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Rhodoss

of the Dead

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Dienstag, 28. März 2017, 07:37

Bleibt die Frage ob Watchmen auch ohne supergute Vorlage toll geworden wäre...

Snyder orientiert sich ja sehr stark am Comic, bis auf das Ende, welches leicht abweicht. Selbst viele Bilder wurden 1 zu 1 übernommen. Er wird für dne Film immer extrem gelobt, aber viel Kreativität seinerseits ist da nciht drin. Oder seh ich das falsch?

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Dienstag, 28. März 2017, 08:07

Man hätte ihn auch gesteinigt wenn er seine eignenen Ideen eingebracht hätte und die Story arg verändert hätte :D
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Rhodoss

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103

Dienstag, 28. März 2017, 08:32

Zitat

Man hätte ihn auch gesteinigt wenn er seine eignenen Ideen eingebracht hätte und die Story arg verändert hätte :D



zu Recht!

Aber ganz ehrlich - ihn dafür lobpreisen? dann eher für 300 oder Dawn of the Dead - zwar auch alles abgekupfert, aber wenigstens mit eigenem Stil

NewLex

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Dienstag, 28. März 2017, 08:34

Er wird für dne Film immer extrem gelobt, aber viel Kreativität seinerseits ist da nciht drin. Oder seh ich das falsch?

Seh ich auch so! Der Mann kann super Einzel-Szenen schaffen aber keinen guten zusammenhängenden Film. Es ist so als ob ein Fotograf versucht einen Film zu machen. Sieht zwar schick aus, ist aber langweilig...
Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe die brannten draußen vor der Schulter des Orion.
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Dienstag, 28. März 2017, 08:58

Bleibt die Frage ob Watchmen auch ohne supergute Vorlage toll geworden wäre...

Snyder orientiert sich ja sehr stark am Comic, bis auf das Ende, welches leicht abweicht. Selbst viele Bilder wurden 1 zu 1 übernommen. Er wird für dne Film immer extrem gelobt, aber viel Kreativität seinerseits ist da nciht drin. Oder seh ich das falsch?

Du siehst es schon richtig. Aber grade weil er sich so stark am Comic orientiert, ist es A: Kaum noch nötig irgendwas großartig individuelles einzubringen und B: auch etwas riskant wenn man zu viele Sachen ändert, nur um seine persönliche Signatur einzubringen.
Ich finde optisch macht Snyder das schon sehr gut.
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Dienstag, 28. März 2017, 11:50

Watchmen ist doch das perfekte Gegenbeispiel für die Aussage, dass man den Leuten nichts zeigen will, was sie schon kennen, aber es wurde ziemlich genauso gefilmt wie es im Comic war und so unbekannt, kann der Comic nicht gewesen sein, sonst wäre er nie verfilmt worden.

Disney verfilm alle Star Wars-Bücher aber zz ! Ziemlich zügig !
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Constance

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107

Dienstag, 28. März 2017, 12:57

Also ich persönlich mag Snyder sehr. Der Mann hat ein außerordentliches Gespür für Bilder und Effekte, gebt dem Mann ein gutes Drehbuch und ausreichend Zeit für seine Vision und er kann was.

300: Grandios, neben der Effekte, dem Stil auch auf seiner Meta-Ebene.
Dawn of the Dead (Remake): Für mich unter den Top 2 aller Zombiefilme.
Sucker Punch: Beeindruckend, und der Mix aus all den Elementen war herrlich und vor allem grandios anzusehen. Plot hätte ausgeklügelter sein können.
Legende der Wächter: Ein Film, in dem Snyder wieder bewiesen hat, was er zaubern kann. Optisch, und erst Recht in 3D, ein purer Genuss und dazu tolle Unterhaltung.
BvS: Im Ultimate Cut kommt der Film weitaus intelligenter daher als in seiner Kino-Version. Großartige Bilder, viel Symbolik und einiges an Philosophie. Aber auch einige Schwächen, die ich dem Studio und der "Überladung" zuordne, auch wenn es für mich immer plausibel war.
MoS: Muss ich wenig zu sagen. Bis zu diesem Film ödete mich Superman immer an. Snyder hat das verändert. Ein gedankensprengendes Krypton und eine tolle Origin mit einem der größten Bösewichten in der Comic-Kino-Geschichte bislang.
Watchmen: Perfekt.

Also hoffe ich, dass ich auch der Justice League etwas abgewinnen werde, insofern man die bisher künstliche Optik noch in den Griff bekommt.

