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TheReelGuy

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Montag, 13. März 2017, 21:49

Auch wenn ich meine Bedenken gegenüber dem Werk von Matthew Vaughn habe, wäre ein Engagement von ihm, sicherlich frischer Wind im dulle-düsteren DCEU. Wenn der Ton seines "Man of Steel 2" eher seinem "Stardust" oder noch besser "X-Men: First Class" gleicht, dann würde ich mich sogar auf den Film freuen. Dann könnte das was werden!
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Shins

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Das wäre fantastisch!
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Slevin

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Dienstag, 14. März 2017, 00:24

Wäre eine tolle Wahl, aber ich glaube irgendwie nicht, dass sie ihn gewinnen können.
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Revolvermann

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Dienstag, 14. März 2017, 07:33

Ich finde ja Snyders Superman Version toll. Wer natürlich lieber einen Richard Donner Superman will, welcher sich an den golden Age Comics und den Dave Fleischer Cartoons orientierte, mit einem Superman, den es in den Comics seit Jahrzehnten so nicht mehr gibt, wird das anders sehen.
Snyder erweckte den Superman meiner Kindnheit, aus den "dark Age" 90ern und frühen 00ern zum leben. Und so ist Superman bis heute. Ich finde das sollten sie fortführen.
Matthew Vaughn hätte ich viel lieber für den Flash Film.
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Valar Morghulis

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Dienstag, 14. März 2017, 21:05

Um es mit Nietzsche zu sagen: "Superman ist tot. Und wir haben ihn getötet."

Hilf uns mir Wonder Woman, du bist meine letzte Hoffnung auf Besserung im DCCU. Wenn WW klappt, dann traue ich auch Matthew Vaughn einen etwas positiver gestalteten Superman im laufenden DCCU zu, aber bis dahin (... und bis Snyder die Justice League auf uns loslässt. Dann wird aus Nietzsche plötzlich Dante: "Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!") ... heißt es bangen.

Dabei habe ich das Gefühl, dass Snyder und ich bei einer Sache einig sind: Wir sind beide froh, wenn JL durch ist und Snyder sich endlich um andere Dinge kümmern kann. Er hat ja schon ein Projekt angekündigt, aber Snyder sollte Conan (oder etwas in der Art) machen. Das ist die Art von Film und Geschichte, in der er alle seine Faibles ausleben kann. Seine Vorliebe für zelebrierte Gewalt, für Helden, die eigentlich Monster sind, für eigentlich plumpe aber genussvoll hochstilisierte Ikonographie, für seine "Momente > vernünftige Charaktere" Handhabe - all das könnte er endlich einmal in ein passendes Umfeld packen. Das würde ich mir sogar gerne angucken.
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Jay

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Dienstag, 14. März 2017, 21:23

:D Wer weiß, vielleicht bekam Snyder mit Justice League nochmal die Kurve, aber davon ist wohl eher nicht auszugehen. Watchmen wird wohl sein bestes Stück bleiben.

Oh jesus. Justice League kann so schlecht werden.

Ich will derweil keinen Conan vom Regisseur von 300. Schon gar keinen Conan im Stil von 300.
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Mittwoch, 15. März 2017, 16:24

Ich finde ja Snyders Superman Version toll. Wer natürlich lieber einen Richard Donner Superman will, welcher sich an den golden Age Comics und den Dave Fleischer Cartoons orientierte, mit einem Superman, den es in den Comics seit Jahrzehnten so nicht mehr gibt, wird das anders sehen.


War Richard Donners Superman nicht eher am Silver Age orientiert? Aber die Aussage klingt ein wenig so, als würde diejenigen, die "Man of Steel" nicht mochten, nur nicht überwunden haben, dass es kein Richard Donner-Film wurde. ;)


Snyder erweckte den Superman meiner Kindnheit, aus den "dark Age" 90ern und frühen 00ern zum leben.

Aus meiner Richtung gibnt es da ein ganz entschiedenes "Nein!" ;)
Das, was "Man of Steel" zeigt, ist ganz bestimmt nicht der SUperman aus den 90er und 2000ern. Ganz ehrlich, das wäre sowas wie die Erfüllung meiner Kindheitsträume als Superman-Fan, denn das war damals "mein" Superman, dessen Abenteuer ich echt geliebt habe. Ich habe damals sogar die Geschichten des Elektro-Superman verfolgt (War aber froh, als er wieder der Alte war). Viele Jahre hatte ich dann auf eine Verfilmung eben dieses Supermans gewartet. Entsprechend enttäuscht war ich von "Superman Returns", der leider doch in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt war. Zack Snyders "Man of Steel" hatte leider absolut gar nichts von dem, was ich am "Modern Age" Superman schätzte und liebte.


