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Cimmerier

<3 Twilight

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Dienstag, 9. Mai 2017, 18:24

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cimmerier« (9. Mai 2017, 19:15)


McKenzie

Unchained

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22

Dienstag, 9. Mai 2017, 18:36

Klar gibt es genug Filme wo halt mit ein paar CGI-Blutspritzern mehr versucht wird, Gorefans hinterm Ofen hervorzuholen. Aber ein R-Rating kann(!) durchaus den Wert eines Werkes heben, es kommt halt auf den zugrundeliegenden Stoff und die Intentionen des Regisseurs an. Wenn es für einen anspruchsvollen Film wichtig ist, dass man die Gewalt zu sehen bekommt (weil emotionaler Impact o.ä.), dann würde eine Beschneidung für ein PG-13 tatsächlich dem Werk schaden.
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Revolvermann

Goodfella

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23

Dienstag, 9. Mai 2017, 18:46

Ein R Rating nur um der Gewalt Willen ist natürlich Quatsch. Aber ein R Rating um seine Version uneingeschränkt zu verwirklichen, ist natürlich etwas ganz anders.
Ob bei Hellboy im Bezug auf die Vorlage ein R Rating sinnvoll ist, kann ich nicht sagen. Dafür kenne ich die Vorlage zu wenig.
War aber ein R Rating essenziell um den Film zu bekommen, den wir bekamen, z.B. im Fall von Der Pate? The Wolf of Wall Street? Terminator 2? James Ryan? Ich meine, ja.
Sicherlich kommt es auch vor, dass ein Film zu sinnloser Gewalt greift. Entschärft wird doch aber viel öfter.
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Valar Morghulis

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Paddywise

The last man

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24

Dienstag, 9. Mai 2017, 20:21

Ich sage es nochmal. Die Hellboyfilme sind nicht perfekt aber ich mochte gerade das Del Toro sein eigenes Ding daraus gemacht hat. Ron Perlman war neben Robert Downey und Hugh Jackman einer der wenigen Schauspieler die absolut mit ihren Comic Charaktere verschmolzen sind und für mich unersetzbar sind. Aber auch Selma Blair und vor allem Doug Jones Interpretationen machten das ganze bodenständig und sympatisch. Ich hätte gerne eine vollendete Trilogie gesehen und hoffe das man einen Comic zum nicht realisierten Drehbuch raus bringt. Del Toro zeig nochmal Hollywood was sie sich damit versaut haben...

Auch wenn es im Hellboy Universum ab und zu mal abgetrennte Gliedmaßen und raus -gerissene Augen gab. Auch Hellboy kam mit seinem Schicksal nicht gerade glimpflich davon. Mignolas reduzierter Stil funktionierte perfekt mit Del Toros Bildsprache. Und jetzt will man sich im Blut suhlen?

Das Hellboy Comicuniversum ist mein Lieblingscomicuniversum weil es in seinen 20 Jahren eine Vielschichtigkeit erreicht hat von der Marvel und Dc nach 75 Jahren nur träumen können. Selbst ein Cinematic Universe könnte an dieser Komplexität nur kratzen.

Ich bin durch die Filme auf das beste Comicuniversum gestoßen von daher bleibe ich skeptisch und hoffe einfach darauf das die schnell auf die Schnauze fallen und Teil 3 doch noch realisieren müssen....
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Måbruk

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25

Dienstag, 9. Mai 2017, 20:50

Ein R Rating nur um der Gewalt Willen ist natürlich Quatsch.

Das ist doch aber jetzt genau die Gefahr, denn sorry, die Handlungswege von Hollywood scheinen ziemlich simpel und meiner Meinung nach auch dämlich zu sein.
Es gab ein paar Filme die mit gesteigerter Gewalt, Sex und vulgärer Ausdrucksweise punkteten und schon denkt man dort, man muss dieses Muster jetzt auf unzählige andere Filme ummünzen. Ergo wird man dieses Format auch Filmen überstülpen, zu denen das in keinster Weise passt. Das ist die Gefahr die ich sehe, weil Hollywood so tickt.

