Regie: Rainer Matsutani („Gangs“, „666“, „Das Inferno – Flammen über Berlin“)
Cast: Jennifer Ulrich, Julia Dietze, Marleen Lohse, Daniel Rösner, Florian Jahr, Inez Björg David
Katrin (Jennifer Ulrich) kann es kaum erwarten, mit ihrem Studium zu beginnen. Endlich weg von zu Hause und dem überfürsorglichen Vater, endlich weg von einer düsteren Vergangenheit, endlich ein neuer Lebensabschnitt… endlich Freiheit! Als Katrin ihr Zimmer im Studentenwohnheim beziehen will, ist nur noch Zimmer 205 frei, das lange Zeit aus mysteriösen Gründen leer stand. Aber darüber macht sich Katrin keine Gedanken. Voller Elan startet sie in ihr erstes Semester, tagsüber Vorlesungen, neue Bekanntschaften, abends Partys, Drogen und Sex. Doch bald wird sie Zeugin schreckenerregender Ereignisse. Katrin findet angsterfüllte Video-Botschaften ihrer Zimmervorgängerin Annika (Julia Dietze), die vor über einem Jahr spurlos verschwand. Kurz darauf fühlt Katrin sich selbst vom Geist Annikas verfolgt. Sie hat Angst, wahnsinnig zu werden – und das Schicksal ihrer Vormieterin erleiden zu müssen. Ihr merkwürdiges Verhalten fällt auch ihren Mitbewohnern Sanne (Marleen Lohse), Christian (Daniel Rösner), Niko (Florian Jahr) und Carmen (Inez Björg David) auf, die anfangen, Katrin zu mobben. Als mehrere dieser Mitstudenten in kurzer Folge auf grausame Weise zu Tode kommen, fällt der Verdacht auf Katrin. Ganz allein sucht sie nach der verschwundenen Annika und wird schließlich mit grausamen Wahrheiten konfrontiert: über ihre Freunde, sich selbst – und Annika...
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Der Horrorfilm ist eines von zwei gleichzeitig angegangenen Remakes des dänischen Thriller „Kollegiet“, das andere nennt sich „The Dorm“ und wird aktuell in den USA produziert.
Lupenreines Genrekino peilt der gebürtige Hockenheimer an. Das ist schließlich Mangelware hierzulande. „Anatomie“ hatte zwar Erfolg, aber der war ein Slasher und kein Geisterfilm. Vielleicht Sebastian Niemanns „Seven Days To Live“ (2000)… aber das Projekt ist eine Dekade alt und war auch nicht sonderlich erfolgreich. Deshalb ist der Ansatz, einen deutschen Geisterfilm ins Kino zu bringen, so grundsympathisch. Die Besetzung kann sich sehen lassen und die Vorlage hat immerhin „Spider-Man“-Regisseur Sam Raimi dazu veranlasst, ein US-Remake zu produzieren. Auf das Ergebnis müssen Genrefans jedoch noch ein paar Monate warten. Der deutsche Kinostart von „Zimmer 205“ ist für Ende 2010/Anfang 2011 anvisiert. Gedreht wird noch bis Mitte März.
Der Regisseur zum Gore-Gehalt und Art des Horrors im Film:
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| „Zimmer 205“ wird auf keinen Fall ab 12, wir versuchen eine Freigabe ab 16 zu bekommen, sind aber teilweise in Gefahr, ab 18 zu sein. Der Goreanteil ist definitiv da. Es gibt einige sehr heftige Szenen. |
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| Durch meinen japanischen Hintergrund - mein Vater ist Japaner, meine Mutter Deutsche - bin ich auch durch den J-Horror beeinflusst. Ich darf das also zitieren, ich bin dazu legitimiert. „Zimmer 205“ weist schon einige japanische Gruselelemente auf. Heißt: Wir setzen sehr viel auf Atmosphäre und Spannung. Es wird niemand Axt schwingend hinter den Mädchen herlaufen und ihnen langsam die Gliedmaßen zerhacken. Wir arbeiten subtiler, mit Musik, Geräuschen und einer wunderschönen Photographie. |
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"You don't have to do board games, they should have a little pride!"
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