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Revolvermann

Goodfella

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121

Donnerstag, 1. September 2016, 16:20

Wäre auch Team Elba oder Hiddleston. Kann ich mir beide gut vorstellen.
Bell fänd ich auch noch interessant, denn es würde ein ungewöhnlicher Bond werden.
Fassbender wäre ganz sicher keine schlechte Wahl. Allerdings mag ich ihn und seine Projektwahl so sehr, dass ich nicht unbedingt langwierige Bondprojekte dazwischen brauche.
"People die at their dinner tables. They die in their beds. They die squatting over their chamber pots. Everybody dies sooner or later. And don't worry about your death. Worry about your life. Take charge of your life for as long as it lasts." — Petyr Baelish aka the Little Finger

Valar Morghulis

Woodstock

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Donnerstag, 1. September 2016, 17:55

Elba würde mir gefallen aber ich halte es für unwahrscheinlich. Hiddleston könnte es sicherlich.
"What an astonishing achievement; what a beautiful post".
~ Guardian
it's the selective but cumulative use of seemingly arbitrary but significant experiences that gives Boyhood this post its distinctive character and impressive weight.
~ Hollywoodreporter

¯\_(ツ)_/¯

Bambi

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Donnerstag, 1. September 2016, 20:26

Denke mal Fassy ist raus, da er selbst dran denkt schauspielerisch kürzer zu treten, wenn man diesem Artikel glauben kann... Bleib dabei der nachfolger wird jemand mit dem wir am wenigstens rechnen.

Fassbender möchte kürzer treten
Mir ist egal wie viele Menschen in einem Film sterben. Hauptsache die Katze überlebt.

Jay

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124

Montag, 5. September 2016, 23:43

NEWS

Angeblich hat man Daniel Craig 2x 75 Millionen Dollar (also insgesamt 150) für Bond 25 und 26 angeboten.

http://io9.gizmodo.com/report-sony-reall…play-1786198455
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McKenzie

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Montag, 5. September 2016, 23:55

Danke nein. Liegt nicht an Craig, aber Spectre hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Craig-Ära so nimmer weitergehen sollte. Außer man zaubert doch einen richtig guten Regisseur aus dem Hut.
KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392 KFBR392
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Teddy Duchamp

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Dienstag, 6. September 2016, 10:10

Scott Adkins wäre immer noch die perfekte Wahl 8)
"Auf keinen Fall kann eine Comicfigur einen echten Typen schlagen!"

127

Dienstag, 6. September 2016, 10:36

Night Manager sei Dank, fände ich Hiddleston absolut begrüßenswert. Der hat alles was man für Bond braucht, mindestens.

Diego de la Vega

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128

Dienstag, 6. September 2016, 12:23

Niemand ist als Darsteller einen solch utopischen Betrag wert. Lasst Craig gehen, bzw. im Sonnenuntergang von Spectre verbleiben.
"I'm The Last Guy In The World That You Wanna Fuck With"
"Me? I'm golden, glowing, scoring like a champ"

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129

Dienstag, 6. September 2016, 12:57

Danke nein. Liegt nicht an Craig, aber Spectre hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Craig-Ära so nimmer weitergehen sollte. Außer man zaubert doch einen richtig guten Regisseur aus dem Hut.

Niemand ist als Darsteller einen solch utopischen Betrag wert. Lasst Craig gehen, bzw. im Sonnenuntergang von Spectre verbleiben.


Damit wäre alles geklärt.
Mit Spectre hat man gezeigt, dass die Luft raus ist. Das liegt nicht an Craig, aber seine Reihe ist zuende. Er selbst hat noch gute Leistungen gebracht aber das war es dann auch. Jetzt darf gerne wieder wer neues die PPK nehmen.

Like a cyberpunk Die Hard directed by John Carpenter.

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Mittwoch, 7. September 2016, 12:24

Ich würd mir mal wünschen das sie dieses wehleidige endlich weglassen. In allen Craig Filmen geht es immer um eine tragische Frau oder in Skyfall um seine traurige Kindheit. Skyfall wäre fast der beste gewesen wenn der böse nicht so schwul gewesen wäre und es nicht die ganze Zeit um die Oma gegangen war. Das lenkt doch alles unnötig von der Action ab.

Können wir mal einen Bond haben der Spass hat, die Welt zu retten und reihen weise Frauen flach zu legen? DAS will man doch sehen. Nur ohne Witze und so. Sean Connery und Roger Moore konnte man ja daher nicht ernst nehmen.

