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MadMax

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41

Montag, 14. November 2016, 08:08

Es wird wohl keinen überraschen, aber das lässt mich völlig desinteressiert zurück.


Da bist du nicht alleine. Vielleicht mal eine Heimauswertung. Aber Kinobesuch für diese Teil? :check:
"Ich habe Affen im Zoo kämpfen sehen, da ging es geordneter zu!"

Mestizo

Got Balls of Steel

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42

Montag, 14. November 2016, 08:15

Mich würde jetzt allerdings auch mal interessieren warum es so uninterresant auf euch wirkt. Ich kann den Trailer ja nicht ohne Vorwissen gucken, kann also gar nicht erahnen, wie der auf jemanden wirkt, der möglicherweise den Anime noch nicht gesehen hat.

Jay

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43

Montag, 14. November 2016, 09:34

Live Premiere des neuen Themes.

Das neue Theme hat was, keine Frage aber mir gefällt das Alte trotzdem besser. Es wirkt ausgeglichener und stimmungsvoller. Das hier schreit geradezu nach BAMM BAMM BOOM Hollywood. :S


8| die nehmen das wirklich?

Das darf man aber mal wirklich loben. Das hätte auch - wie so oft - gänzlich generischer Score-Quark sein können.
Just when you thought it was safe to go back on Joel's nerves...

Shins

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44

Montag, 14. November 2016, 11:41

Ganz gute Entscheidungen, die da, soweit man es bisher sagen kann, getroffen wurden. Auch wenn ich gerade eher befürchte, dass das Ganze zu nah am Originalfilm bleibt und einfach, wie Snyder's Watchmen, zu großen Teilen ohne große Anpassungen 1:1 Bid für Bild übernommen wurde.

Zum Thema Nacktheit: War doch klar, dass an dieser Stelle ein Kompromiss hermusste. Ihr habt mit eurer Deutung zur Bedeutung der Nacktheit bei Ghost in the Shell vollkommen recht. Aber das lässt sich ja leider wirklich nicht bei einem so teuren Film verwirklichen. Dabei hätte es Scarlett sicherlich gemacht, erinnert euch an "Under the Skin". Aber der war ja auch ein oder zwei Dollar günstiger und etwas weniger im Blockbuster-Bereich anzusiedeln :ugly:
Meine Kurzfilme, Musikclips und andere Videoprojekte: https://www.youtube.com/channel/UCfq8sD3GrgPEqoIvBZeQAsA

NewLex

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45

Montag, 14. November 2016, 18:40

Kenne die Vorlage nicht. Finde den Trailer zwar gut, aber nicht sehr gut. Kommt mir vor wie bei Lucy... Den hab ich auch nur auf DVD geschaut.
Werde den hier aber trotzdem im Kino sehen. Man ließt ja nur gutes über die Vorlage. Die Frage die ich mir jetzt aber stelle: Zuerst das Original schauen oder nicht? :check:
Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe die brannten draußen vor der Schulter des Orion.
Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkeln, nahe dem Tannhäuser Tor.
All diese Momente werden verloren sein, in der Zeit. So wie Tränen.. im Regen.. Zeit zu sterben..

Rantman

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46

Montag, 14. November 2016, 18:42

Ich würd dazu raten, erst den neuen Film zu gucken und danach die bessere Vorlage
Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muss.

brawl 56

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47

Montag, 14. November 2016, 18:53

Ich hab mir den Trailer mal einen Tag lang durch den Kopf gehen lassen.
Visuell bleiben da bei mir keine Wünsche offen. Das unverkennbare Design wurde nahezu perfekt übernommen, was sicherlich nicht einfach gewesen ist. Kopieren klingt zwar einfach, aber sich mal dahinter zu klemmen und etwas in eine komplett andere Dimension zu holen ist eine schwere Aufgabe. Die hat man hier mit viel Herzblut und Leidenschaft gradezu perfekt erfüllt.

