Avengers 5: Doomsday (MCU)

Cartman

Well-Known Member
Das Streaming bringt Disney aber natürlich auch einiges. So bleiben Abonnenten zumindest länger bei der Stange.
Netflix produziert schließlich auch Filme für enorme Summen und die kamen vorher nicht mal im Kino.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Eine Strategie wäre ein Kino Release wie aktuell und dann wirklich 6 statt 3 Monate bis zum Disney plus Release zu warten oder die Filme exklusiv auf Disney+ günstig zum Verleih oder Verkauf anzubieten.

Sagen wir Marvels Squirrel Girl kommt in Februar, dann könnte man ihn im Oktober für 4 Euro zum Kauf auf Disney plus anbieten und für 1 Euro zum ausleihen. Sobald der Film die 5 Jahresgrenze überschritten hat, gibt's ihn kostenlos im Stream. Auf Amazon steht er nur begrenzte Zeit und dann irgendwann exklusiv auf Disney plus oder Blu-ray.

... Das wäre ein System das ich mir gut vorstellen könnte.
 

Gray_Fox

Well-Known Member
Sobald der Film die 5 Jahresgrenze überschritten hat, gibt's ihn kostenlos im Stream.
Das ist viel zu lang.
Dann muss Disney Plus günstiger werden oder mehr Eigenproduktionen bieten.
Im Fernsehen kriegst du Filme 2-3 Jahre nach Kinostart.
Du willst auch das illegale Streaming unterbinden und wenn da die Streams nach wenigen Monaten bereits BR Qualitäten erreichen und du als zahlender Kunde insgesamt 5 Jahre warten musst..

Das recht kurze Zeitfenster, zwischen Kinoveröffentlichung und Streamingstart, habe ich auch öfter mal angesprochen.
5 Jahre sind aber viel zu lange.
Auch 2 Jahre, um es abzukürzen.
 

Cimmerier

Administrator
Teammitglied

Kann nicht sagen, dass ich der Idee irgendetwas abgewinnen kann. Kino muss attraktiver und nicht durch Anpassung der Verwertungskette gepusht werden. Zudem fände ich es extrem nervig, wenn ich einen Streamingdienst abonniere, um etwas leihen zu können und ich es nicht direkt im Portfolio präsentiert bekomme. Kann mir schon vorstellen, dass das irgendwann passieren wird, aber gut fände ich es nicht mal ansatzweise.
 

Dwight

Charged and Cranked
5 Jahre sind deutlich zu lang.

Ich persönlich hab beim Kino immer wieder das Kostenproblem. Kino muss sich qualitativ für mich lohnen, also ordentliche Sitze, 4k Projektion und richtiger Sound. Das bekomme ich in Berlin nur in Premiumkinos, die schnell mal 20-25€ PRO TICKET aufrufen. Von den Snacks mal abgesehen. Das ist auf Dauer einfach nicht tragbar. Eine Flatrate, wie es UCI anbietet, ist der richtige Schritt, hilft nur wenig, wenn man grundsätzlich mit Partner und Familie gehen möchte. Das sollte ausgearbeitet werden.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Dann macht halt drei raus. Man kann den Film ja vorher bereits bei dem streaming Service für günstiger als einen Cheeseburger bei mäcces leihen oder für die hälfte eines big Mac Menüs kaufen. Disney ist damals mit seiner Exklusivität immer sehr gut gefahren wenn man sich zurück erinnert. Disney Filme gab's immer nur zu bestimmten Zeiträumen auf VHS zu kaufen und standen immer hoch im Kurs. Ich denke auch dass das Abo im allgemeinen bei meinem Modell günstiger werden sollte. :smile:

