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Interview mit Frank Montag, Regisseur des dt. Horrorfilms Slasher Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Ein kleines Interview mit dem deutschen Regisseur Frank Montag, der dieses Jahr seinen Horrorfilm "Slasher" vorstellen will. Slasher ist eine deutsche Produktion, die auch auf diversen Festivals anlaufen wird.

Story des Films: Gestresst und genervt beschliesst die Psychologiestudentin Erin (Christiane Imdahl) mit ihrer besten Freundin Julie (Pia de Buhr), ihrem Freund Danny (Christian Stock) und dem Rest der Clique, ein entspanntes Wochenende in den Wäldern fernab des Studienalltags zu verbringen. Der anfänglich ausgelassenen Freude folgt jedoch ein wahrer Höllentrip, der nicht nur die Freundschaft der Gruppe auf eine harte Zerreißprobe stellt, sondern auch eine schwarze Vergangenheit zur grausamen Gegenwart werden lässt...

Trailer & Pics

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1) Wie sind Sie auf die Idee gekommen, gerade einen Horrorfilm zu machen? Das Genre gilt ja besonders hier in Deutschland als totgesagt.

Das habe ich in letzter Zeit sehr oft gehört und gerade aus dem Bereich der Presse, was ich sehr eigenartig finde. Das Aus für den Horrorfilm
in Deutschland lieferte die Welle der Zombie- und Kannibalenfilme in den 80ern, als Jugendschutz und Staatsanwaltschaft gleichermaßen auf die Barrikaden
gingen. Die Horrorfilme wurden bis zur Unkenntlichkeit zensiert und verboten. Nur das Tabu des Horrorfilms in Deutschland wurde bereits 1996 von Wes Craven
mit seiner damaligen Horrorparodie SCREAM endgültig gebrochen. Im Zuge der EU-Angleichung wurden Horrorfilme endlich wieder ungekürzt veröffentlicht.
Momentan sieht es eher so aus, daß wir uns in einem Boom des Genres befinden. Splatterfilme wie WRONG TURN schaffen es auf eine FSK16-Freigabe, SAW geht
in die dritte Runde und die Neuverfilmungen des TEXAS CHAINSAW MASSACRE sind im Kino zu bewundern. Dementsprechend gilt der Horrorfilm keinesfalls als
totgesagt, sondern wird vielmehr immer gesellschaftsfähiger. Ich habe mich mit meinem Drehbuchautor für einen Horrorfilm entschieden, da die
deutsche Horrorszene sehr ausgeprägt und präsent ist.

2) Wie würden Sie Slasher in zwei Sätzen beschreiben? Und welche Filme inspirierten Slasher?

SLASHER entspricht in erster Linie exakt der Definiton eines Slasherfilms. Doch gerade in dem Augenblick, wenn der Zuschauer meint, alles zu wissen,
ändert sich der Ablauf und einige Wendungen in der Story liefern gesteigertes Interesse. Sicherlich ist ein Teil des Films durch die typischen 80er
Slasherfilme wie FRIDAY THE 13TH oder THE BURNING inspiriert worden.

3) Was für eine Art Slasher ist Slasher? Eher die lustige, selbst-parodierende bei der man ahnen kann was als nächstes passiert, oder gar die
spannende, die versucht den Zuschauer zu gruseln, oder etwa ein Schocker, der mit möglichst viel Blut für Gänsehaut sorgt?


Es ist eine Mischung aus allen drei Varianten. Vielfältigkeit ist uns bei der Produktion sehr wichtig gewesen.

4) Apropos Blut, wieviel Blut und nackte Haut sind zu erwarten? Angestrebte Altersfreigabe?

Es ist eine Menge von beidem zu erwarten. Vom traditionellen Offkill bis hin zur blutbesudelten Kettensäge, ebenso wie die obgligatorischen Nacktszenen
bis hin zu einer Sexszene. Eine FSK18-Freigabe für Deutschland wäre erstrebenswert, nur damit rechne ich aufgrund der Härte einiger Szenen nicht. Ob der
Film Schnittauflagen bekommen wird, ist momentan noch ungewiß, allerdings kann ich jetzt schon sagen, daß es in jedem Fall eine Uncut-Fassung geben wird.

5) Auf was wurde Slasher gedreht? (DV, HD, 35mm, 16mm?)

SLASHER wurde komplett auf HD gedreht. Kein anderes Format ist momentan mehr zukunftsorientiert. So freue ich mich auf die Premiere. SLASHER hat seine
Uraufführung auf dem 11. internationalen Filmfestival WEEKEND OF FEAR in Erlangen und wird dort erstmals in HD-Qualität zu sehen sein.

6) Wie hoch liegt das Budget ca. ?

