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Clive77

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Mittwoch, 26. September 2012, 23:40

Doctor Who: Ein Review - Teil 7: Sylvester McCoy

Der nächste Teil meines Doctor Who Marathons ist fertig und
behandelt den siebten Doctor Sylvester McCoy und seine Abenteuer. Auch hier
wieder Beschreibungen aller Folgen inklusive einer Portion Senf und jeder Menge
Spoilern.

Sylvester McCoy spielte für drei Staffeln den Doctor und
trat ebenfalls im 1996er TV-Film auf. Die Staffeln wurden jeweils im Herbst
ausgestrahlt und endeten meist im Dezember. Erstmalig ist Sylvester McCoy in
„Time and the Rani“ zu sehen (September 1987), wo er in den ersten Sekunden der
ersten Episode auch den sechsten Doctor verkörpert. Sein letztes
Serienabenteuer hatte er im Dezember 1989 in „Survival“. Die Serie wurde danach
eingestellt. Es gab 1993 ein kurzes Special („Dimensions in Time“) zum 30.
Geburtstag der Serie und 1996 versuchte man, die Serie mit Hilfe eines Films
wieder zum Leben zu erwecken, wo Sylvester McCoy ebenfalls als siebter Doctor
auftritt und Paul McGann als achter Doctor eingeführt wurde. In diesem Artikel
betrachte ich nur die letzten drei Staffeln der Originalserie und das Special
„Dimensions in Time“. Der Film und Paul McGann als achter Doctor werden einen
eigenen (kleinen) Artikel bekommen.

http://imageshack.us/a/img31/2807/mccoygroup.jpg
copyright by Andy Lambert

In „Time and the Rani“ (4 Einzelepisoden) wird die TARDIS
anfangs beschossen und der Doctor und Mel (Bonnie Langford) werden gut
durchgeschüttelt, was beim Doctor eine Regeneration auslöst. Nachdem die TARDIS
auf Lakertya notgelandet ist, werden der Doctor und Mel getrennt. Die Rani (Kate
O’Mara, zuletzt gesehen in „The Mark of the Rani“) steckte hinter der Attacke
und es gelingt ihr, den Doctor dank eines Amnesietrunks für ihre Zwecke zu
benutzen. Neben ihm hat sie auch führende Wissenschaftler von der Erde aus
verschiedenen Zeitzonen entführt und nutzt deren Wissen für den Bau eines
gigantischen Zeitmanipulators, der ihr komplette Kontrolle über die Zeit
verschaffen soll.

Eine ganz nette Auftaktfolge für den neuen Doctor. Witzig
auch, dass wichtige Wissenschaftler in die Episode eingebaut wurden, wie z.B. Albert
Einstein. Die Monster und Untergebenen der Rani wirken zwar nicht so toll wie
in anderen vorherigen Folgen, aber die Geschichte ist solide genug, um
ordentlich mitzufiebern. Schön war auch die Kostümprobe des Doctors, wo er
viele Aufmachungen seiner Vorgänger ausprobiert, um dann letztlich sein eigenes
Outfit zu finden. Etwas schade nur, dass die Rani keinen Hinweis darauf gibt,
wie ihr (und dem Master) die Flucht aus der Misere gelang, in der sie der
Doctor beim letzten Abenteuer zurückgelassen hatte.

In „Paradise Towers“ (4 Einzelepisoden) landen der Doctor
und Mel in eben diesen. Aber von Paradies kann nicht die Rede sein. Es gibt
viele verschiedene Fraktionen, durch die der Zuschauer (genauso wie der Doctor
und Mel) sich erstmal durchfinden müssen. Da gibt es z.B. die regulären
Einwohner - Resis - dann zwei (von ehemals drei) Gangs, die sich Blue Kangs und
Red Kangs nennen (und allesamt weiblich sind) und sich gegenseitig bekämpfen.
Dann sind da noch die Caretaker und die Cleaner und natürlich der große
Bösewicht des Abenteuers, der sich als Architekt des Gebäudes herausstellt. Oh,
und dann ist da noch Pex (Howard Cooke), ein Möchtegern-Held, der damals vorm
großen Krieg gekniffen hat.

Eine recht trashige und wirre Folge, die man so noch nicht
gesehen hat. Als Zuschauer fühlte ich mich ein wenig verarscht, um es mal auf
deutsch auszudrücken, denn gerade die Kangs kamen doch sehr lächerlich rüber
und wirkten als Folge dessen kaum bedrohlich. Da waren die beiden älteren Damen
mit Hang zum Kannibalismus weit besser geschrieben. Hoffentlich wird das jetzt
nicht die neue Richtung der Geschichten.

