Deadpool 3

Rhodoss

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Diego de la Vega schrieb:
Vermutlich oder womöglich würden diese dann aber nicht unter dem traditionellem Marvel oder Disney Banner vermarktet, um diesen sensiblen Marken nicht zu schaden oder deren Konsumenten nicht zu verwirren.

Disneykonsumenten sind also generell nicht sehr helle oder was meint der her? Jeder normaldenkende informiert sich doch vorher über einen Film bevor er ins Kino geht und denkt nicht: oh Disney/Marvel! da geh ich aber mit meinem 6-jährigen Kind rein...

Aber gut...Disney will sich nicht schmutzig machen...irgendwie finde ich das noch unsympathischer. Wenn sie auf r-rated verzichtet hätten, weil es nicht zur Firmenpolitik passen würde, könnte ich das ja vielleicht noch verstehen. Aber so heißt das doch: wir wollen den Namen nicht ruinieren, die Kohle hätten wir aber schon gerne abgegriffen
 

TheRealNeo

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NEWS

Nachdem Fox von Disney gekauft wurde, sah die Zukunft von Deadpool eher düster aus. Wie sollte der Held mit dem frechen Mundwerk beim auf Familien abzielenden Disney noch eine Zukunft haben? Scheinbar hat man nun einen Weg gefunden, denn die Moylneux-Schwestern wurden nun beauftragt ein Drehbuch für einen dritten Teil zu schreiben.

Laut Deadline werden die beiden Autorinnen, Wendy Molyneux and Lizzie Molyneux-Loeglin, welche vor allen Dingen für ihre Arbeit an der Zeichentrickserie BOB'S BURGERS (2011-) bekannt sind DEADPOOL 3 schreiben.

So fanden im Oktober mehrere Treffen mit verschiedenen Autor*Innen statt, deren Treatments sich Reynolds vorstellen ließ. Am Ende fanden das Studio und Reynolds, dass die Schwestern perfekt zu dem passen, was sie wollten. Der Film befindet sich noch in der frühen Entwicklung, aber die Einstellung der Molyneux-Schwestern markiert den ersten großen Schritt, um den nächsten Deadpool-Film in Produktion zu bringen.

Teil 3 wäre damit der erste Film, bei dem Ryan Reynolds unter den Fittichen von Marvel Studios bzw. Kevin Feige einen Film entwickeln würde. Laut den bisherigen Informationen soll der Film auch weiterhin mit einem R-Rating entstehen. David Leitch wird dagegen nicht auf dem Regiestuhl zurückerwartet, da sein Kalendar für 2021 schon voll ist, sollt man schon nächstes Jahr in Produktion gehen wollen. Doch schon beim Treffen von potentiellen Autor*Innen, war er wohl nicht dabei.

Froh, dass es weitergeht oder hätten die beiden Teile für die Figur auch gereicht?

Deadline.com
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Deadpool ist ein Franchise, wenn man es richtig anstellen würde, könnte es so viele Filme geben, wie Bond Filme existieren.
 
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Reaktionen: Jay

Måbruk

Dungeon Crawler
Findest Du? Ich finde die Franchises haben schon unterschiedliches Potential, das man ausbauen kann oder eben nicht.
Die Serie Swamp Thing hätte bspw. ein sehr eingeschränktes Potential, finde ich. Bei Deadpool kann ich mir theoretisch alles vorstellen.
 
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TheRealNeo

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Also gerade im Superhelden-Bereich kannst du klar so viele Filme für einen Helden machen oder irgendwann haben, wie bei einem James Bond, da man immer wieder mit neuen Inkarnationen und Interpretationen arbeiten kann.
Wobei ich mich gerade bei Deadpool frage, ob es bei ihm auch schon Comics gibt, indem er etwas abrückt von seinen bekannten Charakteristika?
 

Shins

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Ich warte ja noch immer auf einen Deadpool-Film, der das Potenzial der Figur mal so richtig ausschöpft. Das war mMn in den bisherigen zwei Teiln nur in Ansätzen der Fall. Deadpool muss sich aus den fängen konventioneller Dramaturgie befreien. Weg mit den im Kern ernsten Geschichten um die große Liebe und misshandelte Kinder. Bitte mehr Mut zur durchgehenden Anarchie. Ob die beiden genannten Drehbuchautorinnen dafür die richtigen sind, weiß ich nicht. Aber: "Bob's Burger" ist eine ganz wunderbare Serie. Aber eben auch so gänzlich anders als das, was ein neuer "Deadpool" bieten müsste, dass diese Referenz kaum aufschlussreich ist. Spannend wird auch die Wahl des Regisseurs. In meinen Augen braucht es da jemanden, der Anarchie, Komik und Irrsinn audiovisuell auf die Leinwand bringen kann. Mir fällt da ja direkt Edgar Wright ein. Und euch?
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
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Chev Chelios + Deadpool + Nic Cage aus Ghost Rider 2 ergäben einen mega Film, glaub ich.
 

TheRealNeo

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Ich habe ja die beiden Filme immernoch nicht gesehen, werde ich aber mal nachholen, aber hätte mir ja gewünscht, dass der Witzbold doch auch mal in ernste Situationen kommt, deswegen auch die Frage, ob die Comics da schon Variationen boten, aber laut Shins boten das ja schon die Filme und gerade das war nicht gut.

Btw.

Nicolas Cage in DEADPOOL 3. SEHR, sehr gerne. :smile:
 

Shins

Administrator
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Deadpool 1 hatte eine überraschend gut funktionierende fehlplatzierte Romanze.

