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Joker1986

Amity Freischwimmer

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921

Dienstag, 10. Januar 2017, 10:12

Ich habe den Film zwei Mal im Kino gesehen und mir grade die Szene so noch mal angeschaut.

Spoiler Spoiler

Ich kann leider auch nicht nachvollziehen, wo das Lichtschwert da zu klein war?
Abgesehen davon, dass Vader sich mit brachialer Gewalt durch die Rebellen schnetzelt und Force-choked, -pushed und -grabbed und das für mich absolut nicht Kinderkino ist.
Vielleicht liegt meine Messlatte aber auch nicht so hoch wie von StuntmanMike...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joker1986« (10. Januar 2017, 11:00)


Woodstock

Z-King Zombies

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922

Dienstag, 10. Januar 2017, 10:51

Joker, Spoiler!
¯\_(ツ)_/¯


Ich nehme mir eine Auszeit von der noch immer andauernden Auszeit, bin aber per PN erreichbar. Könnte nur noch immer etwas dauern...

Joker1986

Amity Freischwimmer

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923

Dienstag, 10. Januar 2017, 11:01

Wah, sorry, ist geändert. :pinch:
Der Film ist schon wieder so alt, dass ich da auf Spoiler gar nicht mehr geachtet habe, da ja auch der Rest der Diskussion ohne Spoilertags auskam. :check:

Driver

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924

Dienstag, 10. Januar 2017, 14:52

Genau, StuntmanMike!

Mir wäre es auch lieber gewesen, Vader hätte mit einem anime-mäßig übertrieben großen Laserschwert... nein, besser zweien... einen minutiös durchchoreografierten und seelenlos langweilig gefilmten Fight hinter sich gebracht, in welchem er wie ein Flummi herumspringt, Schrauben dreht, vielleicht sogar einen Flickflack macht und irgendwo noch ein paar andere Dudes mit Lichtschwertern herkommen, damit mehr Bühne für so awesome Lightsaberfights wie in den absolut fantastischen Prequelfilmen entsteht (Gott segne George Lucas und seine Regiekunstfertigkeit, welche selbst einen Stanley Kubrik übertrifft). Und Überhaupt, warum sind keine Jedi da, die so viele coole Lichtschwertfights bringen? Alles normale Menschen da... WTF? Die können ja gar nix total gut. Wer will denn sowas langweiliges sehen? Star Wars fast ohne Lichtschwerter ist wertlos! Echt mal.

#childhoodruined

DUH!

*Ironie aus*
Sehe es ähnlich. Wobei ich den Darth Maul Fight auch heute noch immer geil finde. Aber ich denke die klassischen bodenständigen Lichtschwertduelle passen auch besser zu SW.

"I don't sit in while you're running it down. I don't carry a gun. I drive."


Cujo

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925

Dienstag, 10. Januar 2017, 18:43

War am Wochenende auch drin. Da ich vorher nichts über den Film gesehen bzw. beiläufig beachtet hab war ich um so überraschter wie “heftig“ dieser Teil gegenüber den andren Star War's Teilen ist.

Spoiler Spoiler

Auch das die Allianz sozusagen erst einen Schubs von den Rebellen brauchten um in den Angriff überzugehen fand ich gut.

Tonal wesentlich dunkler.

Hat mir super gefallen.

8,5/10 Gefangenen
"Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit.
Geschaffen, um zu überleben.
Kein Gewissen beeinflusst es.
Es kennt keine Schuld, oder Wahnvorstellungen ethischer Art."

-Ash über das Alien

Argento

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926

Donnerstag, 12. Januar 2017, 21:47

ROGUE ONE: Versuch einer Aufarbeitung:

Regisseur Edwards pfeift auf Selbstdistanzierungs-Ironie (ich meine an dieser Stelle nicht die Ironie in toto). Er hat es gar nicht nötig, sich gegen irgendwelche Schlauberger mit einer solchen Art von Ironie abzusichern, nur weil er einen ernsten Film im Kosmos STAR WARS schuf.

Ich hatte nach der missratenen EPISODE VII eigentlich schon alle Hoffnungen fahren lassen und war mir sicher, dass STAR WARS zu Grabe getragen werden würde. Gefangen in einer Mühle aus Zielgruppenanalysen, erzwungenem Fanpleasing und chronischer Mutlosigkeit, da man es jedem Recht machen will und sich selbst, bei dem ganzen Opportunismus, gänzlich vergisst, ja verliert.
EPISODE VII war ein Film, den ich nicht verstand, da mir stets suggeriert wurde, dass es um wichtige Dinge ginge, aber was was ich stattdessen sah, stand dem auf ominöse Weise entgegen. Merkwürdigkeiten über Merkwürdigkeiten tummelten sich in dem Werk. So beispielsweise ein Antagonist, der schon in seiner ersten Szene ironisiert werden musste, so dass jegliche Bedrohung, die - zumindest in Maßen - von ihm ausgehen sollte, umgehend relativiert wurde. EPISODE VII war ein Film, der so wenig mitriss, so wenig Lebendigkeit besaß, so wenig echte Charaktere beherbergte, dass selbst der