In „Delta and the Bannermen“ (3 Einzelepisoden) gewinnen der
Doctor und Mel auf einem fremden Planeten eine Reise in die 50er Jahre auf der
Erde. Gleichzeitig findet auf dem Planeten gerade die Auslöschung der Chimerons
durch die Bannermen (Banner-Männer?) statt und einzig die Königin (Delta) der
Chimerons (Belinda Mayne) kann mit einem wichtigen Paket entkommen - im gleichen
Shuttle-Bus, in den Mel für die Reise ins Jahr 1959 auch einsteigt. Der Doctor
nimmt lieber die TARDIS und kann dadurch auch eingreifen, als der Shuttle-Bus auf
dem Weg zur Erde mit einem Satelliten kollidiert. Die Reisegruppe samt Königin
steigen notgedrungen in einem Feriencamp in Wales aus dem Bus, der erstmal
repariert werden muss. Ein Kopfgeldjäger befindet sich aber auch in der Gruppe
und gibt den Bannermen den Aufenthaltsort von Delta an. Können der Doctor, Mel
und die neu gefundenen Helfer Billy (David Kinder) und Rachel (Sarah Griffiths)
- auch „Ray“ genannt - der Königin helfen? Oder wird sie in die Hände der
Bannermen fallen:

http://imageshack.us/a/img571/2395/mccoybannermen.png

Obiges Foto (und die Szene ist nicht gestellt, sondern kommt
so in der zweiten Episode vor) vermittelt recht gut den Eindruck, den man bei
dieser Folge von der Serie bekommt. Dabei hätte die Geschichte auch ganz gut
und vor allem spannender erzählt werden können und das in einem netten 50er
Jahre Setting. Teilweise kommt das Setting sogar etwas rüber, aber zu oft wirkt
es einfach nur aufgesetzt. Besser gemacht sind da die beiden amerikanischen
„Agenten“, die während der Folge aber nur wenige Szenen bekommen und auf der
Suche nach dem Satelliten sind. Die Chimerons verhalten sich übrigens ähnlich
eines Bienenstaats, wie in der Folge deutlich gezeigt und mit Besuch einer
Bienenfarm unterstrichen wird, damit es auch der letzte Zuschauer versteht.
Billy darf zum Schluss auch mit der Königin mit - es muss ja ein neuer Staat gezeugt
werden. Die Bannermen sollen zwar rücksichtslos und gefährlich wirken, aber ...
naja, man sieht es ja auf dem Foto. Die Musik tut derweil ihr Übriges dazu, die
Folge eher als eine Benny Hill Version von Dr. Who zu empfinden. Schade.
Vergeigt. Anmerkung: Der bekannte Regenschirm des siebten Doctors mit dem
Fragezeichen-Griff kommt hier erstmals und gleich mehrfach zum Einsatz.

In „Dragonfire“ (3 Einzelepisoden) verschlägt es den Doctor
und Mel nach „Iceworld“ - die dunkle Seite des Planeten Svartos. Dort treffen
sie in einer Bar auf Glitz (Tony Selby, siehe „The Mysterious Planet“ und „The
Ultimate Foe“ in Staffel 23), der in Besitz einer Schatzkarte ist und dringend
Geld braucht und auch auf Ace bzw. Dorothy (Sophie Aldred), die sich ebenfalls der
Gruppe anschließt. Der Gegenspieler dieser Folge heißt Kane (Edward Peel), der
nach Iceworld verbannt wurde, eine Körpertemperatur von -193°C hat und in Folge
dessen Leute per Handauflegen töten kann. Außerdem hat er eine sehr hohe
Lebenserwartung. Zudem ist Kane dabei, eine Armee aufzubauen und generell ein
unangenehmer Zeitgenosse, der ebenfalls hinter dem Schatz - „Dragonfire“ - her
ist. Der Schatz aus Glitz’ Karte wird angeblich von einem feuerspeienden Drachen
bewacht, der sich als Maschine entpuppt, die mit Lasern schießt.