Bond kann was von Bourne lernen!
-

TheReelGuy

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Mittwoch, 7. September 2016, 12:54

Nur ohne Witze und so. Sean Connery und Roger Moore konnte man ja daher nicht ernst nehmen.
Bond kann was von Bourne lernen!

Naja, vielleicht sollte man aber auch mal überlegen, dass beide Filme vielleicht auch verschiedene Klientele ansprechen möchten. Die "Bourne"-Bücher sind ja eher ernstzunehmende Thriller, während die "Bond"-Bücher auch eher einen gewissen Over-the-Top-Charakter besitzen. Für mich gehört der leichte Ton und die oft unsinnige Unterhaltung der frühen Bond-Filme einfach dazu und stört nicht wirklich. Speziell die Moore-Ära wäre ohne die unzähligen verrückten Einfälle und den Witz deutlich langweiliger gewesen. Und auch in den heutigen Craig-Filmen gehört eine gewisse Portion noch immer dazu, auch wenn man bei "Spectre" versucht hat, jeden Anflug von Spaß herauszupressen...
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StuntmanMike

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Mittwoch, 7. September 2016, 16:07

Vielleicht sollte man, anstatt 150 Mio. an einen Schauspieler weg zu pissen, der eh keinen Bock mehr auf die Rolle hat, das Geld mal in einen bomben Drehbuchautor und Director stecken. Vielleicht hätte dann Craig auch wieder Bock und würde es für die Hälfte machen.
"Nice guys are fine- you gotta have someone to take advantage of...
- but they'll always finish last !"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »StuntmanMike« (8. September 2016, 09:55)


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Targaryen

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Donnerstag, 8. September 2016, 09:00

Wenn man ein Drittel seines kompletten Budgets für einen(!) Schauspieler draufhaut, zweifel ich doch etwas am Geisteszustand der Sudiobosse. :ugly: Aber hey, mir ist es relativ egal wie man da weitermacht. Ich mag Craig als Bond und Spectre hat mir auch wieder besser gefallen als Skyfall. Bin da wirklich für alles zu haben mittlerweile. :)

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Jay

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Montag, 12. September 2016, 21:14

NEWS

Könnte übrigens in Sachen Verhandlungen noch länger dauern, denn EON (die die Marke Bond besitzen) steht seit dem Spectre Ende vor einem riesigen Problem.

Hintergrund:

Bis 1981 haben sie die Filme mit United Artists entwickelt. MGM schluckte UA dann und entwickelte die Filme bis 2006 weiter. Die Craig Ära starteten MGM und Sony, bis MGM pleite ging und Sony allein weiter machte. Jetzt ist aber auch der Vertrag mit denen ausgelaufen. Dh, EON ist gezwungen, neu zu verhandeln. Mit Sony, wenn sie mit denen weiter machen wollen, oder mit allen anderen Studios, falls die mitbieten wollen.

WAS passieren wird, weil die 4 Craig Bonds zusammen 3 Milliarden eingespielt haben und es kaum Franchises gibt, die so sicher sind.

Blöd ist für EON, dass Craigs Vertrag auch durch ist. Ob sie Craig kriegen oder nicht beeinflusst ja ganz immens die Verhandlungsbasis mit allen Studios, und falls sie einen neuen auswählen sollten, bleibts ungewiss, was die dafür zu bieten bereit sind.

Das 150 Mio Dollar Ding könnte zb ein Angebot sein, das sagen wir mal Warner Bros aufgetischt hat. "Wir finanzieren euch Bonds 25+26 und sind bereit, Craig dafür 150 Mio zu geben. Dafür verlangen wir aber die Rechte für mindestens 20 Jahre und dass die Broccolis weniger Gewinnspanne kriegen als sonst" wäre ein Beispiel.

http://www.vanityfair.com/hollywood/2016…0-million-rumor
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El Duderino

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Dienstag, 13. September 2016, 08:10

Wunderte mich schon dass man diesbezüglich schon lange nichts mehr gehört hat. Ich kann mir vorstellen dass Sony bis zum Umfallen kämpfen wird um das Franchise nicht zu verlieren. Die haben ja sonst nichts vergleichbares in der Pipeline.

