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Dienstag, 12. Februar 2013, 23:11

House of Cards ~ Kevin Spacey, Robin Wright, Kate Mara

Haben wir da wirklich keinen Thread für? Funktioniert die Suchmaschine mal wieder nicht richtig oder ist es wirklich solch ein schwarzer Tag fürs Forum?
House of Lies ist nach Lilyhammer die zweite Serie, mit der sich Netflix als Produzent auf dem Serienmarkt etablieren will. Sie haben keine Kosten & Mühen geschaut und eine Serie auf die Beine gestellt, die von dem Produktionswert kaum höher hätte ausfallen konnte. Mit Kevin Spacey als Hauptdarsteller und David Fincher als Produzent, der weiterhin auch teilweise die Regie übernahm hat Netflix, entgegen gängiger Methoden alle Folgen gleichzeitig ausgestrahlt und muss dabei den Vergleich mit anderen großen Tieren der Serienwelt wie HBO, Showtime und AMC nicht scheuen. Doch worum gehts?

Zitat

Die Serie spielt in Washington, D.C. Im Zentrum steht Francis „Frank“ Underwood (Kevin Spacey), ein intelligenter, erfahrener und machtbewusster demokratischer Kongressabgeordneter. Als Majority Whip der Demokraten übt er eine wichtige Funktion im Politbetrieb der Hauptstadt aus, da es seine Aufgabe ist, die Abgeordneten auf Partei- bzw. Regierungslinie zu bringen. Als ihm der begehrte Posten des Außenministers vom neuen Präsidenten und Parteifreund Garret Walker jedoch vorenthalten wird, setzt der ehrgeizige Underwood alle Hebel in Bewegung, um sich dafür zu rächen. Durch Intrigen und skrupelloses Vorgehen will er sich seinen weiteren Weg an die Spitze bahnen, unterstützt von seiner ebenfalls berechnenden Ehefrau Claire. Frank nutzt nun sein intimes Wissen des Politikbetriebs in Washington und instrumentalisiert unter anderem eine ehrgeizige Reporterin für seine Ziele. Stück für Stück setzt er seine politische Vergeltung in die Tat um.
- Wikipedia
Die Serie schreit vor Budget. Ausgestattet mit einem wahnsinnigen Cast, der von Kevin Spacey über Robin Wright (State of Play, The girl with the dragon tattoo) als Ehefrau , Kate Mara (Shooter, American Horror Story) als junge, aufstrebende Reporterin, bis zu zahlreichen anderen Bekannten Gesichtern aus Film & Fernsehwelt die die Nebendarsteller der Serie bilden, reicht, bleiben keine Wünsche offen. Die Figuren sind stark und interessant geschrieben und genauso gut gespielt. Spacey liefert hier vermutlich eine der beeindruckendsten Leistungen die die Serienwelt bisher gesehen hat. Er dominiert die Serie mit seiner Präsenz und schafft besonders interessante Situationen, wenn seine Figur die third wall bricht und Dinge direkt für die Zuschauer erläutert.
Es ist eine zynische Serie, eine Serie über Verrat, Machtspiele und die Machtsucht der Menschen. Ein zynischer Blick auf die Welt der Politik, die dabei weniger komplex und abweisend ausfällt, als mein absolutes Serienhighlight des letzten Jahres Boss. Wie auch in Boss, gibt es in dieser Serie keinen guten und keine Bösen. Die Hauptfigur ist kein guter Mensch, sondern ein böser Mensch, der seine eigenen Erfolge über alles andere stellt, aber dennoch fiebert man bei ihm mit und erhofft das er sich am Ende durchsetzen wird. Er hat Prinzipien und Ziele, die Nachvollziehbar sind, so fragwürdig die Methoden am Ende auch seien mögen. Er ist ein kluger Hauptcharakter, mit allen Wassern gewaschen - doch das macht die Figur in dieser Serie nicht besonders, denn alle Figuren sind Machtsüchtig, intelligent und intrigant. Es ist eine Interessante Serie, die die richtigen Fragen stellt und dabei einen leichteren Einstieg ermöglicht, als Boss es zuvor getan hat. Handwerklich müssen nicht viele Worte verloren werden - die Serie ist perfekt gefilmt, das Drehbuch ist straff und es passiert in allen Folgen genug, um einen immer um den Verlauf der durchgehenden Story bangen zu lassen.
Netflix bietet mit ihrer ersten ernsthaften Eigenproduktion ein Meisterwerk ab. So sehr ich den Verlust von Boss vermisse, House of Cards ist ein angemessener Ersatz. Anschauen!
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Dienstag, 12. Februar 2013, 23:21