Aber (was kommen musste) : Ich glaube einfach nicht, dass ich den Film bekommen werde, den ich erwarte.
Und das ist genau das, was hier so oft gesagt wurde. Der Anime hatte soviele Themen verarbeitet, soviele Probleme, die die Technologie und die Verbindung zum Menschen damit mit sich bringt, Kusanagis eigene Zweifel am Selbst, diese Details und der Charakter der leeren, aber vollen Stadt.

Vermutlich werde ich einen optischen Hochglanz-Action Film bekommen, der einige der Themen auch anreißt, aber diese tiefe Thematik wird wohl oder übel nicht in diesem Maße rübergebracht werden.

Keine Ahnung, ob ich mich darauf freuen soll, oder nicht. :S

Live Premiere des neuen Themes.

Das neue Theme hat was, keine Frage aber mir gefällt das Alte trotzdem besser. Es wirkt ausgeglichener und stimmungsvoller. Das hier schreit geradezu nach BAMM BAMM BOOM Hollywood. :S


8| die nehmen das wirklich?

Das darf man aber mal wirklich loben. Das hätte auch - wie so oft - gänzlich generischer Score-Quark sein können.

@Wood
Klang für mich eher nach dem aufgemotzen Theme von Innocence. Was ich noch lieber mochte, als das vom ersten Film.

@Jay

Indeed. Höchst löblich. :D
Das Spice muss fließen!

Woodstock

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48

Montag, 14. November 2016, 19:04

@brawl
Klingt wie eine Mischung aus beidem.
¯\_(ツ)_/¯


APRIL

brawl 56

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49

Montag, 14. November 2016, 19:07

Ist auch nicht verkehrt. Das Ding fetzt einfach.
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Rhodoss

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50

Montag, 14. November 2016, 20:04

Bildgewalt der Vorlage wurde gut umgesetzt und ist echt detailverliebt.

Aber ich befürchte, dass der FIlm mehr Wert auf die Actionszenen als auf die tollen Gespräche legen wird (ob nun mono- oder Dialog)
Ich lass mich überraschen.
Außerdem, wer hätte gedacht, dass Johanson mal zu viel Gefühl zeigt :thumbsup:
"Ich kenne nichts von den Coen-Brüdern..."
"Fang bloß nicht mit Big Lebowski an, sonst wars das!"

Batou9

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51

Montag, 14. November 2016, 20:26

Das 40 minütige Pressevent aus Tokyo ist mittlerweile auch online. Scarlett spricht über Ego, Superego, Psyche, Unschuld, der fehlenden Verbundenheit des Majors und die philosophische Tiefe des Originals. Ihr wurden Script und Anime geschickt. Letzterer hätte ihr die zu erreichende philosophische Tiefe des Projekts verdeutlicht. Es sei eine actiongeladene Cyberpunkwelt als urbane Zukunft der Menschheit, die man in Kombination mit der Action in diesen Sets so noch nicht gesehen hat. Sanders, betonte, dass er seid seiner Kindheit Fan des Anime sei und genau aus diesem Grunde keinen bloßen Blockbuster machen wolle, sondern so viel wie möglich an Dialogen und Szenen des Anime zum Leben erwecken wollte. Der Anime sei nicht reduziert worden, sondern in seiner Cyberpunkt-Ästetik und mit seinen Themen lebendig geworden. Er glaube, dass das Franchise nur so global an Aufmerksamkeit erlangen könnte. Den orignalen Soundtrack in den Film einzubinden, dies sei nun die nächste Aufgabe.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Batou9« (14. November 2016, 20:44)


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Montag, 14. November 2016, 21:02

Die neue Theme repräsentiert meinen ersten Eindruck zum Film ganz passend. Irgendwie dieselbe Theme, aber mit mehr Speck dran in Form von Synths und Bombast. :/

Einerseits regten sich viele auf, dass man die Vorlage zu sehr verändert und jetzt regt man sich auf, dass es zu sehr Kopie ist. Genau diesen Vorwurf habe ich kommen sehen und kann ich ihn nicht teilen. Warum? Weil wir den fertigen Film noch nicht gesehen haben.[...]
Natürlich. :S Zu betonen, dass man in einer Trailerreaktion kaum bzw. gar nicht über den fertigen Film urteilt (weil man noch nicht wirklich ein Urteil fällen kann), ist doch fast überflüssig, weil es klar ist. Mir jetzt eine deutliche Betonung dieses Gedankens hervorzwingen zu wollen, ist mittlerweile so nervig, wie das ständige Betonen, dass eine Meinung nur die eigene Meinung ist. Aber bitte: "Alles was ich zuvor zum Trailer gesagt habe" - aber vielleicht wird das im fertigen Film anders.