@Cimmerier : es muss beides passieren, denke ich. Kino muss erschwinglicher werden und mehr Anreize bieten. Ich denke nicht das man die streaming Dienste noch lukrativer machen muss. Man muss vielleicht nur an den vorzügen etwas drehen. Streaming etwas billiger und dafür spätere und exklusive releases sowie exklusive Inhalte (extended content zum Beispiel). Was ich mir auch wünschen würde wäre ein optionales "gesehen und bewerten" System bei den streaming Diensten. Manchmal verliert man den Überblick was man schon alles gesehen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Für mich aus Verbrauchersicht, darf bitte nur eins passieren und das ist dann Aufgabe des Kinos. Die Streamingportale verwässern schon zunehmend ihren Dienst, indem sie Werbung bringen, die vorher nicht vorhanden war und natürlich indem sie die Preise erhöhen. Als Nutzer würde ich veräppelt vorkommen, wenn ich plötzlich Jahre warten müsste, bis eine Filmproduktion des Streamingdienstes kostenfrei zur Verfügung gestellt würde und ich bis dahin noch einmal zur Kasse gebeten werde. Die Zweitverwertung über das Portal etwas weiter nach hinten schieben (bestenfalls ein paar Monate), damit habe ich kein Problem, aber alles darüber hinaus, kann ich nicht gutheißen.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Das da streamingdienste nicht konsequent sind und sich stetig wandeln ist doch klar. Ich denke schon dass man Anpassungen vornehmen kann die sowohl den Studios, dem Konsumenten und auch den Kinos zu gute kommen, wenn man das halt auch immer klar kommuniziert. Streamingdienste sind immer noch in Kinderschuhen und sich selbst am finden. Werbung war definitiv der falsche Weg. Das hab ich auch nie verstanden, außer halt als vergünstigtes Abo Modell, wo man halt Werbung dafür in Kauf nehmen muss.
 

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Natürlich ist das klar, aber das hält mich ja nicht davon ab, solche Ideen zu kritisieren. Deswegen argumentiere ich ja aus Kundensicht. Ich mag es schlichtweg nicht, wenn ein bestehendes Paket schlechter wird, bei gleichbleibenden oder steigenden Kosten. Das ist für mich als Verbraucher einfach ein Unding.
 

Gray_Fox

Well-Known Member
Dann macht halt drei raus.
Weiterhin zu lang.
Warum sollte ich mir ein Disney Plus Abo holen?
Die Menge und Budgets der Eigenproduktionen will man zurückfahren.
Preislich teils auch nicht ohne.
Um "alte Filme" zu schauen, die dann bereits im Free TV liefen?
Weiß nicht, ob der Anreiz groß genug wäre.

Kino muss erschwinglicher werden
Wie, wenn die gestiegenen Preise vermutlich auch den weniger werdenden Kinogängern geschuldet ist?
Dienste wie Netflix oder Apple+ haben kein großes Interesse, die Kinos zu unterstützen und irgendwie darauf zuzuarbeiten.
Disney auf lange Sicht?
Die wollen nur Geld, egal wie.
Die würden bestimmt gar keinen Film mehr ins Kino bringen, wenn man damit 200 % mehr Gewinn macht.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Natürlich ist das klar, aber das hält mich ja nicht davon ab, solche Ideen zu kritisieren. Deswegen argumentiere ich ja aus Kundensicht. Ich mag es schlichtweg nicht, wenn ein bestehendes Paket schlechter wird, bei gleichbleibenden oder steigenden Kosten. Das ist für mich als Verbraucher einfach ein Unding.
Aber mein Vorschlag war doch günstiger zu werden, dafür stattdessen Blockbuster zum Start zu einem günstigen leih oder Kaufpreis anzubieten (weit günstiger als bei Amazon). Serieninhalte sollten als exklusives gratis bleiben. Filme bieten auf der Plattform wie damals DVDs extra Content. Gleichzeitig allgemeine streaming Funktionen auszubauen wie z.b. eine "bereits gesehen (höhö) und bewerten" Bibliothek anbieten. Oder eine Funktion, wie man gekaufte Filme für eine kurze Zeit verleihen kann z.b.. Außerdem sollten alle bereits veröffentlichten Filme davon unberührt bleiben und weiterhin gratis zur Verfügung stehen. Auch cool wäre das verknüpfen mit Freundes Accounts, wo ich z.b. Empfehlungen von Freunden sehen kann. Da gibt es so viele Möglichkeiten.