Ich meine sorry, wieso sind Logan und Deadpool erfolgreich gewesen? Weil es einfach geile Filme sind und nicht weil sie den R-Rated Stempel tragen.
Schauspieler und Marketing waren ebenfalls erstklassig, zusammen ergibt das auch den Erfolg an der Kasse.

Aber was Schlussfolgert Hollywood daraus, R-Rated ist der einzige Faktor für den Erfolg - das ist doch Irrsinn!!
Wenn der Film schlecht oder mittelmäßig, wenn er schlecht beworben wird, dann werden auch diese Filme reihenweise floppen. Also ich kann diese Denkweise nicht nachvollziehen.

McKenzie

Unchained

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26

Dienstag, 9. Mai 2017, 21:28

Ja, aber ein R-Rating ist etwas handfestes, dass man den Menschen verklickern kann - "Schaut, der Film ist R-Rated, wie Logan und Deadpool, die mochtet ihr doch!". Einfach nur "Das hier ist ein guter Film, wie Logan und Deadpool!" ist da schwammiger.
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Måbruk

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27

Dienstag, 9. Mai 2017, 21:35

Ok, wenn du meinst dass das zieht. :hae:

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McKenzie

Unchained

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28

Dienstag, 9. Mai 2017, 21:41

Keine Ahnung ob es zieht, aber aus Studiosicht ist es halt ein Label, das man anwenden kann. Wenn dann die nächsten R-Rated-Filme sucken, ist der Bonus eh weg.
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Måbruk

of the Dead

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29

Dienstag, 9. Mai 2017, 21:48

Die ersten beiden Hellboy sind ja gefloppt, bzw. war nicht so der große Erfolg.
Ergo denken die ja jetzt, Hellboy + R-Rated, das muss ein Erfolg werden.

Bin Mal gespannt ob das jetzt ein AAA-Film wird, oder eher so ein Genre Teil, also wie viel geld sie da reinstecken.
Wenn es eher ein Genre Film wird, könnte es interessant werden, dann muss es aber schon richtig heftig sein und nicht so ein "gerade noch für das normale Publikum geeignet" Teil.

Clive77

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30

Dienstag, 9. Mai 2017, 21:50

Im Endeffekt geht es doch nur um eins: Geld. Und da muss man ganz klar sagen, dass Del Toros Hellboy ein Flop war, man ihm trotzdem noch einen (teureren) zweiten Teil hat machen lassen und der (nach Faustregel) ebenfalls floppte, wenn auch (relativ gesehen) mehr einspielte als der erste. Von daher ist ein Reboot nur logisch, so gerne man da auch einen (finalen) dritten Teil gehabt hätte.

Zur Deadpool & Logan Diskussion: Die beiden Dinger könnten (abgesehen davon, dass beides Comic-Adaptionen sind) kaum unterschiedlicher sein. Deadpool ist albern und auf Witz ausgelegt, während Logan ein schon fast schweres Drama ist. Wenn man das auf Gemeinsamkeiten herunterbrechen will, dann landet man durchaus bei Faktoren wie R-Rating. Insofern nachvollziehbar, falls damit Werbung gemacht werden sollte.

Klar ist aber wohl, dass hier nicht unüberlegt vorgegangen wird. Man holt nicht den Erfinder von Hellboy ins Boot, engagiert jemanden wie Neil Marshall und holt sich ein (okay, da wäre sicher Luft nach oben gewesen) relativ bekanntes Gesicht wie David Harbour für die Hauptrolle, wenn man "bloß einen neuen Versuch, aber diesmal R-Rated" wagen will. Hört sich für mich durchaus so an, als wenn es da einen guten Plan gäbe und es deshalb gemacht wird. Ob der Plan dann aufgeht, ist wieder ein anderes Thema.
Würde damit rechnen, dass das Budget vergleichsweise klein ausfällt (vermutlich nicht mehr als 100 Mio. - denn die hat selbst Logan nicht bekommen und der war im X-Men Universum schon lange als Liebling etabliert). Wenn sie mehr reinschaufeln, wäre mir das zwar auch recht, aber schon ein hohes Risiko (trotz der beteiligten Namen).