Und was Disney angeht:

Disney hat klare Regeln...die auf all ihre Franchises anzuwenden sind. Rogue One war gut, ohne Frage, aber auch da hat man arg reingepfuscht. Episode 7 kreativlos² aber toller Fan-Service. Und zu den Marvel-Pendants hat mich seit dem Doc und Cap2 nichts mehr vom Hocker gerissen und ich weiß noch wie ich The Avengers gefeiert habe!
Leite mich.

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Dienstag, 28. März 2017, 13:02

An Watchmen war das Ende klasse, der Anfang, die Musik, die Menge an Antihelden, die Bildsprache, die kaputte Gesellschaft, die neue geschriebene Geschichte mit den dazu gehörigen Bildern, die Story, die Sprüche (du hättest die Kugel verdampfen lassen können, aber du hast es nicht, denn wir sind dir scheiss egal! :love: ),der Wandel von Einstellungen/Gesinnung von Personen und die Twists.

Ist einfach ein Meisterwerk und bei weitem besser gealtert als die Batman-Trilogie.
Bleibt die Frage ob Watchmen auch ohne supergute Vorlage toll geworden wäre...
Damit machen wir tatsächlich ein großes Fass auf. Ich selbst dachte lange Zeit, dass "Watchmen" ein großartiger Film sei. Seit ich mich aber etwas mehr mit Adaptionsprozessen auseinandersetze und spätestens, seit ich in meiner Masterarbeit auch ein wenig die filmische Umsetzung von "Watchmen" untersucht habe, muss ich mir eingestehen, dass das nicht so ist.

These: Der Film "Watchmen" ist eine misslungene Adaption eines wegweisenden Comics, der nur aufgrund der hohen Qualität der Vorlage ebenfalls einige Qualitäten hat.

Ein Film funktioniert mit anderen medienspezifischen Darstellungstechniken als der Comic. Heißt: Es müssen immer Elemente dramaturgisch und darstellerisch angepasst werden. Soll eine Geschichte in ähnlicher Weise in einem anderen Medium funktionieren, muss es Änderungen geben. Gute Regisseure / gute Drehbuchautoren finden gute filmsprachliche Entsprechungen. Durchschnittliche oder schlechte Regisseure / Drehbuchautoren pauschen nur ab und denken, sie kämen damit der Vorlage nahe. Snyder kopiert bei "Watchmen" fast nur 1:1 die Bilder und die Texte und füllt die Leerstellen zwischen den Panels meistens nicht logisch, sondern so, dass es möglichst visuell cool aussieht. Statt sich Gedanken über die temporale Strukturen zu machen, klatscht Snyder möglichst viele coole Zeitlupen-Sequenzen in das Geschehen. Das sieht - nunja - cool aus, lässt aber kein Gespür für die Vorlage erkennen.
Und das vielleicht größte Versäumnis: Die Vorlage war ein Kind seiner Zeit, reflektierte die Änsgte und Politik der 80er. Snyder findet aber keine zeitgenössische Entsprechung. Er verpasst es, der Vorlage neue Relevanz zu verleihen. Stattdessen suhlt er sich in dem Kultstatus, den das Original besitzt.

Snyder hat es nicht geschafft, die Vorlage hervorragend zu verfilmen. Die Vorlage ist lediglich zu großartig, als dass Snyder deren Wirkung mit einigen Fehlentscheidungen hätte versauen können. Daher funktioniert der Film irgendwie. Aber er hätte so viel besser sein können.

Und diese neue Erkenntnis schmerzt. Weil "Watchmen" eigentlich der einzige Film war, dank dem ich immer sagte "Aber eigentlich kann Snyder doch was". Naja, "Legende der Wächter" war auch ganz cool :D

Dementsprechend:
Ist einfach ein Meisterwerk und bei weitem besser gealtert als die Batman-Trilogie.

Nein und sowas von nein. Von den Ergebnissen ausgehend: Nolan hat sich über fünf Minuten Film mehr Gedanken gemacht, als Snyder über seinen gesamten Film. Ich habe erst vor ein paar Monaten alle bisherigen Batmanfilme (ab 1966) geschaut. Wenngleich "The Dark Knight" der bessere Thriller ist und einen großartigen Sog entwickelt, ist "Batman Begins" mMn die mit Abstand beste Batman-Umsetzung, die es jemals gab und ist heute nicht weniger meisterhaft, als er es vor zwölf Jahren war. Sehr schade, dass sich Nolan beim Nachfolger visuell eher für kühle Großstadt-Optik entschieden hat, Begins hatte den perfekten Batman-Look. Aber ob Begins oder Knight, Nolan hat es meisterhaft geschafft, bekannte Figuren zu nehmen und sie in ein perfekt durchdachtes, dramaturgisches Stück zu stecken. Er hatte etwas eigenes zu erzählen, er hatte eine eigene Interpretation, er hat eine eigene filmsprachliche Möglichkeit gefunden, die Comiccharaktere auf die Leinwand zu bringen.

