesagt auffallend.

Bei "Gefährten" bin ich außerdem recht zuversichtlich, dass der Film richtig gut werden kann, da ich schon den Roman gelesen habe und dieser Spielberg wirklich liegen sollte.

Und hier auch noch einmal: ich würde mich ja für Spielberg freuen, da er nach wie wor ein toller Filmemacher ist. Zudem sieht der Trailer auch gut aus. Wie gut der nun sein wird, werden wir alle später fest stellen. ich gönne es Stevie. Aber man wird sich doch bei einem neuen Spielberg-Film fragen dürfen, ob er besser sein und besser angenommen wird, als seine letzten Arbeiten.


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Samstag, 8. Oktober 2011, 22:36

Ja, laut rottentomatoes-Wertungen mag das stimmen. Aber nicht immer sind diese Wertungen so aussagekräftig. Forrest Gump, Braveheart oder Gladiator liegen beispielsweise auch alle unter 80 % und werden trotzdem als Meisterwerke angesehen. Es muss also nicht umbedingt immer bedeuten, dass nur Filme über 90 % absolute Oberkracher sind. Ansonsten wären "Minority Report" und "Catch me if you can" ja auch größere Filmmeilensteine als "Indy 3" und "Jurassic Park". Außerdem gab es zwischen E.T. 1982 und Schindler's Liste 1993 beispielsweise auch keinen Film von Spielberg, der über 90 % gekommen ist. Da waren zugegebenermaßen mehrere Filme im 80 % - Bereich , aber so weit wären dann auch die neueren Filme nicht entfernt. Außerdem hatte er mit Always und Hook damals auch mal zwei ziemlich schwache Filme hintereinander gedreht und dann kamen erst Jurassic Park und Schindler's Liste.
Es war aber auch nie die Frage, ob man die mögliche Qualität kommender Spielberg-Filme hinterfragen kann, wenn man die letzten Werke nur gut fand. Das kommt fast automatisch, wenn man mit den letzten Filmen nicht komplett zufrieden war. Ich hatte mich halt nur gewundert, dass du München mit "Krieg der Welten" und "Indy IV" in einem Zusammenhang genannt hattest, die in der Öffentlichkeit klar zu seinen schwächeren Werken zählen, während ich bei "München" immer der Meinung war, dass er zu seinen stärkeren Werken gezählt wird, nicht zuletzt auch wegen der Oscarnominierungen.
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Sonntag, 9. Oktober 2011, 10:52

Zitat

Original von gimli
Ja, laut rottentomatoes-Wertungen mag das stimmen. Aber nicht immer sind diese Wertungen so aussagekräftig. Forrest Gump, Braveheart oder Gladiator liegen beispielsweise auch alle unter 80 % und werden trotzdem als Meisterwerke angesehen.

Für mich entfällt da völlig der Vergleich, weil sie von verschiedenen Regisseuren sind. Ich kann ja nichts dafür, dass du die Zahlen nicht magst. Wenn du sie nicht akzeptierst, fallen sie eben aus der Diskussion raus. Ich fand es eben interessant, dass diese Zahlen bei zwei Plattformnen das wieder geben, was ich schrieb. Zufall? Wer weiß. Vielleicht, vielleicht auch nicht. udem ändert es auch nichts an der Tatsache, dass du die Logik" aufgestellt hast, dass Regisseure, die früher einmal Klassiker erschaffen haben, es heute nich mehr schaffen könnten. Dem ist nicht so.

Es muss also nicht umbedingt immer bedeuten, dass nur Filme über 90 % absolute Oberkracher sind. Ansonsten wären "Minority Report" und "Catch me if you can" ja auch größere Filmmeilensteine als "Indy 3" und "Jurassic Park".

Geschmacksfrage. Fakt ist doch, dass sie alle weit über 80% lagen. Indy 3 und Jurassic Park bei satten 89%. Da liegen Welten zwischen den Bewertungen der Filme von 04-08.

Außerdem gab es zwischen E.T. 1982 und Schindler's Liste 1993 beispielsweise auch keinen Film von Spielberg, der über 90 % gekommen ist. Da waren zugegebenermaßen mehrere Filme im 80 % - Bereich , aber so weit wären dann auch die neueren Filme nicht entfernt.

Bitte? Nicht weit entfernt? Bauen wir uns jetzt die Welt, wie sie uns gefällt?

Indy 2: 85%
Farbe Lila: 88%
Indy 3: 89%

Die sind nicht in den 80, sondern durch die Bank näher im 90% Bereich. Und selbst wenn 7 bis 12% Abweichung hin zu seinem am best bewertesten Film "München" in der Phase 04-08 nicht als prägnant ansehen willst, bleibt faktisch stehen, dass keiner seiner Filme in die 80% Marke schoss. Das ist auch mein Gefühl, daher die Frage nach seiner Filmauswahl.