Aber wie auch immer. Bin gespannt, was daraus wird.
Out of order.

Woodstock

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31

Dienstag, 9. Mai 2017, 21:56

@Clive
Ich gebe dir recht. Hellboy hatte einfach das Pech zur falschen Zeit gekommen zu seine, ich glaube heutzutage hätten beide mehr eingespielt. Bleibt zu hoffen, dass der Reboot besser ankommen wird.
¯\_(ツ)_/¯

Måbruk

of the Dead

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32

Dienstag, 9. Mai 2017, 22:15

Zur Deadpool & Logan Diskussion: Die beiden Dinger könnten (abgesehen davon, dass beides Comic-Adaptionen sind) kaum unterschiedlicher sein. Deadpool ist albern und auf Witz ausgelegt, während Logan ein schon fast schweres Drama ist. Wenn man das auf Gemeinsamkeiten herunterbrechen will, dann landet man durchaus bei Faktoren wie R-Rating. Insofern nachvollziehbar, falls damit Werbung gemacht werden sollte.

Und was ist mit dem gemeinsamen Faktor "beides geile Filme, die Mischung stimmt, das Marketing war erstklassig"?

Und noch anders gefragt, wieso war Dredd trotz R-Rated kein Erfolg?
In erster Linie wrde ich hier sagen, das Marketing hat komplett versagt und die Mischung ist nicht perfekt, der Hauptdarsteller hat wenig Charisma.

Clive77

Serial Watcher

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33

Dienstag, 9. Mai 2017, 22:29

Zur Deadpool & Logan Diskussion: Die beiden Dinger könnten (abgesehen davon, dass beides Comic-Adaptionen sind) kaum unterschiedlicher sein. Deadpool ist albern und auf Witz ausgelegt, während Logan ein schon fast schweres Drama ist. Wenn man das auf Gemeinsamkeiten herunterbrechen will, dann landet man durchaus bei Faktoren wie R-Rating. Insofern nachvollziehbar, falls damit Werbung gemacht werden sollte.

Und was ist mit dem gemeinsamen Faktor "beides geile Filme, die Mischung stimmt, das Marketing war erstklassig"?

Mir ging es im von dir angeführten Zitat nur darum, dass es sehr unterschiedliche Filme sind. (und von "Anspruch", was du ja vorher mal angeführt hast, sehe ich bei Deadpool nichts - im Gegenteil, fand den Film relativ blöd (wenn auch nicht schlecht), weil mir der Humor nicht zusagte...)
Ansonsten, joa, mal abwarten, womit wirklich Werbung gemacht wird.

@Wood: Ich glaube, auch heute wären Del Toros Hellboys gefloppt. Vielleicht wären sie etwas besser angekommen, gut möglich. Aber Dark Horse ist nunmal kein Marvel oder DC und von daher auch weniger bekannt. :S
Out of order.

Jay

blinded by blackness

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34

Dienstag, 9. Mai 2017, 22:33

So eine süßsaure Meldung. Wir wissen, was für eine Passion del Toro in die beiden ersten Teile und seine Pläne für den dritten gesteckt hat, und wie sehr es ihn getroffen haben muss, final einsehen zu müssen, dass seine Vision des dritten niemals mehr kommen wird. Und jetzt wenige Monate später die Ankündigung eines Neustarts? Autsch. So wie der Hobbit dann ja doch urplötzlich kam, nachdem er weg war.

Im Grunde sagt man damit doch, dass man Hellboy prinzipiell will - nur nicht in del Toros (wenig kommerzieller) Vision.