Und mal kurz zurück zum JL-Trailer: Was mich hier ebenfalls am meisten stört ist dieser eklige künstliche Look. Und leider bin ich nicht so positiv gestimmt, dass sich daran groß was ändert. Denn das Finale von BvS sah ebenfalls so - in meinen Augen - mies aus. Und das ist das, was mich am meisten bei BvS gestört hat: Dieses doofe Finale, bei dem selbst die Explosionen aus dem Rechner stammten und nicht einmal gut aussahen. Ja, ich finde den Ultimate Cut wesentlich besser. Aber auch da kriege ich die Krätze beim Showdown. Und das sage ich als jemand, der nichts gegen ausufernde (CGI)Finale hat. Ich mochte das Finale von "Batman Begins", was bei vielen lobenden Kritiken immer wieder als Schwachpunkt aufgegriffen wird. Aber da gibt es so viele tolle handgemachte Effekte zu sehen. Ich mag die Avengers-Endkämpfe. Denn neben den ganzen ausufernden Computer-Effekten sind die Umgebungen echt, echte Autos fliegen durch die Umgebung, echte Explosionen zerstören echte Häuser. Und jeder Held bekommt mehrere einzigartige Kampfmoves. Man, selbst bei den Transformers-Schlachten gibt es echte Stunts und echte Explosionen. Alles das - ja, auch Transformers! - hat so viel bessere Action, da schaue ich gerne zu und lasse mich belullen. Aber das BvS-Finale ist für mich einer der trashigsten Big-Budget-Blockbuster-Showdowns, die ich je gesehen habe. Und der JL-Trailer vermittelt mir - bis auf die paar Batman-Begins-Pilger-Gedächtnis-Einstellungen zu Beginn - das nun der gesamte Film so künstlich aussehen könnte. Das kann es doch nicht sein :( Um im DCEU zu bleiben: Jede einzelne angedeutet Action-Szene bzw der gesamte Look im "Wonder Woman"-Trailer sieht besser aus.
Also nein, ich sehe mittlerweile nicht nur das Studio als Sündenbock. Das hat etwas mit visuellen Regie-Entscheidungen zu tun. Sollten sich meine hier geäußerten Befürchtungen im fertigen JL-Fim bestätigen, muss Snyder schnellstmöglich weg von dem Projekt DCEU.
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Dienstag, 28. März 2017, 13:43

Mag ja alles stimmen was du sagst, dennoch empfinde ich bei Watchmen mehr Lust ihn noch mal zu gucken, als einen der Nolan Batman.
Ich sag ja nicht, dass Teile der Trilogie keine Meisterwerke sind, bzw. zum damaligen Zeitpunkt waren.
Vielleicht sehe ich die Nolans leider "nur noch" als gut gemachte Dramen und nicht mehr als Comic wie eben Watchmen.
Und Watchmen hat für mich eine wesentlich vielschichtigere Geschichte als jeder Teil der Trilogie.
Ich glaube Watchmen hab bei mir noch nicht den Zenit der Begeisterung erreicht und der kommt noch.
Bei The Dark Knight war der Zenit beim 1-3 mal gucken, aber flacht jetzt langsam ab.

Kopieren von Vorlagen mag leichter sein und Zack Snyder hat vielleicht nicht so viel Liebe wie Nolan reingesteckt, aber leichter bedeutet nicht direkt auch leicht.
Wenn jede Kopie so gut ist wie die von Zack Snyder würde ich gerne alles was ich mag und noch nicht verfilmt wurde sehen, bzw. noch mal verfilmt haben.
Ich muss allerdings sagen, dass ich nie den Comic ganz gelesen hab oder sagen würde, dass ich jede Facette der Vorlage kenne.
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Dienstag, 28. März 2017, 13:57