Noch dazu sehe ich jetzt schon eine ähnlich lange Pause der Filmreihe, wie damals zwischen Dalton und Brosnan. Damals gab es ja eine ähnlich schwierige Vertragssituation.. Andererseits wird keiner der Studios eine der größten Filmserien so lange Ruhen lassen wollen...nicht in den Zeiten der ewigen Remakes, Sequels, Reboots, Seqboots, Requels.... :check:

RickDeckard

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Samstag, 17. September 2016, 00:21

Nun, ob ein Schauspieler "der nicht mehr will" (oder um Gage pokert) 150 Mio wert ist sei dahingestellt... selbst wenn Craig nur noch einen einzigen weiteren Film machen würde, wäre es für die Produzenten ein sicherer Gaul, ohne Risiko.
Und selbst wenn der nächste Craig die Einspielergebnisse der letzen beiden Bonds nicht erreichen würde - all das wäre immer noch ein Gewinn für die Bond-Macher ....

Alternativ steht die Wahl eines neuen Schauspielers - und das damit verbunde Risiko, überhaupt erfolgreich weitermachen zu können.

Ich denke ein Schauspielerwechsel ist - obwohl Bond hier eigentlich immer gut funktioniert hat - nicht mehr ganz so "einfach" wie bisher....

Das größte Risiko ist man damals mit George Lazenby eingegangen, denn es war der erste Wechsel des Hauptdarstellers. Das Ergebnis kennen wir - und es führte zu der Verzweifelungstat, einen genervten und gelangweilten und deutlich gealterten Sean Connery erneut ins Boot zu holen (auch zu einem besonders hohen Gagenangebot).

Roger Moore war ein Glücksgriff - denn nicht nur dass sein Debüt zu einem seiner besten Bond Filme gehört, kannte man ihn aus dem TV und er hatte bereits eine Fanbase (ähnlich wie später Pierce Brosnan).
Wenn man es also so betrachtet, ein kalkulierbares Risiko - dennoch : nach der Lazenby Erfahrung, immer noch ein hohes Risiko.

Das einzige Problem mit Moore war, dass er noch älter als Connery ist. Dennoch hat man lange an ihm festgehalten, und auch wenn damals alle 2 Jahre ein Bond ins Kino kam (bei Connery sogar fast jährlich), traute man sich kaum Moore aufzugeben, sodaß man ihn bis in einem Alter "ertragen" musste, das längst albern erschien (und die Bond Girls alle seine Töchter oder Enkelinnen sein konnten).

Dalton hatte das Pech zu einer Zeit die Rolle zu übernehmen, in der der durchschnittliche Bond Fan nur noch Moore als Bond kannte (aufgrund seiner langen Amtszeit) und natürlich wusste, dass davor Connery die Rolle besaß (Lazenby wurde kaum wahrgenommen). Dalton hatte es also ähnlich schwer wie Lazenby nach Connery...
Sein Pech war a) der Streit mit dem damals fest etablierten Bond Regisseur John Glen, und der Zeitpunkt (Leathal Weapon und Die Hard hatten das Action Kino übernommen, welches bis dahin fest in den Händen der Bond Reihe war).
Es folgte die längste Bond Pause der ganzen Reihe : fast 7 Jahre ohne Bond.

Brosnan hatte dann das Glück, einen guten Regisseur zu bekommen, auf ausgehungerte Bond Fans zu treffen, von den ersten (damals noch unbemerkten) CGI Einflüssen zu profitieren (was aber im Nachhinein den guten Ruf der bekannten Stunt-Reihe auch wieder beschädigte), und ebenso wie Moore - bekannt zu sein (Remington Steel). Zudem passte er optisch und war irgendwo eine gute Mischung aus den bisher dagewesen Bond Darstellern.
Sein Pech war, dass seine Filme nach Goldeneye nicht mehr das hielten, was man sich versprochen hatte. Während sein 2. und der eigentlich gute 3. Film noch passten - war der 4. nur noch Schrott. Wofür eher der Regisseur und die Produzenten (die unbedingt zeitgemäß sein wollten) mehr Schuld tragen als der Hauptdarsteller.

Craigs Story kennen wir - erst abgelehnt (weil er optisch nicht passte, unbekannt war und die Produzenten die Reihe "rebooten" wollten - was die Gemüter spaltete) ... aber er hat die Kurve gekriegt, durch ein gutes Debut und einem Fan-pleasing Skyfall ... der den schlechtesten Bond aller Zeiten (Quantum) vergessen lies.