Und so ist Superman bis heute.

Stimmt nicht. Der von Dir beschriebene Superman wurde mit der Storyline "Superman auf Erden" begraben. Danach kam der aktuelle Superman, dem ich persönlich einfach gar nichts abgewinnen kann. Darum lege ich große Hoffnung auf das derzeitige Groß Event "DC Rebirth". :D


Ich finde das sollten sie fortführen.

Ich finde, sie sollten damit überhaupt erstmal anfangen den SUperman aus den Comics zu zeigen. :D

Matthew Vaughn hätte ich viel lieber für den Flash Film.

Meinetwegen kann er den nach "MoS2" gleich hinterherschieben. :D
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Constance

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Mittwoch, 15. März 2017, 16:47

Ich fand Superman eigentlich immer schon erschreckend öde. Die Kinoversion von Snyder gefällt mir am besten, das ist soweit auch bekannt.

MoS2 von Vaughn fände ich toll.
Leite mich.

Revolvermann

Goodfella

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Mittwoch, 15. März 2017, 19:00

War Richard Donners Superman nicht eher am Silver Age orientiert? Aber die Aussage klingt ein wenig so, als würde diejenigen, die "Man of Steel" nicht mochten, nur nicht überwunden haben, dass es kein Richard Donner-Film wurde. ;)

Donner sagte mal er sei (wie die meisten) von den Comics seiner Jugend inspiriert gewesen und da der Mann 1930 geboren ist, wird es das Golden Age gewesen sein.
Tatsächlich gibt es einige die dem Strahlemann hinterher trauern. Vor allem leute für die der Donner Superman DIE Inkarnation des Kryptoniers ist. Die Version mit der sie groß wurden. Oft die einzige, die sie kennen.
Selbstredend gibt es noch andere Gründe aus denen man "Man of Steel" nicht mögen kann.


Aus meiner Richtung gibnt es da ein ganz entschiedenes "Nein!" ;)
Das, was "Man of Steel" zeigt, ist ganz bestimmt nicht der SUperman aus den 90er und 2000ern. Ganz ehrlich, das wäre sowas wie die Erfüllung meiner Kindheitsträume als Superman-Fan, denn das war damals "mein" Superman, dessen Abenteuer ich echt geliebt habe. Ich habe damals sogar die Geschichten des Elektro-Superman verfolgt (War aber froh, als er wieder der Alte war). Viele Jahre hatte ich dann auf eine Verfilmung eben dieses Supermans gewartet. Entsprechend enttäuscht war ich von "Superman Returns", der leider doch in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt war. Zack Snyders "Man of Steel" hatte leider absolut gar nichts von dem, was ich am "Modern Age" Superman schätzte und liebte.


Dem kann ich nur ein ganz bestimmtes DOCH! Entgegenstellen. ^^
So ziemlich sämtliche Elemente aus dem Snyder Filmen erinnern stark an diese Epoche. Clark Kent's Darstellung als einsamer Besucher anstatt die des tölpelhaften Schussels. Fast die gesammte Religions und Jesus Allegorie sind starke Merkmale dieser Zeit. In der Fortsetzung

Spoiler Spoiler

gar inkl. Tod durch Doomsday und ziemlich sicherer Wiederauferstehung. Wie "in Supermans Tod" von 1992/1993.
Ganze Dialogpassagen wurden aus Morrisons "All Star Superman" 2005 übernommen.