Hört sich interessant an. Allerdings steht da das wenn ich netflix.com eingeben das es das in meinem Land nicht gibt. Wo könnte man das sonst sehen?
"People die at their dinner tables. They die in their beds. They die squatting over their chamber pots. Everybody dies sooner or later. And don't worry about your death. Worry about your life. Take charge of your life for as long as it lasts." — Petyr Baelish aka the Little Finger

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Dienstag, 12. Februar 2013, 23:30

Mit House of Lies hast du mir auch schon eine gut Serie näher gebracht.

Werde ich mir definitiv angucken.

Boss habe ich auch nicht geguckt, offenes oder geschlossenes Ende?
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Clive77

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Mittwoch, 13. Februar 2013, 10:54

House of Lies ist nach Lilyhammer die zweite Serie, mit der sich Netflix als Produzent auf dem Serienmarkt etablieren will.


Fehler? Soll sicher "House of Cards" heißen, oder?

Zur Serie: Also, wenn ich mal die Zeit finden sollte, werde ich mir wahrscheinlich erst die vierteilige BBC-Serie von 1990 ansehen und danach mal in die neue US-Variante reinschauen. Aber danke für den Tipp!
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Pippen

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Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:57

Ich nehme es gerade bei Sky auf. Auf Atlantic HD oder wo auch immer das läuft. Hab aber noch nicht reingeschaut. Die Vorschau sah aber bisher recht gut aus....

http://de.youtube.com/watch?v=_bXhZ5oZpdI&feature=related

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Mittwoch, 13. Februar 2013, 12:05

House of Lies ist nach Lilyhammer die zweite Serie, mit der sich Netflix als Produzent auf dem Serienmarkt etablieren will.


Fehler? Soll sicher "House of Cards" heißen, oder?

Zur Serie: Also, wenn ich mal die Zeit finden sollte, werde ich mir wahrscheinlich erst die vierteilige BBC-Serie von 1990 ansehen und danach mal in die neue US-Variante reinschauen. Aber danke für den Tipp!


Aber die BBC Serie gibt es nur in O-Ton, oder?

Clive77

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Mittwoch, 13. Februar 2013, 12:39

Aber die BBC Serie gibt es nur in O-Ton, oder?

Bin ich mir nicht sicher - imdb listet als deutschen Titel "Ein Kartenhaus" - suchen bei Amazon bringt aber nur die UK-Fassung (die ich mir bei Zeiten dann mal holen werde, gibt dort ein Trilogie-Set mit der Serie und den zwei Fortsetzungen in Filmform.


Edit: House of Cards ist die populärste Serie bei Netflix verkündete gestern Ted Sarandos, CCO bei Netflix. Abrufquoten gab er zwar nicht bekannt, aber es scheint so als hätten sich die 100 Millionen Dollar, die in die ersten beiden Staffeln mit insgesamt 26 Episoden investiert wurden, gelohnt. Quelle: Serienjunkies.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Clive77« (13. Februar 2013, 13:33)


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Mittwoch, 13. Februar 2013, 14:41

@Schorsch: Boss hat Zumindest ein zufriedenstellendes Ende. Schließt nicht alle Handlungen ab, aber ist zumindest kein Cliffhanger.

@Clive: Soll House of Cards heißen, ist ein fehler. Muss ich mal korrigieren wenn ich am PC bin. Das britische Original hab ich selber nicht gesehen, aber viel gutes drüber gehört.
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Schorsch

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9

Donnerstag, 7. März 2013, 14:37

Hut ab vor dem was Netflix hier auf die Beine gestellt hat.

