Der große Corona/Covid-19/Klopapier Lockdown... Bitte schön zu Hause bleiben!!

CPL386

Well-Known Member
Ich hab nicht mehr alles genau im Kopf jedoch mal ein kurzer Überblick (nach meiner Erinnerung)
Es gibt letztendlich nur wenige Anbieter von De-Mail, folglich werden diese sehr interessant für Angreifer. Sie bietet keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und kann somit manipuliert werden! Durch die Entschlüsselung auf den Anbieter-Servern genügt sie technisch nicht diversen rechtlichen Anforderungen des Datenschutzes und verlangter technischer Sicherheit. Es wurde nur rechtlich so gebogen, dass die De-Mail als solche einfach Akzeptiert wird. Dazu kommt dass die De-Mail beim Anbieter auf Viren getestet wird und somit trügerische Sicherheit bietet. Sprich, wenn deren Antivirus nicht aktuell gehalten wird oder Viren nicht erkannt werden steigt die Gefahr für den De-Mail-Nutzer! Btw. Es wurde schon öfter ein Server durch Viren / Trojaner, usw. infiltriert und übernommen!

Es handelt sich hier um Augenwischerrei.

Hier eine Langversion von Linus Neumann vom CCC.

Bullshit made in Germany
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich hab jetzt sicher 2, 3 Mal von einzelnen Leuten gehört/ gelesen, dass das Leben nach Corona ein ganz anderes sein wird als vorher.

Dass es Veränderungen geben wird, kann ich mir ja noch irgendwie vorstellen. Dass es Veränderungen geben muss (z.B. in Krankenhäusern), ist mir auch klar. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in einem halben Jahr oder einem Jahr (oder wann es eben soweit ist), ich nicht wieder wie früher zur Arbeit gehe, nach der Arbeit Lebensmittel oder auch Klamotten kaufen, zum Arzt, zum Schwimmen und am Wochenende mal ins Kino gehen oder mich mit Freunden treffen werde.

Das woran die Leute dabei denken, ist vielleicht am Ende etwas, bei dem ich denken würde "Ach sowas meinten die. Ja gut, dann wäre das eben anders als vorher." Aber dass es Dinge sind, bei denen ich das Gefühl hätte, dass mein Leben jetzt grundlegend anders ist als vorher, kann ich mir nicht vorstellen.

Wie seht ihr das? Wird das Leben ganz anders sein als noch im Februar? Welche Veränderungen stellt ihr euch dabei vor?
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Denke auch, wird alles so sein wie früher.
Außer die EU, da muss man Mal schauen, was davon übrig geblieben ist.
Und Digitalisierung, da hat Corona sicherlich geholfen. Normalerweise habe ich einen Tag in der Woche Homeoffice und jetzt schon 4 Wochen am Stück. Das wird man nicht zu 100% zurückdrehen können und die Firmen haben in den 4 Wochen diesbzgl auch aufgerüstet und Erfahrungen damit gemacht, ob dieses Homeoffice Ding funktioniert oder nicht.
 
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TheReelGuy

The Toxic Avenger
Also ich hoffe ja, dass Christian Lindner öfter mal seinen Mund hält, obwohl er keine Antworten hat...

...aber das hindert ihn ja jetzt auch nicht davon, sich überall zu Wort zu melden. Schade :sad:

Aber im Ernst: ich denke, dass sich so Kleinigkeiten wie das Händeschütteln aus dem öffentlichen Leben verabschieden werden und auch die Trennwände vor den Supermarktkassen bleiben werden, aber andererseits bin ich leider pessimistisch und gehe davon aus, dass die Systeme nicht merken werden, dass die aktuelle Krise auch zu großen Teilen auf ihre Fehler zurückzuführen ist. Die angespannte Lage in Italien, Spanien oder auch in Ecuador sind nun mal auch das Resultat eines radikalen Sparkurses, der jetzt schlichtweg dazu führt, dass Menschen sterben. Wenn dann Leute über die heilige Wirtschaft und das so wichtige Bruttoinlandsprodukt sprechen, wird mir einfach schlecht!
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Wie seht ihr das? Wird das Leben ganz anders sein als noch im Februar? Welche Veränderungen stellt ihr euch dabei vor?
Das wird ganz davon abhängen, wie lange die Situation noch anhält, wie sie derzeit ist. Wenn in ein paar Wochen die ersten Lockerungen stattfinden und die Zahl der Neuinfizierten nicht wieder ansteigt, dann ist der große Kelch sicher noch vorübergegangen. Dann können auch die Rettungsschirme noch greifen und die Wirtschaft kommt mit einem blauen Auge davon.
Falls nicht, nunja, steht wohl die größte Wirtschaftskrise seit 1929 bevor. Welche Folgen sich dann ergeben, kannst du im verlinkten Artikel nachlesen. Wir sind natürlich ein paar Jahre weiter, aber bestimmte Faktoren von damals werden dann auch hierzulande (und weltweit) auftreten. Denn die "heilige" Wirtschaft (wie TheReelGuy so schön formuliert) ist das, was hierzulande alles am Laufen hält (oder dann eben hielt).