Ich denke man kann da einiges machen, was sowohl für den Verbraucher, als auch für den User sinnvoll ist.

@Gray_Fox : aber mein Vorschlag ist doch das sie nach 6 Monaten erscheinen. Nur eben nicht direkt für lau komplett im Abo. Sondern für eine leihgebühr von z.b. 99cent. Ohne Werbung und vor dem freeTV bei einem günstigeren Disney Plus Abo mit exklusivem Zusatzmaterial (z.b. extended cut).

Wärs mir schon wert.
 

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Selbst im Best Case Szenario wird ein Streamingdienst bei solchen Änderungen nicht günstiger. Aber selbst wenn, wir das Paket für mich dadurch nicht attraktiver. Plötzlich soll ich 3 Jahre warten, um einen Film zu sehen oder muss Geld in die Hand nehmen, wodurch sich der mögliche preisliche Vorteil wieder aufhebt? Ich bin es nun einmal gewohnt, dass ich bei einem Streamingportal die Produktionen Teil des Portfolios sind, ohne dass ich dafür zusätzliches Geld aufwenden muss. Das war zu Corona eine Zwangsläufigkeit, die ich in dem Zuge angemessen fand, aber ebenfalls nie in Anspruch genommen habe. Die restlichen Punkte sind für mich allgemeine Software-Features an denen eh gearbeitet werden sollte und die für mich das Portal nicht attraktiver machen bzw. es sind keine Kernfeatures, die für mich relevant sind.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
Weiterentwicklung kostet nunmal. Ich Versuche das gar nicht aus der Verbrauchersicht zu sehen, aber auch nicht aus denen der streaming Anbieter. Sondern aus der Sicht, was ich noch für fair erachten würde.

Sagen wir 6 Euro im Monat und Zugriff auf unzählige fox und Disney Serien, sowie Filmklassiker (wobei bereits 3 Jahre alte Filme als Klassiker gesehen werden) finde ich sehr fair. Wenn ich dann noch einen exklusiven Zugriff auf einen Film bekomme, der vor erst sechs Monaten im Kino lief und das für einen Obolus, fände ich das auch sehr fair.
Für zwei Euro weniger können sich sogar Menschen mit kleineren Geldbeutel das ganze leisten, dann allerdings mit Werbung.

Somit würde eine Zwischenkategorie entstehen. Zwischen Filme für die ich bereit bin im Kino Geld auszugeben und Filme bei denen ich warte bis sie kostenlos zu streamen sind gäbe es Filme für die ich bereit bin im streaming Geld auszugeben.

Ich kann nicht als Verbraucher erwarten das Preise nur eine Richtung kennen. Dann kann ich auch nicht als Verbraucher erwarten das Angebote sich nicht wandeln können. Meiner Meinung nach hier nicht mal zum schlechteren, sondern zu etwas anderem. Aber das hängt eben auch davon ab was für ein Typ man ist. Ich leihe mir durchaus heute noch Filme aus bei Amazon und ärgere mich nicht darüber das der Film trotz seines Alters und obwohl Amazon die Rechte haben müsste ich dafür noch Mal zur Kasse gehen werde. Ich kann, aber muss die Angebote ja nicht wahrnehmen.

Außerdem würde so die streaming Auswertung echt nochmal interessanter. :smile:
 

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Ja, gut, da gehen unsere Meinungen auseinander. Ich finde es uninteressant und ob eine Weiterentwicklung ausschließlich auf den Schultern der Konsumenten ausgetragen werden sollte, ist Prinzipienfrage. Es ist an denen mich zu binden, nicht an mir, die Kosten dafür mitzutragen. Das Pricing sollte schon so gestaltet werden, dass es zukunftsträchtig ist.

[...]
Ich kann nicht als Verbraucher erwarten das Preise nur eine Richtung kennen. Dann kann ich auch nicht als Verbraucher erwarten das Angebote sich nicht wandeln können.