00Doppelnull hat ja schon genug zu der Serie geschrieben, da habe ich nicht viel hinzuzufügen

Für mich eine der besten Serien in letzter Zeit :top:
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Clive77

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Montag, 11. März 2013, 12:27

Hier ein Artikel, bei dem sich Netflix hat in die Karten schauen lassen. Was meint ihr lässt sich Netflix eine Episode von "House of Cards" kosten? Eine Million? Zwei Millionen? Vier? - alles falsch, eine Episode von House of Cards fängt bei 4,5 Millionen Dollar Budget an... aber lest selbst...
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Sonntag, 16. Juni 2013, 21:48

Erste Staffel "House of Cards"-US und den ersten "Film" (bzw. die ersten vier einstündigen Folgen des britischen "House of Cards") gesehen. Parallelen sind da offensichtlich und insofern ist die US-Fassung "nur" ein Remake. Aber dieses Remake geht stets einen Schritt weiter und kann sich sehen lassen. Sofern man denn irgendwo an Politik interessiert ist. Und das ist genau der Punkt, der die Serie für den Zuschauer interessant oder langweilig macht. Ich für meinen Teil konnte an vielen Stellen nur müde gähnen, auch wenn beide Formate die Sache "politisch" interessant gestalten. Dabei kann ich in keinen der beiden Fälle auch nur irgendwas kritisieren. Schauspiel passt, Kulissen stimmen, im Prinzip steht alles auf grün für herausragende Produktionen. Nur das Thema - und es ist einzig und allein Politik - macht die Sache etwas dröge.
Dabei geht es in beiden Fassungen auch um den "menschlichen Faktor", der aber wird nur rein politisch ausgespielt und die "menschlichen Konsequenzen" bleiben im Hintergrund. Das kann man beiden Serien hoch anrechnen, da sie sich eben genau mit Politik und den Intrigen dahinter beschäftigen. Aber genau so gut sorgt eben diese Darstellungsweise für gähnende Leere in den jeweiligen Serien. Es ist verdammt interessant, hinter die politischen Kulissen zu blicken, aber man fragt sich eben permanent, ob die Personen/Protagonisten in der Realität wirklich so funktionieren würden. Ach, ich weiß auch nicht. Beide Serien packen mich nicht so richtig. Vielleicht liegt es da am politischen Verständnis oder an der Einstellung "nein, so kann das niemals ablaufen". Irgendwo sind mir da beide Formate zu fiktiv oder eben - falls es wirklich so abläuft - zu schonungslos. Für gute Unterhaltung sehe ich mir jedenfalls andere Serien an, die mich weniger daran erinnern, wie denn nun genau alles hinter den Kulissen der Politik abläuft oder ablaufen könnte.
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Schneebauer

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Montag, 24. Juni 2013, 10:03

Hab mir am Freitag die ersten Folgen angesehen und war sehr schnell angefixt. Die logische Konsequenz: Das restliche Wochenende weiter gesuchtet! :) Bin fast durch - 2 Folgen fehlen noch von Season 1 - aber das was ich bisher sehen durfte ist sehr gut!

Bombencast. Spacey ist gewohnt stark, man nimmt ihm die Rolle der erfahrenen, manipulativen und skrupellosen Politiker ab der ersten Minute ab. Es wird auch hervorragend beleuchtet wie zerstört der Mensch hinter der politischen Maske oft sein kann.

Kate Mara ist ebenfalls genial. Vom kleinen unerfahrenen Mauerblümchen, zum eiskalten Engel mit der warmen Seele. :love: Klasse wie sie die berechnende Journalistin gibt, die neben Karriereansprüchen aber auch die persönliche/menschliche Seite nicht vergessen hat.