Und da wir hier ein Filmforum haben: Stell' dir mal kurz vor, dass die meisten Kinos diese Krise nicht überleben werden (egal ob Kette oder nicht) und wirf mal kurz einen Blick darauf, dass "Hollywood" sich nach der spanischen Grippe von 1918 erst zu dem entwickelt hat, was wir mit den Studios, usw. heute kennen. Wenn jetzt über Monate (oder gar Jahre, wie bei der spanischen Grippe) keine Lichtspielhäuser mehr besucht werden, dann tritt zwangsweise eine Veränderung auf. Wie die aussehen wird? Keine Ahnung, im Prinzip kann da alles Mögliche passieren. Allerdings und mit Blick darauf, dass jetzt schon Kinofilme bei Streamingdiensten landen, dürfte relativ klar sein, dass eben die Streamingdienste aus dieser Krise Profit schlagen. Falls (ja, falls) die ganze Pandemie sich noch länger streckt, dann sitzen womöglich die Streamingdienste am längeren Hebel (die ohnehin für das Heimpublikum vorgesehen sind) und was liegt dann näher, als die (dann bankrotten) Kinos aufzukaufen und für einen Spottpreis das Kino-Erlebnis für die jeweiligen Inhalte zu liefern? Nichts. Die großen Hollywood-Studios sind ohne Kinoauswertungen möglicherweise dann pleite, aber Netflix & Co. sicher nicht. Die können dann um sich schlagen und ihren Abonnenten (für einen kleine Aufpreis) ein Kino-Erlebnis bieten. DAS könnte eine der Veränderungen sein, die uns bevorstehen.

Über andere Zweige möchte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht nachdenken. Klar ist aber, dass der online-Handel schon jetzt profitiert und sicher seine Kunden behalten wird - ganz egal, ob die Krise jetzt dauerhaft ist oder nicht. Kleinere Geschäfte werden sich nicht mehr lohnen. Aber wie gesagt, ich will keineswegs zu weit spinnen. Es ist eben die Frage, wie lange die derzeitige Situation noch anhält.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ok. Dann bin ich doch nicht der einzige, der keine großen Lebensveränderungen sieht.
Bei den Trennwänden bin ich mir nicht sicher, dass die bleiben werden. Wäre für mich jetzt aber nicht so schlimm.
Positiv daran wäre, dass die Kassierer/innen dauerhaft gegen Infektionen besser geschützt wären. Negativ könnte für einige sein, dass ihnen die Nähe zum Kunden fehlen könnte.