Nachdem die letzten beiden Folgen doch sehr trashig daher
kamen, geht es hier wieder etwas normaler zu. Die anfängliche Szene in der Bar
zeigt mehrere außerirdische Spezies und erinnert ein wenig an ähnliche Szenen
in Star Wars. Es gibt ein paar weitere nette Ideen, wie z.B. dass Kane sich
regelmäßig in einer Gefrierkiste abkühlen muss (was einen gewissen
Vampir-Faktor ins Spiel bringt) oder dass der Drache selbst der Schatz ist oder
dass die Kolonie Iceworld ein großes Raumschiff ist. Apropos Vampir und
Raumschiff, Glitz’ Schiff hieß „Nosferatu“. Allerdings gibt es auch einige
Absurditäten, z.B. als der Doctor am Ende einer Folge aus unerfindlichen
Gründen einen Abhang hinunter will und schließlich am Regenschirm baumelnd über
dem Abgrund hängt. Mit Ace findet der Doctor übrigens eine neue Begleiterin,
während dies für Mel die letzte Folge war. Sie verabschiedet sich am Ende vom
Doctor und fliegt mit Glitz davon ins Happy End.

Das war auch schon die letzte Folge der 24. Staffel. Die Abenteuer
hinterlassen oft einen trashigen und verrückten Eindruck. Der Doctor hingegen
scheint immer schnell zu durchschauen, was los ist. Er wirkt sympathisch und
freundlich, kann aber auch schnell autoritär und fordernd werden. In der ersten
Folge wirft er ein paar Sprichwörter durcheinander, was sich dann aber nicht
weiter fortsetzt. Nach diesen vier Folgen kann man aber schon sagen, dass er manchmal
skurril wirkt, aber im Vergleich zu den anderen Doctoren ein relativ normales
(menschliches) Auftreten hat.

... to be continued...

Clive77

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Mittwoch, 26. September 2012, 23:41

Die 25. Staffel startet mit „Remembrance of the Daleks“ (4 Einzelepisoden). Der
Doctor und Ace (die den Doctor immer wieder mit “Professor” anredet) landen auf
der Erde im Jahre 1963 und stoßen dabei auf die Daleks. Diese versuchen, die
Hand von Omega, die der erste Doctor offensichtlich auf der Erde zurück ließ,
in die Finger bzw. Saugglocke zu bekommen. Der Doctor und Ace schließen sich
dabei dem Militär und einer Wissenschaftlerin an. Zusätzlich kompliziert wird
die Lage dadurch, dass es zwei unterschiedliche Dalek-Fraktionen gibt: Die
klassischen Daleks und die sog. Renegades.

http://imageshack.us/a/img715/2323/mccoydavros.png

Wow, so liebe ich die Folgen. Die Geschichte fängt relativ
einfach an und wird immer komplexer. Der Doctor fungiert dabei als
Strippenzieher und hat am Ende alles bis ins letzte Detail durchgeplant, so
dass Davros am Ende Skaro und alle Renegade-Daleks mit der Hand von Omega
zerstört (Davros sollte, als wir ihn letztes Mal sahen, auf Skaro vor Gericht
gestellt werden - hat aber offensichtlich eine Art Dalek-Revolution ausgelöst).
Die letzte Folge liefert dabei viele Highlights: Wenn der Doctor z.B. erst eine
große Rede gibt, um Davros zur Aufgabe zu bewegen und ihn anschließend zum
eigenen Untergang hin bewegt. Etwas verwirrend mag das kleine Mädchen gewesen
sein, dass ebenfalls eine Dalek-Fraktion anführt - eine Antwort der klassischen
Daleks auf ihre alten Probleme? Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich, dass sich
die gesamte Folge immer wieder auf den ersten Doctor bezieht, worauf mit
Beschreibungen seiner Person und weiteren Anekdoten hingewiesen wird (falls man
die nicht mitbekommt, ist das aber auch nicht schlimm). Lustig war auch die
Ankündigung einer Sci-Fi Serie im Fernsehen (innerhalb der Folge), womit wohl
Doctor Who gemeint war, aber bei dem halben Wort „Doc...“ wurde die Szene
gewechselt. So können die Abenteuer vom siebten Doctor gerne weiter gehen.
Kleine Anmerkung: Es wird erstmals gezeigt, wie ein Dalek Treppen steigt.

In „The Happiness Patrol“ (3 Einzelepisoden) besuchen der
Doctor und Ace eine zukünftige menschliche Kolonie auf dem Planeten Terra
Alpha. Dort ist gute Laune Vorschrift und wer dem nicht folgt, wird bestraft
bzw. hingerichtet. Zusätzlich zu diesem merkwürdigen Gesetz verschwinden viele
Leute spurlos, was einen Inspektor auf den Plan gerufen hat. Aber die
Herrscherin der Kolonie macht sich darum nur wenige Gedanken und geht weiter
ihrem Werk nach. Der Doctor und Ace versuchen, diesem Treiben ein Ende zu
setzen.