Ich hab nicht viel von den Mignola Sachen gelesen, aber als Producer würde ich da doch extrem kalte Füße kriegen. Del Toro, der nun wirklich kein Kommerzregisseur ist, hat das Ding schon mit Farbenpracht, Action, Sarkasmus und witzigen Szenen extrem massentauglicher gemacht. Das war vielen so zwar immer noch zu sperrig, aber ich kann mir wirklich keine Annäherung an die Basiscomics vorstellen.

Hellboy 2 war vor 9 Jahren. Dasselbe Jahr, in dem Hulk und Iron Man den Grundstein für das MCU legten. Mittlerweile sind wir bei einem Guardians 2, Ant-Man und Dr Strange angekommen, und ja. Del Toros Hellboy 2 wär heutzutage bestimmt merklich erfolgreicher gewesen. Allerdings wär ich als Producer auch sehr skeptisch gewesen, ob ein derart später dritter Teil überhaupt genügend Anklang finden könnte.

Ich hoffe ja auch auf eine Reinkarnation des Kroenen aus dem Hellboy-Film. Überragender Charakter im ersten Teil.

Oh ja, der war kühl.

Wie man nun so lesen kann, hat Mike Mignola Guillermo Del Toros Hellboy-Interpretation wohl nicht gefallen

Kein Wunder, da liegen stilistisch Welten zwischen. Und schön gesagt, diese Hellboy Filme wurden nerdtechnisch Del Toro zugeschrieben, nicht ihm. Das wird ihn siegerwurmen.

setzt, dann erwarte ich nicht nur Filme mit erhöhtem Aggressions Potentiel und in Blut getränkte Wasserfälle.
Dann möchte ich auch entsprechend anspruchsvollen Stoff, anspruchsvoll für Erwachsene umgesetzt sehen.

Aber ob der kommt? Sehs da wie Gonzo. Jede Wette, dass Studios aus Deadpool und Logan in erster Linie Stil, Blut und Derbheit rauslesen, nicht Einfallsreichtum und Drehbuchstärken.

Also wird Nu Hellboy wie Guardians nur in hart, blutig und schwarzhumorig. Darüber könnte man ja böse sein, aber NEIL MARSHALL ist genau der richtige Mann dafür. Der kann was, und auch Harbour ist ein nettes Talent. Also darf man trotz allem doch erwartungsvoll sein.

Vielleicht ermöglicht das ja einen Justice League Dark.
Kommende Kinofilme, auf die ich mich bis Ende Februar freue:
SW Ep8, Disaster Artist, God Particle, Black Panther, The Shape of Water, Die Verlegerin, Auslöschung

spätestens auf Blu-ray:
Coco, Paddington 2, Detroit, Daddy's Home 2, A Ghost Story, Jumanji 2, The Killing of a Sacred Deer, Insidious 4, Greatest Showman, Dunkelste Stunde, The Commuter, Downsizinig,
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri, Maze Runner 3, Der seidene Faden, Wind River, All the Money in the World

Revolvermann

Goodfella

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35

Mittwoch, 10. Mai 2017, 07:44

Ich denke insgesammt gesehen, will jedes Studio erstmal einen Film für möglichst viele Leute. Denn wie Clive schon sagt, geht es denen in erster Linie um den finanziellen Aspekt.
Mit Deadpool und Logan (obwohl es nun nicht die einzigen erfolgreichen R-Rated Filme der letzten Jahre waren) haben die kreativen Köpfe aber nun gleich zwei handfeste, bekannte Gründe um eine ihrer Meinung nach brutalere Fassung vor einem Studio durchzusetzen.
Wie oft wurde in der Vergangenheit gemeckert, dass ein Film oder eine Reihe auf familientauglich getrimmt wurde? Oft. Wie oft wurde gemeckert das ein Film hart war? Nie?
Die haben meistens ihre Gründe für ein R Rating.
Ich meine, jahrelang wird gemeckert, wo die harten Comicverfilmungen bleiben. Warum die Actioner nicht mehr so blutig sind wie in den 80ern. Warum sogar langjährige Filmreihen wie Terminator oder Stirb Langsam PG 13 Fortsetzungen bekommen. Und kaum lockert sich das etwas, mit Filmen die zeigen, das sowas sinnvoll und erfolgreich angewandt wird und schon ist es wieder nicht gut.
Ist ja auch nicht gerade so, als ob wir nur noch solche Filme bekommen.
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36

