Das neue DCU

MamoChan

Well-Known Member
Nja... Bei so Larger-Than-Life-Charakteren wie dem wortwörtlich übermenschlichen (Super Man heißt ja "Übermensch" oder "Übermann") Alien Kal-El kann man eine komplett übertriebene Physis, wie ich finde, durchgehen lassen. Es muss halt auch trotzdem noch zu seinem Alter-Ego passen. Wobei Reeve ja sehr schön zeigte, dass allein Haltung und Ausdruck viel bewirken kann.
Ja. Stimmt. Absolut. Dazu kann ich gar nicht großartig was sagen.
Wobei Superman ja oft durchaus muskulös und trainiert aussieht, aber ganz oft auch gar nicht sooo übertrieben. So wie man es aktuell mit Henry Cavill und David Corenswet umsetzt, finde ich es schon recht gut. :top: Mehr muss meinetwegen aber auch nicht unbedingt sein.:biggrin:

Peacemaker ist die andere Variante, bei der sowas m.E. durchgeht, da ich ihn als Parodie betrachte. Ich würde es daher eher "gezielt komisch" nennen, denn der Charakter ist m.E. klar als Joke angelegt.
Ja, das stimmt auch. Total.
Solange er auch als Parodie zu erkennen ist. Lobo ging damals ja auch in diese Richtung und hatte zeitweise eine extrem übertriebene Physis. Mal sehen, wie das später im Film aussieht.
Aber damit das auch funktioniert, sollten nicht alle so rumlaufen. :biggrin:

Uff! Kommt das nur auf den Bildern so rüber oder hat sich Lea wirklich seit ihren Auftritten bei Dennis Kohlruss so verändert?
Also wie sie damals aussah, hätte meines Erachtens gereicht.
STRONGWOMAN TRAINING Massive Schultern - YouTube (Ok, das war vor 5 Jahren.)
Strongman Training mit Lea Schreiner - YouTube (Und das vor 3 Jahren...)

Ok, das sieht in dem Video schon ganz anders aus. So würde ich wohl auch sagen, dass es durchaus ok bzw. glaubhaft wäre. Deutlich trainiert, aber nicht so übertrieben wie bei den Fotos, die ich zuerst gesehen hatte.


Zur momentanen Diskussion bezüglich Physis / Körperform eines Kämpfers / einer Kämpferin...
Schaut euch mal Dennis Kohlruss an. Der ist Strongman.
Das ist der, aus den beiden Videos indem oberen Zitat, oder?
Ja, als Gegner sicherlich beeindruckend. Als Superheld vielleicht nicht für jeden Charakter einsetzbar. Ich glaube, das ist der perfekte Körperbau für einen Wilson Fisk. 😮 Oder?


Also wenn es von "realistisch" aus geht, wäre man eher bei Kohlruss als bei Cena, meines Erachtens.
Ja, durchaus. Aber, es ging doch auch gar nicht um Realismus, sondern um Glaubwürdigkeit und Erwartungen bei Superhelden, oder?

Letztendlich verbindet man mit einem Superhelden halt auch gewisse Ideale und die spiegeln sich nun einmal auch im Äußeren wider. Ein stückweit ist das für mich auch nicht unwichtig, absolut nicht, aber ich lege halt nicht den Maßstab des Realismus daran. Bei mir muss einfach das Gesampaket passen.
Das habe ich nur zitiert, um nochmal einen Daumen drunter zu setzen, weil es so gut und direkt formuliert ist. :top:
Vermutlich denken wir alle irendwie ähnlich, haben halt nur andere Vorstellungen davon, was denn nun ideal ist.

Ob sie für dich passt. Für mich nicht, weswegen ich den Wunsch nach sichtbaren Muskeln geäußert habe, da es ein wichtiger Punkt für die "Glaubwürdigkeit" ist.
Oder von mir aus Erfüllung meiner Vorstellungen, die ich u.a. durch die Comics habe.
Für mich hat sie eigentlich auch gepasst, wobei ich ja auch gesagt habe, dass ich nichts gegen sichtbare Muskeln habe. Nur bei dem Punkt, was denn sichtbare Muskeln sind, waren wir uns uneinig. :biggrin:
Letztendlich muss man schauen, wie es am Ende auf der Leinwand aussieht. Eine neue Wonder Woman wird bestimmt kommen. Wie trainiert oder muskelig sie am Ende sein wird, wird sich zeigen, und auch, ob es denn glaubhaft ist.
 