Film vs Comic: Da gehört noch mehr dazu.
Ohne die Vorlage zu Watchmen genau zu kennen, ist der Film für mich großartig. Er bezieht sich weniger auf unsere Moderne und lässt dementsprechend auch keine aktuelle Thematik einfließen, aber dennoch funktioniert das Geflecht in dem er sich bewegt hervorragend. Die politische Landschaft kommt keineswegs glimpflich davon, die Helden sowieso nicht und gerade Dr.Manhatten ist in jeder seiner Szenerie schlichtweg toll eingefangen. Alleine seine Origin zu der Überschneidung zweier Stücke von Philipp Glass auf etwa 70% reduzierter Geschwindigkeit ist in meinen Augen purer Erguss. Generell ist die Musik in Watchmen extrem punktuell und gut ausgewählt. Natürlich adaptiert Snyder das Werk recht genau, was nun mal einer Comicverfilmung entspricht und weniger einer Adaption. Der Vergleich zu Batman Begins (dessen Trilogie ich vor ein paar Tagen auch nochmal durchgeschaut habe) ist nett, aber hier hat man wirklich nur die Adaption bekannter Charaktere und Motivationen und das Ganze dann großartig in ein neues Gewand gepackt, was einem Regisseur natürlich wieder Spielraum einräumt. Ich würde nicht unbedingt behaupten Snyder wäre unkreativ gewesen, aber soweit ich mich erinnere wollte er Millers Werk genau so zur Leinwand bringen und damit die Vorlage getreu zum Leben erwecken - was für mich besonders gut gelungen ist. Natürlich ist das "Kopieren" von Bildern dahingehend einfacher als selbst welche zu schaffen, trotzdem sind in Snyders Bildsprache, vor allem in Watchmen, soviele Details zu entdecken. Zudem würde ich Snyder nicht mit Nolan vergleichen wollen, das ginge nicht. Aber jetzt bedenken wir mal, dass Snyder, Nolan und Goyer in MoS Hand in Hand gearbeitet haben und ich finde man erkennt das in vielen Facetten des Films wieder.

In dem Punkt um Batman Begins als beste Batman-Umsetzung kann ich dir beipflichten, es ist die beste Origin zu dem Helden. The Dark Knight ist tatsächlich eher ein Thriller im Dark Noire-Stil und The Dark Knight Rises vermengt die vorherigen Teile miteinander, weshalb ich diesen definitiv am schlechtesten der Trilogie finde, wenn nicht sogar bislang der schlechteste von Nolan im Allgemeinen.

Was den Nutzen von praktischen Effekten angeht. Absolutly Right. Es darf und sollte nicht alles aus dem Computer kommen und das darf Snyder sich gerne mal merken. :D
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Dienstag, 28. März 2017, 14:06

Subjektive Meinung ist subjektive Meinung. Ist ja auch gut so und wäre langweilig, wenn es nicht so wäre. Aber ich nehme es Snyder schon sehr krumm, wie er mit der Watchmen-Vorlage umgesprungen ist.
Wenn jede Kopie so gut ist wie die von Zack Snyder würde ich gerne alles was ich mag und noch nicht verfilmt wurde sehen, bzw. noch mal verfilmt haben.
Das wäre zum Beispiel der Horror für mich. Immer nur künstliche Optik und zu viele Zeitlupen. Oh ne, bitte nicht :ugly: Nur weil etwas seinen Ursprung im Comic hat, muss es doch nicht so überstilisiert aussehen. Außer, es hat einen Grund. Hat es bei Snyder aber nicht.

Wer zum Beispiel viel viel besser mit einer direkten Comic-Vorlage umgegangen ist, ist Matthew Vaughn mit "Kick-Ass". Man vergleiche einfach mal die ersten Seiten des Comics mit den ersten zwei Minuten des Films - Der Absturz des des kostümierten Typen. Ich garantiere euch, Snyder hätte den Sturz in Mega-Zeitlupe eingefangen und jede Mimik des Typen während des Sturzes 1:1 wie im Comic eingefangen. Und hätte damit verpasst, die Komik der Vorlage filmisch anzupassen. Vaughn hingegen zitiert einige wenige Panels, verlässt sich ansonsten aber auf eine filmischere Herangehensweise und setzte der mehrere Panels umfassenden Fall-Sequenz eine beschleunigte Variante gegenüber. Der Typ fällt ungeschönt, Plötzlichkeit statt Langsamkeit der Vorlage. Und plötzlich funktioniert die Komik auch im Film.

Snyder hat es sich nicht nur leicht gemacht. Ich befürchte, er hat seine Vorlage nicht einmal vollkommen durchschaut. Snyder ist in gewisser Weise ein Michael Bay, der sich hinter anspruchsvoller Intention versteckt. Aber eigentlich keult er sich nur einen auf die geilen Bilder, die er generiert. Für mich wirken seine Werke somit hohl und sogar unsympathisch, weil sie vorgeben, mehr zu sein, als sie sind. Aber wie gesagt: In der "Watchmen"-Verfilmung erkennt man noch die Genialität von Alan Moore. Daher verstehe ich, wieso viele den Film "Watchmen" so feiern. Ich finde, dass er leider ein unnötig schwerer Fall ist.