Und ich werde gerügt für etwas, was ja immerhin zweifelsfrei schon in ersten Beispielen im Trailer (und im Zusatzclip) zu finden ist, ganz ohne den Einfluss des Subjektiven. Aber du haust dann so was hier heraus, was meiner Meinung nach die Grenzen einer Trailerreaktion sprengt. Ach hättest du doch nur 27x betont, dass du nur hoffst, dass der Film auch dieses Stadtbild aufgreift, dass dies nur dein Eindruck nach dem Trailer ist. ;) :nedu:
Ich mag es aber auch nicht, dass die, ansonsten sehr weitläufige und im Anime stark repräsentierte, Stadt, zwar hier ebenfalls stark in den Fokus rückt aber nicht so weitläufig wirkt. Im Anime war sie wie ein eigener Charakter, in welchem sich die Hauptfigur bewegte und eine Verbindung, ein Zuhause suchte. Das wurde im Trailer kurz genannt aber gerade diese weite Leere und Einsamkeit, die der Anime vermittelt, sehe ich hier noch nicht. Die engen Sets und eindeutigen Greenscreeneinsätze, täuschen die Weite der Stadt nur vor und das drückt mir gewaltig auf die Stimmung.[...]



@Joel:
Auf was genau beziehst du dich? Bist du der Auffassung, dass das Nacktsein ein Fanservice war?

Falls ja, so sehe ich dies anders. Wie ich bereits erläuterte, ist eben jenes ein essentieller Teil der Bildsprache, welche dem Zuschauer etwas über die Welt an sich des dortigen Kosmos und insbesondere über Kusanagi verrät sowie überdies geradezu sinnbildlich ist für die Dinge, welche in GHOST IN THE SHELL u. a. verhandelt werden. Stichwort Körper, Verkörperung, Körperlichkeit.

Es erfüllt im Gesamtwerk eine wichtige Funktion.[...]
Hmph... :ugly: Wurde das "nur" trotz Anführungszeichen wörtlich genommen? Weil ich ja sagte, dass deine Detailanalyse bzgl. Kusanagis Körper und Körperdarstellung inklusive Batous Reaktion absolut richtig ist. Ich möchte dem mit keinem Wort widersprechen. Ich glaube aber, dass der Anime da zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, denn obwohl alles stimmt, was du sagst, wird mehr Zeit für den nackten Körper des Majors aufgebracht, als für die Etablierung dieses Detailgedankens wirklich nötig wäre. Gerade die Erschaffungssequenz am Anfang dreht sich (im wahrsten Sinne) fast ausschließlich um die entscheidenden Körperstellen. Und diese Philosophie über Body Modding und Human Enhancement dreht sich eigentlich nur um Brüste, die uns im Opening aber permanent und aus allen Richtungen aufs Auge gedrückt werden. Das macht die Philosophie nicht non-existent, aber eine gewisse Prise Fan-Service in der Art von nackter Haut ist da, wenn man mich fragt, ohne Zweifel mit bei.
"People are particularly stupid today, I can't talk to any more of them."
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Rantman

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Montag, 14. November 2016, 21:17

Klar ist in der Szene auch ein bischen Fan Service. Aber mal ehrlich, ist nicht alles im Grunde Fan Service? Gibt es überhaupt einen Film, eine Serie oder einen Anime, in dem eine schöne Brust kein Fan Service ist?
Ist es nicht allein schon Fanservice, nur attraktive Schauspieler in Hauptrollen zu besetzen?
Ist es nicht Fan-Service, überhaupt einen Film zu machen (generell, nicht nur auf diesen bezogen)...
Schließlich wollen Studios Geld gewinnen und das macht man, in dem man möglichst viele Menschen dazu bewegt, Geld für den FIlm auszugeben. Und das macht man nun mal dadurch, dass man dem Menschen etwas bietet, was er sehen will. Und Männer wollen seit Jahrhunderten Brüste sehn. Also wo ist das Problem?