Tja, gerade noch die Vorfolge gelobt und dann geht es zurück
in trashigere und absurdere Gefilde. Als kleines Beispiel sei genannt, dass die
TARDIS von einer „Happiness Patrol“ pink angestrichen wird, weil blau zu trist
aussieht. Wenn man eine Lehre aus dieser Folge ziehen kann, dann dass Glücklichkeit
nicht erzwungen werden kann. Aber das war es auch schon. Der Doctor erwähnt
übrigens, dass „Theta Sigma“ damals auf der Akademie sein Spitzname war (etwas,
was wir bereits in „The Armageddon Factor“, einer Folge des vierten Doctors,
erfahren haben).

„Silver Nemesis“ (3 Einzelepisoden) wurde ab dem 23.
November 1988 ausgestrahlt - zum 25. Geburtstag der Serie. Die Geschichte an
sich ist aber nicht wie vorher zum 10. und 20. Jubiläum ein Special mit
verschiedenen älteren Darstellern des Doctors und seiner Begleiter. Stattdessen
ist es eine normale Geschichte mit einigen Besonderheiten für die Fans. Unter
anderem tauchen folgende alte Bekannte auf:

http://imageshack.us/a/img32/4971/mccoycybermen.png

Der Doctor und Ace statten dem Jahr 1988 (am 23. November)
auf der Erde einen Besuch ab. Dort sind drei weitere Fraktionen an einer Waffe,
der Nemesis, interessiert, die von Rassilon auf Gallifrey erschaffen wurde und
zur ultimativen Verteidigung dienen sollte. Bei den drei Parteien handelt es
sich um Lady Peinforte (Fiona Walker) und ihren treuen Diener (beide sind aus
dem 17. Jahrhundert in die heutige Zeit gereist), eine Gruppe (Neo-)Nazis
(deren Anführer sich nach dem 2. Weltkrieg nach Südamerika zurückgezogen hatte)
und die Cybermen. Die Nemesis hat die Form einer silbernen Statue mit Pfeil und
Bogen und besteht aus Validium, einem „lebenden Metall“. Sollte diese Waffe in
die Hände einer der Gruppierungen fallen, droht das Ende der Erde. Zudem haben
die Cybermen eine Kriegsflotte im Erdorbit. Der Doctor und Ace haben alle Hände
voll zu tun.

Eine gute Folge, die zwar mit den anderen Jubiläen nicht so
ganz mithalten kann, aber durchaus ihre Momente hat. Der Diener von Lady
Peinforte beispielsweise hat große Mühe, sich in der heutigen Zeit zurecht zu
finden. Alles wirkt so fremd und das führt zu einigen lustigen Momenten. Etwas
absurd wirkt hingegen jeglicher Kampf gegen die Cybermen. Aus vorherigen Folgen
ist bekannt, dass die Cybermen tödlich auf Goldstaub reagieren, aber Pfeile mit
Goldspitze oder Münzen, die mit einer Fletsche geschossen werden, sollten doch nicht
so eine extreme (explosive) Wirkung haben, oder? Interessanterweise spricht
Lady Peinforte auch das Geheimnis des Doctors an, das sie zu kennen scheint.
Dabei geht es darum, wer der Doctor ist (!) und um eine „alte Zeit“. Leider gab
es keine weiteren Hinweise, aber es war wohl geplant, in weiteren Staffeln
Schritt für Schritt das Geheimnis zu lüften. Ob die heutige Serie dem nachgehen
wird? Stichwort: „Doctor Who?“

Eine weitere Anmerkung verdient hier das Verhalten des
Doctors, der mal wieder den Untergang der Cybermen (und deren Flotte)
herbeiführt: Der siebte Doctor plant seine Schritte mit großer Voraussicht und
nutzt in dieser Folge die Nemesis, um die Cyber-Flotte zu zerstören. Das Ganze (naja,
fast alles) geschieht unter der Aufsicht des Cyber-Commanders und ist recht
beeindruckend in Szene gesetzt. Dabei hat man durchaus den Eindruck, dass der
siebte Doctor recht düster mit seinen Feinden umgehen kann und das auch ohne zu
zögern macht. Alles in allem eine gelungene Folge.