Stimmt nicht. Der von Dir beschriebene Superman wurde mit der Storyline "Superman auf Erden" begraben. Danach kam der aktuelle Superman, dem ich persönlich einfach gar nichts abgewinnen kann. Darum lege ich große Hoffnung auf das derzeitige Groß Event "DC Rebirth". :D

Natürlich gab es Neuerungen und Reboots. Wie alle paar Jahre. Der Superman ist aber entscheidend geprägt durch die 90er und 2000er. Man spricht nicht umsonst von der Zeit in der die Superhelden erwachsen wurden. Die dunklere Seite und die langen Storylines haben dort ihren Ursprung bzw. sich dort als gängiges Mittel durchgesetzt. So ist es bis heute.
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Valar Morghulis

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Revolvermann« (15. März 2017, 19:35)


Rhodoss

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Donnerstag, 16. März 2017, 07:48


Stimmt nicht. Der von Dir beschriebene Superman wurde mit der Storyline "Superman auf Erden" begraben. Danach kam der aktuelle Superman, dem ich persönlich einfach gar nichts abgewinnen kann. Darum lege ich große Hoffnung auf das derzeitige Groß Event "DC Rebirth". :D




Also Rebirth lohnt sich auf jeden Fall, wenn man den Kritiken und Verkaufszahlen der US-Hefte glauben kann. Comictechnisch hat DC inzwischen die Nase vorn. Abgesehen vom nun 2. Civil War bei Marvel, gibt es da nichts berauschendes.

Der "neue" alte Superman wird wirklich wieder etwas an die vor New52-Ära angeglichen. Ich muss aber Revolvermann recht geben. Ich finde Snyders Superman auch comicgetreuer und auf die Comics ab 90er Jahre abgestimmt. Aber das ist wohl auch Ansichtssache und kommt darauf an, welche Storylines man früher verfolgt hat und welche nicht

McKenzie

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Donnerstag, 16. März 2017, 17:33

Team Constance/Revolvermann. Snyders Superman >>> Oller Kätzchen-aus-Baum-Retter. :whistling:
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Freitag, 17. März 2017, 00:32

War Richard Donners Superman nicht eher am Silver Age orientiert? Aber die Aussage klingt ein wenig so, als würde diejenigen, die "Man of Steel" nicht mochten, nur nicht überwunden haben, dass es kein Richard Donner-Film wurde. ;)

Donner sagte mal er sei (wie die meisten) von den Comics seiner Jugend inspiriert gewesen und da der Mann 1930 geboren ist, wird es das Golden Age gewesen sein.


Hm, dennoch finde ich, dass sein Film überraschend wenig Elemente der Golden Age-Ära aufweist, sondern eher Elemente der späteren Epochen.

Tatsächlich gibt es einige die dem Strahlemann hinterher trauern. Vor allem leute für die der Donner Superman DIE Inkarnation des Kryptoniers ist. Die Version mit der sie groß wurden. Oft die einzige, die sie kennen.
Selbstredend gibt es noch andere Gründe aus denen man "Man of Steel" nicht mögen kann.

Richard Donners Superman mag damals umwerfend gewesen sein und vielleicht die beste Interpretation seinerzeit. Doch auch der Film war längst nicht perfekt, und man muss zugeben, dass er auch immer mehr in die Jahre kommt. Eine gute aktuelle Umsetzung ist in meinen Augen mehr als überfällig, aber da haben sowohl Bryan Singer als auch Zack Snyder versagt. "Man of Steel" ist längst nicht das, was er hätte sein können.



Aus meiner Richtung gibnt es da ein ganz entschiedenes "Nein!" ;)


Dem kann ich nur ein ganz bestimmtes DOCH! Entgegenstellen. ^^
So ziemlich sämtliche Elemente aus dem Snyder Filmen erinnern stark an diese Epoche. Clark Kent's Darstellung als einsamer Besucher anstatt die des tölpelhaften Schussels. Fast die gesammte Religions und Jesus Allegorie sind starke Merkmale dieser Zeit. In der Fortsetzung

Spoiler Spoiler

gar inkl. Tod durch Doomsday und ziemlich sicherer Wiederauferstehung. Wie "in Supermans Tod" von 1992/1993.
Ganze Dialogpassagen wurden aus Morrisons "All Star Superman" 2005 übernommen.[/quote]

Ja, das sind verschiedene Elemente, die vielelicht eingesetzt wurden, aber kein einheitliches Ganzes ergeben. Dass der von Dir erwähnter "tölpelhafte Schussel" zum Glück der Vergangenheit angehört, rechen ich "Man of Steel" hoch an, aber dennoch sehe ich in vielen Elementen aus dem Film mehr Ähnlichkeiten zum Richard Donner Film, als mit den eigentlichen Comics. Du erwähntest den "einsamen Besucher", welcher aber gar nicht so neu ist. Dasselbe wurde auch in Donners Film behandelt, in Singers Film und meiner Meinung nach viel zu überpräsent in Snyders Film. Sowohl in Donners Film als auch in Zack Snyders MoS ist er der Fremde von Krypton. Er ist die ganze Kindheit über der Außenseiter. Jonathan und Martha scheinen als Eltern nur zweitrangig zu sein.