Zitat

Natürlich adaptiert Snyder das Werk recht genau, was nun mal einer Comicverfilmung entspricht und weniger einer Adaption.
Der Satz macht für mich gerade leider keinen Sinn. Eine Comicverfilmung ist immer auch eine Adaption, weil ja ein Stoff von einem Medium in das andere adapiert wird. Natürlich gibt es transformative Adaptionen, interpretierende Adaptionen, illustrierende Adaptionen ect. Aber du kannst die beiden Begrifflichkeiten nicht gegenüberstellen. Eine Comicverfilmung ist - egal wie nah an und weit von der Vorlage - immer eine Adaption. Was du ja auch selbst entlarvst, wenn du im ersten Teil des Satzes schreibst, dass Snyder adaptiert ;)
Für mich reicht es eben nicht, was Snyder macht. Auch wenn man recht nah an einer Geschichte bleibt, sollte man mehr das spezifische filmsprachliche Vokabular gebrauchen, statt auch auf visueller Ebene so nah an der Vorlage zu bleiben. Eine Vorlage sollte Chance sein. Bei Snyder scheint sie eher Sklavenkette zu sein.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Shins« (28. März 2017, 14:13)


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Dienstag, 28. März 2017, 16:42

Ich mag den versklavten Zack Snyder.

Shins willst du mal etwas genauer schreiben was dir ein Watchmen nicht passt, zum Vergleich mit der Vorlage.

Der Punkt mit der Geschwindigkeit von Matthew Vaughn ist gut. Sonst noch was,was er besser gemacht hat ? Vor allem im Vergleich mit dem Comic ?
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Dienstag, 28. März 2017, 17:00

Jetzt packt Shins schon wieder BvS aus... ^^
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Dienstag, 28. März 2017, 18:00

Aber mal eine Frage an die DCCU Fans (oder diejenigen, die die bisgerihen DCCU Filme überwiegend positiv fanden. Hallo, Mackenzie? ;)):
"Dressed like a bat. I dig it."
Ist das okay? Ist das nicht die Art von flapsigen Humoreinspieler, die in MCU Filmen immer störte?


Genau das ist ja die falsche Annahme. Es geht darum, das tonal unterschiedliche Filme viel interessanter wären.Ob ein lockerer Ton hier funktioniert? Keine Ahnung. Muss man im Gesammtkontext des Filmes sehen. Wäre schon eine Abwechslung zu Marvel, wenn es Abwechlung überhaupt gibt.
Es wird bei Marvel (wenn überhaupt) nicht generell der lockere Ton und die flapsigen Sprüche kritisiert.
Von dir vielleicht nicht, aber an anderen Orten (auch außerhalb dieses Forums) schon. Daher auch meine Frage, wie DC Fans (oder eben solche, die dem nicht abgeneigt sind) so eine Szene auffassen. Da war schon ein regelmäßiges Argument, dass MCU Filme mit ihren Gags und Onelinern eben Kinderbelustigung sind und die MCCU Filme einen anderen Anspruch haben.
Aus dieser Szene jetzt ein Argument für großen Variantenreichtum im MCCU zu machen, halte ich für arg optimistisch und ist doch nicht das, was man (oder zumindest ich) unter Variantenreichtum versteht, oder? Ja, die MCU Filme erzählen trotz ihrer äußerlichen (Sub-)Genrevielfalt mehr oder minder immer dieselbe Geschichte. Und das MCCU ist ja noch nicht so alt/so weit, von daher muss man abwarten, aber ich finde schon, dass solche tonalen Veränderungen Einfluss nehmen, wenn sie übereilte Reaktionen auf Publikumsfeedback sind. Denn - um das mal zu konkretisieren - ich mochte die angesprochene Aquaman-Szene eigentlich. Ja, es riecht ein wenig nach Marvel-Stil, aber das wäre mir egal. Nicht egal wäre mir, wenn solche Momente wie Fremdkörper wirken in einem Film, der sich insgeheim für seine Lockerheit schämt. Zur Erinnerung, WB-Executives haben vor zwei Jahren noch von einer "No Jokes" Maxime gesprochen, die natürlich in der Öffentlichkeit wörtlicher genommen wurde, als sie gemeint war, aber die grundsätzliche Absicht dahinter war klar. Wie genau das dann im fertigen Film aussieht müssen wir abwarten, aber ich wollte mal in den Kopf eines DC-Freundes gucken, um zu sehen, wie dieser Moment so im Trailer-Kontext ankommt. :)