Außerdem hatte er mit Always und Hook damals auch mal zwei ziemlich schwache Filme hintereinander gedreht und dann kamen erst Jurassic Park und Schindler's Liste.

Und? Einerseits schießt du dir gerade selbst ins Bein, weil du ja vorher die These aufgestelkt hast, dass ein Regisseur wie Spielberg nicht an seine alten Arbeiten anknüpfen könnte, weil sie ständig mit seinen alten Filmen verglichen werden. Wenn also jemand vor Schindlers Liste und Jurassic Park Werke wie Indy 3 (89%), Farbe Lila (88%), Indy 2 (85%), E.T. (98%), Indy 1 (94%), unheimliche Begegnung (95%) und Jaws (100%) abgeliefert hat und deine These wahr wäre: Wie erklärst du dir dann, dass er überhaupt noch Filme mit so hohen Bewertungen wie beu Jurassic Park, Schindlers Liste, Minority Report usw. später abliefern konnte? Ich dachte, das ginge nicht, weil er ständig verglichen wird. Daher noch einmal meine FRage, die du ja umkurvt hast: Es gelang ihm in gleichen Zeitabständen auch nach groben Ausreißern nach unten immer wieder Filme abzuliefern, die besser abschnitten. Warum nur bei seinen letzten vier Filmen nicht? Zudem entkräftet das bei mir gar nichts, weil ich ja schrieb, dass er schlechter eingeordnete Filme hatte, inerhalb des vergleichbaren Zeitraums (4 Filme) aber immer wieder zurück kam. Dem ist zwischen 04-08 nicht so, und das ist und bleibt auffallend und entspricht auch meinem Gefühl.

s war aber auch nie die Frage, ob man die mögliche Qualität kommender Spielberg-Filme hinterfragen kann, wenn man die letzten Werke nur gut fand. Das kommt fast automatisch, wenn man mit den letzten Filmen nicht komplett zufrieden war.

Naja, das siehst du so, und ich so. Auf meine völlig harmlose Frage (Weil es mich eben interessierte), ob er in den letzten Jahren eine so grandiose Filmauswahl hat, bekam ich ja die Antwort.

Zitat

Ist das ne rhetorische Frage an dich selbst oder wie? Hat das hier jemand so gesagt oder ist das für den neuesten Film überhaupt relevant?


Ich finde es relevant und du siehst es ja auch als automatisch an, dass dies getan wird.


Ich hatte mich halt nur gewundert, dass du München mit "Krieg der Welten" und "Indy IV" in einem Zusammenhang genannt hattest, die in der Öffentlichkeit klar zu seinen schwächeren Werken zählen, während ich bei "München" immer der Meinung war, dass er zu seinen stärkeren Werken gezählt wird, nicht zuletzt auch wegen der Oscarnominierungen.

Das kann ich sogar verstehen, wobei mir die Oscranominierungen bei so etwas egal sind. Ich finde ja auch, dass es aus diesem Zeitraum sein womöglich stärkster Beitrag ist. Es ging mir da hauptsächlich um einen vergleichbaren Zeitraum. Einerseits fiel da halt München rein, andererseits sage ich aber auch weiterhiun klipp und klar,dass es für mich nicht zu den stärksten Spielberg-Filmen zählt. Aber ich wollte München weder als schwach oder schlecht einordnen (Was ich auch nicht getan) habe. Und unter dem Strich sehe ich da auch weiterhin nur ein "mageres" finanzielles Einspiel und eine Einordnung von 7,7 oder 77%.


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Sonntag, 9. Oktober 2011, 16:39

Mir ging es ehrlich gesagt nie darum, München als das größte Meisterwerk aller Zeiten darstellen zu wollen. Ich wollte mit meinem letzten Beitrag lediglich sagen, dass der reine Vergleich von rottentomatoes-Zahlen irreführend sein kann. Ich gucke beispielsweise auch immer auf die Durchschnittsbewertung und die Anzahl der Kritiken um das miteinander vergleichen zu können.

München hat bei 198 Kritiken eine Durchschnittsbewertung von 7,4
Die Farbe Lila hat bei 26 Kritiken eine Durschnittsbewertung von 6,9
Indy 2 hat bei 60 Kritiken eine Durchschnittsbewertung von 7,2