Robin Wright hat zwar nicht die herausragendste Rolle der Serie, sondern verkommt so ein bisschen zur Setdekoration neben Spacey. Aber wenn sie mal in Aktion tritt, macht sie das in gewohnter starker Manier. Die Frau hat einfach eine tolle Kamerapräsenz. Claire's Rolle allerdings hat eine mir nicht ganz klar Motivation. Einerseits die devote Ehefrau die ihrem Mann helfen will ins Weisse Haus zu kommen - andererseits die Geschäftsführerin einer Wohltätigen Organisation, die eigentlich überhaupt keine Lust auf die Pläne von Frank hat und diesen wohlwissend und mit einem lächeln sabotiert. Naja, Rache vielleicht.

Aber auch der Rest ist durchweg gut besetzt und sehr authentisch und überzeugend. :top:

Mein persönliches Highlight neben dem Cast sind die Off-Monologe von Spacey in der die Zeit stehen zu bleiben scheint, und er seinen Kommentar zu diversen Szenen abgibt. Wunderbar, weil er z.B extrem herablassend über ein Thema spricht, aber sobald die Szene normal weitergeht, er herzlich lachend seinem Gegenüber in den Arsch kriecht. Politik eben! :)

Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt. Ich finde die Serie hat teilweise Schwächen im Drehbuch. Die Dialoge sind leider nicht so scharf geschrieben wie ich es mir gewünscht hätte, und wie es ein Sorkin bei The Newsroom gezeigt hat. Da kommen so Brecher wie "Ich habe noch ein Eisen im Feuer..." "Ich mag Eisen, aber ich liebe Feuer." ?? Keine Ahnung ob das der Synchro geschuldet ist, aber das macht für mich einfach keinen Sinn. Mir sind noch mehr so Kracher aufegafallen, hab ich aber grad nimmer im Kopf...

Dazu ist es auch Storytechnisch nicht immer das, was ich mir erwartet hatte. Da versucht Frank tatsächlich Vizepräsident zu werden in dem er den Präsident und seinen Vize gegeneinander aufhetzt - mit "Er hat gesagt Sie sind eine Nervensäge." und "Er hat gesagt, Sie haben keine Führungsqualitäten." Und schwupps, nehmen sie sich aufs Korn und er ist der lachende Dritte? Really? Das ist so vorhersehbar wie ein Call of Duty vor Weihnachten und so langweilig wie Schneckenrennen. Dabei hat Beau Willimon doch die Grundlage für den starken The Ides of March geschrieben und gezeigt, dass er mit politischen Themen gut zurecht kommt.

Mal schauen was das Finale noch reissen kann. Ich kanns mir zwar schon ausmalen, aber vielleicht überrascht man mich doch noch.


A propos, wie schauts mit denn mit Season 2 aus? Netflix hat ja schon bestellt, aber kommt ein Fincher z.B. nochmals auf den Regiestuhl zurück?

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Clive77

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 19:38

Free-TV Premiere auf Sat.1: Am 10.11.2013 um 23:15 Uhr geht es los.
Zuvor, am 06.11.2013 um 22:10 Uhr, geht es bereits auf ProSiebenMaxx im O-Ton mit deutschen Untertiteln los. Zunächst nur der Pilot als Preview, dann ab dem 13.11. regulär um 20:15 Uhr.

@Schneebauer: Zur zweiten Staffel gibt es bisher noch keinen Termin, leider. Ich habe auch noch nichts darüber gehört, ob Fincher weiterhin dabei ist.
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Clive77

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14

Montag, 14. Oktober 2013, 10:27

News: So wie es aussieht, wird die zweite Staffel wohl auch die letzte sein. Spacey und Wright mögen es laut Co-Executive Producer Rick Cleveland, Filme zu drehen - eine Andeutung dahingehend, dass sie für weitere Staffeln wohl nicht zur Verfügung stehen.
David Fincher wird außerdem in der zweiten Staffel nicht mehr auf dem Regiestuhl sitzen, dafür sollen Spacey und Wright aber darauf Platz nehmen.

Quelle: Serienjunkies.
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Montag, 14. Oktober 2013, 11:24

Ich habs fast befürchtet. Schade irgendwie. denn die ganze Prämisse hatte Potential für mehr. Dann hoffen wir mal, dass man die Serie zu einem ordentlichen Ende bringt und nicht hektisch durch die letzten Episoden hüpft, nur weil man fertig werden möchste...