Spoiler Spoiler

Ja, es gibt die "Finger weg von meiner Mutter!"- und die "Rette Martha!"-Szene, aber denen fehlt gerade deshalb die gewisse "Wucht", weil es so ziemlich die einzigen Szenen sind, in denen man einen wirklich großen familären Zusammenhalt spürt. Die restlichen Szenen sind stereotyp oder platt. :(

Diesen Fehler machen aber beide Versionen. Hinzu kommt, dass in beiden Filmen Jonathan Kent stirbt, und Clark danach in die weite Welt zieht. Er entdeckt die "Festung der Einsamkeit", findet Jor El und bekommt von ihm das Kostüm. Nein, das war für mich keine adäquate Umsetzung der Comicvorlage, sondern eine teilweise Wiederholung des beriets gezeigten, nur schlechter umgesetzt, dafür mit CGI Overkilll.

Was Zack Snyders Superman vom Comic-Superman der 90er unterscheidet ist nicht nur die Darstellung, sondern auch andere wichtige Elemente des Charakters. Während er in beiden Filmen auf Krypton geboren wird und hier als Kind mit besonderen Fähigkeiten aufwächst, wurde er in den Comics auf der Erde "geboren" und wuchs zunächst als ganz normales Kind auf. Er hatte ine normale Kindheit und eine relativ normale Schulzeit. Und nun kommt das, was ich allen Filmen ankreide. Superman ist nicht Batman! Clark Kent ist nicht die Maske, hinter der Superman sich versteckt. Superman ist die Verkleidung, die Clark Kent sich überstreift. Das konnte aber noch kein Film wirklich zufriedenstellend darstellen. "Man of Steel" hätte mit ein paar kleinen Änderungen ein wirklich großartiges Werk sein können, hat diese Chance aber leider verpasst. Und irgendwie schreibe ich hier im Kreis, finde aber nicht die richtigen Worte um das auszudrücken, was ich eigentlich sagen will. :( Was mir in den Filmen fehlt. Clark Kent ist nicht der völlig Fremde aus einer fernen Welt. Er ist ein Kind DIESER Welt, jedoch ist er sich seiner Wurzeln bewusst. Er ist hier zu Hause, ehrt aber auch seine Herkunft. Das fehlt mir in den Filmen bisher. In den Comics mochte ich seine Erdvebundenheit, wie er als der Sohn von Jonatahn und Martha dargestellt wird. In den Comics kommt er zwar aus einer anderen Welt, aber das Leben auf der Erde, speziell die Zeit bei seinen Eltern, hat ihn zu dem gemacht, der er ist. Ich glaube MoS hat teilweise versucht das mit den Kevon Costner Szenen umzusetzen, hat dabei aber völlig versagt, da man in die völlig falsche Richtung gegangen ist, nur um sich dann plötzlich ohne Erklärung um 180° zu drehen.

Die Darstellung des Fremden, der nirgends wirklich zuhause ist, kam erst in jüngster Zeit, speziell mit dem letzten Reboot, auf, aber das ist es nicht, was ich mit den Comics der 90er und 2000ern verbinde.

Was die Jesus-Motive angeht, stimme ich zu, diese Vergleiche gab es auch in den Comics, aber dort waren sie meiner Erinnerung nach sehr viel subtiler eingesetzt. Das haben sowohl Singer als auch Snyder gehörig überstrapaziert und viel zu plakativ eingesetzt.

Einzig beim Richard Donner Film hatte man die Eier, Superman von dieser "Über"-Postition zu stürzen, indem man ihn einfach mal versagen lässt. Aber auch gut möglich, dass es gar nicht beabsichtigt war, und ich nur mehr herausinterpretoert habe, als der FIlm überhaupt zeigen wollte. :ugly:



Natürlich gab es Neuerungen und Reboots. Wie alle paar Jahre. Der Superman ist aber entscheidend geprägt durch die 90er und 2000er. Man spricht nicht umsonst von der Zeit in der die Superhelden erwachsen wurden. Die dunklere Seite und die langen Storylines haben dort ihren Ursprung bzw. sich dort als gängiges Mittel durchgesetzt. So ist es bis heute.