Edit: @kino-/ Studiopleiten
Wäre natürlich eine unsichere Sache. Ich würde aber nicht von vornherein ausschließen wollen, dass die dann entstehenden Kinofilme nicht immer noch gute Qualität hätten und die Kinopreise nicht in die Höhe schnellen würden.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Falls nicht, nunja, steht wohl die größte Wirtschaftskrise seit 1929 bevor. Welche Folgen sich dann ergeben, kannst du im verlinkten Artikel nachlesen. Wir sind natürlich ein paar Jahre weiter, aber bestimmte Faktoren von damals werden dann auch hierzulande (und weltweit) auftreten. Denn die "heilige" Wirtschaft (wie TheReelGuy so schön formuliert) ist das, was hierzulande alles am Laufen hält (oder dann eben hielt).
Und in dem Zusammenhang dürfen sich speziell die USA mal daran erinnern, welcher Präsident sie mit welchen Maßnahmen aus der Krise gezogen hat. Tragisch wird es natürlich dann, wenn man bedenkt, dass der Kandidat, der das Andenken dieses Präsidenten weitertragen wollte, in dieser Woche seine Kandidatur beendet hat.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Ich glaube, die Corona Krise wird ein einschneidender Punkt in der Geschichte sein. Mehr oder weniger, wie der 11. September.
Ich glaube, es ist auch das, was einige Leute mit "das Leben wird nicht mehr dasselbe sein" meinen. Natürlich meinen die keine Drehung um 180 Grad oder die Post-Apokalypse. So das man nicht mehr Einkaufen geht oder Arbeiten. Das System, die Alltagsrealität wird zurückkehren.
Andere Sachen werden aber passieren.
Zum einen, wird etwas in den Köpfen der Leute zurück bleiben. Wie Reelguy schon schrieb, werden ein paar kleinere Sachen anders gemacht werden. Das ein oder andere Vorgehen könnte uns erhalten bleiben.
Viel mehr wird uns das aber auf lange Sicht mit kaum zu überblickenden Ausmaßen beschäftigen. Staaten werden in bestimmten Punkten anders handeln. Vielleicht wenn es beispielsweise um Einreise, Grenzen, Handel oder Hilfen geht.
Einige politische Gruppen, werden die Krise als Angriffspunkt nutzen. Zum einen, um Druck zu machen, um Freundschaften zu stärken oder zu schwächen. Aber auch um Wähler aufzuwiegeln, Verschwörungstheorien zu propagieren.
Es gibt jedes Jahr in verschiedenen Ländern schlimme Krisen, Katastrophen oder Konflikte. Die wird es auch in diesem oder dem nächsten Jahr geben. Der Unterschied: die Länder werden nach oder während der Corona Krise getroffen. So etwas kann ein Land in den Ruin führen. Machtverhältnisse ändern.
Die wirtschaftlichen Folgen werden enorm sein. Wie Clive oben schon am Beispiel der Kinos erklärt hat, ist das schwer abzuschätzen und wird ganz unterschiedliche Firmen und Branchen treffen. Insolvente Firmen, mehr Arbeitslose. Sowohl die Arbeitslosen selbst als auch ihre Zahl werden politisch genutzt, missbraucht werden.
Schon bemerkt, wie still die Rechtspopulisten in der letzten Zeit sind? Das kommt, weil ihre Politik so viel von Vorurteilen und Schuldzuweisungen lebt. Einen Virus kann man aber schlecht als Buh-Mann hinstellen, weswegen mit Hochdruck an der Ausnutzung dieser Krise gearbeitet wird.
Matteo Salvini fängt in Italien schon mal an:""Von Deutschland bekommen wir nichts – außer zwei Finger in die Augen gedrückt."
"Die behandeln uns wie Pestkranke", schreibt etwa die Zeitung "Il Giornale", Deutschland sei dabei, Italien zu "ersticken". q
Da fangen die Mühlen langsam an zu mahlen.
Trump zerlegt sich zwar gerade selbst, aber mal sehen wie viele Amerikaner er im November mit schärferen Einreisebedingungen für Ausländer und Anti-China Politik mobilisieren kann.
Ich will damit sagen, wenn der ganze Spuk vorbei ist, vorausgesetzt es folgt nicht sehr schnell der nächste Spuk, wird sich das Leben nicht vom einen auf den anderen Tag ändern. Für die meisten Menschen wird es weitergehen, wie bisher.
Die Verankerung neuer Strukturen, die geistigen Folgen der Krise, die geopolitischen Änderungen - weltweit - die werden wir alle zu spüren bekommen. Das wird aber natürlich ein schleichender Prozess sein, den man so als Normalbürger gar nicht überblicken kann.
Nach dem 11. September 2001 gingen die Leute auch normal zur Arbeit oder zur Schule. Niemand dachte da an die schrecklichen Kriege und Konflikte die sich im Nachhall entwickelten. Inklusive Bundeswehr Einsätzen, die bis heute, fast 20 Jahre später, noch immer bestehen. Niemand dachte an die Zusammenhänge einer auf Jahrzehnte hin destabilisierten Region, Armut, Machtvakuum, Terrorismus, Isis, Massenflucht, Populismus als er am nächsten Tag zur Arbeit ging.
Ich denke also, dass uns die Folgen der Krise noch Jahrzehnte beschäftigen werden. In welchem Ausmaß kann momentan wohl noch niemand sagen. Und sicher werden wir bei einigen Entwicklungen nicht sofort an "Corona 2020" denken, obwohl diese Entwicklung dort womöglich ihren Ursprung hatte.
 
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Woodstock

Z-King Zombies
Ich glaube, die Corona Krise wird ein einschneidender Punkt in der Geschichte sein. Mehr oder weniger, wie der 11. September.
Nicht in Deutschland, dafür kommen wir bisher zu gut damit klar, auch wenn wir viele Tote haben. Aber defintiv in Italien, Spanien, Belgien usw.