In „The Greatest Show in the Galaxy“ (4 Einzelepisoden) geht
es um einen mysteriösen “Psychic Circus” auf dem Planeten Segonax. Dort werden
die wenigen Zuschauer, die den Weg dorthin finden, gezwungen, an einem Wettbewerb
teilzunehmen und eigene Nummern aufzuführen. Bei Gefallen der zusehenden
Familie (Vater, Mutter, Kind) wird weiter aufgeführt, bei Missfallen wird die
aufführende Person getötet. Der Doctor und Ace, die eigentlich garnicht zum
Zirkus möchte (sie hat Angst vor Clowns und zu Recht, wie sich herausstellt),
gehen dem Geheimnis um den Zirkus auf den Grund.

Wieder eine recht skurrile Folge, aber erneut mit sehenswerten Momenten.
Dass hinter der Veranstaltung drei Götter von Ragnarok stehen, wirkte
allerdings etwas unnötig und im Grunde fehl platziert (sofern denn ein
Zusammenhang zur Edda damit angedeutet werden sollte). Die Aufführung
des Doctors in der letzten Folge war allerdings schön anzusehen und auch
der nervige Fanboy, der alles über den Zirkus gesammelt hat, war gut gelungen.

Damit endete die 25. Staffel, die uns einen heimlich planenden
und etwas düsteren Doctor präsentierte. Er durchschaut stets, was stattfindet
und hat eine Idee, wie er der Lage Herr werden kann. Dabei schreckt er auch
nicht vor extremeren Mitteln zurück - da wird schonmal eine ganze Kriegsflotte
der Cybermen vernichtet oder ein Zirkus in Grund und Boden gestampft. Ace als
Begleiterin mit Sprengstoff-Kenntnissen trägt dabei auch keine kleine Rolle und
hat durch ihre selbstgebastelten Sprengsätze schon einiges zur Zerstörung
unliebsamer Gegenspieler beigetragen. Da kann man gespannt sein, ob dieser
Tenor beibehalten wird.

In der ersten Folge der 26. Staffel, „Battlefield“ (4
Einzelepisoden), folgt der Doctor einem Notsignal zur Erde (heutige Zeit,
sprich 1989). Merkwürdige Geschehnisse finden rund um Lake Vortigern statt und
Gestalten in Ritterrüstungen tauchen plötzlich auf. Kenner der Artus-Sage
werden viele Charaktere erkennen und dem Doctor (oder, wie er von den „Rittern“
bezeichnet wird: Merlin) ist sofort klar, dass hier unsere mit einer anderen
Dimension vermischt wird. Ein alter Bekannter des Doctors kommt dabei
kurzzeitig aus dem Ruhestand zurück (auf dem Bild zusammen mit seiner Frau):

http://imageshack.us/a/img441/7489/mccoylethbridgestuart.png

Eine gute Folge. Brigadier Lethbridge-Stewart (Nicholas
Courtney) kehrt zurück, bereichert die Geschichte mit stets lustigen
Bemerkungen und darf sogar die Welt retten. Morgaine (Jean Marsh) und die
benutzte Magie (die vom Doctor mal wieder als technologischer Fortschritt
erklärt wird) sind zwar ungewöhnlich, aber es gab schon vorher Folgen dieser übernatürlichen
Art und es ist schon spaßig zu sehen, wie sich das moderne Militär mit den
Rittern auseinander setzt. Für den Doctor gibt es zudem ein Wiedersehen mit
Bessie, dem Auto des dritten Doctors (Jon Pertwee).

In „Ghost Light“ (3 Einzelepisoden) entscheidet sich der
Doctor, die Ursprünge eines Spukhauses zu untersuchen, dass Ace im Jahre 1983
besucht und niedergebrannt hat. Die beiden landen im Jahr 1883 und treffen auf
viele illustre Gestalten der viktorianischen Zeit. Aber hier geht vieles nicht
mit rechten Dingen zu. Bewaffnete Dienstmädchen, ein Diener, der ein
Neanderthaler ist, ein lichtempfindlicher Hausherr und viele weitere Kuriositäten
erwarten den Doctor. Ganz zu schweigen vom Raumschiff im Keller und dem
Schlafenden, der nicht geweckt werden soll.

... to be continued...

Clive77

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Mittwoch, 26. September 2012, 23:41

Wieder eine sehr skurrile Folge, die etwas Licht auf die
Vergangenheit von Ace werfen soll und nebenbei die viktorianische Zeit etwas
unter die Lupe nimmt. Der Autor hat unzählige Anekdoten von Schriftstellern aus
dieser Zeit mit eingebaut (Pygmalion, Heart of Darkness, The Lost World
seien als Beispiele genannt), was die Folge etwas interessanter gestaltet. Das
Thema Evolution wird als Aufhänger genommen und vom Doctor am Ende benutzt, um
den übermächtigen Gegner dieser Geschichte zur Aufgabe zu zwingen.