Ja, dem habe ich doch nicht wiedersprochen, oder? Aber dennoch entspricht Snyders Superman sehr viel mehr dem aktuellen Superman aus den Comics als dem aus den 90ern und 2000ern. ;)
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Freitag, 17. März 2017, 09:48

Superman ist nicht Batman! Clark Kent ist nicht die Maske, hinter der Superman sich versteckt. Superman ist die Verkleidung, die Clark Kent sich überstreift.

Absolut, so sehe ich das auch.
Das ist übrigens der Grund warum ich die Serie "Lois & Clark: The New Adventures of Superman" (speziell die ersten 3 Staffeln) so gut finde.
Dort wird m.E. am ehesten diese Version von Clark gezeigt.
Auch die Clarks Eltern finde ich in dieser Serie bis dato am Besten.

Constance

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Freitag, 17. März 2017, 11:42

Also für mich hat Snyder bei Superman nicht versagt, zudem stehen dahinter noch viele andere Leute, die auch viel mit in die Materie einbringen.

Und der Start von MoS mit diesen unsagbar guten 20 Minuten auf Krypton sind für mich persönlich viel wert, weil es aktuelle Gesellschaftskritik an uns selber ist. Nunja, woran sich jetzt ein MoS genau bedient ist fragwürdig. Es gibt ja definitiv nicht nur den einen speziellen Comic, sondern eine gesamte Ära aus welcher sich dieser Superman zusammensetzt. Genauso wird man sich dazu auch marketingtechnisch etwas gedacht haben. Wenn man mal BvS mit dem animierten DC Pendant vergleicht, sind davon auch nur einige markante Elemente übernommen.

Ich freu mich auf einen weiteren MoS! :)
Leite mich.

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Freitag, 17. März 2017, 16:25

Ihr tut ein wenig so, als ob Superman nur der naive Kätzchen-vom-Baum-Retter oder der grimmige dunkle Typ sein könnte. Das stimmt nicht. Ganusowenig wie es DEN Superman des Golden Age oder DEN Superman des Dark Age gibt.

Und nein, Snyder hat Superman nicht verstanden. Noch weniger hat er Batman verstanden. Und am allerwenigsten hat er die von ihm ja so verehrte Graphic Novel "Dark Knight Returns" von Frank Miller verstanden. Ist schon richtig, dass Snyder daraus und aus vielen anderen Dark-Age-Vorlagen Elemente, ganze Szenen und Dialoge übernimmt. Aber er setzt sie in einen anderen Zusammenhang. Und zwar in einen, der das alles in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt, als es die Vorlagen taten. Allein der Kamp zwischen den beiden Ikonen in Millers Comic war ein politischer. Superman als Marionette der Reagan-Politik, Batman als Vigilant. Miller machte etwas in höchstem Maß satirisches. Snyder aber übernahm nur einige Bilder und Elemente, weil das ja besonders cool und düster aussieht.

Es gibt viele Gründe, Snyders Superman-Interpretation nicht zu mögen. Das heißt aber lange noch nicht, dass stattdessen wieder eine Donner-Interpretation gewünscht ist. Ich kenne viele Comics der 90er und 2000er Jahre mit dem Stählernen. Und der war da niemals so unsympathisch wie bei Snyder umgesetzt, hatte aber dennoch seine Probleme nmit dem Anderssein ect.
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Freitag, 17. März 2017, 16:38

Und wieso hat er Superman in deinen Augen nicht verstanden?

Für mich ist diese Superman Version verständlicher als alle bislang zu Film gebrachten. Und das sage ich, der Superman schon immer schnöde und langweilig fand. Millers Vorlage ist Parodie, Satire. Klar, aber in mancher Hinsicht leider auch dämlich und dazu vor einem ganz anderen Hintergrund.
Natürlich ist die Motivation in Millers Adaption gänzlich anders, aber auf der Grundlage von MoS war es auch einfach nicht machbar Superman die Marionette des US-Präsidenten spielen zu lassen. Das ist ein vollkommen eigener Weg, der sich lediglich gewisser Elemente bedient und auf "unsere" Moderne zugeschnitten ist - was ich vollkommen in Ordnung finde. In Millers Adaption hat Superman nicht den Hauch von Menschlichkeit, was mich gestört hat.