Gray_Fox

Well-Known Member
Bodybuilder / shredded Körperideal
Wie gesagt, solche Muskelberge wie Markus Rühl zu seiner besten Zeit wären zu viel. Wenn auch es bestimmt Charaktere gibt (Bane), die solch eine Physis "benötigen".
Selbst als Barbar (Conan) wäre es zu viel. Schwarzeneggger war da perfekt.
Wir drei sind ja gar nicht so weit ab, unterscheiden uns nur minimal von unseren "Wünschen".
Ich könnte mir einen Alan Ritchson ebenso als Batman vorstellen, wie ich auch mit einem Michael Keaton zufrieden war, Batfleck "liebte" oder nun mit Pattinson auch einverstanden bin.
Alles teils sehr unterschiedliche "Körpertypen" bzw. Grade der Muskeln.
 

CPL386

Well-Known Member
Das ist der, aus den beiden Videos indem oberen Zitat, oder?
Ja, als Gegner sicherlich beeindruckend. Als Superheld vielleicht nicht für jeden Charakter einsetzbar. Ich glaube, das ist der perfekte Körperbau für einen Wilson Fisk. 😮 Oder?
Jup, das ist Dennis. :squint:
Natürlich kommt es immer auf die Rolle an. Als Batman hätte ich auch mit ihm so meine Problemchen. :biggrin:
Fisk? Hmmm... Gefühlt müsste er da aber ggf. auch noch ein bisschen mehr auf den Rippen haben.
Das war doch eigentlich das Überraschende bei ihm, dass man eher dachte, dass er einfach dick wäre und somit im Kampf nicht drauf haben könnte.
Zumindest war es bei mir, mit den Zeichentrickserien, usw. so bei mir.
Ja, durchaus. Aber, es ging doch auch gar nicht um Realismus, sondern um Glaubwürdigkeit und Erwartungen bei Superhelden, oder?
Ich habe es so verstanden, dass hier Glaubwürdigkeit / Erwartungen mit Realismus eher vermischt wurde.
Daher ja auch der häufige Verweis auf Fettreserven vs. Shredded, wenn es mal wirklich "knackig" wird.
Ich habe außerdem so meine Problemchen damit, wenn etwas total unrealistisches gezeigt wird, was aber erwartet und geglaubt wird.
--> Denke da gerade an Cavill in The Witcher und dass er kein Wasser trinken durfte, um noch definierter rüberzukommen.
Vielleicht hatte ich mal zu viel mit sowas zu tun, aber da schüttle ich nur noch den Kopf.
Jemand, der so krass rüberkommt, läuft meist auf dem Zahnfleisch.
Sieht zwar irre krass aus, aber was nützt es, wenn der Witcher im Bad überrascht wird, er aufsteht, nen Kreislaufkollaps hinlegt und sich nicht wehren kann?
Da hauen mir mein heutiges Wissen und so manche Erfahrungen, die ich in meiner Jugend machte, einfach zu krass gegen, als dass ich das für glaubwürdig halten könnte.

Wir drei sind ja gar nicht so weit ab, unterscheiden uns nur minimal von unseren "Wünschen".
Ja, so könnte man es ausdrücken.
Ich würde ja auch nicht einen Film verweigern, weil mir jemand zu definiert für Superheld*in XY rüberkommen würde.
Dann nehme ich es halt nicht so ernst. Besonders bei Comicverfilmungen, die ich eh zu ganz anderen Genres verorte als wohl die meisten.
Ich würde es aber bevorzugen, wenn man nicht immer weiter extremer (Cavil / Witcher) gehen, sondern auch mal auf dem Teppich bleiben würde.
Oder man macht es wie bei "Meet the Spartans" und malt gleich Muskeln, usw. auf, bzw. sichtbare CGI, sodass es auch die letzten verstehen. :squint:
Ich könnte mir einen Alan Ritchson ebenso als Batman vorstellen, wie ich auch mit einem Michael Keaton zufrieden war, Batfleck "liebte" oder nun mit Pattinson auch einverstanden bin.
Alles teils sehr unterschiedliche "Körpertypen" bzw. Grade der Muskeln.
Wie schon gesagt, Batman ist für mich in der Hinsicht häufig eine Ausnahme.
Er ist nur ein Mensch ohne Superkräfte. Er trainiert alles Mögliche, um fit, schnell und kräftig zu sein, aber auch um Schläge einstecken zu können. --> Schläge auf angespannte Muskeln verträgt man leichter, als wenn da nichts ist und ein jemand deine inneren Organe mal verschiebt.