Ich erwarte doch auch keine Vergünstigung, ich erwarte lediglich, dass das Produkt, für das ich einen Vertrag abgeschlossen habe, nicht für mich verwässert wird. Wenn ich im Fitness-Studios angemeldet bin, möchte ich nicht auch plötzlich Einschränkungen bei den Besuchszeiten, die ich dann gegen Aufpreis freischalten kann.

Meiner Meinung nach hier nicht mal zum schlechteren, sondern zu etwas anderem. [...]

Ja, und wie gesagt, da gehe ich halt nicht mit. Für mich wäre das eine klare Verschlechterung.
 

Gray_Fox

Well-Known Member
Sondern für eine leihgebühr von z.b. 99cent. Ohne Werbung
Ich hatte jetzt eher die anderen Zahlen im Kopf, die die Verleiher aufrufen.
Darüber könnte man sprechen.
Dennoch sind 3 Jahre bis zur kostenlose Aufnahme zu lang.
0,99 € womöglich auch zu niedrig, um das Kino wirklich zu stärken.
Machen es zudem die anderen Dienste mit, wenn bei denen ein Film als Verleihversion 13 € kostet und bei Disney Plus 0,99 €?
Lilo&Stitch läuft aktuell im Kino, bekommst du aber als Leihversion bei Amazon für 15,99 € und als Kauffassung für 19,99 €.
So was ist auch krass und "dürfte" es nicht geben.
 

Raphiw

Guybrush Feelgood
@Gray_Fox : finde ich auch zu teuer. Da sagt sich der Konsument: für dasselbe Geld schließe ich ein drei Monats Abo bei Disney plus an und leihe mir den Film das aus. Die genaue Preisagestaltung muss man sich natürlich überlegen. Das sind nur Platzhalter damit daraus hervorgeht wo ich ungefähr hin möchte um streaming lukrativ zu halten und gleichzeitig das Kino eher zu stärken als zu entkräften. Wobei das Kino dafür sein Angebot auch wesentlich verbessern müsste und das gibt es so viel Potenzial.

@Cimmerier Ein Fitnessstudio ist ja auch was anderes als ein Streamingdienst. Ich finde der Vergleich hinkt etwas. Andererseits: es gibt Fitnessstudios da ist die Sauna inklusive und andere, da darf man nur mit der goldmember Karte rein oder man muss extra zahlen. Und es gibt auch Studios die stellen nach der Renovierung des Sauna Bereichs von gratis zu Kosten-gebunden um, um den Umbau zu refinanzieren. Ich kann mir als Kunde dann selbst überlegen ob ich das mittragen möchte. Ich würde mir jedenfalls nicht übers Ohr gehauen vor kommen, wenn ich stattdessen einen sauberen und richtig guten Saunabereich habe, der idealerweise auch noch in 4k läuft ohne zu ruckeln.
 

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Natürlich ist das kein perfekter Vergleich, aber das Prinzip bleibt halt trotzdem das gleiche. Ich hab einen Vertrag abgeschlossen, an den ich mich zu halten habe. Es ist eine Dienstleistung die mir zur Verfügung gestellt wird, für die ich zahle. Ich kann nichts daran ändern, warum sollte ich daher die Kehrseite einfach so schlucken? Dass Preise sich inflationsbedingt mal anpassen, geschenkt. Aber das die Dienstleistung aus meiner(!) Sicht schlechter wird. Eben nicht geschenkt.

Wenn der Umbau Geld kostet, dann haben die halt so zu wirtschaften, dass sie das ohne einen Aufpreis bei mir hinkriegen. Einen Aufpreis für etwas, was ich ggf. nicht in Anspruch nehme, aber trotzdem mitbezahle, ist für mich schlichtweg nicht attraktiv. Bonus-Features sind toll, aber deswegen will ich nicht eine Paywall im Streamingdienst, der vorher alles inklusive hatte. Um beim Fitnessstudio zu bleiben: Ist ja nicht so, als wenn sie den Preis wieder reduzieren würden, wenn die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind.

Wenn das für dich in Ordnung ist, soll mir das recht sein. Für mich ist es halt nicht.
 
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