Bone Tomahawk (Horrorwestern) ~ Kurt Russell [Kritik]

Noermel

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Kann Narn5
nur in allem zustimmen :squint:

Its a genre mash-up that deliver on both fronts, Bone Tomahawk is a two-hour blast that features great dialogue, strong characters, and imaginative and memorable kills.
A violent horror-western that isn't for the faint-hearted.


Kurt Russel macht steigert hier schon die Vorfreude auf Height :w00t: dort wird er sicherlich genau so unterhaltsam sein :thumbsup:
Der Indianer bzw Hanzee aus Fargo 2 hat hier ja auch einen kurzen Auftritt 8) aber auch Patrick Wilson macht sich hier gut. Fox hab ich erst erkannt als er den Hut abgezogen hatte :blink:

Einer der Tode hier ist definitiv the most fucked up death of 2015 wenn nicht sogar über mehrerer Jahre.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Auch gerade heute erst gesehen und wurde ebenfalls ganz gut unterhalten.
Wobei ich sowohl den Western als auch den Horrorpart ok und Wilsons Rolle auch nicht weniger gut wie den Rest empfand.
 

j.@.c.K

Liza Saturday
Gestern von der Post geholt. Für gut befunden. An akuter Schreibarmut leidend fasse ich mich kurz.

Tolle Schauspieler und Charaktere. Teilweise gutes Setting. Herrliche Dialoge und ein guter Umschwung von Western zu Horror.
Streckenweise dann über die knapp 2 Stunden gerade in der letzten Hälfte etwas zäh.

8/10
 

Revolvermann

Well-Known Member
Ein recht spannender Film der hin und wieder ein wenig trashig wirkt. Manchmal weiß man nicht ob es gewollt witzig war oder einfach nur lächerlich. Dennoch war der Film trotz seiner Langsamkeit nie langweilig. Gegen Ende gibts sogar ein paar fiese Gore Szenen.
Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass mehr drin gewesen wäre.

6/10
 

Butch

Active Member
Ein Budget unter 2 Mille und trotzdem mit Kurt Russel und Matthew Fox, gehören zwar beide nicht zur Hollywood Elite aber sind doch schon bekannte Gesichter die nicht umsonst vor die Kamera treten. Scheint ja trotzdem ein gut anschaubarer Film geworden zu sein obwohl man ein geringeres Budget wie eine Sat 1 Event produktion hatte, bin jetzt echt neugirig drauf und versuch den so schnell wie möglich zu sehen.

Ach, ich seh grad Patrick Wilson ist ja auch noch dabei, beachtlicher Cast.
 

Måbruk

Active Member
Finde den Film super atmosphärisch und am Ende ziemlich radikal.
Wenn man sich darauf einlassen kann, toller Film!
 

Butch

Active Member
Für den Einstieg hat man sich zu viel Zeit genommen und das niedrige Budget macht sich deutlich bemerkbar. Die ersten 30 Minuten spielen zum Großteil in dunklen Räumen in denen uns die Charaktere mit eher weniger guten Dialogen vorgestellt werden, der Film wirkt bis dahin fast wie eine Light Version der ersten Hälfte von Tarantinos Heighfull Eight, mit schwächeren Gesprächen und langweiligeren Charakteren, wenn es mal nach draussen geht dann machen die Sets einen unbewohnten und leblosen Eindruck, es sieht fast so aus als Leben die Leute in einer Geisterstadt.

Mit der Entführung kommt endlich Leben in den Plot und mit dem Ritt in die Natur wird's deutlich besser. Der größte Teil des Films handelt von der Bewältigung des Weges und den darauf lauernden gefahren wie z.b. Pferdediebe oder wilde Tiere. Das einer der Helden auch noch eine schwere Verletzung am Bein hat, macht die lange Reise nicht einfacher aber für den Zuschauer spannender. Wenn man sich erstmal an das eher langsame Tempo und den ruhigen Erzähl Stil, ein wenig vergleichbar mit "No Country for Old Men" von den Coens oder auch "Three Burials" von Tommy Lee Jones, gewöhnt hat dann bekommt man einen soliden und spannenden Westernplott geboten, man hofft das alle das Ziel erreichen und dadurch das der Film die ganze Zeit über bei den Befreiern bleibt und nie zu den Entführten springt, wissen auch wir Zuschauer nicht was die Männer am Ziel eigentlich erwarten wird, so baut der Film seine Spannung auf auch ohne das wirklich viel passieren muss, hätte man uns noch ein paar mehr schöne Landschaftsaufnahmen gegönnt und vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas interessantere Dialoge, (wen interessiert schon wie man am besten in der Badewanne ein Buch liest???), dann wäre der ohne hin schon gelungene Hauptteil des Films wohl noch etwas besser ausgefallen.

Im Finale geht es dann Eli Roth artig zur Sache und man bietet ordentlich Gore. Der Sprung vom ruhigen Western zum Horrorsplatter glückt bestens, da der Film auch im heftigen Finale seine ruhigen Bilder und sein langsamen Stil konsequent durchzieht, bekommt man nicht den Eindruck plötzlich einen ganz anderen Film zu sehen, es ist die selbe Geschichte die plötzlich nur sehr rot wird. Der Genre Mix funktioniert.

6,5/10
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Habe ihn nun auch gesehen und für gut befunden. Die Grundidee mit "Jemand wird entführt und die anderen müssen ihn/sie retten" ist nicht neu, aber ich fand diese Mischung aus Western und Horror doch ziemlich gut gelungen. Die Besetzung passte auch, besonders Kurt Russel und Matthew Fox. Die Dialoge hatten zum Teil einen trockenen Humor, den ich mochte.
Wusste gar nicht, dass der Film so wenig gekostet hat. Billig sah er nicht aus.

7/10
 

Presko

Well-Known Member
Mir war das gegen Ende zu sinnlos gore-ig. Zudem kam da auch ein gewisses "Gschmäckle" auf bzw. bösartige Indigene. Den ersten Teil fand ich richitig gut.
 

Måbruk

Active Member
Ich fand das gegen Ende ziemlich derb und überraschend. Vor allem dachte ich, das ist ein ganz normale Western - und plötzlich ziehen die dann so ein Ding ab...
 
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