Außerdem wäre ich vorsichtig davon zu sprechen, als sei es schon vorbei oder ob wir alle Lektionen daraus bereits gelernt haben. Der Virus verbreitet sich noch immer auf der Welt. Der nahe Osten, die USA, Belgien, Indien, Türkei usw haben es noch lange nicht ausgestanden und werden tausende Menschen verlieren und die mexikanische Regierung ignoriert das Problem komplett, ebenso wie Weißrussland. In Afrika kommt er erst noch richtig an. Zudem mutiert der Virus noch immer und greift mittlerweile auch das Nervensystem an.

Solange wir keinen Impfstoff haben, ist das hier noch nicht vorbei. Und über eine Exit-Strategie zu sprechen ist schlichtweg naiv! Wir wissen ja noch nicht mal, ob der Virus im Sommer weniger infektiös ist oder ncht. Und nur weil er es in einem Land sein könnte, muss es nicht heißen, dass er sich überall gleich verhalten wird, da er nun mal mutiert. Seine Eigenschaften ändern sich. Halbwegs wirtschaftliche Normalität gilt es zu erreichen. Ohne Impfstoff ist es gefährlich etwas anderes zu erwarten.

Das ist kein konventioneller Krieg. Der Virus ist keine Nation, er ist kein Mensch. Du kannst dich aus dieser Krisensituation nicht zurückziehen, da der Kampf zu kostspielig wird oder die öffentliche Meinung an der Heimatfront ins Negative umschlägt. Und wenn du es doch als Krieg bezeichnen willst, dann vergleichen wir es doch mit dem zweiten Weltkrieg. Die Deutschen haben soeben den Sturm auf die Sowjetunion gestartet und wir haben noch fast vier Jahre sinnloses Sterben vor uns. Jetzt die Malta Konferenz zu starten und die Nachrkriegszeit zu besprechen (Februar 45), ist etwas voreilig. Das ist eine Naturkatastrophe. Du kannst dich schließlich auch nicht aus einem Hochwasser zurückziehen und sagen, ich will nicht nass werden aber ich mag auch das Wasser nicht mehr aufhalten. Beides geht nicht.

Wenn wir jetzt mit den Maßnahmen aufhören, um die Wirtschaft zu retten, sagen wir vielen Leuten damit, dass sie sterben müssen und wir unser Pflegepersonal im Stich lassen. Was soll die Alternative sein? Herdenimmunität? Dazu müssten mindetens 60 Millionen Deutsche infiziert werden, wie viele Tote das sind, kann man sich selbst ausrechnen. Die Strategie der Herdenimmunität, ist die Strategie der Massengräber.

Zum Thema Rechtspopulisten:
Ich denke, dass das italienische und spanische Volk bzw. die europäischen Völker sich danach auch fragen werden, warum sie so viele verloren haben und die Deutschen nicht. Rechte werden versuchen das Ausländern in die Schuhe zu schieben aber zwangsläufig wird das Volk dann sehen, dass die Deutschen ausländische Patienten aufgenommen haben (wie es jetzt gerade auch geschieht). Außerdem werden sie irgendwann auf ihre aktuellen Regierungen blicken und sich fragen, warum wart ihr nicht vorbereitet? Das können sie auf niemanden schieben. Diese Trauer und das Wissen darüber ist im Volk. Bei der spanischen Grippe schlug der Unmut auch gegen die Regierung um, wie bei jeder großen Epidemie seiner Zeit. Nur die Völker die sich geeint organisiert haben und die Hexenjagden irgendwann aufgaben, konnte sich tatsächlich irgendwie retten.

Deutschland half als es konnte aber die Vorbereitung ist eine andere Frage. Jeder Engländer weiß, dass ihr Land ein schlechtes Sozialsystem hat. Die Italiener wissen, dass es bei ihnen nicht besser ist und die belgische Regierung weiß ebenfalls warum es bei ihnen so erkaliert. Selbst die US-Amerikaner werden langsam verstehen, warum ihre Alten und Kranken jetzt sterben müssen. Weil sie die Behandlungen nicht bezahlen können. Besonders unter den Afroamerikanern wird es rebellische Tendenzen geben, denn die machen jetzt schon die häufigsten Toten aus. Das wird definitiv die kommenden Wahlen beeinflussen.
Außerdem genießt unsere Bundesregierung momentan eine sehr hohe Zustimmung im Volk, da ihre Maßnahmen sichtlich greifen. Sogar ihr vergangener Unwille Staatsschulden zu machen, zahlt sich jetzt auf gewisse Weise aus. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das auch auf die nächsten Wahlen positiv auswirken wird.