Wenn man da also die reinen Durchschnittsbewertungen betrachtet, so kann München locker mithalten, selbst wenn der Prozentsatz etwas niedriger ist.
Trotzdem sind das für mich keine guten Vergleiche, denn dafür müssten sich die Anzahl der Kritiken auf einem ähnlich hohem Level befinden. Würde es beispielsweise 200 Kritiken zu "Die Farbe Lila", "Indy 2" oder anderen älteren Spielberg-Filmen geben, so würde das alles vermutlich komplett anders aussehen als so wie es da im Moment steht. Vielleicht sieht es dann deutlich besser für den jeweiligen Film aus oder aber auch schlechter. So sind diese Vergleiche mit aktuellen Werken aber relativ schwierig.
Deshalb sind für mich neben dem rottentomatoes-Wert auch Sachen wie die Publikumsmeinung und Abschneiden bei den ganzen Preisverleihungen wichtig. Die Publikumsmeinung erhält man am besten durch imdb und da liegt München mit seinen 7,7 auch für einen Spielberg-Film im oberen Drittel. Würde er dort über 8 liegen, würde er gar zu den absoluten Highlights Spielberg's zählen. Das habe ich aber nie geschrieben und auch bei den ganzen Awards hat er letztendlich nicht gewonnen. Von daher zählt er sicherlich nicht zu den absoluten Meisterwerken Spielbergs, aber er ist auch nicht allzuweit davon entfernt. Wenn er sich mit "Gefährten" jetzt nochmal steigern kann, dann könnte er es aber durchaus schaffen. Bei den ganzen Oscarprognosen wird "Gefährten" ja auch immer wieder als einer der Topanwärter genannt und da wissen ja viele Leute auch um die Resonanz des Romans oder des Theaterspiels.
Ich wollte auch nie schreiben, dass man mit neuen Filmen nicht an alte Klassiker anschließen kann, sondern das man das nicht pausenlos schafft und es vielleicht auch mal länger dauert bis man es wieder schafft. Ich habe mich da aber vielleicht nicht ganz so glücklich ausgedrückt.
Möge der beste Zwerg gewinnen.

Spooky1980

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56

Sonntag, 9. Oktober 2011, 20:21

Beim schauen des 2. Trailers wieder Gänsehaut bekommen :)
Der Streifen hat das Zeug für ein Big Picture. Bin gespannt und werd mir einen Platz im Kino sichern.
Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht.

Dr Knobel

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57

Sonntag, 9. Oktober 2011, 20:36

@Gimli: Erst einmal danke für die interessante Diskussion. Ich denke, wir liegen da ja auch gar nicht weit auseinander. Ich hätte direkt im ersten Post klarer formulieren müssen, dass es mir grundsätzlich um gewisse Zeiträume geht, und nicht um einen speziellen Film. Du hast dich nach eigenem Bekunden in einem anderen Punkt nicht klar ausgedrückt. Du störtest dich daran, dass "München" mit "Indy 4" und "KdW" in einem Topf geworfen wird, ich mich daran, dass schon meine Frage an sich für "Ärger" sorgte. Um es jetzt abzuschließen, weil wir ja nun wirklich vernünftig, ausgiebig und sachlich dikutiert haben, grundsätzlich gar nicht so weit von einander weg sind, und es jetzt wirklich nur noch um Detail-Hackerei ginge, weil keiner zugeben will/kann, dass vermutlich beide irgendwo recht haben, lasse uns doch einfach folgendes Fazit ziehen:

"München" sticht in dem besagten Zeitraum sowohl bei IMDB als auch bei RT deutlich heraus und gefällt, beiden auch am besten und wurde nicht umsonst für einige Oscars nominiert. Parallel dazu konnte er nicht beim Einspiel überzeugen und kommt auch bei den Bewertungen im Gesamtpaket betrachtet nicht an seine älteren Filme heran - das warum lassen wir einfach offen, weil wir vermutlich immer Gründe für unseren eigenen Standpunkt finden. Und wir einigen uns auch darauf, aber das hattest du - so viel Fairness muss sein - ja auch schon eher geschrieben, dass er seit einigen Jahren keinen wirklichen Meilenstein abgeliefert hat und das man sich daher - nur auf diesen Zeitraum von 04-08 bezogen - durchaus die Frage stellen kann, ob er ein goldenes Näschen bei seiner Filmauswahl hat.

Friedensangebot als Kompromiss akzeptiert? :)

Und zu Gefährten: ich bleibe dabei - das sieht gut aus und ich freue mich darauf, bleibe aber dabei, dass es kaum der Ausreißer sein wird, den ich erhoffe. Ich lasse mich aber gerne, sehr gerne, eines besseren belehren.

gimli

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58

Montag, 10. Oktober 2011, 12:01

Ja, Friedensangebot ist akzeptiert. So weit liegen wir letztendlich ja auch nicht auseinander.:)
Möge der beste Zwerg gewinnen.

Dr Knobel

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59

Montag, 10. Oktober 2011, 12:06

:super:

gimli

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60

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 17:23

Hörproben

Die Titel der Tracks spoilern aber ziemlich heftig. Also anhören auf eigene Gefahr.
Mir gefallen die Hörproben aber richtig gut und es ist einfach nur cool, dass man so schnell zwei neue Williams-Scores hintereinander erhält. Lang genug hat es ja gedauert.
Möge der beste Zwerg gewinnen.

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