Crawl ~ Alligatorhorror von Alexandre Aja

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Ist das der richtige Platz, um zu sagen, ich wünschte Sam Raimi würde mal wieder einen Film drehen (hier ist er ja nur Produzent)? 6 Jahre seit dem letzten Film, und 10 Jahre seit dem letzten guten.
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied
Eigentlich ist das genau mein Ding. Tierhorror + fähiger Regisseur (The Hills have Aja ist einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre), aber das schaut auch nicht viel besser aus als Rogue und Primeval: Die Fährte des Grauens. Keine Animatronics und CGI, das auch schon bei DBS besser aussah.

Außerdem hatte DBS den Papagei und Thomas Jane und die Hitsingle Deepest Bluest, My Head is like a Sharkfin.

Hach, ich seufze und erinnere entfernt an Lake Placid und Der Horror-Aligator.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Kann den Film wirklich empfehlen!

Mit CRAWL gelingt Alexandra Aja mal endlich wieder ein gelungener Beitrag zum (Tier-)Horror Genre. In seinen knapp 90 Minuten erzählt er geradlinig durch, ohne zu sehr Pausen zu machen und hält den Zuschauer wirklich durchgehend an der Stange bzw. im Wassern. Im Wasser, weil der Film atmosphärisch in puncto Soundkulissue und Set-Design wirklich sehr effektiv und gelungen ist. Der Film wurde scheinbar zu großen Teilen in Serbien gedreht, deswegen musste die amerikanische Umgebung hier und da mal digital etwas erweitert werden, aber ansonsten befinden man sich nur zu großen Teilen im Haus und das fühlt sich alles wirklich nass, feucht, dreckig und echt an. Simpel, aber effektiv.
Zu den bereits erwähnten Effekten. Ja es gibt ein paar wenige nötige Greenscreen-Aufnahmen, die nicht 100% gelungen sind, aber auch nicht komplett rausreißen. Die Alligatoren dürften zu großen Teilen auch animiert gewesen sein, aber die sehen wirklich gut aus. Dagegen sind die hangemachten Wunden ekelhaft echt gelungen.
Ein großer Pluspunkt ist auch, dass der Film sich durchgehend ernst nimmt. Die Bedrohung der Tiere und die Situation bleibt dadurch realistischer und mitreißender. Auch verhalten sich die Charakter zu großen Teilen auch nachvollziehbar. Die Vater-Tochter-Beziehung wird eben als Aufhänger für die Figuren benutzt, aber ich würde nicht sagen, dass wir es hier mit Schablonen von Figuren zu tun bekommt.
Der Gewaltgrad des Films ist nicht unbedingt niedrig, wird aber nie als expliziter Schauwert inszeniert, sondern soll einfach die Brachialität des Ganzen unterstützen.
Kurz: Ein wirklich gelungener, spannender und kurzweiliger Beitrag zum Tierhorror-Genre!
 
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