Warum ist nun ein Darstellerwechsel so riskant für die Produzenten ? Wie ich oben beschrieb, gab es immer Risiken und jedesmal ging es ja irgendwie gut....
Nun, ich habe da mehrere Argumente :

1.) Da die Craig Bonds nur ca. alle 4 Jahre (einmal fast 5) erschienen, decken seine Filme ähnlich wie die Moore Filme, einen großen Zeitraum ab.... eine ganze Bond Generation ist mit Craig großgeworden.
2.) Die Craig Bonds haben die Reihe ziemlich verändert - Craig hat die Reihe ziemlich verändert. Was trotz Startschwierigkeiten und Fan-Spaltung gut ging, kann sich nun rächen - Craig hat Bond neu erfunden und geformt...
3.) Die Produktionskosten liegen heute in Bereichen, wo selbst gute Einnahmen einen Flop und ein ganzes AUS für ein Studio bedeuten kann... Blockbuster leben heute vom Hype - von den Trailern - neuerdings sogar von den Spoilern (Marvel) All das zeigt, wie hart der Kampf heute ist, die Erwartungen der Kinogänger ins Unermessliche zu steigern, damit wenigstens das Startwochenende einschlägt wie ne Bombe... Das Risiko einen Flop zu landen ist deutlich höher geworden, und gerade wo das Studio (siehe Beitrag vorher) mehr als angeschlagen ist, keine einfache Sache.
4.) wie will man nun weitermachen ? Craigs Bond Filme haben eine Art Reboot gestartet ... gerade wurde der Oberbösewicht Blofeld eingeführt - da soll Craig aufhören und ein anderer übernehmen ? Geht es nun an der selben Stelle weiter oder erwartet uns ein weiterer Reboot ? Geht man in die gleiche Richtung wie bei Craig oder doch wieder in die alte Richtung ? Oder wagt man sogar was ganz neues ?

Meiner Meinung nach ist es nachvollziehbar, dass man versucht Craig noch mal ins Boot zu holen - so schindet man Zeit (kann bereits früher anfangen die Richtung zu korrigieren, und einen neuen Schauspieler zu finden), verschiebt das Risiko auf eventuell bessere Studiozeiten, und vielleicht gibt man nach den nächsten 2 Craig Filmen (wenn sie kommen) das ganze Projekt sogar auf oder an neue Produzenten ab...
Michael G.Wilson wird auch nicht jünger und Barbara Broccoli (richtig geschrieben ?) könnte sich längst auf ihren Erfolg ausruhen, anstatt sich mit der Suche nach einem neuen Bond graue Haare wachsen zu lassen....

Ich tippe auf mindestens einen weiteren Craig Bond - zwei würden mich überraschen aber positiv - denn ich habe immer noch in Erinnerung, dass man damals Craig für 5 Bondfilme unter Vertrag genommen hatte - sodaß mir das hier eh alles wie PR vorkommt... und Craigs Aussage aufzuhören ist definitiv Pokern um Gage (was man mit dem 5 Filme Vertrag eigentlich verhindern wollte). Vielleicht kommt deswegen noch ein 6. Film dazu ... wer weiss ?
Man vergesse aber auch nicht, dass Pierce Brosnan nicht aufgehört hat, weil sein letzter Film schlecht war, oder die Fans ihn nicht mehr sehen wollten... auch er hat zu hohe Gagenansprüche gestellt.
Bei Franchise Reihen werden nicht umsonst mittlerweile Mehrfilmeverträge gemacht.

Craig selbst geht sicherlich ein Risiko ein... er könnte das Pech haben, nach guten Filmen wie Skyfall und teilweise Spectre (und davor Casino Royal) genauso ruhmlos abdanken zu müssen wie Brosnan (also mit schlechteren Filmen ala Quantum oder Die another day) ... also aufhören wenn es am schönsten ist um in guter Erinnerung zu bleiben wäre keine so schlechte Idee...
Andererseits - jeder Darsteller hat von seiner "akuten" Bond Zeit profitiert (auch Craig) und nebenher gute Rollenangebote in allen möglichen Filmen bekommen... danach sah es meistes finster in der Karriere aus.
- Connery brauchte sehr lange um sein Comeback hinzubekommen und von der Rolle loszukommen.
- Lazenby... sag ich mal gar nix zu....
- Moore hat man nicht mehr wirklich in anderen Filmen gesehen
- Dalton ... da hatte man eher die Bösewichte noch in anderen Filmen wiedergesehen
- Brosnan ... die Ausnahme ! Aber er war auch vor Bond schon ein Star
- Craig ??? Ob er danach noch interessant für andere Filme ist ? Er ist ein guter Schauspieler, aber er ist auch mit Bond gewachsen und bekannt geworden.. er könnte genausogut wieder schnell weg vom Fenster sein, wenn er jetzt aufhört.
Bleibt er Bond, wird er mit Sicherheit neben den 150 Mio noch so manches anderes Angebot bekommen....
I´ve seen things you people wouldn´t believe...

