Buchempfehlungen

Wendtslaw

Well-Known Member
Irgendwie bin ich vorgestern darauf gestoßen, dass es einen weiteren Nachfolger zu "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón gibt. Wobei ich nichtmal so richtig mitbekommen habe, das es davon sogar einen zweiten Teil gibt.

Die heißen "Das Spiel des Engels" (Taschenbuch erschien März 2010) und "Der Gefangene des Himmels" (Taschenbuch erschien Oktober 2013).

Hat jemand von euch diese beiden Bücher gelesen oder eins der beiden? Meinung würden mich sehr interessieren, da "Der Schatten des Windes" schließlich ein sehr gutes Buch war.
 

brawl 56

Verflucht guter Hut!
Ich hab mal eine Frage.
Und zwar wollte ich mir wieder einmal ein paar Science Fiction Geschichten zulegen.
Zum einen Genocidal Organ von Project Itoh und zum anderen The Story of Ibris von Hiroshi Yamamoto. Außerdem noch ein weiteres, aber ich kann mich nicht zwischen der Neuromancer Trilogie und Alle Roboter Geschichten von Asimov entscheiden.

Welches empfehlen die Kenner? :smile:
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Ich finde die Roboter-Geschichten von Asimov besser, aber Neuromancer ist natürlich ganz anders. Was sagt dir mehr zu: Künstliche Intelligenz oder Cyberpunk?

Und wenn du mehr originelle Science-Fiction lesen willst, kann ich dir Christopher Priest empfehlen. "Der steile Horizont" (a.k.a. "Die Stadt") und "Das Kabinett des Magiers" ("Prestige") zuerst :top:
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Da geht es um eine mobile Stadt, die auf Schienen ständig in Bewegung gehalten werden muss, um dem "Optimum" zu folgen. Hinten werden die Gleise abgebaut und vorne angebaut, es gibt verschiedene Gilden, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen, zum Beispiel die Zukunftsvermesser, zu denen auch die Hauptfigur gehört. Sie müssen das vor ihnen liegende Gelände auskundschaften, damit sie den Bau von Brücken etc. im Voraus planen können. Entfernt man sich zu weit von der Stadt, treten räumliche und zeitliche Verzerrungen auf, und das Alter der Einwohner wird in Meilen gemessen.
Mehr will ich nicht verraten:biggrin:
 

brawl 56

Verflucht guter Hut!
:blink:

Klingt sehr gut! :smile:
Kommt auf die Liste für später irgendwann mal :biggrin:
Aber zuerst muss ich mich noch für eins der beiden anderen entscheiden :biggrin:
 

Der Pirat

New Member
Bin ja eher nicht so der Sci-Fi-Fan wenns um Bücher geht, aber "Der steile Horizont" klingt ja echt nicht schlecht.
Ach verdammt, wann soll ich das bloss alles lesen? :sad:
 

DiMaggio

New Member
Ich lese gerade "Der Anschlag" von King und bin begeistert. Kann mir vielleicht jemand Bücher mit ähnlichen Themen empfehlen, die qualitativ ähnlich gut sind? Also Zeitreise-Thriller, gerne auch mit Horroreinschlag.


Danke schon mal im Voraus!
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Ich empfehle nicht nur ein Buch, sondern einen ganzen Autor namens Michel Houellebecq. Sit ich "Elementarteilchen" gelesen habe, bin ich ein großer Fan von seiner Schreibe und bin immer wieder beeindruckt von seinen philosophischen Überlegungen. Ich würde ihn als eine Mischung aus George Orwell, Louis-Ferdinand Celine und Kurt Vonnegut beschreiben. Ein Denker, der sich von keinen (oder vielen?) philosophischen Schulen beeinflussen lässt und oft unangenehme Themen bespricht, ohne sich von der "Hauptmeinung" und ihren Gegenmeinungen beeinflussen zu lassen. Seinen neuesten dystopischen Roman "Unterwerfung" habe ich noch nicht gelesen, aber die bisherigen Romane von ihm gefielen mir sehr gut. Denis Schick vergleicht ihn völlig treffend mit Jules Verne (siehe Video).
Meine Rangliste wäre wohl:

1. Elementarteilchen
2. Die Möglichkeit einer Insel
3. Karte und Gebiet
4. Ausweitung der Kampfzone
5. Plattform

HIer ist ein sehr interessantes Interview zwischen Houellebecq und Denis Scheck, bei dem man wieder sieht, wie unscheinbar die größten Denker aussehen :squint:
https://www.youtube.com/watch?v=ooajSg90rM4

Finde es ünbrigens auch sehr interessant, dass es gleich neben der Sterbeklinik einen Bordell gibt. Und die Frage "Was haben Sie von Ihrem Hund gelernt?" hat wohl noch nichgt jeder Autor gestellt bekommen :squint:
Bei Houellebecq merkt man zumindest, dass er über jede Frage nachdenkt und keine vorgefertigten Antworten herunterleiert.
 
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