PS: Wenn Edward mit nacktem Oberkörper in der Sonne glitzert, ist das auch Fanservice, also bitte keine Sexistischen Kommentare :)
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54

Montag, 14. November 2016, 21:46

Aber mal ehrlich, ist nicht alles im Grunde Fan Service? Gibt es überhaupt einen Film, eine Serie oder einen Anime, in dem eine schöne Brust kein Fan Service ist?
Gibt es bestimmt, mir fällt aber gerade nichts-- natürlich! "Under the Skin"! Der Film, der mindestens für Scarlett, wenn nicht gar für uns schon so gut wie alles vorweggenommen hat, was dieser Film hier überhaupt versuchen könnte mitzuteilen. Die Nacktszenen dort sind kurz, knapp, nur im geringsten Maße (wenn überhaupt) ästhetisch im Sinne der reizvollen Fleischbeschau, und dafür 100%ig Teil des psychologischen und thematischen Kerns des Films. Aber beim originalen GITS ist die Frage nicht einfach, ob die Brüste Fan-Service sind oder nicht, sondern ob die Szenen (und eben ganz zentral die Erschaffungssequenz) auch anders hätten inszeniert werden können. Und für mich lautet die Antwort "ja". Soll heißen, die absolute Mehrheit der gefühlt 35 Brust-Nahaufnahmen in der Eröffnungssequenz hätte man auch durch andere Aufnahmen ersetzen können bzw. man hätte (z.B. beim vertikalen Auftauchen des Majors aus der Flüssigkeit) ein paar Frames eher schneiden können. Hat man nicht, weil man sich dachte: "12 Frames mehr Brüste an dieser Stelle und die Zuschauer sind schon in Minute 1 des Films voll zufrieden. Hight Five Ye-ho!!" :D

Zitat

Ist es nicht allein schon Fanservice, nur attraktive Schauspieler in Hauptrollen zu besetzen?
Für mich ist es dann Fan-Service, wenn der attraktive Schauspieler eine große Fangemeinde hat. (Und dann ist die Frage, ob er/sie Fans hat, weil er/sie attraktiv ist, oder weil er/sie ein sympathischer/witziger Star ist.) Hat er oder sie das nicht, ist es weniger Fan-Service als vielmehr klassische Hollywood-Ästhetisierung (aka Realitätsverzerrung), in der selbst die Mauerblümchen und Nerds aus den High School Filmen Models sind.

Zitat

Ist es nicht Fan-Service, überhaupt einen Film zu machen (generell, nicht nur auf diesen bezogen)...
Hängt davon ab, ob der Film schon Fans hat, bevor er das Licht der Leinwand erblickt, sei es als Adaption oder Sequel. Und selbst dann hängt es davon ab, wie der Film gemacht ist. Es soll nämlich tatsächlich noch Filme geben, die nicht nach der maximalen Zuschauerausbeute lechzen, sondern etwas vermitteln wollen, sei es Emotionen, philosophische Gedanken, politische Ideen, oder cineastische Kunstfertigkeit.
Fan-Service heißt doch, dass man sich für den (mitunter nur vage vermuteten) Willen der Fans verbiegt und sich anpasst.