Mittwoch, 10. Mai 2017, 21:53

Info
Drehbuchautor Andrew Cosby: “I can’t really talk about specifics with regard to the story, which they’re keeping a pretty tight lid on at the moment, but I can say that this is a darker, more gruesome version of Hellboy,” ... “Neil said from the very beginning that he wanted to walk a razor’s edge between horror and comic book movie, which was music to my ears, because that’s what I was shooting for in the script, and precisely what Mignola does so well with the comics. Honestly, everyone has just been working overtime to bring that Mignola magic to the big screen. The script is done, but work will continue as we move forward, always trying to make it the best it can be.”
http://www.comingsoon.net/movies/news/84…or-the-new-film

Dunkler und grausamere Version von Hellboy. Auf der Grenze zwischen Horror und Comic. Drehbuch fertig.
"I'm The Last Guy In The World That You Wanna Fuck With"
"Me? I'm golden, glowing, scoring like a champ"

#Thief · #Michael Mann

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37

Donnerstag, 11. Mai 2017, 06:58

Das klingt echt so, als ob Del Toro die ganze Zeit "nur noch im Weg stand" und man ihn loshaben wollte. :/
Hm..

Like a cyberpunk Die Hard directed by John Carpenter.

Rhodoss

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38

Donnerstag, 11. Mai 2017, 08:45

Ich meine, jahrelang wird gemeckert, wo die harten Comicverfilmungen bleiben. Warum die Actioner nicht mehr so blutig sind wie in den 80ern. Warum sogar langjährige Filmreihen wie Terminator oder Stirb Langsam PG 13 Fortsetzungen bekommen. Und kaum lockert sich das etwas, mit Filmen die zeigen, das sowas sinnvoll und erfolgreich angewandt wird und schon ist es wieder nicht gut.
Die Probleme am Menschen? 1.Er ist ein Gewohnheitstier und hasst Veränderungen, selbst wenn er die ursprünglich mal wollte. 2.speziell der deutsche Mensch beschwert sich gern erstmal über alles. Scheißegal es ist schlecht. Punkt!
FÜR DARKSEID

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39

Donnerstag, 11. Mai 2017, 14:16

Kann es auch ohne Del Toro was werden? Denke an sich schon. Schade ist es aber um all den Creature Stuff, denn so exzessiv wie bei ihm wird das hier wohl kaum verwendet werden, dabei waren das für mich die Highlights der Del Toro - Filme.
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40

Donnerstag, 11. Mai 2017, 15:33

Was man vielleicht auch noch bemerken darf, das neue Produktionsstudio hinter dem Film heißt Millenium Films, von denen kamen bisher uA Mechanic: Resurrection, London Has Fallen, The Expendables 3, The Legend of Hercules oder der Conan-Reboot.

Guillermo del Toro wollte anscheinend 120 Millionen Budget für einen dritten Hellboy, der hier wird bestimmt kaum mehr als die Hälfte davon bekommen (Hellboy 2 hat 85 Millionen gekostet, angesichts seiner großen Schauwerte sogar erstaunlich wenig) und ich kann mir gut vorstellen, dass man del Toros originelle und aufwändige Fantasywelten (die ja nun wohl eh nicht Teil des Comcis sind) durch härtere Gewalt und Dunkel-in-Dunkel-Horror austauschen möchte. Und was wird da eigentlich billiger sein, Make-Up oder ein CGI-Hellboy?
C’mon, you might even have fun.
- Outside of a bookshop? No.

[literal][/literal]
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