Dazu hat Batman mittlerweile so viele Variationen, dass irgendwie alles passen würde.
Vom eher dürren Büroarbeiter der eigentlich ein begnadeter Detektiv ist (Keaton), über jemanden der allgemein sehr gut fit und ein Kämpfer ist (eher die Ninja-Schiene / Bale) oder eine Art Fleischpanzer der über alle Verbrecher walzt, was sich ihm in den weg stellt (Batfleck).
Da wäre ich wieder bei @Cimmerier bezüglich Physis, Performance und dazu jetzt eben auch Story.

Den "Dürren" kannst du z.B. nicht für eine Story ala Batflack hernehmen.
Pattinson passt, da es sich bei der Story um Year One / Two handelt / orientiert.
Für Hau-Druff noch nicht etabliert / gefürchtet / bekannt genug, aber der große Detektiv ist er auch noch nicht.
Einfach eine Mischung, die irgendwie alles so halbwegs rüberbringen muss.
 

Primetime

Well-Known Member
Angeblich schreibt Christina Hodson (Bumblebee, The Flash, Birds of Prey) das Drehbuch für The Brave and The Bold.

Link

Wenn das stimmen sollte, gehen meine Erwartungen noch weiter runter. Zumal Andy Muschietti auch weiterhin als Regisseur an Bord ist und dieser uns in The Flash den hässlichsten Batman aller Zeiten geliefert hat. Man kann nur hoffen, dass Hodsons bisherige Ergüsse bei den Comic-Verfilmungen auf zu große Studio-Einflüsse zurückzuführen sind.
 

Envincar

der mecKercheF
Kann mir eigentlich mal jemand erklären, wieso man immer wieder auf Personen zurückgreift die bisher nur Durchschnitt produziert/geschrieben haben und hofft, dass dabei was anderes als Durchschnitt (oder schlimmeres) bei rauskommt? Ist das son Vetternwirtschaft Ding?
Das erinnert mich sehr an die Bundesliga, wo man sich lieber einen Trainer holt den man kennt aber nie lange bzw. überhaupt erfolgreich war, als jemand Unbekannteres eine Chance zu geben. Oder einfach jemand anheuert der schon mehrfach geliefert hat. Das ist doch schon der erste Sargnagel.
 

El Duderino

Well-Known Member
Es ist ja bei solchen Projekten nichts neues, dass man eher nach verlässlichen Handwerkern, die nach der Pfeife des Studios tanzen, Ausschau hält, als nach großen Regie Genies. Die sind bei solchen Projekten eher selten gern gesehen.
 

Envincar

der mecKercheF
aber das widerspricht doch dem wirtschaftlichen Interesse nach Gewinnmaximierung dieser Studios. Ich heuer doch lieber jemanden an der Drehbücher rausgehauen hat von vielen die super erfolgreich waren, vor allem wenn es um so ein wichtiges Projekt geht, als jemanden der bisher nur Durchschnitt geliefert hat. Sehe keine Logik dahinter.
 

El Duderino

Well-Known Member
Super erfolgreiche Autoren sind bestimmt auch deutlich teurer als 0815 Schreiber, darf man auch nicht vergessen und wird bestimmt auch eine wirtschaftliche Rolle spielen.
Dazu macht Networking bestimmt auch einen großen Teil bei div. Besetzungen was aus, wenn jemand gute Beziehungen hat zu jemanden in den Etagen, die etwas zum sagen haben, reicht das auch oft schon aus.
 

Envincar

der mecKercheF
Ja gebe ich dir recht ... ich werde die Gründe hierfür vermutlich trotzdem nicht nachvollziehen können. Da investiere ich doch lieber in einen Autor der top Ergebnisse vorweisen kann als in eine Person die bisher nachweislich keine Hits geliefert hat. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass Drehbuchautoren die krassen Kostenpunkte bei so einem Projekt sind.

Ich spekuliere mal, dass Muschetti gerne mit dieser Dame zusammenarbeitet und die Wahl deswegen auf sie gefallen ist.
 
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