Envincar

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137

Samstag, 17. September 2016, 01:48

Craig fand ich als Bond stark. Casino Royal ist für mich mit Abstand beste Bond. Wendungen, real, hart und einfach gute Action mit ner guten Story. Was man dann bei Quantum Trost, Skyfall und Spectre gemacht hat kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Manche fanden Skyfall ja sogar noch gut ... ich fand den einfach nur ultra langweilig und ja man hat Craig vom harten Agenten der eine Schwäche hatte (Vesper) zu einem non stop angreifbaren Emotionsbündel gemacht, welcher ständig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wurde und diese Familienstorys haben leider unmöglich gemacht eine schlichte und gute Agentenstory zu bringen.

Ist Craig das Geld wert? Leider nein, denn wenn die es nicht endlich mal schaffen wieder eine gute Story zu liefern mit interessanter bodenständiger Action, welcher man auch folgen kann (nicht wie in Quantum Trost :facepalm: ), dann kann ein Craig leider auch nichts retten.

Noermel

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138

Samstag, 17. September 2016, 02:11

@Rick wieder sehr schöne Lektüre zum lesen :top:

Craig ist nicht direkt das Problem ( allerdings vermisse ich sooo sehr die Moore Mimik Brosonan hatte sie zu teilen au ab und an drauf). Er ist nicht verantwortlich für Drehbuch und Regie
und beides war in letzter Zeit halt eher :thumbdown:

Ich will wieder richtig gute Henchmen einfallsreiche Bösewichte mit Sinn dahinter wie ein Stromberg oder Goldfinger meine Güte is das denn so schwer.
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Jay

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Samstag, 17. September 2016, 09:44

Moment: Quantum der schlechteste Bond aller Zeiten? Glaube darüber müssen sprechen.^^

Ich tippe aktuell, dass Craig bleibt. Schon allein, weil die Broccolis mehr Zeit benötigen werden. Jetzt im Verhandlungsgespräch mit Vertreibern wäre es irrsinnig, die sichere Geldnummer Craig gehen zu lassen. Mit Craig bekommen sie die bestmöglichen Konditionen, weil die Craig Bonds zu den regulär erfolgreichsten Filmen der letzten Jahre gehören.

Weil das so gut lief, glaube ich zudem nicht, dass es mit dem nächsten Bond Darsteller einen markanten Stilwechsel geben wird. Ich würde mir keinen wesentlich jüngeren Bond und auch keinen erwarten, der lockerer ist und den Moore Humor zurückholt. Wäre Spectre schlechter gelaufen ständ das zur Debatte, aber kein Produzent würde den aktuellen Erfolgskurs freiwillig ändern.

Natürlich ist es ein großes Risiko, Craigs 007 imitieren zu wollen. Wenn das nicht völlig überzeugt, kann der allgemeine Konsens schnell sein, dass es eine laue Imitation ist.

Ich sag ja: holt Dan Stevens (<3 Diego) und lasst ihn mit Namoie Harris' Moneypenny, mit Ralph Fiennes, mit Ben Wishaws Q gegen Waltz' Blofeld antreten. Relativ ähnlicher Stil, eventuell ein klein wenig mehr Witz.

Sie könnten sogar Jetzt die Nummer wagen, dass der neue Mann die James Bond Identität annimmt und im Film auf Mr Daniel Craig trifft. Klar wirkt es dann ein klein wenig nach Staffelübergabe, aber wenn sie da nicht konkret zu stehen, dann müssen sie das Ding komplett reseten und mutig was neues wagen.

Im Falle eines Hard Reset sollten sie auf jeden Fall tunlichst versuchen, von den 300 Mio Dollar Budgets :plemplem: runter zu kommen.
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Samstag, 17. September 2016, 10:30

Jop, wirklich gut zu lesen !
Jesus...
Danke Gimli für die Boxoffice-News und danke an alle anderen die News beitragen oder weiter das Forum bevölkern.
Mag ;) -, :rolleyes:- und :whistling: Smileys nicht

Will keine gekauften Reviews lesen
Mag nur sehr gutes CGI
Spricht fließend Bocce
Lensflares ...
Nichts wird so wie es war, kein Reboot, kein Sequel, nichts!
Ich finde ihren mangelnden Glauben beklagenswert!
ALL HAIL THE KING
Ohne gutes Drehbuch, ohne Mich und ich will kein digitales sauberes Bild

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