In „The Curse of Fenric“ (4 Einzelepisoden) landen der
Doctor und Ace im Jahre 1943 an der nordost-englischen Küste, wo sie sich in
eine englische Geheimbasis begeben. Dort arbeitet der Wissenschaftler Dr.
Judson (Dinsdale Landen) an der Ultima-Maschine (ein Äquivalent zur
Enigma-Maschine), die er auch dazu benutzt, um alte Runenschriften, die
unterhalb der örtlichen Kirche gefunden wurden, zu übersetzen. Diese Runen
stammen von Wikingern, die vor 200 Jahren an der Küste landeten und scheinbar
einem Fluch zum Opfer fielen. Der Kommandant der Basis, Millington (Alfred
Lynch), hat neben dem Ultima-Computer, der auch zum Dechiffrieren deutscher
Nachrichten dient, aber noch einen viel größeren, wahnsinnigen Plan und will
mit einem Nervengas sämtliche Feinde (u.a. auch die alliierten russischen
Freunde, die er als potentielle Feinde sieht) in die Knie zwingen. Dabei hat er
seine Rechnung aber ohne den Doctor gemacht und ohne zu ahnen, dass der „Fluch
von Fenric“ eine weit größere, universelle Bedrohung darstellt.

Die Folge muss man erstmal verdauen. Eine wilde Mischung aus
Spionage, Krieg, nordischer Mythologie, Glauben und Vampiren (die in der Folge
„Haemovores“ genannt werden). Nebenbei lernt Ace noch ihre Großmutter kennen,
erfährt vom Schicksal ihres Großvaters und sieht ihre Mutter Audrey als Baby in
der Basis. Sie stellt außerdem den Doctor zur Rede und wirft ihm vor, immer nur
das Nötigste mitzuteilen (was in dieser Folge fatale Auswirkungen hatte). Im
Grunde geht es aber um den ultimativen Kampf von Gut gegen Böse, den der Doctor
nur zu knapp gewinnen kann (dafür musste er auch den Glauben brechen, den Ace
an ihn hatte - wohl einer der bedeutungsschwersten Momente der Folge).

Anmerkung: Von dieser Folge gibt es unterschiedliche
Fassungen. 1991 wurde die Folge auf Video veröffentlicht mit sechs zusätzlichen
Minuten. Die DVD von 2003 erschien als „Special Edition“ und hatte zwölf Minuten
unveröffentliches Material neben einer stark überarbeiteten Folge zu bieten.

In „Survival“ (3 Einzelepisoden) besuchen der Doctor und Ace
Perivale, den Ort, aus dem Ace stammt, bevor sie durch den Doctor auf einen
anderen Planeten kam. Viele von Ace’ alten Freunden sind verschwunden und eine
schwarze Katze weckt die Aufmerksamkeit des Doctors. Als Ace ebenfalls spurlos
verschwindet, versucht der Doctor, die Katze zu fangen und folgt Ace dabei auf
einen Katzenplaneten (wobei die Katzen hier menschähnliche Größe haben,
erinnern etwas an die Thundercats), dessen Bewohner über Teleportationskräfte
verfügen. Dort trifft der Doctor auch auf den Master (Anthony Ainley), der auf
dem Planeten gestrandet ist und sich langsam selbst in eine Katze verwandelt -
ein Schicksal, dass sämtlichen Besuchern des Planeten droht. Zudem erkennt der
Doctor, dass der Planet sich im Endstadium befindet und nicht mehr lange
existieren wird.

Die letzte Folge der alten Serie endet mit dem letzten
Auftritt von Anthony Ainley als Master. Er bleibt am Ende, unfähig die
Verwandlung zu stoppen, auf dem sterbenden Planeten zurück. Die Folge selbst
wirkt wieder etwas skurril, ist aber eine der besseren Episoden dieser Art. Es
ist außerdem die dritte Geschichte, in der es um Ace’ Vergangenheit geht.

Die Abenteuer des siebten Doctors kann man oft mit den
Worten skurril, absurd, kurios oder bizarr beschreiben. Dafür
gibt es stets eine größere Komplexität und mehr als einen Handlungsstrang zu
verfolgen. Der siebte Doctor wirkt außerdem immer souverän, wenn es darum geht,
den Überblick zu behalten und er hat auch eine dunkle Seite, die immer dann zum
Vorschein kommt, wenn sich sein Plan - meist unbemerkt vom Zuschauer - am Ende
zusammen fügt. Schade, dass die Serie an dieser Stelle keine Verlängerung für
eine neue Staffel bekommen hat.