Spoiler Spoiler

Tod von Han Solo
eine Randnotiz blieb, die eigentlich rein gar nichts auszulösen vermochte. Dergestalt belanglos, dass man nach der Sichtung eigentlich sogar fast schon vergessen hatte, dass einer der zentralen, der

Spoiler Spoiler

wichtigsten Chraktere der gesamten Saga unwürdig krepierte.


Ganz anders nun ROGUE ONE:
Der Film besticht zuvorderst mit seinen Schattierungen in der Zeichnung der - vermeintlich - Guten. Schon die Einführung eines wichtigen Hauptakteurs kann als gänzlich geglückt betrachtet werden; vielleicht ist's sogar eine der mutigsten Einführungen eines Hauptprotagonisten des Großkinos der letzten Jahre überhaupt. Denn wir werden direkt und ohne Umschweife erst einmal Zeuge, wie jener Kerl einen heimtückischen Mord begeht.

Alle Hauptdarsteller haben irgendwie auch Dreck am Stecken. Sie konnten in einer verkommenen, der Verrohung anheim gefallenen, Welt, selbst nicht ganz sauber bleiben. Beschmutzten sich. Manche wurden zu Extremisten (Whitaker) andere sind Mitläufer und wieder andere beseelt von einem stets befremdlichen Kadavergehorsam.

ROGUE ONE ist kein naiver, sondern sogar ein ziemlich reifer Film.

Gareth Edwards ist ein Talent; keine Frage. Mit GODZILLA hatte er sich allerdings übernommen. Ihm fehlte noch das das Geschick, das Maß und die Souveränität, um seiner ambitionierten Vison gerecht werden zu können. GODZILLA war unausgegoren. Guter Wille war erkennbar, ja, der Wille nach Eigenständigkeit und seine Vision eben so. Einzig seine - zum damaligen Zeitpunkt - nocht nicht vollständig ausgebildeten Fähigkeiten fehlten ihm zur Vollendung seiner ambitionierten Vision. Nun also ROGUE ONE. Edwards hat gelernt, hat sich entwickelt, ist gereift.

Bereits der erste Atompilz, den der Todesstern veraursacht ist wirkungsvoll. Die Visualisierung ist apokalyptisch und furchterregend und Edwards macht schon früh in seinem Film deutlich, dass es hier um etwas geht. Alles kann passieren. Seine Bildsprache ist nicht selten höchst beachtlich und insbesondere die Bilder der Zerstörung, die vom Todesstern ausgehen, entfalten große Wirkung, sind eindringlich und nachhallend.

Am Ende, ja, am Ende

Spoiler Spoiler

da sterben sie wirklich alle. Was für ein Ende! Tage hallte es bei mir noch nach. Bewegte mich.


Ist der Film politisch? Aber ja! Auch wenn führende Verantwortliche des Films dies bestreiten wollten, was kaum ernst gemein sein kann. Das Politische ist schon der ganzen Geschichte rund um Imperium, Zusammensetzung der Rebellentruppe, Schuld- und Moralfragen, quasi inhärent.

Es sagt uns sehr viel über die gegenwärtige Zeit, wenn ausgerechnet ein Film aus dem Kosmos STAR WARS eines der

Spoiler Spoiler

bittersten und traurigsten
Enden des Großkinos der gesamten letzten Dekade bereithält. Die Welt befindet sich im Umbruch.

Doch am Ende, ja, das wollen wir nicht vergessen,

Spoiler Spoiler

da steht auch die Hoffnung. Verkörpert von der jungen Carrie Fisher, die nur ein Wort für uns bereithält: "Hoffnung!".
"Ich spiele lieber fünf Minuten eine interessante Rolle in einem schlechten Film als 90 Minuten eine banale Rolle in einem guten Film."

Michel Serrault

2016/17:
SILENCE (Martin Scorsese)
SPLIT (M. Night Shyamalan)
RULES DON'T APPLY (Warren Beatty)
THE VESSEL (Julio Quintana)
JACKIE (Pablo Larraín)
THE HANDMAIDEN (Chan-wook Park)
TWIN PEAKS (David Lynch)
LAST DAYS IN THE DESERT (Rodrigo Garcia)
HEADSHOT (Stamboel/Tjahjanto)
MEAN DREAMS (Nathan Morlando)

Woodstock

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927

Freitag, 13. Januar 2017, 00:19

Ich kann dir in manchen Punkten zustimmen. Der Tod von

Spoiler Spoiler

Han Solo

war im Vergleich zu den Toden

Spoiler Spoiler

einzelner Rogue One Figuren

wirklich eine Randnotiz und VII war nicht gelungen, zumindest die zweite Hälfte.