@Joel
"McKenzie", ohne a. :P Jetzt bin ich schon so lang da.
Oh Gottes Willen. Entschuldigung dafür. Was ist denn da in meinem Kopf schief gelaufen? :check: Äh... äh... ich... also... ich bin mit "Halt & Catch Fire" angefangen und habe 24/7 Mackenzie Davis gegoogelt, daher war mein Kopf auf "mack" gepolt. Zählt das? :S

Zitat

Ich würde eigentlich nicht behaupten, dass ich das DC-Universe so arg positiv sehe. Wenn ich mich richtig erinnere, hab ich BvS damals 6 oder 6,5 Punkte gegeben (wie auch Civil War) was ja durchaus nicht überschwänglich ist. Nachdem die DCU-Filme aber (hier und anderswo) aber immer mehr hingestellt werden als wären sie das schlimmste seit dem 2. Weltkrieg und Snyder unsympathischer als Hitler, seh ich mich halt des öfteren in der Position, okaye Filme verteidigen zu "müssen".
Das mag sein. Ich hatte dich eben als jemanden im Hinterkopf, der gerne mal für das DCCU in die Bresche springt und daher warst du für diese Frage auserkoren. Aber - in einem Versuch der eigenen Imagekorrektur - ich hoffe nicht, dass ich (immer noch) als DC-Hater gesehen werde, oder? Auch wenn ich tendenziell mehr Zugang/Zuneigung zum MCU habe, sehe ich doch beide Reihen kritisch, betone regelmäßig meine Hoffnung für die CCCP das DCCU und habe sicherlich Snyder noch nie mit Hitler verglichen. :bibber: ;(

Zitat

[...]Außerdem hab ich schon beim ersten Teaser hier im Forum die zu erwartende verkrampfte Marvelisierung kritisiert, insofern hatte ich wohl Recht mit meiner pessimistischen Meinung ;) War seit jeher dafür dass Warner ihren Stil durchziehen und nicht wie ein verzweifeltes Fähnlein im Wind der Konkurrenz nachlaufen.[...]Edit 2: Und jetzt nachdem ich den Trailer gesehen habe - Ja, genau wie erwartet. Dieses aufgesetzte cool-lockere (Musik, Sprüche) passt einfach nicht zu den gezeigten Bildern und wirkt panisch draufgeklatscht. Darum sag ich ja, lieber gleich humorlos in so einem Fall. Wenn es für die intendierte Geschichte notwendig ist.
Das in etwa habe ich nämlich erwartet und deckt sich mit meinem Empfinden, nur dass ich nach wie vor der Meinung bin, dass ein glaubwürdiger, passend integrierter und vielleicht noch clever konstruierter Humormoment auch in einem Superman-/Batman-/JL-Film nicht schaden können. Jeremy Irons als Alfred hatte da ein, zwei trockene Sprüche, die schon in eine richtige Richtung gingen, aber insbesondere bei den beiden Helden wirkte die innere Schwere und die Trübseligkeit manchmal so stark, dass jeder Hauch von Leichtigkeit von einem Moment der Heiterkeit geradezu aggressiv vermieden wurde, was dann auch künstlich wirkte. Wie bei Revolvermann schon gesagt, grundsätzlich fand ich Aquamans Spruch ganz witzig und passend, gerade weil der Satz von einem muskelbepackten Unterwasserprinzen mit Dreizack (pardon, Fünfzack?) kommt. Aber nach MOS und BVS bin ich zurzeit nicht gerade optimistisch, was die passende Integration solcher Momente in den Gesamtfilm betrifft. :check:
"I wait. I compose myself.
My self is a thing I must now compose, as one composes a speech.
What I must present is a made thing, not something born."
- Margaret Atwood, 'The Handmaid's Tale'

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Dienstag, 28. März 2017, 18:46

@ Shins:

Ja, meine Aussage macht keinen Sinn weil ich den Edit verkackt habe. Es sollte "Natürlich kopiert Snyder das Werk recht getreu, was nun mal einer reiner Comicverfilmung entspricht und weniger einer freien Adaption."

Welche Form der Adaption gemeint war, sollte klar sein. :D Oder ich suche ein ganz anderes Wort, bin gerade verwirrt. ^^
Leite mich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Constance« (28. März 2017, 18:51)


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Dienstag, 28. März 2017, 20:27

Nicht egal wäre mir, wenn solche Momente wie Fremdkörper wirken in einem Film, der sich insgeheim für seine Lockerheit schämt.