Der Grund, weshalb die Serie hier nicht weitergeführt wurde,
lässt sich vermutlich in den sinkenden Zuschauerzahlen wiederfinden - das
universelle Argument für jede vorzeitig abgesetzte Serie - wobei „vorzeitig
abgesetzt“ hier heißen soll, dass die Verträge der Hauptdarsteller usw. durchaus
weitergelaufen wären, hätte die BBC grünes Licht für eine weitere Staffel
gegeben. Die Zahlen, die ich finden konnte, lagen - mit Ausnahme von „Survival“
- bei etwa 4 Millionen Zusehern. Zum Vergleich: Bei den beiden Staffeln davor
waren es noch eher 5 bis 6 Millionen Zuschauer.

Die Absetzung deutete sich auch schon an, weshalb man sich
für den abschließenden Monolog des Doctors entschied: "There are worlds
out there where the sky is burning, and the sea's asleep, and the rivers dream.
People made of smoke, and cities made of song. Somewhere there's danger,
somewhere there’s injustice, and somewhere else the tea's getting cold.
Come on, Ace — we’ve got work to do!"

Dieser wurde bereits vor dem Serienende aufgenommen
(ironischerweise genau am Tag des 26. Jubiläums der Serie, dem 23.11.1989) und
später über das Ende der letzten Folge gelegt.

Zum 30. Geburtstag der Serie wurden alle noch lebenden
Darsteller des Doctors (Jon Pertwee, Tom Baker, Peter Davison, Colin Baker,
Sylvester McCoy) im Rahmen des Charity-Programms „Children in Need“ vor die
Kamera geholt. Dabei handelt es sich um ein Crossover mit der Serie
„EastEnders“ und das Special besteht aus zwei Teilen, die insgesamt 17 Minuten
umfassen und am 26. und 27. November 1993 gesendet wurden (in 3D).

Bei der sehr kurzen Geschichte will die Rani alle Formen des
Doctors in einer Zeitschleife einfangen (den ersten und zweiten Doctor hat sie der
Story nach bereits), die sich im East End von London befindet. Der Doctor und
seine Begleiter ändern durchgehend ihre Form (was auch für viele Kurzauftritte
bekannter Begleiter des Doctors sorgt) und auch viele Gegner haben einen kurzen
Auftritt. Am Ende kann der siebte Doctor den Spieß umdrehen und die Rani in die
eigene Falle locken und nebenbei die ersten beiden Doctoren befreien.

Das war der siebte Teil meines Dr. Who Marathons und aus der
alten Ära ist nur noch der Film von 1996 übrig, der den achten Doctor einführt
(und sein einziges Abenteuer auf der Mattscheibe darstellt). Das Review dazu
kommt in Kürze.

Wie haben euch die Abenteuer vom siebten Doctor gefallen? Für
mich war es damals der erste Kontakt mit dem Doctor und auch der Grund, weshalb
ich 2005 neugierig auf den Neustart bzw. die Fortsetzung der Serie war.

Kommentare, Anmerkungen, Fragen? Immer her damit...

Sesqua

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4

Donnerstag, 27. September 2012, 00:14

Hab mich immer gefragt wieso die Serie nicht fortgeführt wurde. Hab sowas schon befürchtet.
Beim lesen wurde es mir ganz übel weil der Gedanke mich traf das eventuell es eines Tages auch mit der "New" ära aus sein kann.
Wie sich die Fans damals fühlen haben müssen. Nach all den Jahren kein Doctor who mehr zu sehen will ich mir gar nicht ausmalen.
2013 ist uns zum Glück sicher. Aber danach. Oh Boy... Hoffe die Show läuft zumindest halbsolange wie die "Classics"
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5

Donnerstag, 27. September 2012, 00:23

Die Sache mit den Zuschauerzahlen ist nur eine begründete Vermutung - aber die einzige, die Sinn macht. Da braucht man sich bei der neuen Serie aber noch keine Sorgen drum machen. Ich glaube kaum, dass nächstes Jahr, wenn die Serie ihren 50. feiert, auf einmal die Zuschauer nicht mehr einschalten. Im Gegenteil, ich rechne da mit dem erfolgreichsten Jahr des neuen Doctors und dem ultimativen Special - hoffentlich passend im November, spätestens aber zu Weihnachten. Damit sollte die Serie auch für 2014 sicher sein.