Wirtschaftskrise 1929
Ich weiß nicht, ob man diese Situation damit vergleichen kann. Im wirtschaftlichen Sinne, kann man die jetzige Situation durchaus mit eine Krieg vergleichen (halt nicht mit dem Feind in einem Krieg). Viele Wirtschaftsbereiche liegen brach und andere werden temporär komplett umgebaut. Nur baut man jetzt keine Waffen, sondern Pflegematerial. Die Wirtschaft nach dem ersten Weltkrieg brach zusammen, da der Staat zusammenbrach. Das wird bei uns nicht passieren. Auch Europa nicht. Keine europäische Nation hat ein Interesse daran, Europa aufzulösen. Jeder will davon profitieren! Sie profitieren aber nicht mehr davon, wenn es sie nicht mehr gibt. Das gilt auch für Italien und Spanien. Nach dem zweiten Weltkrieg hatten wir den den Marshal Plan der die europäische Wirtschaft gerettet hat und das ist im Prinzip ein Rettungsplan gewesen. Etwas das jetzt schon gestartet wird. Alles wird man nicht retten können und es wird schwer aber die allgemeine, europäische WIrtschaft, wird es wohl überstehen. China, Indien, USA, Russland, naher Osten usw. ist ein anderes Thema. Der Öl-Krieg zwischen den Russen und den Saudis startete ja schon vor der Coronakrise und läuft im Hintergrund weiter, ohne das jemand etwas merkt. Habt ihr euch nicht gefragt, warum der Sprit momentan vergleichsweiße günstig ist? Das liegt nicht nur an Corona.

Der Crash 29 geschah, da eine Spekulationsblase platze (ähnlich 2008) die momentan einfach nicht in der Form existiert. Selbst wenn, würde der Crash nicht auf Anhieb kommen. Momentan liegen viele Wirtschaftsbereiche im Argen, viele Geschäfte werden es nicht überstehen aber ich bin geneigt zu glauben, dass wir eine kommende Krise besser bewältigen als 2008. Gerade weil fast noch die gleichen regieren wie damals und es bereits bestimmte Systeme gibt, welche sich nur darum kümmern. Diese Pläne sind defintiv ausgereifter als alle deutschen Pandemiepläne, welche anfangs wirklich nicht gut waren. Wir haben in der aktuellen Lage nur bei den Chinesen aufgepasst und aus ihren Fehlern gelernt.
 
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Revolvermann

Well-Known Member
Nicht in Deutschland, dafür kommen wir bisher zu gut damit klar, auch wenn wir viele Tote haben. Aber defintiv in Italien, Spanien, Belgien usw.
Definitiv auch in Deutschland. Wie gesagt, das wird weltweit politische Folgen haben. Auch für Deutschland. Von Innen wie von Außen.
ußerdem wäre ich vorsichtig davon zu sprechen, als sei es schon vorbei oder ob wir alle Lektionen daraus bereits gelernt haben.
Ja damit wäre ich auch vorsichtig. Das ist definitiv noch lange nicht vorbei. Manny's Frage bezog sich nur explizit auf die Zeit danach.
Zum Thema Rechtspopulisten:
Ich schrieb nicht, dass nicht auch eine Menge Leute anders denken würden. Ich sage, man muss sich auf Angriffe einstellen und das wird politische und gesellschaftliche Folgen haben.
Das Ausnutzen von Krisen lässt mich nicht zu einer Aussage hinreißen wie, die Italiener oder Spanier denken jetzt so und so. Verallgemeinern überlasse ich den anderen.

Der Rest, falls das überhaupt an mich gerichtet war, sind seltsam spezifische Spekulationen. Daran möchte ich mich gar nicht beteiligen, weil derartige Sachen die Angewohnheit haben, in der Diskussion noch spezifischer zu werden, was meiner Meinung nach derzeit unangebracht ist.
Niemand kann im Detail abschätzen was sich für Dynamiken entwickeln. Da helfen keine Spekulationen und Geschichtsvergleiche können hilfreich sein, allerdings nicht als Blaupause.
 

Woodstock

Z-King Zombies
anscheinend gibt es mittlerweile 3 Typen(A,B,C) des Virus.
ist das gut oder schlecht, wenn es denn stimmt?
Es ist eigentlich normal. Je mehr Leute der Virus infiziert, desto mehr mutiert er. Im Prinzip durchläuft er eine Evolution wie jeder andere Organismus auch, nur kommt es uns so schnell vor, da er sich wesentlich schneller reproduziert als komplexe Organismen wie Menschen oder andere Tiere.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Also mein Ministerpräsident findet Schulöffnungen, offene Baumärkte und Fußballspiele derzeit wichtiger als eine Maskenpflicht :thumbdown:
 

Rantman

Formerly known as Wurzelgnom
Masken bringen auch einfach nix gegen Viren. Die sind nur damit leute sich besser fühlen
 
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