Die Einführung vieler Figuren (besonders von Cassian) war gelungen aber Jyns Einführung im

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Transporter

war es nicht. Zu plötzlich und zu bemüht. War der Transporter selbst ein Fanservice? Ich weiß es nicht. Das lief mit Rey besser. Einer der großen Vorzüge von VII.

Aber Edwards war mit Godzilla nicht überfordert. Visuell war der Film prachtvoll und die Inszenierung auch. Nur die Wahl des endgültigen Protagonisten war eine Bankrotterklärung des Autoren. Man hat eine starke und großartige Einführung des Vaters, man fiebert mit und freut sich auf die Vater Sohn Geschichte und worauf legt man den Fokus bis zum Ende?

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Auf den Sohn. Lieber hätte ich Vater und Sohn bis zum Ende gemeinsam agieren sehen, da hätte man sehr viel mehr bekommen. Drama auf einem hohen emotioanlen Level und nicht nur stumpfe Action. Der Vater hätte am Ende auch sterben können aber nun mal nicht am Anfang.


In Rogue One war der letzte Akt aber wirklich überragend. Das was Godzilla im ersten und zweiten war, konnte Edwards im dritten von Rogue One erneut ausleben. Da hat er seine Stärken ausgelebt. Die Inszenierung und Action aber Charaktere in die man langfristig viel investiert, davon versteht er momentan noch nicht viel. Wenn sich das ändert, dann wird er einer der ganz großen aber bisher ist er das noch nicht. Wie Rogue One in der Zukunft gesehen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Und die Frage ob Rogue One politisch ist? Natürlich ist er das. Science-Fiction und Fantasy sind es meist. Man bemerke doch nur wie hoffnungsvoll die früheren Science-Fiction Filme waren und wie düster sie mit der Zeit wurden. Ein schönes Beispiel dafür sind die Star Trek Filme: Anfangs mit Shatner waren sie auch schon ernster aber es gab immer den Funken Hoffnung, es wirkte noch immer hell und jedes Problem konnte gelöst werden. Die Sternenflotte war in ihren Grundfesten stabil, auch wenn es immer einzelne Negativbeispiele gegeben hat aber bereits bei Picard wurden die Filme düsterer. Siehe Treffen der Generationen. Picard verliert seinen Neffen und sein Schiff, im ersten Kontakt sterben erneut tausende und er verliert fast sich selbst, im Aufstand zeigt sich, dass die Föderation ein untergehendes Regierungssystem ist, welches fast schon imperiale Züge annimmt und unmoralische Geschäfte eingeht, um seinen langsamen Untergang zu verhindern und in Zehn kämpfen sie gegen einen putschenden, genozid befürwortenden Machthaber der auch noch Picards Ebenbild ist. Zudem verliert Picard seinen Freund Data. Wo ist da die strahlende, hübsche Zukunft von welcher Rodenberry in den 60ern geträumt hat? Die jetzigen Star Trek Filme sprechen zudem für sich. Der Genozid wurde vollendet, die Föderation ist korrupt und militarisiert und die Sünden der Vergangenheit können einen jederzeit einholen und man die alten Kämpfe erneut führen muss. Noch immer kämpft Christentum gegen Islam und Rechts gegen Vernünftig.

Science-Fiction und Fantasy spiegeln die Befürchtungen und Hoffnungen der Generation wieder, in welcher die Geschichte entstanden ist und das Rogue One so düster ist und das Science-Fiction immer düsterer und ernster wird, spricht für eine Hoffnungslosigkeit in der westlichen, und eigentlich auch östlichen, Gesellschaft. Die Welt ist im Wandel, Regierungen und Ideale werden erneut in Frage gestellt und da finde ich

Spoiler Spoiler

Carrie Fishers letztes Wort im Film eine nette Abwechselung: "Hope!"


In Star Trek findet sich diese positive Botschaft auch noch aber nicht mehr so offensichtlich. Man muss danach suchen und in Rogue One ist es das Ausrufezeichen. Wird Zeit!
¯\_(ツ)_/¯


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Goodfella

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928

Freitag, 13. Januar 2017, 01:30

Spoiler Spoiler

Han Solos Tod war für mich genau auf einer Stufe wie aller RO Personen die gestorben sind.
Ich fand sogar den Tod von Kilin im dritten Hobbit besser.
Danke Gimli für die Boxoffice-news und danke an alle anderen die News beitragen oder weiter das Forum bevölkern.

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