Zitat

Schließlich wollen Studios Geld gewinnen und das macht man, in dem man möglichst viele Menschen dazu bewegt, Geld für den FIlm auszugeben. Und das macht man nun mal dadurch, dass man dem Menschen etwas bietet, was er sehen will.
Ja, wenn es nur ums Geld geht, ist jeder Frame eines Films Teil einer Kalkulation und die schließt Kino Trends, Stimmung der "Massen", Vorreaktionen zu PR und auch Fan-Erwartungen mit ein. Aber der originale GITS war ja eben kein reines Produkt und die bisherigen Aussagen der Remake Macher lässt vermuten, dass sie nicht ausschließlich fette Moneten im Sinn haben. Man kann es natürlich auch super zynisch sehen und behaupten, das Gerede von Sanders, Johansson und Konsorten ist nur Teil des Fan-Services, weil die GITS Fans eben eine Ernsthaftigkeit und philosophische Tiefe erwarten. Ob bzw. wie stark das dann im fertigen Film auftaucht ist bei erfolgreichem PR Fan-Service optional.
Aber so zynisch will ich gar nicht sein. Mein Ausgangsgedanke war ja eher, dass der originale GITS das relativ klug kombiniert hat. In der Eröffnungssequenz ist es schon recht auffällig, aber es ist nicht die Art von plakativem Fan-Service, die sofort mit den Augen rollen lässt.

Zitat

Und Männer wollen seit Jahrhunderten Brüste sehn. Also wo ist das Problem?
Das ist wahr, ist eine ganz natürliche Sache und ist sicherlich nicht immer schlimm, aber die Zurschaustellung und die damit verbundene Entpersonalisierung des weiblichen Körpers zu Begaffungszwecken bringt gerade durch diese Jahrhunderte andauernde "Tradition" sehr wohl Probleme mit sich. Wie gesagt nicht immer und ausschließlich, aber immer wieder. Das ist aber ein zu großes Thema für diesen Ort. Und ja, Glitzer-Edward in "Twilight" war definitiv Fan-Service, aber die Zurschaustellung des männlichen Körpers ist eben aus Ermangelung einer jahrhunderte-alten "Tradition" und dadurch, dass das Spiel seit Jahrhunderten eben fast ausschließlich andersherum gespielt wird, mehr oder weniger komplett von Problemen der gesellschaftlich akzeptierten und institutionalisierten Fleischbeschauung befreit.
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Rantman

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Montag, 14. November 2016, 22:17

Ich hab jetzt gar nicht so eine lange Antwort erwartet. Natürlich war mein Beitrag überspitzt und natürlich gibt es Ausnahmen und natürlich ist es einerseits traurig, auf Körperlichkeiten zu reduzieren (und gleichzeitig auch nicht, weil menschlich).

Ich hab mir gerade die Seqzenz noch mal angeschaut. Und ja klar, gibts da Fanservice, insbesondere die eindeutige Nahaufnahme beim Aufplatzen der äußeren Schicht.
Und wir sind uns auch einig, dass es hier trotzdem anders ist. Wenn in einem Film einfach so Brüste zu sehn sind, ist das ein anderes Kaliber als hier, wo ein Mensch konstruiert wird und die Körperlichkeit eine elementare Rolle in der Geschichte einnimmt.

Insofern vielen Dank für deine ausführliche Antwort, aber ich hab hier an der Stelle eigentlich nichts, worüber wir diskutieren könnten.

Under the Skin kenn ich übrigens nicht. Sollte man den gesehn haben?
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Envincar

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Montag, 14. November 2016, 22:54

Kenn den Anime gar nicht. Trailer hat paar coole Moneyshots und diverse Charaktäre sehen auch interessant aus. Ich glaube aber ich hätte gern wen asiatisches als weibliche Hauptrolle gehabt wie Doona Bae aus Cloud Atlas...aber Scarlett Johansson geht noch in ordnung.

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57

Dienstag, 15. November 2016, 00:58

Ich hab jetzt gar nicht so eine lange Antwort erwartet. Natürlich war mein Beitrag überspitzt
Das war mir bewusst bzw. ich habe es vermutet. Und sorry, ich habe wohl bei meiner Antwort ein paar :D und :ugly: zu wenig untergebracht um zu zeigen, dass ich auf überspitzte Fragen überspitzt wörtlich und direkt und ausführlich antworte. Nicht, dass ich das nicht meine, was ich geschrieben habe, aber der Umfang und der Antworten war meine Art eines Augenzwinkerns. ;) Daher auch dieses Zerbröseln deines Posts auf die unterschiedlichen Aussagen. So was mache ich ja eigentlich nur ungern.