Und eine Donner-Interpretation wurde hier von vielen gewünscht, wie man im Nachhinein lesen konnte.
Leite mich.

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Freitag, 17. März 2017, 17:01

Und wieso hat er Superman in deinen Augen nicht verstanden?
Weil Snyder keine klare Linie fährt bei Superman. Es wirkt so, als würde Snyder mit allen Mitteln verhindern wollen, dass der Held wie ein Held wirkt. Snyder ist so darauf bedacht, bloß nicht auch nur in die Nähe einer Donner-Interpretation zu kommen, dass er das Ikonenhafte ebenfalls gänzlich aus den Augen verliert. Der Superman bei ihm guckt nur verkniffen drein, wird nur als etwas gezeigt, das der Zuschauer nicht heldenhaft finden darf. Snyder schämt sich für alle Aspekte, die Superman als Vorzeigeheld wirken lassen könnten. Bei "Man of Steel" schämte er sich gar, überhaupt dieses ach so verspielte Wort "Superman" zu gebrauchen. Aber ein gewisser ikonenhafter Status gehört dazu. Das wussten auch Morrison oder Miller, wenngleich dieser das ironisch brach.

Es geht nicht darum, Superman als problembehaftete, mit sich im Unreinen seiende Figur zu zeigen. Das Problem ist vielmehr, dass Superman jeglicher Spaß geraubt wird. Selbst Batman durfte in Nolans Filmen Sprüche klopfen. Nolan wusste, dass man trotz ernster Herangehensweise nie vergessen darf, dass es sich hier um Helden handelt, die inspirieren sollen. Du darfst Superman vor Situationen stellen, in denen er vielleicht mit seinen Regeln brechen muss. Du darfst ihn als Außenseiter darstellen. Aber treib das Spiel nicht soweit, dass er jegliches Heldenhafte verliert. Superman sollte nicht dabei zusehen, wie sein Vater stirbt, obwohl es Möglichkeiten geben würde, dass er ihn retten könnte. Er sollte nicht bei einem Kampf komplett arglos eine ganze Stadt zerstören. Er sollte nicht selbst beim Badewannen-Sex auf seine Fehler und seine schwere Bürde aufmerksam gemacht werden (Danke Joel für diesen Hinweis :D ). Die Bürde eines Helden wirkt umso mehr, wenn der, der sie trägt, auch mal lachen darf.

Und das sage ich als jemand, der Man of Steel gut und BvS im Ulimate Cut immerhin noch ok findet. Bei dem schrecklichen Suicide Squad wird das Problem btw besonders offensichtlich: Hier versucht man uns am Anfang

Spoiler Spoiler

Trauer aufgrund Supermans Tod empfinden zu lassen
Dabei sollten die Menschen froh sein, dass er weg ist, zumindest aufgrund der Reaktionen der Menschheit auf den Kryptonier, die Snyder uns in den beiden Filmen zeigt: Viele hassen ihn und die, die ihn verehren, tun das direkt mit religiöser Besessenheit.
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Freitag, 17. März 2017, 19:34

Er sollte nicht selbst beim Badewannen-Sex auf seine Fehler und seine schwere Bürde aufmerksam gemacht werden (Danke Joel für diesen Hinweis :D ).

Gerne. ;) Für mich immer noch eine sehr bezeichnende Szene, sowohl was Snyders Intention für Superman betrifft als auch die Umsetzung dessen.

Und ich habe neulich noch ein Video auf YT gesehen, wo es um das leidige Thema "Batman tötet/tötet nicht" geht, wo Szenen aus BvS mit einem Interview von Snyder kombiniert wird, in dem er behauptet, in Millers TDKR würde Bats auch regelmäßig töten, was nicht der Fall ist. Finde das Video aber leider gerade nicht wieder.
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Freitag, 17. März 2017, 19:42

Dieses Grimmig-Düstere von Snyder wird doch ziemlich aufgebauscht. Ich empfand ihn in keinen der beiden Filme so, und in beiden hatte er genug heldenhaftes zu tun. Hier wird teilweise so getan als wäre er auf einer Stufe mit Rorschach.
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