Danach, naja, abwarten wie lange Matt Smith die Rolle noch spielt und wie sich der Nachfolger dann macht. Das dürfte ohnehin der kritische Punkt sein, wenn wieder der Darsteller gewechselt wird. Ob es dann einen rothaarigen Doctor gibt? :D

Sesqua

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6

Donnerstag, 27. September 2012, 00:30

:) Ginger. Why i'm Not Ginger.
Be honest. Am i Ginger?

:D

Ich hoffe matt Smith macht's länger. Aber die Journalisten nagen an ihm zur Zeit mit den fragen wer wird nach ihm kommen und ob er einen Wunschkandidaten hat.
Ich hoffe er steht da drüber und lässt sich davon nicht beeinflussen. Und ich hoffe er will nicht "mal was anderes" machen für seine karriere.
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Donnerstag, 27. September 2012, 00:38

Bei der Kürze der jetzigen Staffeln könnte er ohnehin auch nebenbei andere Projekte machen. Und irgendwer muss schließlich noch den Rekord von Tom Baker brechen und den Doctor für mehr als sieben Staffeln spielen. ;)

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Sonntag, 30. September 2012, 10:56

Sehr schön, da ist nun endlich das Review für "meinen" Doctor. :) Sylvester McCoy war damals mein erster Kontakt zu Doctor Who, und für längere Zeit dann auch mein letzter. :D Ich erinnere mich daran, dass RTL Plus und Sat.1 zu dieser Zeit gerade frei über Antenne zu empfangen waren und ich alles mögliche rauf sah, um das neue Programm auszutesten. Das Intro fand ich damals sehr cool, und ich war gespannt, was da dann kommen würde. Es war eine Dalek-Folge, und ich muss außerdem noch sagen, dass mir damals diese typischen 80er-Jahre Serien-Designs mit Aliens und allem echt ANgst gemacht haben. Als Kind konnte ich anfangs noch nichtmal eine FOlge Star Trek TNG gucken, weil ich ANgst vor den Masken hatte und dieses seltsame 80er Jahre Set, Beleuchtung und alles mir wie gesagt Angst machten. Das war bei Doctor Who besonders schlimm, und ich gebe zu, dass ich die Dalek Folge nicht zuende gesehen habe. :bibber: Ich schaute noch andere Folgen, aber ehrlich gesagt kann ich mich nicht an Details erinnern, nur an den Doctor selbst. Mal sehen, ob ich etwas wiedererkenne, wenn ich soweit bin die Folgen zu schauen. :)

Interessant finde ich ja, dass Colin Baker noch nicht mal für einen Gastauftritt zurückkehrte. Woran lag es denn, dass er nach so kurzer Zeit ausgetauscht wurde? Hatte er die Serie freiwillig verlassen oder gab es Streit mit den Produzenten?
"Ich habe selten einen Film gesehen, der so konsequent auf alles scheißt, was einen Film langweilig macht."

Clive77

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Sonntag, 30. September 2012, 13:13

Interessant finde ich ja, dass Colin Baker noch nicht mal für einen Gastauftritt zurückkehrte. Woran lag es denn, dass er nach so kurzer Zeit ausgetauscht wurde? Hatte er die Serie freiwillig verlassen oder gab es Streit mit den Produzenten?

Er hatte ursprünglich einen Vertrag über vier Jahre, wurde aber am Ende gefeuert und wollte dann verständlicherweise nicht für die Regenerationssequenz zurückkommen. Dazu muss man wissen, dass Colin Bakers Doctor beim Publikum nicht gut ankam (arrogant und egoistisch sind Begriffe, die mir da in den Sinn kommen) - die Zuschauerzahlen gingen runter und die BBC wurde nervös. Logischer Schritt: Ein neuer Doctor musste her und dem alten wurde gekündigt. Aber den Zuschauerzahlen hat das am Ende auch nicht geholfen.

McCoy war auch mein erster Doctor. Aber ich konnte mich vorher lustigerweise an keine der Geschichten mehr erinnern. Sicher, den Doctor und Ace hatte ich noch im Kopf, aber den ganzen Rest musste ich mir erst nochmal anschauen - da war aus den Zeiten von RTL plus nichts mehr hängen geblieben, außer vielleicht, dass die Abenteuer recht bizarr waren - und das hat sich beim Ansehen der Folgen auch bestätigt. :D

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