Inklusive Verleihkosten, Drehgenehmigungen und Marketing hoffe ich, daß ich mit meinem Messer noch ein paar Cents aus meinem Sparschwein herausfummeln kann,
um mir einen Kaffee zu leisten.

7) Vorletzte Frage - welcher Horrorfilm hat Ihnen als letztes gut gefallen?

Das DAWN OF THE DEAD-Remake von Zack Snyder hat mir von der ersten bis zur letzten Minute hervorragend gefallen.

8) Eine noch: Was würden Sie angehenden dt. Filmemachern in einem Satz raten?

Das kann man nicht in einen Satz packen. Leider sieht es in Deutschland so aus, daß sich die meisten Filmemacher
aufgrund von ungerechtfertigter Arroganz und erheblichem Neid gegenüber Anderer selbst im Wege stehen. Schauspieler, die gerade mit
ihrem Studium fertig sind, erwarten einen roten Teppich und einen Wohnwagen am Set, obwohl sie noch nicht einmal
in ihrem Leben hart an irgendwas gearbeitet haben. Kameramänner meckern ständig über ihr Equipment, anstatt zuerst
zu versuchen, das Bestmögliche aus dem Vorhandenen rauszuholen. Viele wollen zum Film und berühmt werden, nur keiner
ist bereit, auch nur das Mindeste dafür zu tun. Ich selbst habe über ein Jahr gebraucht, um eine Filmcrew zusammenzustellen,
die noch bereit dazu ist, alles zu geben. Solange sich in Deutschland an dieser Mentalität nichts ändert, werden wir uns
weiterhin mit Gerichtsshows und anderen Serien zufrieden geben, es sei denn, Bernd Eichinger beglückt uns mit einer seiner
Großproduktionen. Abschliessend möchte ich meinen ausführenden Produzenten Jörn Döring zitieren: "Es liegt nicht an der Badehose,
wenn man nicht schwimmen kann!"

Vielen Dank für das Interview und viele Grüße an alle Bereitsgesehen-Leser.

ZUSATZINFOS:

Titel: Slasher
Deutschland 2006
Laufzeit: ca. 85 Minuten
VÖ: DVD-9 in Hartbox, April 2007, 1. Auflage 500 Stück limitiert, ungeschnitten
Label: mondaymedia

Im Oktober 2005 begannen Jörn Döring und Frank W. Montag mit der Arbeit am Script von Slasher. Ziel war es, eine Horrorgeschichte zu erzählen, die in ihrem Verlauf überraschende Wendungen nimmt. Die Charaktere wurden sehr detailliert ausgearbeitet, so dass das Casting allein gut 8 Monate dauerte. In dieser Zeit gingen ca. 715 Bewerbungen bei mondaymovies ein. Caster Marc Andre Kaulen hatte alle Hände voll zu tun und arrangierte 57 persönliche Treffen und ein großes Casting, aus denen sich die finalen 28 Darsteller für den Film ergaben. Nach der erfolgreichen Besetzung gab Produzent und Schauspieler Thomas Kercmar den Startschuss zur Finanzierung des Projektes. Im März 2006 begann die Vorbereitung der Spezialeffekte. In der Effektwerkstatt von Sandra Sauerwein und Caroline Becher entstanden in den kommenden drei Monaten eine Vielzahl an Körperteilen und Gliedmaßen, ein mit Kunstblut gefüllter Torso, diverse Masken und Prothesen. Parallel zu diesen Arbeiten holte das Produktionsbüro unter der Leitung von Jörn Döring 34 Drehgenehmigungen für die Drehorte ein. Am 01. Juli 2006 fiel die erste Klappe. Der gesamte Film sollte in 35 Drehtagen abgedreht sein. Aufgrund der teilweise schlechten Wetterlage und Krankheitsfällen in der Crew war Jörn Döring gezwungen, nach den ersten 11 Drehtagen innerhalb von 24 Stunden einen Notfallplan zu entwickeln, damit die Produktion wie geplant weiterlief. Die kommenden 14 Tage waren komplette Nachtdrehs, so dass die Crew in der zweiten Hälfte des Julis die Sonne nur selten zu Gesicht bekam. Aus den angesetzten 35 Drehtagen wurden letztendlich 52(!) Drehtage. Hauptdarstellerin Christiane Imdahl machte ihre gesamten Stunts selbst. Gerade frisch von der Schauspielschule gekommen, stürzte sie sich direkt in ihren ersten Spielfilm. Ihre härteste Belastungsprobe war eine Kampfszene in einem kleinen Fluß. In dieser Nacht war sie mit ihrer Spielpartnerin Pia de Buhr ca. 6 Stunden in leichter Kleidung im Flußbett bei 12°C Wassertemperatur. Insgesamt hat sie 19 Nächte in dreckigen, nassen Klamotten mit Kunstblut überströmt zugebracht. Im Oktober 2006 wurden dann 2974 Dateien aus 36 Stunden Rohmaterial für den Schnitt kopiert und es begann die Post Produktion. 5 Stunden des Rohmaterials bestehen aus Unterwasseraufnahmen. Mittlerweile arbeiten sechs Composer, Rotoscoper und 3D-Artisten an den visuellen Effekten. Momentan befindet sich der Film in der Endfertigung und wird bis Ende Februar fertig gestellt sein. Der Termin für die Premiere ist noch nicht bekannt. Slasher ist der erste abendfüllende Spielfilm von Regisseur Frank W. Montag, der bisher u.a. Werbe- und Imagefilme für Starbucks Coffee oder BMW Mini realisierte. Der gesamte Film wurde wegen ihrer Leichtigkeit und Unauffälligkeit auf der SONY HDR-HC1 auf HDV gedreht. Die maximale Lichtleistung bei Nachtaufnahmen betrug gerade mal 3600 Watt, doch es gingen über 312 Liter Benzin durch den Generator. Der größte Spezialeffekt ist ein mit Kunstblut gefüllter Torso, der per Computereffekt auf eine Schauspielerin gelegt und mit einer Kettensäge zerschnitten wurde. Die reinen Dreharbeiten hierfür betrugen 6 Stunden für 24 Frames (eine knappe Sekunde Film). Aufwendigste Szene des Films ist der Endkampf, der in 4 Nächten gedreht wurde und knappe 6 Stunden Rohmaterial lieferte.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.mondaymovies.de