Dass Fincher nicht mehr beteiligt sein wird, ist ein herber Verlust - man verzeihe mir, aber ich weiß nicht ob Wright und Spacey die Lücke gleichwertig schließen können? Zumindest nicht die ganze Staffel. Wenn die eine Episode machen wollen, ok, aber mehr bitte nicht.

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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 11:51

Kritik, Trailer, Bilder bei BGT

Obwohl HOUSE OF CARDS nun wahrlich genügend Gründe liefert, um direkt über die Serie und deren Qualitäten zu sprechen, kommt man nicht umhin, zuerst auf die besonderen Strukturen und Entstehung der Serie einzugehen. Nicht nur, dass große Namen wie David Fincher oder Joel Schumacher an der Umsetzung beteiligt waren, und mit Kevin Spacey – der auch als einer der Produzenten fungiert – einer der ganz Großen seines Fachs als Hauptdarsteller verpflichtet werden konnte: Die Politserie könnte einen Wendepunkt für eine ganze Branche sein und lässt Rückschlüsse auf die Zukunft des Formats "Serie" zu.

Der Trailer ist natürlich falsch, da hat sich mailo vertan. Wird noch geändert.

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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 12:53

Schön, dass man mal wieder was hört! :top:

Schöne Kritik, hat die Serie auch verdient. Aber kein Wort zu Kate Mara?
Habt ihr/du die Staffel auf Deutsch, oder im O-Ton geschaut? Ich fand, wie schon erwähnt, die Dialoge manchmal etwas seltsam.

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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 14:05

Auf Deutsch, ich erhielt Presse-Discs.

Wie gesagt: Der ganze Cast ist sehr, sehr stark. Aber im Vergleich zu Spacey, Wright und Stoll fand ich Mara zwar immer noch klasse, aber nicht herausragend. Speziell in den Szenen mit Spacey hatte sie in meinen Augen "Probleme". das mag aber sicher auch an der Rolle an sich gelegen haben, vielleicht ändert sich das ja mit Season 2. Scheint ja so zu sein, dass sich auch für ihre Figur da einiges ändern könnte.

Die Dialoge fand ich eigentlich immer grandios. Es gibt natürlich immer mal Beispiele, wo es Schwierigkeiten gibt, bestimmte Dinge aus dem amerikanischen adäquat zu übersetzen, aber grundsätzlich gefiel mir die Synchro sehr gut.

Edit: Wenn "Schön, dass man mal wieder was hört!" auf BGT/mich gemünzt sein sollte, danke ich für die Blumen. ;) Ich habe halt tierisch viel um die Ohren, so dass BGT nur dann möglich ist, wenn ich aus bestimmten Gründen mal einen tag frei habe. Kann aber durchaus sein, dass ich in naher Zukunft gar nichts mehr für BGT machen kann, es haben sich da ein paar Dinge geändert.

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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 14:30

@Knobel: Schöner Artikel :top:
Zum Thema "Netflix" bin ich gerade über diesen Artikel gestolpert. Dort finden sich einige Abonnentenzahlen, durchaus gerechtfertigte Vergleiche mit HBO und noch einiges mehr.
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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 14:48

Ja, HBO wid sich in Zukunft warm anziehen müssen. da ist ja nicht nur Netflix neu im Spiel, sondern auch Amazon, auch wenn die primär erst einmal etwas vorsichtiger investieren. Allerdings beweist der bisherige Erfolg von Netflix, dass immer noch der Inhalt zählt, keine schillernden Verpackungen. Natürlich sind House of Cards und die anderen Produktionen sicherlich aufwändig produziert, aber der Fokus liegt eben auf Geschichten. Dass den Anbietern das überwiegend durchwachsene Kinoprogramm, das sich im Spektakel fast nur noch selbst übertreffen will, dabei in die Karten spielt, ist aber natürlich auch alles andere als hinderlich.

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