Jetzt stimmt es :biggrin:

Gibt es Neveldine/Taylor noch?

Zumindest Taylor ist mir im Zusammenhang mit der Serie "Happy!" aufgefallen. Die ja nicht weit weg von "Deadpool" ist. Passt schon 🤔

aber laut Shins boten das ja schon die Filme und gerade das war nicht gut.

Die Filme wirkten auf mich so, als würden sie eigentlich Anarchie pur wollen, sich das aber nich trauen und deswegen dann doch 08/15 Dramaturgie und ernste Geschichten nutzen, um trotz R Rated doch möglichst alle anzusprechen. "Hach, das ist so toll, dass Deadpool für seine große Liebe kämpft. Huch, was der da für Sprüche raushaut. Kicher." Anarchie mit Stützrädern halt.
 

TheRealNeo

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Für mich wäre es eben reizvoll, wenn er eben mal in eine Situation kommt, aus der er sich nicht rausreden kann oder ihm selbst kein Spruch mehr einfällt. Ein gebrochener Deadpool sozusagen, aber wahrscheinlich ist das eben nicht das, was man von der Figur erwartet bzw. erwarten kann. Dafür gibts andere Helden...
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Für mich wäre es eben reizvoll, wenn er eben mal in eine Situation kommt, aus der er sich nicht rausreden kann oder ihm selbst kein Spruch mehr einfällt. Ein gebrochener Deadpool sozusagen, aber wahrscheinlich ist das eben nicht das, was man von der Figur erwartet bzw. erwarten kann. Dafür gibts andere Helden...
Ja, das wären Perlen vor die Säue.
Denn dann hast du wirklich einen 08/15 Austausch-Helden, von dem man keine mehr braucht.
Deadpool muss sich deutlich mehr trauen. Da war Teil 2 schon wieder ein Rückschritt.
 

TheRealNeo

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Nicht unbedingt. Für die Figur wäre das ja eine völlig neue Situation und mitunter würde er dann eben auch in 'ernsten# Situationen anders handeln.
 

Shins

Administrator
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Ich verstehe, auf was du hinaus willst, Neo. Aber genau diese Art der Ernsthaftigkeit bieten die Filme eben nicht. Deadpool soll sich stattdessen aus durchschnittlichen ernsten Situationen auf die typische Deadpool-Art heraushauen. Oder im schlimmsten Fall, wenn das nicht mehr passiert, auf die typische Superheldenart. Und am besten lernt er am Ende auch noch etwas über Verantwortung, nur um wenige Filmminuten später wieder Anarchie vorzugaukeln. Nichts halbes und nichts ganzes. Eigentlich muss er sich sogar den Vorwurf gefallen lassen, Superhelden-Klischees den Spiegel vorzuhalten, um sie im selben Moment selbst zu erfüllen. Die bisherigen Macher waren leider nicht gut genug, um diesen Widerspruch zu überwinden, wollten respektlose Komik liefern und sich über die Superheldenkonkurrenz stellen, dann aber doch wieder etwas vom Superheldenkuchen abhaben.

Schau die Filme bald mal. Ich bin sehr gespannt, wie du sie aufnimmst.
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Also gerade im Superhelden-Bereich kannst du klar so viele Filme für einen Helden machen oder irgendwann haben, wie bei einem James Bond, da man immer wieder mit neuen Inkarnationen und Interpretationen arbeiten kann.
Na ja gut, aber es muss ja auch zum Franchise passen. Wenn ich Swamp Thing bspw. aus dem düsteren Szenario rausreiße, dann hat das für mich nichts mehr mit Swamp Thing zu tun und verliert seine Authentizität.
Ich finde, dass Deadpool dahingehend sehr offen ausgelegt ist, mehr wie ein Cross Over Franchise, mit Ernsthaftigkeit, schwarzem Humor, Action, Drama etc., eigentlich kann man da alles reinpacken und fast alles daraus machen.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
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Eigentlich ist Deadpool eine zu bekannte und beliebte (und daher erfolgreiche) Figur, als dass Disney diese Gelegenheit verstreichen lassen würde, doch Disney ist nicht ohne Grund eben Disney. Man hatte so seine Bedenken. Kevin Feige, das MCU Mastermind, bestätigte in einem Interview nun erste Grundprinzipien zu "Deadpool 3", was die Altersfreigabe betrifft, die Zugehörigkeit zum MCU und den geschätzten Beginn der Dreharbeiten.

Feige sprach mit Collider und zeigte sich gewohnt motiviert und begeistert vom anstehenden Projekt. "Deadpool 3" wird in der amerikanischen Heimat das insbesondere von Fans geforderte und als unvermeidbar angesehene R-Rating anpeilen, heißt es. Damit dürften einige Steine von einigen Herzen fallen. Ryan Reynolds stehe schon in Kontakt mit den Molyneux Schwestern und habe Einsicht in erste Script-Entwürfe, heißt es weiter. Und noch eine Grundfrage wurde geklärt: Deadpool wird Teil des MCUs sein, wird keine vage Figur in der narrativen Schwebe sein, sondern direkt zur MCU-Welt gehören.

Alles gute, wenn auch noch interpretierbare Ankündigungen. Doch Fans werden sich gedulden müssen. Vor 2022 wird es nicht vor die Kameras gehen, heißt es. Reynolds sei ein gefragter und dadurch größtenteils ausgebuchter Mann. Das heißt, dass wir allerfrühestens (!) ungefähr im Sommer 2023 mit "Deadpool 3" rechnen können.


[Beitrag erweitert von Joel]
 
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