Under the Skin ist einer der zehn besten Filme der laufenden Dekade, wenn du mich fragst. Von daher sollte man den eigentlich gesehen haben. Aber der ist seeehr speziell und ungewöhnlich. Und ich erinnere mich an ein Gespräch zwischen dir und mir bzgl. dessen, was man von Filmen will und erwartet, und wenn ich nicht alles durcheinander schmeiße, würde ich schätzen dass du evtl. nur schwer einen Zugang zum Film finden kannst. Aber wie immer: Versuch macht kluch. :)
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Freue mich auf: auf den unaufhaltsam näherrückenden Wahnsinn...

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Dienstag, 15. November 2016, 01:18


Und ich werde gerügt für etwas, was ja immerhin zweifelsfrei schon in ersten Beispielen im Trailer (und im Zusatzclip) zu finden ist, ganz ohne den Einfluss des Subjektiven. Aber du haust dann so was hier heraus, was meiner Meinung nach die Grenzen einer Trailerreaktion sprengt. Ach hättest du doch nur 27x betont, dass du nur hoffst, dass der Film auch dieses Stadtbild aufgreift, dass dies nur dein Eindruck nach dem Trailer ist. ;) :nedu:

Deine Meinung zur Traileranalyse sehe ich jetzt nicht so extrem aber wenn du meinst, gut. Meine Reaktion auf die Darstellung der Stadt ist aber nicht vergleichbar, denn das ist etwas, was man im Trailer bereits erkennen kann. Es wird nun mal starken Greenscreen-Einsatz geben. Schon allein der Kampf im Kanal im Trailer ist so nah am Anime, dass man nicht mal eben einen Häuserzug dafür hochziehen wird. Kann man aber ich halte es für unwahrscheinlich.

Das Meiste der Stadt wird nun mal künstlich sein und daher "kleiner" wirken wird als im Anime. Das liegt alleine an der Machart. Im Anime floß es wesentlich besser in die Darstellung, da nun mal alles gezeichnet ist. Das kann man einfach nicht leugnen und ist bereits im Trailer zu sehen, da die Machart im fertigen Film die Gleiche sein wird. Es wird offensichtlich sein, schlichtweg weil wir wissen, dass es Greenscreen ist. Das ist das Kreuz, welches wir mit heutigen Filmen nun mal tragen aber jetzt wirst du sicher behaupten, dass ich wieder das Offensichtliche erläutere und haust den hier :nedu: raus. :S
¯\_(ツ)_/¯


APRIL

Batou9

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Dienstag, 15. November 2016, 20:11

Vielleicht betrachten wir den Film einfach als das was er sein wird: Ein Baustein des Franchises. ich bin so dankbar für den Originalanime, dass mich auch die Serien (Stand alone Complex) oder die noch nicht gesehene Arise-Vorgeschichte (Alternativ) nicht stören. Letztere steht ja noch nicht einmal in Deutschland in den Startlöchern. Die Veränderungen des Originals sind bereits so zahlreich, dass wir damit auch bei GITS eine die Animelandschaft bestimmtende Entwicklung beobachten: ALTERNATIVEN, UNGEREIMTHEITEN.

Ich denke so schlimm kann Ghost in Shell gar nicht werden, wenn man sich am Original hält und die Stadt mit sovielen Details wie möglich zum Leben erweckt. Das bisher gezeigte macht vielleicht hier und da den Eindruck, dass noch der letzte Schliff fehlt, aber wir sind auch noch 4 Monate vor Kinostart. Da wird noch ordentlich an den Effekten, an dem Score am Schnitt und der Wirkung gearbeitet. Ich werd mir die beiden Haupt-Anime, die TV Serie und den TV-Film noch mal vorher ansehen.

Ich hoffe nur, dass wir kein Man of Steel Erwachen erleiden müssen. Das war mit das schlimmste was ich im Kino jemals erleben durfte.

Mestizo

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60

Dienstag, 15. November 2016, 20:18

Ich fand Stand Alone Complex als Serie ziemlich gelungen. Lediglich einzelne Stand Alone Episoden fand ich durchwachsen sowie die kleinen Roboter, die für den Comic Relief gesorgt haben. Aber rein von der Handlung her, fand ich das sehr gelungen.

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