Das sehe ich absolut ebenso.


These: Der Film "Watchmen" ist eine misslungene Adaption eines wegweisenden Comics, der nur aufgrund der hohen Qualität der Vorlage ebenfalls einige Qualitäten hat.

Danke für deine Einschätzung. Ich bin allerdings komplett anderer Meinung und halte "Watchmen" von Snyder für ein Meisterwerk.
Die ganzen Zeitlupen sind nicht bloß Lückenfüller, sondern visuelle Erzählelemente, Emotionsträger oder z.B. am Anfang ein elegante Lösung endloser Exposition zu entgehen, mit einem Intro, welches es im Comic z.B. gar nicht gibt. Er spielt mit dem Medium und nutzt es (manchmal exzessiv, das gebe ich zu) zum Symbolismus. Er nutzt zwar seltener aber beispielsweise genauso den Speed Up und das nicht einfach so sondern mit jeweiliger Intention. Was ihn fast schon zum guten Zwilling von Bay macht. Der seine einfachen Kindergeschichten mit möglichst viel Coolnes ausstatten will aber fast nie die Eigenheiten des Mediums nutzt. Snyder ist ein Filmemacher in bester Tradition. Jemand der frei nach Hitchcock zeigt und nicht erzählt (show, don't tell). Seine Filme funktionieren theoretisch auch ohne Ton. Das Innenleben der Figuren scheint durch ihre Dialoge. Natürlich auch dank eines kaum zu überschätzenden Casts. Übrigens auch einer der Gründe, warum es viele Leute gibt, die den Film besser finden als die Vorlage. Die Bindung zu den moralisch zwielichtigen Figuren. Damit ist nicht Sympathie gemeint, sondern eine generelle Glaubwürdigkeit, die ich hier ebenfalls viel mehr verspüre als in Moore Originalfiguren. Zudem ist es erstaunlich das Snyders Werktreue als "einfach" oder "abpausen" gesehen wird.
Was mitnichten der Fall ist. Kann man allein schon daran erkennen, dass es niemand sonst je so hinbekommen hat. Vom total stimmigen Pacing, der Musik und allem Anderen, was in einer Comicvorlage nicht vorhanden sein kann, mal ganz abgesehen. Weder hat Rodriguez mit "Sin City" noch Snyder selbst mit "300" es geschafft eine so ausgewachsene Übertragung in ein anders Medium abzuliefern und dabei so extrem nah an der Vorlage zu bleiben. Da traut sich keiner ran. Schon gar nicht Rated R und für 100 Millionen Dollar. Es ist geradezu ein Wunder, dass der Film überhaupt existiert. Lose, eigene Interpretationen gibt es hingegen zuhauf. Fast ausschließlich. Den Look, das Feeling und die Stimmung aber so einzufangen, halte ich für eine wahnsinns Aufgabe, auch wenn es durchaus Änderung gibt. Geben muss. Da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, dass die Geschichte in einer anderen Zeitperiode angesiedelt ist. Die Themen sind heute genauso relevant. Waren es immer. Werden es leider wohl immer sein.Eine Anpassung an die Moderne hätte die eben genannten Eigenarten der Geschichte zerstört.
All das ist für mich die perfekte Übertragung in das cineastische Medium und bringen mich sogar eher dazu, mir den Film wiederholt anzusehen, als wiederholt den Comic zu lesen (obwohl ich auch die Graphic Novel selbstverständlich bereits mehrmals las und in der deutschen, als auch der Originalversion (gekauft in Manhattan!) besitze ^^ ).

Muss man "Watchmen" so umsetzten? Natürlich nicht. Man MUSS in der Kunst gar nichts. Und ich hätte nichts gegen 10 weitere Interpretationen. Wenn man sich aber dieses Ziel setzt bzw. diese Herangehensweise wählt, kann man es kaum besser machen.
"People die at their dinner tables. They die in their beds. They die squatting over their chamber pots. Everybody dies sooner or later. And don't worry about your death. Worry about your life. Take charge of your life for as long as it lasts." — Petyr Baelish aka the Little Finger

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117

Mittwoch, 29. März 2017, 00:05

Ich habe Watchmen gelesen und muss sagen, ich empfinde den Film als eine kongeniale Umsetzung. Vieles ist 1:1 übernommen (why change something that's not broken?), aber wie Revolvermann sagt, gerade dieser eigene Stil den Snyder zusätzlich einfließen lässt, hebt den Film nochmal auf eine höhere Stufe. Alleine das Intro (das so nicht im Comic war), reines ästethisches und doch zweckdienliches Visuelles Erzählen. Dann das Ende, welches ich als runder und sinnvoller empfinde als das der Vorlage.