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arrival.

03.03.2007 16:52 Jigsaw ist online Email an Jigsaw senden Homepage von Jigsaw Beiträge von Jigsaw suchen Nehmen Sie Jigsaw in Ihre Freundesliste auf
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to Pobe a true fan.





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Also der Trailer von Slasher beeindruckt mich nicht gerade...die Maske vom Killer sieht fast genauso aus wie Jason's Eishockey-Maske in den Freitag der 13. Filmen. Ich hoffe der Film hat aber ein hoher Bodycount und kreative Kills zu bieten. Denn was anderes Erwarte ich nicht vom diesem Film.

Das Interview ist dennoch interessant...

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03.03.2007 20:18 Solid FoX ist online Email an Solid FoX senden Homepage von Solid FoX Beiträge von Solid FoX suchen Nehmen Sie Solid FoX in Ihre Freundesliste auf Füge Solid FoX in deine Contact-Liste ein AIM Screenname: Hab ich nicht YIM Screenname: Hab ich auch nicht
Van Dammage
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Will ja nichts sagen aber wird wiedermal ein typisch Deutscher Flm ich denke nicht das es wert ist den zu Gucken.Ich habe viele Deutsche Filme geguckt wie Komabrutale Duell,Das Deutsche Kettensägenmassaker ect alles kann man in die Tonne kloppen sowas schlechtes hatte ich nie gesehen.Außer Chain Reaction fand ich echt klasse.

03.03.2007 20:28
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Was genau ist daran "typisch deutsch"?

03.03.2007 21:43 Maeth ist offline Email an Maeth senden Beiträge von Maeth suchen Nehmen Sie Maeth in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: OtomoKun
Joel.Barish Joel.Barish ist männlich
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Das Interview klingt ja phasenweise sogar ganz gut, der Mann ist zumindest kein Voll-Depp. Aber das täuscht nicht über diesen grausamen Trailer hinweg. So eine dreiste Scream-Kopie, mit einem unsympathisch wirkenden Kerl, der die Methoden von Slashern erklären will... gähn. Und der Killer! Sehr lächerlich, dagegen sah der Typ aus "Swimming Pool" tatsächlich originell aus.

Deutscher Splatter ist international sogar recht beleibt, zumindest Ittenbach und Schnaas, aber wenn Herr Montag von Horror spricht, vergisst er, dass Horror noch viel mehr sein kann als Blutvergießen, denn bis Splatter solanfähig ist (und eigentlich sollte er das nie werden) muss erstmal richtiger Horror als Genre akzeptiert werden, aber nicht mit solchen billigen Machwerken, solch einem Bastard aus deutschen billig-Splatter und amerikanischen Klischees.

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Scott: "You know what sucks?" - Wallace: "What?" - Scott: "Everything!"

06.03.2007 18:43 Joel.Barish ist offline Email an Joel.Barish senden Beiträge von Joel.Barish suchen Nehmen Sie Joel.Barish in Ihre Freundesliste auf Füge Joel.Barish in deine Contact-Liste ein
 
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