@Joel
Ich fand z.B. den Humor in Logan wunderbar integriert. Ein grimmiger Film, der trotzdem aus seiner Charakterdynamik immer wieder Humorpotenzial herausholte. Ich finde es schön wenn sich Humor eher ergibt, als dass man ihn reinstopfen muss weil man so und so viele Witze im Film haben will/muss. Dass gut geschriebener Humor auch bei BvS seinen Platz gefunden hätte, würd ich gar nicht abstreiten. Können ja auch grimmigere/zynischere Witze oder Momente sein. Was mir halt wirklich missfällt sind diese Standardsprüche die sich anfühlen als würden sie mal auf Vorrat geschrieben und dann Charakter XY bei Film ABC in den Mund gelegt und leicht angepasst, je nach Bedarf. Das stört mich bei Marvel, und das fällt bei einem düstereren Grundton noch unpassender auf. Und dazu gehört vor allem auch das Humor-Timing. Ich hab's glaub ich eh damals auch im entsprechenden Thread bemosert, aber Dr. Strange war für mich und Flamel so ein frustrierender Kandidat, wo man einfach jeden ernsten/epischen/dramatischen Moment mit einem halbherzigen Joke ruinieren musste.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »McKenzie« (29. März 2017, 00:13)


Driver

<3 Twilight

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118

Mittwoch, 29. März 2017, 05:19

Es ist doch ein klares Muster zu erkennen. Wenn Snyder eine gute Vorlage hat an der er sich komplett orientieren kann so produziert er auch grandiose Filme. Sind aber die Stützräder einmal abmontiert dann kommt er eben schon mal massiv ins straucheln. Hinzu kommt eben noch der Zeitdruck und die Vorgaben des Studios.

Ich denke mit solchen Filmen tut sich der Gute keinen Gefallen. Der Mann braucht Zeit, kreativen Freiraum und eben eine Vorlage die er gut abarbeiten kann. Genau dann kann er seine tollen Szenen erschaffen und eben diese zeichnen Ihn nun einmal aus.

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Teddy Duchamp

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119

Mittwoch, 29. März 2017, 10:42

Ist einfach ein Meisterwerk und bei weitem besser gealtert als die Batman-Trilogie.

Nein und sowas von nein. Von den Ergebnissen ausgehend: Nolan hat sich über fünf Minuten Film mehr Gedanken gemacht, als Snyder über seinen gesamten Film. Ich habe erst vor ein paar Monaten alle bisherigen Batmanfilme (ab 1966) geschaut. Wenngleich "The Dark Knight" der bessere Thriller ist und einen großartigen Sog entwickelt, ist "Batman Begins" mMn die mit Abstand beste Batman-Umsetzung, die es jemals gab und ist heute nicht weniger meisterhaft, als er es vor zwölf Jahren war. Sehr schade, dass sich Nolan beim Nachfolger visuell eher für kühle Großstadt-Optik entschieden hat, Begins hatte den perfekten Batman-Look. Aber ob Begins oder Knight, Nolan hat es meisterhaft geschafft, bekannte Figuren zu nehmen und sie in ein perfekt durchdachtes, dramaturgisches Stück zu stecken. Er hatte etwas eigenes zu erzählen, er hatte eine eigene Interpretation, er hat eine eigene filmsprachliche Möglichkeit gefunden, die Comiccharaktere auf die Leinwand zu bringen.
Danke! Genau DAS!

Darüber hinaus kann ich Lobpreisungen von Watchmen in keiner Weise nachvollziehen. Gut, es steht natürlich jedem frei den Film zu mögen. Ist wohl Geschmackssache. Ich habe einige Leute kennengelernt, denen er (warum auch immer) gefallen hat. Bei mir stößt das nur einfach auf wenig Verständnis. Es ist mir völlig egal, ob man den Film nun als gute Umsetzung des Comics betrachtet oder nicht, weil ich ihn, im Klartext, einfach stinklangweilig fand und ihn erzählerisch als eine reine Katastrophe betrachte.
"Auf keinen Fall kann eine Comicfigur einen echten Typen schlagen!"

McKenzie

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Mittwoch, 29. März 2017, 10:53

Ich finde Dark Knight überbewertet. Er ist gut, hat aber definitiv seine Probleme, bei denen auch Nolan nicht allzu viel nachgedacht hat.
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